1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Programmiersprache…

Wer bitte braucht Go?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wer bitte braucht Go?

    Autor: pschmidl 14.11.14 - 14:58

    Wird wohl als kleiner Huster in der Programmiersprachen Geschichte wieder in der Versenkung verschwinden!

  2. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: g0pher 14.11.14 - 15:39

    @pschmidl wer Golang brauch? Ganz einfach, eine riesen, große OpenSource Community. Etliche DevOps LIEBEN Go, es gibt da so kleine und unbedeutende Projekte wie Docker, Google nutzt es auch intern und ich persönlich habe nun auch schon einige Projekte damit umgesetzt.
    Es ist extremst einfach zu erlernen und trotzdem sehr mächtig.
    Ich glaube nicht das Go untergehen wird.

  3. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: TheUnichi 14.11.14 - 17:45

    g0pher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @pschmidl wer Golang brauch? Ganz einfach, eine riesen, große OpenSource
    > Community. Etliche DevOps LIEBEN Go, es gibt da so kleine und unbedeutende
    > Projekte wie Docker, Google nutzt es auch intern und ich persönlich habe
    > nun auch schon einige Projekte damit umgesetzt.
    > Es ist extremst einfach zu erlernen und trotzdem sehr mächtig.
    > Ich glaube nicht das Go untergehen wird.

    Nimm es nicht so ernst, das sind Menschen, die wahrscheinlich selbst nicht mal wirklich programmieren oder heute noch voll auf Turbo-Pascal setzen, die solche Kommentare ablassen

    Wenn man sich halt nicht erkundigt, kann man nur maulen, was soll man sonst schreiben?
    Ist doch Freitag!

  4. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: hyperlord 14.11.14 - 19:20

    Nur mal Interesse halber: was waren das denn für Projekte?
    Ich habe zwar auch immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt, mehr mit Go zu machen, aber bei den meisten Projekten ist es dann natürlich doch oft einfacher, die bewährten Dinge einzusetzen. Das liegt aber vor allen Dingen daran, dass diese Projekte oft sehr groß/komplex sind und sich daher weniger eignen, mal eine neue Technologie zu testen.

  5. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: g0pher 14.11.14 - 20:29

    @hyperlord wir haben bei uns in der Firma rechenintensive Kernkomponenten für Empfehlungserzeugung auf go umgestellt, natürlich ist der groß Teil des restlichen Systems
    Dies hat uns nicht nur Performancevorteile gebracht, sondern auch eine sehr gute Wartbarkeit und Erweiterbarkeit. Ebenfalls ist go relativ einfach zu erlernen und es können sehr schnell neue Entwickler angelernt werden im Gegensatz zu anderen Sprachen die auf Nebenläufigkeiten setzen wie Erlang, Haskell, ...

  6. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: Gamma Ray Burst 14.11.14 - 21:29

    g0pher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @pschmidl wer Golang brauch? Ganz einfach, eine riesen, große OpenSource
    > Community. Etliche DevOps LIEBEN Go, es gibt da so kleine und unbedeutende
    > Projekte wie Docker, Google nutzt es auch intern und ich persönlich habe
    > nun auch schon einige Projekte damit umgesetzt.
    > Es ist extremst einfach zu erlernen und trotzdem sehr mächtig.
    > Ich glaube nicht das Go untergehen wird.

    So riesengross kann die nicht sein:
    http://www.tiobe.com/index.php/content/paperinfo/tpci/index.html

    Mach Dir nichts draus, ich bevorzuge Scala. Hat sgenhafte 0,2% mehr Anteil an der Nutzung als Go, also 0,5x% statt 0,3x%.

    C hat immer noch die Krone auf, Swift und Dart scheinen stark im kommen.-> bringen beide nichts in Sachen server.

  7. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: bstea 14.11.14 - 21:49

    Lol, ihr stellt auf eine Nieschenprogrammiersprache um die außerhalb von Google keine Bedeutung hat, nun nicht mehr um's überleben kämpft weil in GCC integriert und nennt dann Wartbarkeit als ein Vorteil. Wie lange Monde ist denn die Umstellung alt?
    Ich kenne einige die reingeschnuppert haben, aber dann wegen den Baustellen und fehlende Verbreitung schnell das Weite gesucht haben. Die Ideen sind richtig und gut nur ohne kritische Masse teilt es sich den Teich mit anderen Esoterik Sprachen.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  8. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: J.K. 15.11.14 - 02:23

    Go wird definitiv nicht sterben.
    Go ist eine der "besten" Programmiersprachen unserer Zeit. Neben Clojure wahrscheinlich das nächste grosse Ding was die nächsten Jahre durch die Decke schiessen wird.

