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Paradoxer Artikel

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  1. Paradoxer Artikel

    Autor: dataframe 12.06.19 - 13:31

    Ich finde den Artikel schon sehr paradox.

    Seit Jahren wird versucht, Arbeit von Informatikern teilweise oder am liebsten komplett zu automatisieren - das ist augenscheinlich in Ordnung, denn Software zu entwickeln kostet nunmal Geld, es macht also Sinn wiederkehrende Tätigkeiten zu automatisieren.

    Nun wird dasselbe Muster einige Etagen höher getragen und angewandt und auf einmal geht es um Menschlichkeit. Ach so, Menschlichkeit. Soetwas in einem Satz mit dem Wort "Manager" zu lesen ist schon stark, da ja bekannt ist, dass Managern soviel am menschlichen Faktor liegt.

    Des Weiteren lösen einige Sätze aus diesem Artikel einfach nur pures Gelächter in mir aus, z.B. "Auch das Projektmanagement muss mit der Zeit gehen" oder "... wenn wir ständig Trends nachlaufen - und trotzdem nie wirklich auf dem neuesten Stand sein können." - Willkommen in der Welt der Informatik - life long learning usw. - klingelt da etwas?

    Zusätzlich zu dem bereits genannten fand ich die Schilderung auf Seite 2. auch recht interessant - ein Kunde möchte ausschleßlich für Entwicklungsarbeit zahlen (was teilweise auch verständlich ist, wenn man kein Großkonzern o.ä. darstellt) - deswegen enthält man sich als "Management" erstmals (?) - Agile Softwareentwicklung bedeutet nun aber NICHT, dass Entwickler auch noch Management-Tätigkeiten übernehmen - Es hätte vermutlich gereicht, wenn dem Team einfach ein Scrum-Master zur Seite gestellt worden wäre.

    "Projektmanager sind also keine Geldfresser, keine reinen Zahlenschubser und Analysemaschinen. Sie sind bestenfalls auch Mediatoren und kommunikative Schnittstellen - oder einfach Menschen, die auf eigene Mitarbeiter und den Kunden zugehen und mit kommunikativer Kompetenz überzeugen können. " - oh Mann ...

  2. Re: Paradoxer Artikel

    Autor: Trollversteher 13.06.19 - 09:40

    >Seit Jahren wird versucht, Arbeit von Informatikern teilweise oder am liebsten komplett zu automatisieren - das ist augenscheinlich in Ordnung, denn Software zu entwickeln kostet nunmal Geld, es macht also Sinn wiederkehrende Tätigkeiten zu automatisieren.

    Nein, das eine schließt das andere doch nicht aus, immer diese schwarz-weiß Sicht - der Projektleiter hier erwähnt doch in keinem Wort, Entwickler durch automatisierte Tools zu ersetzen, oder? Natürlich ist beides Unsinn, und am Besten kann eben ein Betroffener erklären warum.

    >Nun wird dasselbe Muster einige Etagen höher getragen und angewandt und auf einmal geht es um Menschlichkeit. Ach so, Menschlichkeit. Soetwas in einem Satz mit dem Wort "Manager" zu lesen ist schon stark, da ja bekannt ist, dass Managern soviel am menschlichen Faktor liegt.

    "Manager" != Projektleiter (auch wenn das in kleinen Betrieben mangels Personal so sein mag). Sozialkompetenz und "Menschlichkeit" ist tatsächlich ein ganz wichtiges Kriterium für einen guten Projektleiter - mit "Manager" ist ja üblicherweise eher der Business-Manager gemeint, also der Entscheider, der strategische, finanzielle und personelle Entscheidungen im Unternehmen trifft, aber weniger der konkrete Projektmanager, der Projekte plant und zusammen mit dem Team realisiert.

    >Des Weiteren lösen einige Sätze aus diesem Artikel einfach nur pures Gelächter in mir aus, z.B. "Auch das Projektmanagement muss mit der Zeit gehen" oder "... wenn wir ständig Trends nachlaufen - und trotzdem nie wirklich auf dem neuesten Stand sein können." - Willkommen in der Welt der Informatik - life long learning usw. - klingelt da etwas?

    life long learning != jeder neuen hippen Kuh hinterherjagen, die durchs Dorf getrieben wird.

    >Zusätzlich zu dem bereits genannten fand ich die Schilderung auf Seite 2. auch recht interessant - ein Kunde möchte ausschleßlich für Entwicklungsarbeit zahlen (was teilweise auch verständlich ist, wenn man kein Großkonzern o.ä. darstellt) - deswegen enthält man sich als "Management" erstmals (?) - Agile Softwareentwicklung bedeutet nun aber NICHT, dass Entwickler auch noch Management-Tätigkeiten übernehmen - Es hätte vermutlich gereicht, wenn dem Team einfach ein Scrum-Master zur Seite gestellt worden wäre.

    Den gab es ja vermutlich, aber auch der Scrum-Master ist nicht für die Kommunikation mit dem Kunden zuständig, was hier eindeutig fehlte, war ein Product Owner - dessen Rolle hat man hier offenbar direkt dem Kunden überlassen, was aber nun mal gar nicht geht.

    >"Projektmanager sind also keine Geldfresser, keine reinen Zahlenschubser und Analysemaschinen. Sie sind bestenfalls auch Mediatoren und kommunikative Schnittstellen - oder einfach Menschen, die auf eigene Mitarbeiter und den Kunden zugehen und mit kommunikativer Kompetenz überzeugen können. " - oh Mann ...

    Nö, genau das beschreibt u.A. einen guten Projektmanager. Und ich habe tatsächlich den ein oder anderen guten Projektleiter erlebt - wenn das bei Dir bisher anders war, tut mir das leid.

  3. Re: Paradoxer Artikel

    Autor: MFGSparka 13.06.19 - 09:50

    Der Artikel hinkt vorne und hinten.
    Ich stimme zu, dass Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen nicht automatisiert werden können und das es Menschen braucht dieses Problem zu lösen.
    Leider vermengt der Autor dann auch noch Manager, Projektleiter, Führungskraft, Weisungsbefugnis etc. pp. in ein unverständliches Kauderwelsch. Wahrscheinlich ist das die Realität in der er arbeiten muss aber genau hier liegt eines der größten Probleme in der Arbeitswelt, die unklare Aufgabenbeschreibung der jeweiligen Position.
    Eine Führungskraft steht in der Hirarchie über den Mitarbeitern und seine Aufgabe sollte es sein diese Mitarbeiter zu führen (Menschenführung) und Entscheidungen zu treffen und welche Richtung er/sie mit der Mannschaft einschlägt. Projektleitung ist mit sicherheit nicht Aufgabe einer Führungskraft sondern die eines Projektleiters und dafür spielt die Position in der Hirarchie keine Rolle.

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