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10 Jahre sind auch wirklich lang genug

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  1. 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: Hotohori 10.09.19 - 13:46

    Irgendwann sollte nun mal Schluss sein und 10 Jahre sind nun wahrlich genug Zeit. Wem selbst 10 Jahre nicht reichen seine Software zu portieren oder neue zu schreiben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

  2. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: ashahaghdsa 10.09.19 - 14:21

    Wer einen Vorteil durch Python3 oder viel Freizeit hat, der hat seine Software sicherlich schon portiert. Wenn die Software prinzipiell Feature Complete ist, der hat mindestens 9 Jahre däumchen gedreht. Warum sollte man denn auch seine Software portieren, wenn man nicht weiß, ob die zum Ende des Supports überhaupt noch verwendet wird?

    Ganz ehrlich: Ich mach manchmal Kleinkram in Python und bin heute noch oft zu faul die Klammern ans print zu schreiben. Sollte ich das je nochmal angucken, hilft mir da sicher 2to3 das in wenigen Minuten zu beheben.

  3. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: LH 10.09.19 - 15:11

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwann sollte nun mal Schluss sein und 10 Jahre sind nun wahrlich genug
    > Zeit. Wem selbst 10 Jahre nicht reichen seine Software zu portieren oder
    > neue zu schreiben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Wir haben Software, die bisher nicht portiert wurde, und wir haben dazu schlicht auch keinen Grund gehabt. Einzig der Zwang aus dem Python3 treibt uns dazu, an sich ist Python 2.7 in Sachen Funktionsumfang jedoch absolut ausreichend für unseren Bedarf. Dieser Umfasst übrigens auch die Arbeit mit Dateien in allen möglichen Kodierungen. Absolut kein Problem.
    Der Wechsel bringt nichts als Zeitverlust und Kosten, aber keinen praktischen Vorteil für uns.

    Am Ende gehen wir den Schritt, aber nicht weil er für uns sinnvoll ist.

  4. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: deisi 10.09.19 - 15:35

    Was heißt das support ende denn genau? Ich denke der python 2.7 Interpreter wird nicht verschwinden. Man wird, so denke ich, noch seine alten Projekte behalten können. Was fehlen wird sind bug fixes für security issues oder? Ich vermute mal pip wird auch nicht mehr gehen. D.h. für größere Projekte ist das natürlich ein Problem, denn die haben ja meistens viele Abhängigkeiten.

    > Der Wechsel bringt nichts als Zeitverlust und Kosten, aber keinen praktischen Vorteil für uns.
    > Am Ende gehen wir den Schritt, aber nicht weil er für uns sinnvoll ist.

    Wenn ich mit obigem recht habe, dann verstehe ich die Aussage nicht so ganz.
    a) Ihr habt einiges an klein Kram der auf python 2.7 basiert. Simple Skripte ...
    Gut, da würde ich mir denken, egal behalte ich benutze den 2.7 Interpreter und bin glücklich. Besorg dir alles was du brauchst und lebe glücklich.
    b) Ihr habt ein größeres Projekt und dann 2 Optionen.
    b1) Ihr pflegt euer eigenes python2.7. Seht zu das alles da ist was ihr braucht und pflegt es selbst soweit wie nötig. Kostet in jedem falle Arbeitszeit und damit Geld, spart euch aber den Wechsel.
    b2) Ihr portiert es nach python 3 und profitiert von der Pflege durch die Hauptentwickler. Kostet auch Geld, spart euch die Pflege.

    Ich vermute jetzt mal das eher b2) passt. Dementsprechend bring python3 euch schon was. Vielleicht keine Performance, aber: Zukunftssicherheit, Kompatibilität, Portabilität,...

  5. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: robinx999 10.09.19 - 16:37

    deisi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was heißt das support ende denn genau? Ich denke der python 2.7 Interpreter
    > wird nicht verschwinden. Man wird, so denke ich, noch seine alten Projekte
    >
    Naja direkt verschwinden wird der Interpreter zwar nicht neue Versionen von Linux Distributionen werden ihn aber nicht mehr dabei haben, also bleibt man ewig bei einer nicht gepflegter Version, da man nicht updaten kann.

    Ich werde das uralte Spiel monsterz vermissen uralt und benötigt Python 2.x

  6. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: ihrseiddochallesvollidioten 10.09.19 - 16:56

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Irgendwann sollte nun mal Schluss sein und 10 Jahre sind nun wahrlich
    > genug
    > > Zeit. Wem selbst 10 Jahre nicht reichen seine Software zu portieren oder
    > > neue zu schreiben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    >
    > Wir haben Software, die bisher nicht portiert wurde, und wir haben dazu
    > schlicht auch keinen Grund gehabt. Einzig der Zwang aus dem Python3 treibt
    > uns dazu, an sich ist Python 2.7 in Sachen Funktionsumfang jedoch absolut
    > ausreichend für unseren Bedarf. Dieser Umfasst übrigens auch die Arbeit mit
    > Dateien in allen möglichen Kodierungen. Absolut kein Problem.
    > Der Wechsel bringt nichts als Zeitverlust und Kosten, aber keinen
    > praktischen Vorteil für uns.
    >
    > Am Ende gehen wir den Schritt, aber nicht weil er für uns sinnvoll ist.

