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Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

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  1. Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: Sermon 30.07.11 - 05:51

    Ich selbst hatte meinen "Erstkontakt" mit dem Emacs vor zig
    Jahren auf einem Atari ST und fand das Ding schon
    damals so richtig scheisse(weil ich schon damals etwas
    deutlich komfortableres gewohnt war).Schlimmer war eigentlich
    nur noch der MS-DOS-Editor, den ich ein paar Jahr später
    mal "geniesen" durfte.
    Während meiner Zeit als LINUXer(viele Jahre später)kam ich
    dann wieder mit dem Emacs in Berührung und stellte ich
    fest...das Ding ist immer noch scheisse.

    Ich kann mir (ganz persönliche Meinung) einfach nicht
    vorstellen, dass sich irgendein ein *NORMALDENKENDER*
    Mensch, so einen "Editor" tatsächlich gibt, um damit z.B.
    Programme zu entwickeln.

    Emacs...das ist mir mich kein Editor, sondern eine Zumutung.

  2. Re: Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: Benjamin_L 30.07.11 - 07:48

    *Meld*

    Habe noch nichts schnelleres zum Texen gefunden. Wenn man sich mal die 5-10 Shortcuts eingeprägt hat, dann kann wirklich jeder andere Editor abstinken.

  3. Re: Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: Payne 30.07.11 - 10:16

    Ich sag nur VIM :D

    Man muss sich allerdings etwas einarbeiten und die Konzepte verstehen lernen. Allein der Visual Mode, bei dem man vertikal Text über mehrere Zeilen hinweg bearbeiten kann, lohnt die Mühe.

    Hier ein paar Screencasts zum Einlernen:
    http://vimeo.com/user1690209/videos/sort:date

  4. Re: Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: GodsBoss 30.07.11 - 12:33

    5-10? Ich habe hier ein ganzes Blatt beschrieben und neben dem Rechner liegen! Und trotzdem fehlen da noch welche, die ich ab und zu bräuchte (aus anderen Gründen nutze ich Emacs im Moment allerdings nicht).

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  5. Ich schon immer und immer wieder gern

    Autor: bitcracker 30.07.11 - 15:46

    Sermon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich selbst hatte meinen "Erstkontakt" mit dem Emacs vor zig
    > Jahren auf einem Atari ST und fand das Ding schon
    > damals so richtig scheisse(weil ich schon damals etwas
    > deutlich komfortableres gewohnt war).

    Emacs auf Atari ST ist was völlig anderes als Emacs in Linux. Emacs in Windows macht mir allerdings auch heute keinen Spaß. Zu OSX kann ich nichts sagen (hab ich nie benutzt).

    Über die Jahre habe ich schon sehr viele Editoren ausprobiert und bin immer wieder zu Emacs zurückgekehrt. Einfach aus dem Grund, weil Emacs nicht nur ein Editor, sondern eine Entwicklungsumgebung ist (VÖLLIG frei programmierbar etc.). Solche Power-Tools wie z.B. den Org-Mode gibt es AFAIK sonst nirgendwo.

    Emacs ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber wenn man das Konzept EINMAL verstanden hat, kommt man damit auf JEDEM System zurecht, für das es Emacs gibt. Nach meiner Erfahrung sind die meisten anderen guten (= proprietären) Editoren wirklich nur gut auf der Plattform, auf der sie entwickelt wurden. UltraEdit mag in Windows super sein, die Linux-Version gefällt mir aber nicht.

    Für Emacs gibt es übrigens auch Tastenbelegungen, die andere Editoren emulieren.

    > Ich kann mir (ganz persönliche Meinung) einfach nicht
    > vorstellen, dass sich irgendein ein *NORMALDENKENDER*
    > Mensch, so einen "Editor" tatsächlich gibt, um damit z.B.
    > Programme zu entwickeln.

    Normaldenken ist durchschnittliches Denken = Mittelmaß :-)

    > Emacs...das ist mir mich kein Editor, sondern eine Zumutung.

    Ja, für DICH :-)

    Tools für Emacs sind nur was für Geeks, die Freude am Denken haben. Es gibt viele Leute, die auch nicht verstehen können, wie man heute noch LaTeX benutzen kann. Wer es aber kennt, will nichts anderes. Es gibt z.B. auch Leute, die auch heute in Forth entwickeln oder sich in Latein unterhalten. Das können sie meisterhaft. Der Durchschnittsdenker versteht das natürlich auch nicht.

