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Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

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  1. Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: ldlx 26.09.18 - 16:26

    Sagen wir mal hier werden Geschäftsanwendungen eingesetzt, für die am Client Java RE eingesetzt wird, lassen wir die ggf. Java-basierte Serversoftware einfach mal weg (die kann ja meinetwegen Geld kosten im Support). Muss ich dann 100 Endpoints lizensieren? Oder ganz einfache Anwendersoftware, nur mal so als Beispiel: Mediathekview, GeoGebra, Minecraft Edu. Was ist mit denen? GeoGebra und Minecraft Edu werden ja auch in Schulen verwendet - sind die dann "privat" oder schon "geschäftlich"? Was ist mit Softwareverteilung, z. B. per AD, ist das in Schulen noch privat oder schon geschäftlich?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.18 16:27 durch ldlx.

  2. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: Lord Gamma 26.09.18 - 16:55

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sagen wir mal hier werden Geschäftsanwendungen eingesetzt, für die am
    > Client Java RE eingesetzt wird, lassen wir die ggf. Java-basierte
    > Serversoftware einfach mal weg (die kann ja meinetwegen Geld kosten im
    > Support). Muss ich dann 100 Endpoints lizensieren? Oder ganz einfache
    > Anwendersoftware, nur mal so als Beispiel: Mediathekview, GeoGebra,
    > Minecraft Edu. Was ist mit denen? GeoGebra und Minecraft Edu werden ja auch
    > in Schulen verwendet - sind die dann "privat" oder schon "geschäftlich"?
    > Was ist mit Softwareverteilung, z. B. per AD, ist das in Schulen noch
    > privat oder schon geschäftlich?

    Einfach OpenJDK verwenden (was von IBM, RedHat usw. mit Patches und Sicherheitsupdates aktualisiert wird) und die Runtime inkl. der Anwendung mit jlink zu einem ausführbaren platformspezifischen Image bundlen (Größe ab ca. 30 MB). Ab Java 11 gibt es die JRE sowieso nicht mehr direkt für normale Nutzer zum Download.

    Zitat aus [jaxenter.de]
    "Übrigens wird es ab Java 11 die Java-Laufzeitumgebung (JRE) nur noch in der Server-Variante und nicht mehr für Desktops geben. Allerdings kann man für Desktop-Anwendungen mit dem Modulsystem und dem Werkzeug jlink mittlerweile selbst sehr einfach in der Größe angepasste Laufzeitumgebungen erstellen."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.18 16:55 durch Lord Gamma.

  3. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: mars96 27.09.18 - 01:19

    Oh Gott in Zukunft nur noch das Open-"Desaster"-JDK?
    Das OracleJDK ist auch nicht frei von Fehlern, nicht das es einer falsch versteht, aber zumindest habe ich damit ein besseres GUI Erlebnis als mit dem OpenJDK auch bei unterschiedlichen Plattformen.
    Das waren noch Zeiten als man bei IBM (die eine größere JavaJDK-Entwicklungsabteilung hatten als Sun) noch seine Java Runtime kaufen konnte (für Linux, AIX, etc.).
    Scheint so als kommt jetzt etwas ähnliches zurück.

  4. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: Lord Gamma 27.09.18 - 07:25

    mars96 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott in Zukunft nur noch das Open-"Desaster"-JDK?
    > Das OracleJDK ist auch nicht frei von Fehlern, nicht das es einer falsch
    > versteht, aber zumindest habe ich damit ein besseres GUI Erlebnis als mit
    > dem OpenJDK auch bei unterschiedlichen Plattformen.
    > Das waren noch Zeiten als man bei IBM (die eine größere
    > JavaJDK-Entwicklungsabteilung hatten als Sun) noch seine Java Runtime
    > kaufen konnte (für Linux, AIX, etc.).
    > Scheint so als kommt jetzt etwas ähnliches zurück.

    Das OpenJDK ist schon länger die Referenzimplementierung. Und ab Java 11 enthält es auch den Flight Recorder und Mission Control.

