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Stichprobe viel zu klein, Pepper ist kein fertiges Produkt sondern eine Entwicklungs-Plattform

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  1. Stichprobe viel zu klein, Pepper ist kein fertiges Produkt sondern eine Entwicklungs-Plattform

    Autor: Berlinlowa 29.05.18 - 18:01

    Tolle Analyse. Viele Probleme gefunden. Alles richtig.
    Aber: nirgends steht, wie die Forscher zu ihrem Sample gekommen sind. Stattdessen gibt es im Paper ein Bild, dass einen Pepper Roboter im Lab der Uni Örebro zeigt. Es ist also zu vermuten, dass sie genau diesen Pepper untersucht haben.

    Um das alles einzuordnen sollte man wissen, dass Pepper in Europa kein fertiges Produkt ist, das man kauft und mit Strom versorgt und dann ist es fertig.

    Es ist vielmehr eine Entwicklungsplattform für Robotik. Man kann es zum Beispiel als Privatperson in Europa gar nicht kaufen (angeblich ging das einmal kurz in Japan und nur da). Vielmehr schließt man (als Firmenkunde oder Forschungseinrichtung) eine Entwicklungspartnerschaft ab und erhält dann unter anderem die Hardware.

    Es mag also durchaus sein, dass genau dieses eine Sample in Örebro softwareseitig veraltet war. Das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Vielleicht gab es keinen Softwarepflegevertrag, oder der Admin hat geschlampt, oder oder.
    Daraus darf ein „Wissenschaftler“ aber keinesfalls schließen, dass dies für alle Pepper Implementierungen gilt.
    Also entweder führt man eine Versionierung ein und nennt die verwundbare Version, oder man akzeptiert, dass ein Pepper in einem SoftBank Laden ein ganz anderer ist als zum Beispiel in einem Nescafé Shop. Dann muss man allerdings die Samplebreite deutlich erhöhen und hunderte Peppers weltweit untersuchen

  2. Re: Stichprobe viel zu klein, Pepper ist kein fertiges Produkt sondern eine Entwicklungs-Plattform

    Autor: xxsblack 29.05.18 - 19:39

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]
    > Es ist vielmehr eine Entwicklungsplattform für Robotik. Man kann es zum
    > Beispiel als Privatperson in Europa gar nicht kaufen (angeblich ging das
    > einmal kurz in Japan und nur da). Vielmehr schließt man (als Firmenkunde
    > oder Forschungseinrichtung) eine Entwicklungspartnerschaft ab und erhält
    > dann unter anderem die Hardware.
    >
    > [...]

    Naja, dafür das dieser Kauf in Japan nur kurz ging, scheinen einige Privatpersonen einen Pepper zu haben. (Gibt da einen schönen Galileo-Beitrag einer Japanerin, die Pepper überall mit hinnimmt.) Über Umwege, könnte es auch sicherlich nen Europäer kaufen. Bei allem was ich übrigens über Pepper gelesen und gesehen habe, ist es keine Entwicklungsplattform mehr. Klar wird wie bei einer Alpha weiterentwickelt, aber Pepper hat schon eine Verkaufsphase erreicht, die auch für das Private ist.

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