    Viele open source Projekte werden auf Go umgeschrieben und auch viele "bekannte" open source-ler wechseln (https://medium.com/code-adventures/farewell-node-js-4ba9e7f3e52b zb).

    Ich finde Go sehr gut. Wenn ich eine neues Projekt starte werde ich sehr wahrscheinlich zu Go oder Clojure greifen.

  9. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: Vash 15.11.14 - 10:54

    pschmidl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird wohl als kleiner Huster in der Programmiersprachen Geschichte wieder
    > in der Versenkung verschwinden!

    Ich frage mich auch wozu man noch eine Programmiersprache braucht, ist ja nicht so dass es mit den Platzhirschen genug Sprachen gibt, als man je sinnvoll erlernen, geschweige denn Einsetzen kann.

    Vermutlich will Google das gleiche wie Microsoft mit C# wie zuvor Sun nun Oracle mit Java erreichen: Kundenbindung, Kontrolle und daraus resultiert Profit. Das bedeutet ja nicht, dass die Produkte an sich schlecht sind. Deren Erfolg lässt sich durchaus messen und ist dank offener Standards vergleichsweise weit in die Open Source Welt geschwappt. Apple versucht das ja mit seiner neuen Sprache auch nachzuahmen, wie hieß die gleich?

    Fakt ist: Wer die Sprache entwickelt bzw. begleitend betreut und Ressourcen reinsteckt, erreicht dass mehr Menschen das eigene Firmenlogo sehen und damit - wie man sieht - erfolgreich auf die "gute Sache" geeicht werden. Sieht man ja hervorragend an den Fanboys hier.

    Aus dem Grund befürworte ich vor allem die Weiterentwicklung unabhängiger Standards, welche nicht an dem Für und Wehe eines Konzerns hängen. Leider werden diese zunehmend verdrängt, da einerseits die Marktmacht der Großkonzerne hier bedeutender ist, andererseits die alten Sprachen zunehmend an Hyperkomplexität leiden.

    So hätte ich gerne ein "C++", dass wie JavaScript eine Art "use strict" einführt und mit allen schlechten Angewohnheiten alter Zeiten aufräumt. Als da wären "stupid" pointer, exzessive Macro Nutzung, eine einfache Möglichkeit zur Modularisierung, weniger Syntax-Mumpitz u.v.m. Theoretisch kann man das alles jetzt schon wenn man nur etwas Disziplin mitbringt. Nur das haben viele Programmierer nicht, statt dessen werfen sie sich an den Hals einer Sprache die wenig besser kann, außer den Markt weiter zu zerklüften.

  10. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: Trockenobst 15.11.14 - 12:08

    Vash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich auch wozu man noch eine Programmiersprache braucht

    Go ist das bessere C++. Mit 11 und 14 haben sie die Sprache restlos über den Jordan geschickt (Siehe das Video von Scott bei der D Conference)
    https://www.youtube.com/watch?v=48kP_Ssg2eY

    Wer jetzt neue Projekte aufmacht sollte sich sehr genau Gedanken machen. Z.B. hat eine Firma ihren Rechenkern und Businesslogik auf Java umgestellt und an dieses Backend systemspezifische Guis drangehängt. Das hat die Entwicklungszeit für die nächsten Versionen satt halbiert sowie die Stabilität der jeweiligen Plattformen praktisch über Nacht soweit runtergeholt das sie kaum noch Supportanfragen haben.

    Es gibt nicht nur "den einen Weg". Jemand der auf vier Systemen High-End Games für EA entwickelt macht was anderes als wenn er Entwickler bei Facebook ist.

    > Vermutlich will Google das gleiche wie Microsoft mit C# wie zuvor Sun nun
    > Oracle mit Java erreichen: Kundenbindung, Kontrolle und daraus resultiert

    Natürlich: Google ist primär im System- und Tools Geschäft und braucht da dringend Umsatz :^p Kaum eine relevanten Software unter Windows wird in C# geschrieben. Und an Java selbst verdient Oracle nur über drei Ecken. Natürlich ist Infrastruktur ein garantiertes Geschäft, aber eben nur ein Mühsames. Zum "Embracen" taugt das nicht.