  5. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: bofhl 27.09.18 - 10:24

    Wer Oracle kennt, weiß das das absolut nichts heißt! Das kann sich wie bei am Beispiel von OpenSolaris gezeigt schneller ändern als man denkt...

  6. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: teenriot* 27.09.18 - 12:54

    Referenzimplementierung hin & her, bei JavaFX hörte das mit der Referenz dann aber schnell auf. Hoffentlich gibt es solche Probleme in Zukunft nicht mehr.

  7. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: Lord Gamma 27.09.18 - 14:57

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Referenzimplementierung hin & her, bei JavaFX hörte das mit der Referenz
    > dann aber schnell auf. Hoffentlich gibt es solche Probleme in Zukunft nicht
    > mehr.

    Ja, JavaFX ist jetzt im Oracle JDK auch nicht mehr dabei. Stattdessen kann man es nun einheitlich als Dependency einbinden, egal welches JDK man nutzt. Siehe [mvnrepository.com]

  8. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: dark_matter 27.09.18 - 21:02

    mars96 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott in Zukunft nur noch das Open-"Desaster"-JDK?

    Worauf basiert diese "Bild Überschrift" zu diesem Thema ?
    Wir (Java/Groovy mit Oracle RDBMS und IBM Domino im Backend und Vaadin für GUI Applikationen (Vaadin funktioniert übrigens super mit Groovy)) sind gerade von Oracle JDK auf OpenJDK umgestiegen, und hatten Zero Probleme / alle Tests grün :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.09.18 21:03 durch dark_matter.

  9. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: ldlx 27.09.18 - 21:53

    Abgesehen von der Meinung (und ähnliches kann man bestimmt auch von anderen großen Softwareprojekten sagen, Fehler gibts überall, nicht zuletzt Windows ;-)), interessiert mich an der Frage an der Ausgangsfrage eher: wie funktioniert das, wenn ich das für eine Windows-Umgebung ausrollen will? Oracle bietet Windows Installer (MSI), wenn die installiert sind ist das System bereit für alle möglichen Java-Anwendungen, nicht zuletzt Webstart.
    Hier: https://github.com/ojdkbuild/ojdkbuild hab ich einen Download mit Installer gesehen (aber noch nicht ausprobiert), Azul bietet mit Zulu wohl auch eine JVM (https://www.azul.com/downloads/zulu/zulu-windows/), jedoch als ZIP, aber ist die aktuelle Version 11 zu Version 8 (oder 7, oder 6) kompatibel?

  10. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: dark_matter 28.09.18 - 03:41

    https://jaxenter.de/java-9-tutorial-jlink-59103

  11. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: ldlx 28.09.18 - 16:11

    Bringt mich (mit geringem Aufwand) immer noch nicht weiter - da eine JVM für Otto-Normal nicht nur für eine einzelne Anwendung gebraucht wird, sondern für alle möglichen Anwendungen. Ein guter Google-Rank für eine alles erschlagende Lösung ist dir sicher, da Golem bei Google indiziert wird - bringt kein Geld, aber immerhin Klicks (=Ruhm).
    Vor dem Problem, eine JVM mit einfachen Mitteln auszurollen stehe doch sicher nicht nur ich, sondern tausende Admins allein in Deutschland.

  12. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: Lord Gamma 28.09.18 - 17:46

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bringt mich (mit geringem Aufwand) immer noch nicht weiter - da eine JVM
    > für Otto-Normal nicht nur für eine einzelne Anwendung gebraucht wird,
    > sondern für alle möglichen Anwendungen. Ein guter Google-Rank für eine
    > alles erschlagende Lösung ist dir sicher, da Golem bei Google indiziert
    > wird - bringt kein Geld, aber immerhin Klicks (=Ruhm).
    > Vor dem Problem, eine JVM mit einfachen Mitteln auszurollen stehe doch
    > sicher nicht nur ich, sondern tausende Admins allein in Deutschland.

