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Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

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  1. Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: ladygogo 06.07.10 - 12:01

    Dieses Mal auch noch mit einer Prise "agiler" Softwareentwicklung. Und die üblichen Verdächtigen lesen das in der Computerwoche etc. und machen es zu ihrem Baby.

    Haben zwar keine Ahnung, wissen auch nicht dass das in der eigenen heterogenen Umgebung überhaupt nicht effektiv sein kann, aber es macht sich halt gut in der Powerpoint-Präsentation. Und dann fließt erst mal jede Menge Kohle in Seminare, dann wird der ganze Laden komplett durcheinandergewirbelt, die Produktivität bricht zusammen und es dauert mindestens ein halbes Jahr, bis man wieder so viel Output hat, wie vorm scrummen - wenn überhaupt je wieder.

    Das Bullshit-Bingo findet einfach kein Ende. Man findet immer irgend einen Deppen, der darauf reinfällt.

  2. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Murmel 06.07.10 - 12:13

    >> wissen auch nicht dass das in der eigenen heterogenen Umgebung überhaupt nicht effektiv sein kann,

    Das könntest du ruhig genauer belegen, warum du so darüber denkst. Ohne eine Begründung empfinde ich deine Meinung nur als ein sinnloses geplärre.

  3. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: TheDragon 06.07.10 - 12:26

    <snip>

    Ich entferne mal den ganzen Quark, den du da geschrieben hast! Natürlich kann man eine agile Methode nicht überall einführen und schon gleich gar nicht so mir nichts, dir nichts, hoppla-hopp. Ich kann aber aus eigener Erfahrung in diversen Projekten sagen, dass mir persönlich das Arbeitsklima und auch der Erfolg in den agilen Projekten deutlich besser gefallen hat. Gerade gegen Ende der Projekte, wo du tausend Änderungen hast, bist du im agilen Umfeld deutlich effizienter, als bei einem Wasserfall.


    T.

  4. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Aha 06.07.10 - 12:36

    Ist echt komisch, dass die Software AG schon seit Jahren erfolgreich damit arbeitet. StudiVZ scrumt auch und SAP stellt um, bzw ist umgestellt...

  5. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Dieter Nuhr 06.07.10 - 12:41

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

  6. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Dermitdemscrumtanzt 06.07.10 - 12:56

    Wer meint das Agile Entwicklung und auch Scrum schwachsinn sind, der hat vor Jahren aufgehört sich weiter zu entwickeln.

    Klar kann man auch Kanban sehr erfolgreich machen, aber in großen Projekten ist es eine super gangbare Methode.

  7. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: scrummer 06.07.10 - 12:58

    ob scrumm oder nicht, jede Projektplanung erfordert ein gewisses Maß an Disziplin von jedem Beteiligtem.

    Aber mal zu was anderem,... BITTE benutzt doch mal ein ordentliches DEUTSCH, Rechtschreibung, Ausdruck und natürlich auch die korrekte Grammatik. Bei einer Beschreibung eines Zeitraumes oder eines Zeitpunktes gehört kein "wo" in den Satz. Dieses bekloppte Türkendeutsch (ich habe gar nichts gegen ausländische Mitbürger) hat sich ja bereits in allen Schichten der Gesellschaft breit gemacht. Intelligent ist anders ;)

  8. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Grammatikator 06.07.10 - 13:08

    "Wo hielt er sich in diesem Zeitraum auf" ist also falsch?

  9. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: nuffy 06.07.10 - 13:12

    Ich kann nur aus Erfahrung sagen, daß meine "agilen" durchgeführten Projekte, an denen ich teilgenommen habe allesamt nervenaufreibender waren, als "normale" Projekte. Das lag größtenteils daran, daß die Agilität eher in Lethargie stellenweise sich gewandelt hat und man deutlich mehr Reibungsverluste hatte an Stellen, die früher keine aufgewiesen haben.

    Für mich steht fest - klassisch ist einfach immernoch am besten. Ob irgendwo ein Wasserfall aufgeht oder nicht, das hat schon seine Gründe. Mich aber stundenlang mit agilen Prozessen noch zu beschäftigen ist einfach zu viel.

  10. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Grmmtknz 06.07.10 - 13:15

    Haha, und dann gleich „Scrum“ doppelt falsch geschrieben, nämlich klein und mit einem „m“ zu viel.

    Was ist eigentlich „mal“ für ein Wort? Das scheinst Du auch sehr zu mögen. ;)

    Ach ja, wie wäre es denn mit einer vernünftigen Typografie? Etwa eine Ellipse (…) statt drei Punkten (...), korrekte Anführungszeichen statt Zollzeichen.

    Und: „von jedem Beteiligtem“? Jeder Grundschüler wird Dir sagen können, dass es „von jedem Beteiligten“ lauten muss.

