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wie bei eBay
Autor: greyman_hh 03.05.16 - 11:08
Da kommen auch immer wieder Käufer nach 150 Tagen auf die Idee den Artikel nicht mehr zu brauchen und veranlassen eine Rückabwicklung über Paypal.
Als Verkäufer stehst Du dann ganz doof da, wenn Dein Konto leergeräumt ist. -
Re: wie bei eBay
Autor: gelöscht 03.05.16 - 11:30
Darum steht bei mir am Ende jeder Auktion "Da Privatperson [...] und keine Zahlung per PayPal."
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Re: wie bei eBay
Autor: plaGGy 03.05.16 - 11:38
Mag alles sein, aber wenn du ein normaler Ebay-Seller bist, ist "kein PayPal" quasi ein Grund nicht bei dir zu kaufen. Denn mit der Überweisung/Vorkasse verzögert sich die oftmals eh schon längere Versandzeit gerade in der Nähe von einem Wochenende um mehrere Tage.
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Re: wie bei eBay
Autor: drvsouth 03.05.16 - 11:56
plaGGy schrieb:
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> Mag alles sein, aber wenn du ein normaler Ebay-Seller bist, ist "kein
> PayPal" quasi ein Grund nicht bei dir zu kaufen. Denn mit der
> Überweisung/Vorkasse verzögert sich die oftmals eh schon längere
> Versandzeit gerade in der Nähe von einem Wochenende um mehrere Tage.
Ja und? Man ist schließlich Privatanbieter. Da muss man als Käufer nun mal Abstriche machen. Das sind mir eh die liebsten Käufer, die Privatanbieterpreise aber Händlerservice erwarten.
War bisher kein Problem meine Preise auch ohne Paypal durchzusetzen.
Paypal ist für Privatverkäufer nicht tragbar. Weder preislich noch haftungsmäßig. Von paypal-Betrügern ganz zu schweigen.
Wer nicht 3-5 Tage warten kann, der soll halt bei Amazon bestellen. -
Re: wie bei eBay
Autor: Gromran 03.05.16 - 12:20
Oder Händler die keinen Service bieten wollen...
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Re: wie bei eBay
Autor: unbuntu 03.05.16 - 14:35
drvsouth schrieb:
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> Ja und? Man ist schließlich Privatanbieter. Da muss man als Käufer nun mal
> Abstriche machen. Das sind mir eh die liebsten Käufer, die
> Privatanbieterpreise aber Händlerservice erwarten.
eBay ist eh zum Kotzen. Da werden Dinge für 3¤ ersteigert, die mindestens 50¤ wert sind und dann meckert derjenige noch rum und sagt, dass Schäden dran sind etc.
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
Albert Einstein -
Re: wie bei eBay
Autor: MrAnderson 03.05.16 - 15:13
unbuntu schrieb:
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> drvsouth schrieb:
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> > Ja und? Man ist schließlich Privatanbieter. Da muss man als Käufer nun
> mal
> > Abstriche machen. Das sind mir eh die liebsten Käufer, die
> > Privatanbieterpreise aber Händlerservice erwarten.
>
> eBay ist eh zum Kotzen. Da werden Dinge für 3¤ ersteigert, die mindestens
> 50¤ wert sind und dann meckert derjenige noch rum und sagt, dass Schäden
> dran sind etc.
Diese Firmen sind alle zum Kotzen ... internationale Großkonzerne ... und die fördern dieses Verhalten auch noch. Solche Unternehmen biedern sich ihren Kunden durch beinahe unglaubliche Kulanz/Konditionen an (was nur durch Quersubventsionierung geht) und quetschen auf der anderen Seite ihre Lieferanten (hier Entwickler) aus.
Wer sich von solchen Firmen abhängig macht, ist letztendlich irgendwo auch selbst schuld. Die locken zwar mit großen Umsätzen, die man sich aber durch sklavenartige Verträge mit teils unverschämten Konditionen erkaufen muss. Eine alte Kaufmannsregel ist: Mache dich nie vone einem Kunden (hier Verkaufsplattform) abhängig. Denn wenn es ihm einfällt, macht er dich morgen platt!