    P.S. Ich hab auch einen Atari ST gehabt. Aus meiner Erinnerung würde ich sagen, der Tempus-Editor von damals lief subjektiv schneller als die Editoren auf den Highend-PCs heute - und das mit 8 MHz :-)

  6. Re: Ich schon immer und immer wieder gern

    Autor: benji83 30.07.11 - 16:31

    bitcracker schrieb:
    > > einfach nicht
    > > vorstellen, dass sich irgendein ein *NORMALDENKENDER*
    > > Mensch, so einen "Editor" tatsächlich gibt, um damit z.B.
    > > Programme zu entwickeln.
    >
    > Normaldenken ist durchschnittliches Denken = Mittelmaß :-)
    >
    > > Emacs...das ist mir mich kein Editor, sondern eine Zumutung.
    >
    > Ja, für DICH :-)
    /like | +1

    Für mich auch seit VisualStudio6 (FoxPro) die beste IDE die ich hatte. Intellisens, Speedbar als Projektmanager, selber das Verhalten skripten wie er offene Klammern automatisch schließt oder Zeilen einrückt, Yasnipped so das sich der halbe Code selber schreibt, dired als Dateimanager der mindestens OnPar mit dem Midnightcommander ist, eingebaute Konsole, alles Steuerbar über Makros und Skripts (alle vorhandenen Skripte haben hooks an jeder Ecke) und der Org Mode..... Falls jemand mal Lesen möchte worums beim Org Mode geht - ich hab hier einen Link gefunden die ein paar der Möglichkeiten in Textform beschreibt (englisch) http://doc.norang.ca/org-mode.html

    Abgesehen davon ist das die einzige IDE die ich kenne die auch Musik und Videos abspielen kann. Mit der man Chatten und Mailen kann. Falls die Lernkurve doch zu steil ist, gibt es einen eingebauten Pychologen (M-x doctor). Was will das Programmiererherz da mehr?

  7. Re: Ich schon immer und immer wieder gern

    Autor: bitcracker 30.07.11 - 18:15

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich auch seit VisualStudio6 (FoxPro) die beste IDE die ich hatte.

    Erstaunlich, dass du den Sprung von VisualStudio nach Emacs gewagt hast. Offenbar hat sich die Mühe gelohnt.

    > Falls jemand mal Lesen möchte worums beim
    > Org Mode geht - ich hab hier einen Link gefunden die ein paar der
    > Möglichkeiten in Textform beschreibt (englisch) doc.norang.ca

    Vor allem die Art, wie Tabellen eingegeben werden, gefällt mir: Einfach das Pipe-Zeichen als Spaltentrenner nehmen, dann die TAB-Taste drücken um die komplette Tabelle zu formatieren. Einfacher geht's kaum.

    Eine schöne Kurzbeschreibung findet man im Freien Magazin:
    http://www.freiesmagazin.de/freiesMagazin-2009-10

    > Falls die Lernkurve doch zu steil ist, gibt es einen eingebauten Pychologen (M-x
    > doctor). Was will das Programmiererherz da mehr?

    LOL

  8. Re: Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: samy 31.07.11 - 13:59

    Payne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sag nur VIM :D

    Wieder der alte VIM gegen Emacs krieg. Und dann schreibt doch jemand in Wikipedia "VIM und Emacs sind ganz unterschiedliche Produkte" ;-)

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  9. Re: Mal wirklich ernsthaft gefragt....wer benutzt dieses Ding eigentlich ?

    Autor: aha47 31.07.11 - 15:12

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > *Meld*
    >
    > Habe noch nichts schnelleres zum Texen gefunden. Wenn man sich mal die 5-10
    > Shortcuts eingeprägt hat, dann kann wirklich jeder andere Editor abstinken.

    Hast du da nicht zwei Nullen vergessen an den Zahlenangeben?

  10. Re: Ich schon immer und immer wieder gern

    Autor: aha47 31.07.11 - 15:17

    bitcracker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Für Emacs gibt es übrigens auch Tastenbelegungen, die andere Editoren
    > emulieren.

    Dann kann man jene auch gleich benutzen.

    > Tools für Emacs sind nur was für Geeks, die Freude am Denken haben. Es gibt
    > viele Leute, die auch nicht verstehen können, wie man heute noch LaTeX
    > benutzen kann. Wer es aber kennt, will nichts anderes.

    Kommt drauf an. Diplom-/Doktorarbeit? Nichts anderes. Muss man allerdings i.d.R. höchstens einmal im Leben machen. Zusammenfassung des Projektstatus für den Geschäftsführer und den Kunden? Never.

    > Es gibt z.B. auch
    > Leute, die auch heute in Forth entwickeln oder sich in Latein unterhalten.
    > Das können sie meisterhaft. Der Durchschnittsdenker versteht das natürlich
    > auch nicht.

    Der Unterschied ist: Die Leute, die sich auf Latein unterhalten, machen das zum Spaß. Die Emacs-Masochisten nehmen sich aber ernst.

  11. Re: Ich schon immer und immer wieder gern

    Autor: Peter Brülls 01.08.11 - 08:29

    aha47 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bitcracker schrieb:

    > > viele Leute, die auch nicht verstehen können, wie man heute noch LaTeX
    > > benutzen kann. Wer es aber kennt, will nichts anderes.
    >
    > Kommt drauf an. Diplom-/Doktorarbeit? Nichts anderes. Muss man allerdings
    > i.d.R. höchstens einmal im Leben machen. Zusammenfassung des Projektstatus
    > für den Geschäftsführer und den Kunden? Never.

    Korrekt. Dazu wäre das Reportingmodul der Projektmanagment zuständig. Das könnte natürlich LaTeX ausgeben, aber warum, wenn man ansprechendes PDF auch so recht einfach erzeugen kann.

    Aber der „Standard“ sind wieder LaTeX noch Projektmanagment, sondern Tabellen in Excel-Dateien, gescannte Faxe in Word und Romane in Powerpoint. Leider.

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