    Soviel zum Thema „Türkendeutsch“.

  11. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: smaster 06.07.10 - 13:19

    moin,

    also wir setzen in der firma seit ca. einem jahr scrum ein. ich arbeite für einen relativ großen medienkonzern mit mehreren tausend mitarbeitern. wir wurden alle gecoacht durch boris gloger und haben eine produktivitätssteigerung von faktor 5-6 in manchen teams.
    ich bin selbst hier als softwareentwickler angestellt und seit scrum einführung ist sowohl motivation als auch spass faktor enorm gestiegen hier im team. seit märz bin ich auch "scrum master" für ein kleines team und ich kann es wirklich jeder firma empfehlen - auch wenn man für manche dinge sonderlocken drehen muss.

  12. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: aaaaaaaaa 06.07.10 - 13:34

    ladygogo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dieses Mal auch noch mit einer Prise "agiler" Softwareentwicklung. Und die
    > üblichen Verdächtigen lesen das in der Computerwoche etc. und machen es zu
    > ihrem Baby.
    >
    > Haben zwar keine Ahnung, wissen auch nicht dass das in der eigenen
    > heterogenen Umgebung überhaupt nicht effektiv sein kann, aber es macht sich
    > halt gut in der Powerpoint-Präsentation. Und dann fließt erst mal jede
    > Menge Kohle in Seminare, dann wird der ganze Laden komplett
    > durcheinandergewirbelt, die Produktivität bricht zusammen und es dauert
    > mindestens ein halbes Jahr, bis man wieder so viel Output hat, wie vorm
    > scrummen - wenn überhaupt je wieder.
    >
    > Das Bullshit-Bingo findet einfach kein Ende. Man findet immer irgend einen
    > Deppen, der darauf reinfällt.


    Aus Wikipedia:
    "Bei Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Produktfertigungs- und Entwicklungsprozesse so komplex sind, dass sie sich im Voraus weder in große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte mit der Granularität von Tagen oder Stunden pro Mitarbeiter vorher planen lassen."

    Hoert sich auch so an, wie ein Saustall

  13. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: highrider 06.07.10 - 13:37

    nuffy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mich aber stundenlang mit agilen Prozessen noch zu beschäftigen ist einfach
    > zu viel.

    Klingt nach "verdammt viel falsch gemacht".


    highrider

  14. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: no more scrum 06.07.10 - 13:41

    Hähä, vor allem Software AG, ich habe mal an einem Projekt von denen (Name nenne ich jetzt nicht) als Externer mitgearbeitet und es tut mir heute noch weh wenn ich zurückdenke wie viele Hunderttausende Euros da für schlechte, viel zu komplex ausgewucherte Software von nahmhaften Kunden bezahlt wurde und das alles mit dem "wir haben das hochprofessionell agil entwickelt, <insert funny bwl buzzwords here> ", ein Projekt dass ich mit meinem "durchtrainierten" Team in 2-3 Mannmonaten mit unserer etablierten Strategie entwickelt hätte und wenn mir die Kunden dafür soviel Kohle gezahlt hätten würde ich heute auf Hawaii leben.

    Natürlich ist alles relativ, aber es wird niemand bestreiten können dass es schon oft (ja nicht immer) so ist dass Scrum dazu führt dass sich schlechte Entwickler noch besser hinter den starken Entwicklern verstecken können oder dass Manager ohne Ahnung von Software-Entwicklung den (talentierten) Programmierern blödsinnige Rituale aufzwängen, die die Produktivität ruinieren und die Kosten explodieren lassen was dann funktioniert wenn die Manager der Kunden ebenfalls keine IT-Experten sind und denken "das ist modern entwickelt dann muss das teuer sein".

    Ist nur meine Erfahrung in zahlreichen Projekten in den letzten paar Jahren. Ist sicher nicht immer so, aber es gibt wohl genug Leute die wissen was ich meine.

    Klar eine Goldgrube für den Sultan von Con, aber als Entwickler, der einfach das Programmieren liebt und als Kunst empfindet (wie viele) fühlt es sich einfach nur bwl-isch dämlich an und ich denke es ist DEFINITIV nicht das Allheilmittel nach dem Motto "ohne es geht alles schief und mit ihm wird alles was" wie es uns Redner für 2000 Euro am Tag erzählen wollen.

