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Never ending story

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  1. Never ending story

    Autor: Kenterfie 14.04.14 - 14:29

    Auch wieder eine Sache, die ich nicht nachvollziehen kann. Python 3 ist nun auch nicht erst seit gestern draußen und wenn es jetzt immer populärer wird veraltete Versionen zu pflegen, dann wird das die allgemeine Entwicklung nur verlangsamen. Besonders die immer stärkere Fragmentierung unter Python Projekten sehe ich da als große Fehlentwicklung. Manchmal muss man mit alten Dingen brechen um eine Weiterentwicklung voran zu treiben und so gravierend sind die Änderungen zu 3 auch wieder nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.14 14:29 durch Kenterfie.

  2. Re: Never ending story

    Autor: Shred 14.04.14 - 14:49

    Kenterfie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wieder eine Sache, die ich nicht nachvollziehen kann. Python 3 ist nun
    > auch nicht erst seit gestern draußen und wenn es jetzt immer populärer wird
    > veraltete Versionen zu pflegen, dann wird das die allgemeine Entwicklung
    > nur verlangsamen.

    Richtig. Die Lehre daraus ist doch jetzt: Wir können die nächsten sechs Jahre (!) weitermachen, und vielleicht wird es dann ja nochmal verlängert.

    Es erschwert außerdem das Lernen der Sprache, weil man die Unterschiede zwischen Python 2 und 3 zusätzlich lernen muss, wenn man nicht isoliert von anderen Projekten vor sich hin programmieren möchte.

  3. Re: Never ending story

    Autor: Thaodan 14.04.14 - 15:24

    Und nicht nur das, auch neue Software Arbeitet mit Python2 zusammen, zb. gibt es ein Qt5 Modul dafür.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  4. Re: Never ending story

    Autor: spiderbit 14.04.14 - 15:35

    Jain, finde es auch leicht erschreckend, aber das richtet sich wohl an inhouse-entwicklungen ohne viele Abhägnigkeiten, denn z.B. in den neueren Linuxen kommt dann bald kein python 2 mehr mit, kann man sicher noch ne weile nach installieren, aber gut.

    Das größte Problem beim Umstieg ist wohl wenn einige der Bibs die man benutzt noch nicht portiert wurden, das dürfte bei freien Projekten wohl bald passiert sein, die wenigen die dann noch nicht portiert wurden, sind dann Pakete die man wohl hätte nie wählen sollen hätte, da sie offenbar nicht gepflegt werden und es ein halbtotes Projekt ist.

    Beispiel eine Bib die ich verwende habe ich letztens mal durch was anderes ersetzt die 3d-engine python-soya, nun benutze ich blender3d python game engine.

    Das halt ein extrembeispiel, da man die engine bei nem spiel ungern aus tauscht, aber auch das ist machbar wenn auch aufwendig ^^

  5. Re: Never ending story

    Autor: nicoledos 14.04.14 - 16:45

    träum weiter. Es ist zu viel Code für die 2er im Umlauf, der nicht direkt unter der 3er lauffähig ist. Zum Teil gibt es für manche "alten" Module auch keinen Ersatz. Die Distributionen sind einfach gezwungen die 2er mit zu liefern. vielleicht nicht per default installiert.

    python 2.7 erleidet irgendwie das Schicksal von VB6. Es wird so lange verwendet bis es gar nicht mehr geht bzw. der druck wegen neuen exklusiven 3er Funktionen zu groß wird. Machbar ist vieles, alten Code anfassen und zu irgendwas umstellen, wenn das alte noch läuft macht kaum jemand.

    Als Anwender muss ich beides installiert haben. Irgendwas funktioniert immer nicht mit der 3er. Als Anbieter ist man fast gezwungen beides zu Supporten, weil der Kunde es so erwartet. Interessant ist auch Python auf anderen VMs .

    IronPython ist irgendwie halbtot, von einem 3er ist da auch noch nichts zu sehen.
    Jython kommt auch nicht recht in Gang. Statt hier etwas mehr Energie rein zu stecken kommt jetzt mit Pyston ein weiteres 2.7er für die JVM .

    So sehr ich Python mag, bin ich mittlerweile doch mehr mit Ruby unterwegs.

  6. Re: Never ending story

    Autor: spiderbit 14.04.14 - 21:29

    Wobei du doch sicher nicht Ruby verwendest wegen der 2er und 3er version oder? Die sprache ist doch teilweise deutlich anders.

    Ich persönlich schreib viel mitlerweile mit elisp ^^ da ich aufn emacs-tripp gekommen bin, ist zwar nicht immer zwingend einfacher, aber der code sieht dann am ende wirklich schön aus ^^. Inspiriert mich zumindest bei meiner methoden/funktionens-namens-wahl in anderen sprachen ^^.

    Ich portiere sogar sachen nach elisp/emacs nicht 1:1 clones, da man schon vorhandene funktionialität ergänzen kann sind die Sachen wo ich teilweise in python weil ich alles von 0 an programmiert habe mit cli-oberfläche wo da dann vielleicht hunderte zeilen code sind teilweise in 20 Zeilen code da, und lassen sich erst noch besser bedienen.

    liegt auch daran das ich einen fabel habe für tastatur-bedienung. Sicher man könnte sicher auch für tools wie thunderbird python-plugins entwickeln z.B. um rssfeeds von youtube direkt im mplayer per klick zu starten. Aber spätestens wenn man dann die funktionaltität von mehreren tools irgendwie verbinden will stößt man da schneller an grenzen.

    Leider ist Elisp noch brotloser als Python, selbst für Python findet man praktisch keine Arbeitsstellen mal wenige für elisp 0 ^^

  7. Re: Never ending story

    Autor: nicoledos 14.04.14 - 22:34

    Stimmt, es war das Interesse mal über den Tellerrand zu blicken und was anderes zu probieren. Rails habe ich dabei erst mal links liegen lassen. Das Chaos mit 2.7/3 war aber ein entscheidendes Argument gegen Python.

    Brotlos ist so eine Sache für sich. Entsprechende Jobs werden selten ausgeschrieben. Da hilft es aber auch schon mal bei den "großen" Anwendungen der jeweiligen Sprache und den dazugehörigen Communities um zu sehen. Die Jobs sind da oft schneller unter der Hand vergeben als eine Anzeige gedruckt wäre.

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