    Das ist für Desktopnutzer nicht mehr vorgesehen und stattdessen soll man die benötigten Teile der Runtime eigens für die erstellte Anwendung bundeln. Einige Anwendungen wie bspw. die JetBrains IDEs (auch Android Studio) werden sogar schon länger mit einer eigens integrierten Java 8 Runtime verteilt. Eine ca. 30 MB große Desktop-Anwendung sollte heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein. Für jlink gibt es auch schon länger ein Gradle-Plugin, um das Bundlen zu vereinfachen. Für Maven gibt es bestimmt auch was.

    Der Vorteil ist, dass die Desktopnutzer nichts extra installieren müssen, sondern das mit jlink erstellte Anwendungsimage einfach so bei ihnen ausführbar ist.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.18 17:53 durch Lord Gamma.

  13. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: dark_matter 28.09.18 - 18:57

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ldlx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bringt mich (mit geringem Aufwand) immer noch nicht weiter - da eine JVM
    > > für Otto-Normal nicht nur für eine einzelne Anwendung gebraucht wird,
    > > sondern für alle möglichen Anwendungen. Ein guter Google-Rank für eine
    > > alles erschlagende Lösung ist dir sicher, da Golem bei Google indiziert
    > > wird - bringt kein Geld, aber immerhin Klicks (=Ruhm).
    > > Vor dem Problem, eine JVM mit einfachen Mitteln auszurollen stehe doch
    > > sicher nicht nur ich, sondern tausende Admins allein in Deutschland.
    >
    > Das ist für Desktopnutzer nicht mehr vorgesehen und stattdessen soll man
    > die benötigten Teile der Runtime eigens für die erstellte Anwendung
    > bundeln. Einige Anwendungen wie bspw. die JetBrains IDEs (auch Android
    > Studio) werden sogar schon länger mit einer eigens integrierten Java 8
    > Runtime verteilt. Eine ca. 30 MB große Desktop-Anwendung sollte heutzutage
    > eigentlich kein Problem mehr sein. Für jlink gibt es auch schon länger ein
    > Gradle-Plugin, um das Bundlen zu vereinfachen. Für Maven gibt es bestimmt
    > auch was.
    >
    > Der Vorteil ist, dass die Desktopnutzer nichts extra installieren müssen,
    > sondern das mit jlink erstellte Anwendungsimage einfach so bei ihnen
    > ausführbar ist.

    Seh ich auch so. Ist für viele Anwendungsbereiche ein großer Schritt vorwärts, wie generell die Java Modularisierung.

    Abgesehen davon ist Java/Groovy installieren ja nicht so aufwendig: JDK oder JRE / Groovy in Verzeuchnisse entzippen, JAVA_HOME/GROOVY_HOME setzen, PATH anpassen, fertig.
    Am Server macht das bei uns ein selbstgeschriebenes Puppet Modul. Aber das sollte jeder Installerlösung hinkriegen.

    Webstart wie es bisher existiert hat ist afaik tot, es gibt aber meined Wissens nach von Red Hat eine Open Source Implementierung, falls man weiterhin auf diesen Ansatz setzen will, einfach mal danach googeln.

  14. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: dark_matter 28.09.18 - 18:59

    Ah ja, steht eh in einem anderen Post: IcedTea heißt das Ding
    https://icedtea.classpath.org/wiki/Main_Page

  15. Re: Was heißt das für Anwender/Unternehmen/Behörden/Schulen?

    Autor: ldlx 29.09.18 - 13:22

    Damit dann verschiedene nicht-aktuelle Java-Runtimes auf dem System für jede Anwendung einzeln rumliegen, oder wie stellt ihr euch das vor?

    Und unter Windows gibts nebenbei noch Dateityp-Verknüpfungen, um .jar-Dateien "einfach so" zu starten. Wenn nun Java nun "nur" in einem Verzeichnis liegt und meinetwegen noch ne Umgebungsvariable gesetzt ist, kann ich ein Java-Programm damit nicht starten.

    Auf Arbeit läuft das Buchungssystem mit Java - die Migration zu Webstart gabs seitens des Lieferanten leider erst dieses Jahr. Und zuvor für die "Übergangszeit" der Hinweis, man möge doch Firefox ESR nutzen, damit das Browser-Plugin noch genutzt werden kann.

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