  15. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: no more scrum 06.07.10 - 13:50

    Ahja das noch: Geht es nur mir so dass mir diese Scrum-Rollenbezeichnungen (vor allem diese "ganz großen" Experten von denen es nur 20 oder so auf der Welt gibt und die auf Konferenzen immer als die Elite des Software Engineerings dargestellt werden) irgendwie immer an die Scientology-Hierarchie (OT etc.) erinnern?? Echt so ungefähr "zahle uns dein ganzes Geld für Seminare und Du wirst Scrum Obersturmbann-Master" oder so ähnlich...:-) das kommt mir immer in den Sinn wenn ich einen Consultant so ehrenvoll über diese Hierarchie reden höre. Letztens meinte einer mal, heutzutage spielt es keine Rolle mehr ob ein Entwickler Algorithmen oder Frameworks beherrscht, er muss sich ins Team integrieren können.. loool.. also soll ich lieber den BWL-Blender mit Nebenfach Informatik und Algorithmen-Niveau von VBA IF-THEN-ELSE einstellen als den eher introvertierten aber geniale Lösungen findenden Coder, der das Team mit seiner Stärke trägt und anspornt.

    Irgendwie fehlt mir die Zeit, in der Programmieren noch eine "Schwarze Magie" großer Geister war und keine BWL-verseuchte Massenware (bin 43 und habs noch knapp erlebt :-)) oder?

  16. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: SoftKlempner 06.07.10 - 13:53

    Immer wieder erstaunlich, wie viele Software-Entwickler glauben, sie würden auf einem ganz besonderen Spielplatz spielen. Das ist ein Handwerk wie jedes andere auch und nach 35 Jahren in der Branche kann ich nur sagen: Es gelten auch die gleichen Regeln wie z.B. beim Bau eines Hauses oder einer Lokomotive. Allerdings käme beim Hausbau niemand auf die schwachsinnige Idee, dieses in "User-Stories" hochzuziehen und bei der Software-Entwicklung funktioniert das ebenso wenig. Ich stecke selber seit einigen Jahren mitten in der agilen Entwicklung (eins stimmt: der Spaß-Faktor ist sehr hoch) und lache mich immer kaputt über das, was die jungen Kollegen da von den Universitäten mitbringen. Leider bringen sie andere Dinge, wie mathematische Grundlagen (zu meiner Zeit war Informatik noch ein Zweig der Mathematik) nicht mehr mit. Deshalb können Sie auch nicht folgen, wenn ihnen bewiesen wird, daß und warum Dinge nicht funktionieren können. Dann ziehen sie sich auf die übliche "Old-School" Argumentation mit "Fortschritt-Verweigerungs-Unterstellung" zurück (und vergessen, daß diese spinnerten Ideen teilweise schon 50 Jahre alt sind und dies der x-te Anlauf ist, sie durchzusetzen).
    Na jedenfalls genieße ich in meinem Alter, daß die Projekte jetzt alle mindestens doppelt so lange dauern, keiner wirklich durchblickt (der Scrum-Master am wenigsten) und sich niemand mehr über ständige Nachbesserungen aufregt, die bei vernünftiger (=klassischer) Projekt-Abwicklung nicht vorgekommen wären. Aber das ist ja das Prinzip von agiler Entwicklung: Wir denken erstmal nicht nach, legen aber zügig los und sehen mal, was dabei rauskommt. Ich stell' mir das gerne bildlich vor:
    User-Story 1: Der Anwender hätte gerne eine Garage - also mauern wir mal eine.
    User-Story 2: Der Anwender hätte gerne ein Haus mit 5 Zimmern - oh Mist, da steht jetzt aber die Garage im Weg - macht nix, wird ganz agil wieder abgerissen und irgendwo neben dem jetzt erbauten Haus rapide wieder errichtet.
    User-Story 3: Der Anwender würde gerne durch die Hautür gleich ins Wohnzimmer gelangen - Haustür, welche Haustür ? Da war bisher aber keine Rede von ...

    Wenn wir Glück haben, haben sich die agilen Entwickler selber eingemauert und verrotten langsam in den 5 Zimmern ohne Hasutür ...

  17. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Azz 06.07.10 - 14:03

    aaaaaaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ladygogo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > Aus Wikipedia:
    > "Bei Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Produktfertigungs- und
    > Entwicklungsprozesse so komplex sind, dass sie sich im Voraus weder in
    > große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte mit der
    > Granularität von Tagen oder Stunden pro Mitarbeiter vorher planen lassen."
    >
    > Hoert sich auch so an, wie ein Saustall

    Höert sich für mich so an, als hätte man endlich akzeptiert, dass sich komplexe Systeme nicht gut vorhersehen und in einen Plan pressen lassen.
    Der Saustall war schon immer da, nur akzeptiert man ihn jetzt, statt ihn zu verleugnen und sich dann zu wundern warum man den schönen Plan wieder und wieder ändern muss.
    Softwareentwicklung ist etwas komplexer als Holzhacken. Da alles im Vorraus festlegen zu wollen ist lächerlich.

