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Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

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  1. Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: elsadso 11.03.19 - 10:43

    Java 8 -> LTS und keine Lizenzkosten
    Java 9, 10, OpenJdk -> kein LTS.
    OpenJdk grundsätzlich -> zwar viel contribution durch Oracle, aber keine Garantie für zeitnahen fix von Security issues < hochkritisch
    Java 11 -> LTS aber Lizenzkosten

    logische Entwicklung im Unternehmensumfeld: Java 8 bis kurz vorm Supportende



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.19 10:47 durch elsadso.

  2. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: mifritscher 11.03.19 - 11:29

    Zumal die 8er die letzte noch gewartete mit Webstart (wird bei sehr vielen Geräten zur Administration verwendet) und JRE - also globale Installation mit Verknüpfung der Jars mit Java war. Oracle hat es mal wieder geschafft ein recht erfolgreiches Produkt unbrauchbar zu machen.

  3. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: LiPo 11.03.19 - 11:40

    Genau so ist es hier, Firma mit ~800 Mitarbeitern plus Außenstellen.

  4. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: demon driver 11.03.19 - 11:46

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal die 8er die letzte noch gewartete mit Webstart (wird bei sehr vielen
    > Geräten zur Administration verwendet) und JRE - also globale Installation
    > mit Verknüpfung der Jars mit Java war. Oracle hat es mal wieder geschafft
    > ein recht erfolgreiches Produkt unbrauchbar zu machen.

    Ja – da hatte Oracle offensichtlich überhaupt keinen Schimmer, wie wichtig WebStart für viele inzwischen geworden war, und es hat die dort auch überhaupt nicht interessiert.

  5. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: theonlyone 11.03.19 - 12:36

    Grundsätzlich will man Webstart ja auch ins Web bringen, HTML5 und co.

    Das lässt sich machen, kostet aber Entwicklungszeit und die Legacy Projekte müssen da tiefer eingreifen, haben die Personen für diese Teile gar nicht mehr usw. usw.

    ----

    Aber hin oder her, der Code muss an die neue Zeit angepasst werden, damit lässt man sich aber doch lieber Zeit, bis Java 8 abgelaufen ist (und wohl noch darüber hinaus).

  6. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: ALaS 11.03.19 - 13:15

    elsadso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Java 8 -> LTS und keine Lizenzkosten
    > Java 9, 10, OpenJdk -> kein LTS.
    > OpenJdk grundsätzlich -> zwar viel contribution durch Oracle, aber keine
    > Garantie für zeitnahen fix von Security issues < hochkritisch
    > Java 11 -> LTS aber Lizenzkosten
    >
    > logische Entwicklung im Unternehmensumfeld: Java 8 bis kurz vorm
    > Supportende

    Seh ich hier denn irgendwas falsch? Oracle Java 8 hat doch in der kostenlosen Variante bereits EOL erreicht?! AdoptOpenJDK ist hier imo die Lösung, was aber ja auch auf OpenJdk aufbaut und Java 11 genauso kostenlos anbietet wie Java 8.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.19 13:16 durch ALaS.

  7. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: mifritscher 11.03.19 - 13:18

    Wenn Webstart und die JRE weg sind ist Java für die ganzen kleinen Programme und als Adminoberfläche tot. Und dann relativ schnell auch für die Unis, wo sich Python sich sowieso schon immer mehr ausbreitet. Und dann ist Java eine Dinosauriersprache - nur noch große Altlasten verwenden das - und damit wird sehr viel Wert vernichtet.

  8. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Optimizer 11.03.19 - 13:27

    ALaS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Seh ich hier denn irgendwas falsch? Oracle Java 8 hat doch in der
    > kostenlosen Variante bereits EOL erreicht?! AdoptOpenJDK ist hier imo die
    > Lösung, was aber ja auch auf OpenJdk aufbaut und Java 11 genauso kostenlos
    > anbietet wie Java 8.

    das siehst du genau richtig

  9. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: demon driver 11.03.19 - 13:52

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Webstart und die JRE weg sind ist Java für die ganzen kleinen
    > Programme und als Adminoberfläche tot. Und dann relativ schnell auch für
    > die Unis, wo sich Python sich sowieso schon immer mehr ausbreitet. Und dann
    > ist Java eine Dinosauriersprache - nur noch große Altlasten verwenden das -
    > und damit wird sehr viel Wert vernichtet.

    Ganz so schnell geht das, denke ich, nicht...

    Der Wert und die ganze Substanz von "Java", und da unterscheidet es sich heute maßgeblich von der letzten großen Umbruchsphase in der Unternehmens-Entwicklung, als COBOL abgelöst wurde, liegt ja doch längst mehr im "Ökosystem" aus JVM, Frameworks, Bibliotheken, neuen JVM-Sprachen wie Scala, Groovy oder Kotlin oder auch Server-side-JS, als in der Sprache selbst oder auch nur der JVM als solcher.

    Für Webstart beispielsweise sind auch schon Alternativen verfügbar bzw. in Entwicklung (z.B. im Rahmen von IcedTea), denn das wird einfach gebraucht. Und es wird niemand, wenn es sich nur irgendwie vermeiden lässt, eine größere JDK-Anwendung einfach mal auf Python, .NET oder whatever portieren wollen, nur weil Oracle WebStart nicht mehr pflegen will.

  10. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Mingfu 11.03.19 - 13:53

    mifritscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann relativ schnell auch für die Unis, wo sich Python sich sowieso schon immer mehr
    > ausbreitet.