Was bin ich froh, dass ich einen dicken USP habe und mich nicht auf deren Einkaufsbedingungen einlassen muss: Was? Ihr wollt meine Zahlungsbedingungen nicht anerkennen? Danke, nächster! Und man glaubt nicht, was die plötzlich können wenn sie wollen :) -
Re: wie bei eBay
Autor: Eheran 03.05.16 - 17:42
Wie soll das denn gehen? Davon habe ich auch noch nie gehört.
Selbst am selben Tag kann man nicht einfach nur "rückerstatten".
Das klappt wenn der Verkäufer ganz nett ist, sonst nicht.
Gebot ist Vertrag ist bindend. -
Re: wie bei eBay
Autor: JarJarThomas 03.05.16 - 18:40
Das geht über den Paypal Käuferschutz ... in dem Fall beschwerst du dich bei PayPal und nicht bei eBay.
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Re: wie bei eBay
Autor: Eheran 03.05.16 - 19:42
Und was machen die dann? Und mit welcher Grundlage?
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Re: wie bei eBay
Autor: Nudelarm 03.05.16 - 22:09
Eheran schrieb:
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> Und was machen die dann? Und mit welcher Grundlage?
Paypal fragt da nicht groß nach. Wenn ein Problem besteht bzw. gemeldet wird, wird das Geld auch sehr oft zurückerstattet. Weil man als Verkäufer im Grunde keine Möglichkeit hat das Gegenteil zu beweisen.
Nur ein Beispiel: Käufer meldet Paypal, dass das Paket nicht angekommen ist. Paypal verlangt dann vom Verkäufer einen Nachweis. Aber nicht nur eine Sendungsnummer, sondern einen Nachweis mit Unterschrift, Name und Anschrift des Empfängers. Bekommt man nicht von DHL.
Dann muss man einen Nachforschungsauftrag bei DHL in die Wege leiten, kann 6 Wochen oder auch mehr Dauern. PayPal räumt einem aber höchsten 2 Wochen ein, um den Nachweis einzureichen.
Größere Anbieter haben für solche Fälle allerdings Sonderkonditionen mit DHL. Bedeutet, dass DHL da, bis zu einer gewissen Summe, in jedem Fall Schadensersatz leistet (weil es für DHL teurer wäre diesen Fällen tatsächlich nachzugehen).
Jeder kleinere oder privater Verkäufer geht mit PayPal ein Risiko ein, dass nicht sein muss. Als Käufer nutze ich PayPal gern, weil es am schnellsten geht. Als Verkäufer lasse ich aber die Finger davon. Zu viel Mist erlebt :) -
Re: wie bei eBay
Autor: Bachsau 05.05.16 - 13:37
unbuntu schrieb:
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> drvsouth schrieb:
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> > Ja und? Man ist schließlich Privatanbieter. Da muss man als Käufer nun
> mal
> > Abstriche machen. Das sind mir eh die liebsten Käufer, die
> > Privatanbieterpreise aber Händlerservice erwarten.
>
> eBay ist eh zum Kotzen. Da werden Dinge für 3¤ ersteigert, die mindestens
> 50¤ wert sind und dann meckert derjenige noch rum und sagt, dass Schäden
> dran sind etc.
Wenn es jemanden 50 Euro wert gewesen wäre, wäre dein Käufer wohl überboten worden. Da hast den Wert wohl falsch eingeschätzt. So ist das eben. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. -
Re: wie bei eBay
Autor: violator 06.05.16 - 22:06
Bachsau schrieb:
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> Wenn es jemanden 50 Euro wert gewesen wäre, wäre dein Käufer wohl überboten
> worden. Da hast den Wert wohl falsch eingeschätzt. So ist das eben. Angebot
> und Nachfrage regeln den Preis.
Kommt halt drauf an wieviele da mitbieten, nicht wem es wieviel wert ist. Wenn es dir 50¤ wert ist, der Preis aber bei 2¤ steht, dann bietest du nunmal wohl auch eher 3 und nicht direkt 50. ;)
2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.16 22:07 durch violator.