    Aber davon ab, frage ich mich aber als nicht-Entwickler schon lange, was diese ganzen Modelltrends für einen Sinn haben. Könnte man die nicht alle entsorgen, und statt dessen einfach einen Projektleiter einsetzen, der ne gute Allgemeinbildung, etwas Erfahrung, IQ über 130, Menschenkenntnis/Empathie, und evtl. noch etwas Sinn fürs Philisophische hat? In fast jedem Beruf ergibt sich doch die _richtige_ Vorgehensweise fast zwangsläufig aus den vorliegenden Tatsachen. Man muß sich nur mal die Mühe machen nachzudenken, und genug Zeit haben. Wozu Modelle, wenn man einfach das Richtige machen kann? Und das sogar ganz dynamisch und individuell je nach Situation und Augenblick, ohne dogmatische Zwangsjacke.

  18. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: nuffy 06.07.10 - 14:11

    highrider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klingt nach "verdammt viel falsch gemacht".

    Nö, klingt eher nach "lasst mich die Prozesse einhalten, die etabliert sind und ich bin trotzdem früher Fertig und bereit für Neues". Vielleicht hat auch unser Projektmanagement einen Fehler bei den unzähligen Versuchen agile Mentalität in den Projektablauf zu bekommen, mich als kreativen Part im Produktionsprozess hat das aber eher gehemmt und gebremst (vorallem unnötige Doppelarbeit, die plötzlich aufpoppte), als es mich in irgend einer weise beflügelt hätte...

    Ich sage nicht, daß agiler Projektablauf grundsätzlich falsch sei, ich sage nur, bei mir/uns hat es einfach nicht gepasst.

    Was mich am meisten stört ist, daß jeder PM sich gleich irgendwo einen neuen Trend anschaut (wie auch die ganzen Prozesse jetzt alle heissen mögen) und der Meinung ist, sein Projekt so durchziehen zu müssen - auf Biegen und Brechen. Es nervt irgendwann mal.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.10 14:12 durch nuffy.

  19. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Murmel 06.07.10 - 14:13

    Da muss bei euch dann aber echt etwas falsch laufen. Ich bin zwar wohl nicht so alt wie du und nicht so lange im Beruf Software-Entwicklung tätig (erst seit 8 Jahren, nach dem Studium), aber hier bei uns setzen wir Scrum ganz erfolgreich ein. Ab einer gewissen Größe des Projekts bzw. des Teams lohnt es sich auf jedenfall (zumindest bei uns).

    Die Aufgaben bzw. die Releases werden schnell besprochen und entsprechend verteilt. Und der Scrum-Master hat bei uns auch immer den überblick. Und alles in allem ist der Kunde auch zufrieden, da er auch selbst aktiv mitplanen kann, welche Funktionen als nächstes umgesetzt werden sollen und immer auf dem aktuellen Stand ist. Das klappt zwar nicht bei jedem Kunden, da nicht jeder die Zeit dafür hat bzw. sich das überhaupt wünscht, aber bei den meisten schon.

    Wie schon gesagt, bin ich froh hier Scrum einzusetzen.

  20. Re: Scrum - wieder wird eine Modelling-Sau durchs Dorf getrieben

    Autor: Antworter12345 06.07.10 - 14:44

    Azz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aaaaaaaaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ladygogo schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    >
    > >
    > > Aus Wikipedia:
    > > "Bei Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Produktfertigungs- und
    > > Entwicklungsprozesse so komplex sind, dass sie sich im Voraus weder in
    > > große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte mit der
    > > Granularität von Tagen oder Stunden pro Mitarbeiter vorher planen
    > lassen."
    > >
    > > Hoert sich auch so an, wie ein Saustall
    >
    > Höert sich für mich so an, als hätte man endlich akzeptiert, dass sich
    > komplexe Systeme nicht gut vorhersehen und in einen Plan pressen lassen.
    > Der Saustall war schon immer da, nur akzeptiert man ihn jetzt, statt ihn zu
    > verleugnen und sich dann zu wundern warum man den schönen Plan wieder und
    > wieder ändern muss.
    > Softwareentwicklung ist etwas komplexer als Holzhacken. Da alles im Vorraus
    > festlegen zu wollen ist lächerlich.

    Aber ist Softwareentwicklung auch komplexer als z.B. einen ICE oder einen Kampfjet zu planen/bauen? Oder ein Stadion zu bauen?

    Ich denke, Softwareentwicklung ist so verhältnismäßig chaotisch, weil man _scheinbar_ problemlos alles immer wieder ändern kann. Solchen Sachen sind in anderen Ingenieursdisziplinen schlicht nicht möglich. Daher muss die Planung sorgfältiger sein, allerdings auch mit der Konsequenz, dass Features, die zum Zeitpunkt der Planung nicht vorgesehen waren, keinen Einzug ins Produkt finden. Leider ist die Softwareentwicklung da anders.

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