    Naja, wenn es in irgendwelchen Projekten allein darum geht, irgendetwas zusammenzufrickeln, mag Python ganz OK sein. Aus didaktischer Sicht, wenn es also darum geht, Konzepte zu vermitteln, kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass man dazu auf Python zurückgreift. Denn gerade bei Objektorientierung und Kapselung von Information ist Python furchtbar schlecht. Man kann das zwar simulieren, aber es bleibt gegenüber Java ein Unterschied wie Tag und Nacht.

  11. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Voutare 11.03.19 - 14:16

    Gibt wenig Grund zu wechseln

    Im Moment gibt es beim AdoptOpenJDK noch keine neuere J8 version als der letzte von Oracle, 1.8.0_202. (19 jan 2019)
    AdoptOpenJDK had schon LTS zugesagt, aber sagt gleichzeitig dass Sie nicht aktiv am Backporting von Bugs beteiligt sein wird.

    Sieht aus als ab Amazon Corretto sich da mehr beteiligt (Backport + LTS), meldet als aktuelle Download auch der 202 an (24 jan 2019)

  12. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Mixermachine 11.03.19 - 14:28

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ----
    >
    > Aber hin oder her, der Code muss an die neue Zeit angepasst werden, damit
    > lässt man sich aber doch lieber Zeit, bis Java 8 abgelaufen ist (und wohl
    > noch darüber hinaus).


    Java 8 unterstützt immerhin schon etwas funktionaler Programmierung.
    Wenn man bei einer stark typisierten Sprache bleiben will, bietet Java 8 da schon ein paar Sachen.

    Build nicer stuff

  13. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Deff-Zero 11.03.19 - 16:03

    Mixermachine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Java 8 unterstützt immerhin schon etwas funktionaler Programmierung.

    Sorry. Funktionale Programmierung geht entweder ganz (d.h. pure) oder gar nicht. Nur weil eine Sprache ein paar wenige Features übernimmt, ist sie nicht funktional.

  14. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Deff-Zero 11.03.19 - 16:06

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Naja, wenn es in irgendwelchen Projekten allein darum geht, irgendetwas
    > zusammenzufrickeln, mag Python ganz OK sein. Aus didaktischer Sicht, wenn
    > es also darum geht, Konzepte zu vermitteln, kann ich mir nur sehr schwer
    > vorstellen, dass man dazu auf Python zurückgreift.

    Aus didaktischer Sicht, sollten Unis zu ernsthaften Funktionalsprachen und den dort verbreiteten mathematischen Konzepten zurückgreifen. Ob das dann später in der Praxis verwendet wird oder nicht ist irrelevant.

  15. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: mifritscher 11.03.19 - 16:14

    Ich sehe es an meiner Uni, dass da immer weniger "normale" Informatik gelehrt wird, sondern immer mehr Mensch-Computer Schnittstellen, KI etc. Und da stürzen sich alle auf Python. Ist halt wie bei Javascript: Es gibt keine bis wenig Struktur, man kann einfach loslegen und werkeln wie er will - ist doch Klasse! Didaktisch ist das ungut, jep.

  16. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: mifritscher 11.03.19 - 16:17

    Die Umstellung zw. Java 8 und 9/10 war in unserem Fall übrigens trivial. Solche technische Umstellungen gibts immer, und bei Java waren die bei uns blslang immer schmerzfrei. Viel eckliger sind die Lizenzumstellungen, bzw. das Einstellung webstart und jre.

  17. Webstart

    Autor: weberjn 11.03.19 - 16:38

    Man kann Swing auch direkt per HTML Rendering ins Web bringen:

    http://www.webswing.org/

  18. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: Mingfu 11.03.19 - 16:43

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus didaktischer Sicht, sollten Unis zu ernsthaften Funktionalsprachen und
    > den dort verbreiteten mathematischen Konzepten zurückgreifen.

    Das machen sie auch, aber wiederum mit anderer Zielstellung. Funktionale Sprachen werden üblicherweise im Bereich der theoretischen Informatik eingesetzt. Wenn es dagegen im Bereich der angewandten Informatik um Konzepte der Softwareentwicklung geht, dann ist das einfach die Domäne von Java.

  19. Re: Release und Supportzyklus, Lizenzkosten

    Autor: sp1derclaw 11.03.19 - 16:52

    Noch ein paar Gedanken zum Thema Python, JavaScript etc.:
    Es deutet ja im Moment alles darauf hin, dass diese Sprachen einen starken Aufwärtstrend haben. Gewissermaßen kann ich es auch nachvollziehen: Die Lernkurve ist erstmal gering und man erhält relativ schnell Ergebnisse. Python ist zudem eine schöne, schlanke Sprache.

    Bei Java hingegen ist die Lernkurve deutlich steiler. Und Java EE im Speziellen hat zumindest mir am Anfang richtig wehgetan. Wenn man den Schock aber mal überwunden hat, stellt man fest, wie schnell und reibungslos eigentlich alles geht und dass mindestens die Hälfte der Leute, die darüber ablästern, eigentlich keinen Plan haben. Durch die Annotationen ist z.B. eine REST-API mit Java EE genauso schnell umgesetzt wie eine REST-API mit Python und Flask (okay, vielleicht dauert es am Anfang ein paar Minuten länger für das Aufsetzen des Java-Projekts, aber dann geht's ab).

  20. Re: Webstart

    Autor: mifritscher 11.03.19 - 16:59

    weberjn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann Swing auch direkt per HTML Rendering ins Web bringen:
    >
    > www.webswing.org


    Das gilt dank RAP auch für SWT/RCP, was u.a. Eclipse verwendet - http://www.eclipse.org/rap/ . Bin recht zufrieden damit - und wir verwenden das seit mittlerweile 8 Jahren. Und es steht unter der EPL und nicht unter der AGPL, was für kleinere kommerielle Projekte deutlich angenehmer ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.19 17:02 durch mifritscher.

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