    Die Firmen haben ganz andere Gründe solche Dinge zu machen. NoSQL Datenbanken wurden groß, weil es neue Anwendungsfälle gibt die bisherige Systeme schlecht abgedeckt haben. Facebook würde für einen Oracle-Cluster über alle ihre 100.000 Server 1 Milliarde im Jahr zahlen müssen. Genauso gilt das auch für Programmiersprachen. Menschen können auch hier sich für die falsche Entscheiden.

    Wer etwa im Versicherungs- oder Industriebereich Scala in vollem Effekt gesehen hat, sieht wie sie Millionen vs. Java sparen. Das mag eine Nische sein, aber diese Nische ist in diesem Falle ein Erfolg der sich mit zahlen belegen lässt. Mich nervt es eher als Java Entwickler, aber nur deswegen weil ich die netten Features in Wald+Wiesen Projekten nicht nutzen "darf".

    C++ ist für Hochlevel Serveranwendungen, trotz hunderte von Bibliotheken immer noch Fehleranfällig und syntaktischer Horror. Go/D und andere Sprachen schießen sich auf ganz spezifische Bereiche (etwa Cluster.Serverprogrammierung) ein, und sparen sich den ganzen Aufwasch. Das macht Sinn.

    > Sieht man ja hervorragend an den Fanboys hier.

    Plapper nicht :D

    > werden diese zunehmend verdrängt, da einerseits die Marktmacht der
    > Großkonzerne hier bedeutender ist, andererseits die alten Sprachen
    > zunehmend an Hyperkomplexität leiden.

    Wer soll das alles finanzieren? Golang ist frei, basiert auf einem freien Compiler. Für bestimmte Zwecke ist das Ding genial. Genauso wie das Node.js Ecosystem für andere Dinge absolut genial ist. Die Welt hat Grautöne und immer zu wenig Zeit, zu wenig (fähige) Entwickler. Daher ist Simplifizierung genau richtig.

    > Möglichkeit zur Modularisierung, weniger Syntax-Mumpitz u.v.m.

    Das wird nie passieren, weil C++ zu alt und zu weit im Einsatz ist. Schon 11 und 14 waren schwierige Updates. Ohne Hilfsklassen wie Boost sollte man gar nichts mehr in C++ machen. Und dann hat man die Syntax-Hölle mit <something_ptr> und anderem Geschiss. Ohne Tabula-Rasa wird das nichts mehr.

    Mal sehen wie sich ein OpenSource C# aufführt. Mehr ist in den nächsten 5-10 Jahren nicht zu erwarten.

  11. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: pschmidl 15.11.14 - 12:28

    Träumt ruhig weiter! Maximal ein Nischendasein sage ich Go voraus! Nenne mir einen Grund warum ich meine Projekte zukünftig in Go entwicklen sollte? (hab C/C++, C#, Java, Python) Außerdem wie viele haben von D geschwärmt LOL

  12. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: Gamma Ray Burst 15.11.14 - 16:08

    J.K. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Go wird definitiv nicht sterben.
    > Go ist eine der "besten" Programmiersprachen unserer Zeit. Neben Clojure
    > wahrscheinlich das nächste grosse Ding was die nächsten Jahre durch die
    > Decke schiessen wird.
    >
    > Viele open source Projekte werden auf Go umgeschrieben und auch viele
    > "bekannte" open source-ler wechseln (medium.com zb).
    >
    > Ich finde Go sehr gut. Wenn ich eine neues Projekt starte werde ich sehr
    > wahrscheinlich zu Go oder Clojure greifen.

    Also Wenn Du Clojure nimmst kannst Du auch scala nehmen. Behaupte mal das es leichter ist von Java zu Scala zu wechseln als von Java zu Clojure.

    Für Go sehe ich für mein Umfeld keinen Bedarf, sieht aus wie C in modern.

  13. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: bstea 16.11.14 - 01:23

    Viele, welche denn? Die Typen kenn ich nicht, nicht mal seine Projekte.
    Den gleichen Hype gabs auch bei D und wir wissen alle was daraus gewurden ist.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  14. Re: Wer bitte braucht Go?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 16.11.14 - 21:06

    Was bitte ist eigentlich dieser "Docker"-Hype?

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler für C++ / Python (m/w/d)
    e.solutions GmbH, Erlangen
  2. Managing Director Produktentwicklung (m/w/d)
    über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Frankfurt am Main
  3. Data Engineer (m/w/d)
    Matrix42 AG, Frankfurt am Main
  4. Projektleiter (w/m/d) für IT Systeme in der Energieversorgung
    PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg, Berlin, Oldenburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€
  2. (u. a. Desperados 3 für 15,99€, Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy für 14,99€, King's...
  3. 49,99€
  4. 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de