    Wieso geht ihr diesen Schritt wenn er nicht sinnvoll fuer euch ist?

  7. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: Quantium40 10.09.19 - 17:25

    Hotohori schrieb:
    > Irgendwann sollte nun mal Schluss sein und 10 Jahre sind nun wahrlich genug
    > Zeit. Wem selbst 10 Jahre nicht reichen seine Software zu portieren oder
    > neue zu schreiben, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Und was ist, wenn das liebgewonnene Stück Software von jemand anders geschrieben wurde, der nicht portieren will oder kann?

    SpamBayes beispielsweise basiert auf Python 2 und obwohl sich daran seit ca. 2008 nichts mehr getan hat, funktioniert das bislang bestens.

  8. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: nate 10.09.19 - 17:32

    > Wieso geht ihr diesen Schritt wenn er nicht sinnvoll fuer euch ist?

    Weil z.B. alle Python-2-Anwendungen aus Fedora (und bestimmt auch bald anderen Distributionen) herausfliegen. In anderen Worten: Wenn $Entwickler möchte, dass seine Anwendung auch in Zukunft im Fedora-Repo bleibt, muss er portieren, auch wenn es ansonsten nicht nötig oder sinnvoll ist.

  9. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: LH 10.09.19 - 18:17

    ihrseiddochallesvollidioten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso geht ihr diesen Schritt wenn er nicht sinnvoll fuer euch ist?

    Weil wir auch auf externe Libs setzen, welche sich natürlich in Zukunft nur noch auf Python3 Basis weiterentwickeln.
    Außerdem ist, wie andere schon geschrieben haben, Python 2.7 irgendwann nicht mehr Teil aktueller Distributionen. Das ließe sich zwar fixen, ist aber auf dauer auch keine Lösung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.19 18:18 durch LH.

  10. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: LH 10.09.19 - 18:20

    deisi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute jetzt mal das eher b2) passt. Dementsprechend bring python3
    > euch schon was. Vielleicht keine Performance, aber: Zukunftssicherheit,
    > Kompatibilität, Portabilität,...

    Was alles auch gegen wäre, wenn sie einfach Python 2.x weiterentwickelt hätten ;)
    Es ist ja nur der Zwang zum wechseln, der diesen Nachteil für Python 2 überhaupt erzeugt.

    Natürlich nutzen wir für neue Projekte auch Python3, ich muss aber doch sagen, dass ich praktisch nichts von den Neuerungen sonderlich schätze. Selbst die Unicode Überstützung ist für mich nur anders, aber nicht besser. Vieles in Python2 in diesem Bezug hätte man auch leicht kompatibel bereinigen können.

  11. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: knabba 10.09.19 - 18:56

    Pech dann eben selbst machen. Das ist nun wirklich nicht schwer wenn man die Software wirklich benötigt.
    Denn auch Python wird gratis entwickelt. Und wenn die Entwickler der Meinungs sind, dass ihr Entwicklungsaufwand oder sonstiges mit dem Sprung auf 3 besser ist dann ist das wohl so.
    Also einer müsste eh mehr Arbeit haben.
    Entweder die Pythonentwickler oder jemand der ein Modul auf Python 3 umschreiben muss. Einen Tod muss man sterben.

  12. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: eisbart 10.09.19 - 19:51

    Komisch, die Java Entwickler heulen alle rum, dass sie noch auf 6/7/8 fest sitzen während man im Python Land anscheinend stolz auf mehr als 10 Jahre alte Software ist.

  13. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: PerilOS 10.09.19 - 20:16

    Es wird auch nach mehr als weit über 10 Jahren Windows XYZ noch hart geklammert bis zum bitteren Ende. Manche Leute sind halt Mental schon in der Rente im mittleren Alter.

  14. Re: 10 Jahre sind auch wirklich lang genug

    Autor: ihrseiddochallesvollidioten 12.09.19 - 11:01

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ihrseiddochallesvollidioten schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso geht ihr diesen Schritt wenn er nicht sinnvoll fuer euch ist?
    >
    > Weil wir auch auf externe Libs setzen, welche sich natürlich in Zukunft nur
    > noch auf Python3 Basis weiterentwickeln.
    > Außerdem ist, wie andere schon geschrieben haben, Python 2.7 irgendwann
    > nicht mehr Teil aktueller Distributionen. Das ließe sich zwar fixen, ist
    > aber auf dauer auch keine Lösung.

    Aber dann ist es ja sinnvoll oder nicht?

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