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Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

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  1. Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: AngryFrog 23.02.17 - 13:11

    Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen wurde der Begriff "Troll" bzw. "trollen" völlig entstellt. Hat vermutlich mit der Ahnungslosigkeit der meisten Leute was Internetkultur anbelangt zu tun. "Trollen" bedeutet heute fälschlicherweise "Jemandem widersprechen". Jeder Widerspruch, jedes Gegenargument wird als einfach als trolling abgetan.

    Wenn Google mit diesem Konzept arbeitet bauen sie nichts anderes als einen Zensuralgorithmus.

    Die korrekte Definition von Troll ist übrigens "Jemand der sich in eine Diskussion einschaltet und die anderen Teilnehmer gegeneinander mit dummen Kommentaren aufhetzt." Ein Troll der als solcher erkannt wird ist ein schlechter Troll.

  2. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: Anonymer Nutzer 23.02.17 - 20:22

    Deine Trolldefinition ist mir völlig unbekannt. Wie kommst du denn darauf?

  3. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: divStar 24.02.17 - 03:37

    AngryFrog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die korrekte Definition von Troll ist übrigens "Jemand der sich in eine
    > Diskussion einschaltet und die anderen Teilnehmer gegeneinander mit dummen
    > Kommentaren aufhetzt." Ein Troll der als solcher erkannt wird ist ein
    > schlechter Troll.

    1. Gut getrollt - danke.
    2. Das mag deine Definition sein; sie hat keinerlei Allgemeingültigkeit.
    3. Hier kann man gut nachschlagen was es so an Troll-Definitionen gibt: http://www.urbandictionary.com/define.php?term=troll

    Im Grunde baut Google einen Algorithmus, der Trolle erkennen soll. Andererseits ist deren Definition so fließend, dass "False-Positives" quasi an der Tagesordnung stehen würden.

    Trollen bedeutet - auch heute - nicht jemandem zu widersprechen. Nur Internet-Neulinge würden sagen, dass Trolle widersprechen (und das mit "trollen" (dem Verb) gleichzusetzen ist). Trolle gießen Öl ins Feuer, oftmals möglicherweise zu recht, erzielen am Ende (aus eigener Erfahrung) nicht das gewünschte Ergebnis und sorgen eben für Unruhe. Solange Maschinen aber keinen Sarkasmus und jede Form von Humor (auch im Kontext) versteht, werden diese den Trollen niemals zuverlässig auf die Schliche kommen.

  4. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: chefin 24.02.17 - 07:10

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AngryFrog schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die korrekte Definition von Troll ist übrigens "Jemand der sich in eine
    > > Diskussion einschaltet und die anderen Teilnehmer gegeneinander mit
    > dummen
    > > Kommentaren aufhetzt." Ein Troll der als solcher erkannt wird ist ein
    > > schlechter Troll.
    >
    > 1. Gut getrollt - danke.
    > 2. Das mag deine Definition sein; sie hat keinerlei Allgemeingültigkeit.
    > 3. Hier kann man gut nachschlagen was es so an Troll-Definitionen gibt:
    > www.urbandictionary.com
    >
    > Im Grunde baut Google einen Algorithmus, der Trolle erkennen soll.
    > Andererseits ist deren Definition so fließend, dass "False-Positives" quasi
    > an der Tagesordnung stehen würden.
    >
    > Trollen bedeutet - auch heute - nicht jemandem zu widersprechen. Nur
    > Internet-Neulinge würden sagen, dass Trolle widersprechen (und das mit
    > "trollen" (dem Verb) gleichzusetzen ist). Trolle gießen Öl ins Feuer,
    > oftmals möglicherweise zu recht, erzielen am Ende (aus eigener Erfahrung)
    > nicht das gewünschte Ergebnis und sorgen eben für Unruhe. Solange Maschinen
    > aber keinen Sarkasmus und jede Form von Humor (auch im Kontext) versteht,
    > werden diese den Trollen niemals zuverlässig auf die Schliche kommen.

    in dem Fall bist du der Troll.

    Den Punkt 3 deiner Quellenangaben sagt das selbe aus wie angry Frog geschrieben hat. Also willst du nur störend und widersprüchlich wirken um die Stimmung anzuheizen.

    Das Angryfrog und der Quellenartikel andere Worte benutzen, macht die Aussagen nicht unterschiedlich. Sprache hat keine festen Definitionen der Wortbedeutung. "Du Stinker" heist nicht, das du gerade schlecht richst sondern das du stänkerst, provozierst, versuchst den anderen aus dem Konzept zu bringen.

    Trollen ist es allerdings erst wenn es absichtlich und wissentlich passiert. Spätestens an der Stelle fallen Worte zur Erkennung raus. Sondern die Intension im Zusammenhang des ganzen Threads ist zu bewerten. Was also war deine Intension von jemanden zu behaupten er würde falsch liegen, wenn er zumindest mit hoher übereinstimmung fast das selbe gesagt hat, nur mit anderen Worten.

    Daher trollst du. Trollen ist nicht immer nur ein einzelner Satz, der versucht Unruhe reinzubringen. Auch mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fakten kann man viel erreichen. Dann trollt man indem man wichtige Dinge weg lässt die dazu gehören.

    zb wenn man über die Menge an Elektroautos referiert und erklärt, das in 5 Jahren der Verbrenner ein Auslaufmodell ist, weil sich seit letztem Jahr die Zulassungszahlen verdoppelt haben. Dabei weglässt das die Verdoppelung von 1000 auf 2000 Fahrzeuge erfolgt ist und einer Prämie zuzuschreiben ist. Und man darf auch nicht erwähnen, das Jährlich 3 Millionen Fahrzeuge zugelassen werden, die im Schnitt 15 Jahre halten. Das ganze mit passenden Quellen belegen und ausführlich schreiben ist auch trollen.

    Trollen ist also rein die Motivation beim erstellen des Postings. Nicht die Wortwahl oder die Aussage. Mein obiges Beispiel wäre kein Trollen mehr, wenn ich die Schlussfolgerung weglasse. Nämlich das der Verbrenner Auslaufmodell ist. Stattdessen erkläre das man anhand dieser Zahlen nur eines erkennen kann: Elektroautos sind noch nicht Marktreif. Auch wenn sie technisch gut funktionieren. Diese Schlussfolgerung kommt der Faktenlage näher.

    Die meisten Dinge entscheiden sich über die Motivation und die rauszufinden ist nicht an Worten und Sätzen fest zu machen.

  5. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: Moe479 24.02.17 - 07:47

    das ist doch völlig egal, für die entscheider. wenn damit ein personalintensiver punkt entlastet wird, dann wird auch dieser kollateralschaden in kauf genommen werden ...

  6. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige Definition von "Troll"

    Autor: AngryFrog 24.02.17 - 08:05

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollen bedeutet - auch heute - nicht jemandem zu widersprechen. Nur
    > Internet-Neulinge würden sagen, dass Trolle widersprechen (und das mit
    > "trollen" (dem Verb) gleichzusetzen ist).

    Das ist doch genau mein Argument. Was der "normale User" unter Troll versteht ist nicht die eigentliche Definition. Der Begriff hat eigentlich völlig an Bedeutung verloren. Man könnte auch behaupten Google würde gegen "Spammer" vorgehen wollen.

    Letztlich geht es darum Kommentare anhand bestimmter Stichworte zu filtern und das Argument mit den Trollen ist lediglich vorgeschoben. Funktioniert aber, weil gerade auch im hiesigen Neuland kein Mensch Ahnung von Internetkultur hat.

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