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Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

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  1. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: Snooozel 25.09.18 - 16:02

    > Oder Leute versuchen Software für einen Microcontroller in Java zu
    > programmieren.

    Mit Grauen denke ich da gerade an die ersten DBox'en von Premiere mit JAVA Firmware...

  2. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: ronda-melmag 25.09.18 - 17:12

    Korashen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessante Theorie. Wenn ich überlege, wie es bei mir so ablief?
    > QBasic -> C++ (gescheitert) -> PHP -> Java
    >

    Basic > Pascal > PHP > Java
    kurzer abstecher zu Forth + ein paar assembler (weil keine andre Sprache verfügbar)
    und ich bin an C gescheitert :-)

    und mich würde keiner als programmierer einstellen :-)

  3. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: Hotohori 25.09.18 - 17:31

    Kommt halt immer drauf an, ich hab mit Basic Mitte der 80er angefangen (u.a. C64). Vor über 10 Jahren bin ich bei PureBasic gelandet und bis auf ein paar Schwierigkeiten bei der Umsetzung hab ich bisher alles was ich wollte programmieren können. Allerdings programmiere ich auch nur als kleines Hobby, auch zu selten und primär nur für mich.

    Wollte mir immer mal C++ antun, aber konnte mich nie dazu durch ringen und in meinem jetzigen Alter wäre es noch anstrengender, hab aber noch weniger Lust dazu, auch wenn ich mir immer noch manchmal wünschen würde ich könnte C++, weil ich immer mal Source Code habe, den ich in PureBasic umsetzen will und den dann nicht richtig lesen/verstehen kann. Vielleicht sollte ich mir doch zumindest mal die gröbsten Grundlagen beibringen... aber dann programmiere ich wiederum viel zu selten und würde vieles direkt wieder vergessen. Bin und bleibe halt nur ein 3. Hobby Gelegenheits Programmierer, sozusagen. XD

  4. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: Korashen 25.09.18 - 17:37

    Snooozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Oder Leute versuchen Software für einen Microcontroller in Java zu
    > > programmieren.
    >
    > Mit Grauen denke ich da gerade an die ersten DBox'en von Premiere mit JAVA
    > Firmware...

    Ok, zwar nicht direkt auf Microcontrollern, aber embedded Java ist schon n Ding. So richtig mit begrenztem RAM und damit einem quasi Speichermanagement a.k.a "Räum gefälligst hinter dir auf"-Konstrukten im Code.
    Und ich meine damit jetzt nicht Android und Handy-Apps, sondern eher größere Dinge im Automotive-Sektor. So komplette Java-Stacks im Fahrzeug selbst und so.

  5. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: konfetti 25.09.18 - 19:02

    Als ich mit Programmieren begann, gab es neben Basic auch Pascal, Fortran, Cobol, die man als Privatmann lernen konnte. Da ich in der CP/M-Zeit (https://de.wikipedia.org/wiki/CP/M) programmieren gelernt habe, ist Turbo Pascal bzw. Free Pascal meine Standart Programmiersprache. Basic habe ich nebenher gelernt. Logo war nur für Kinder gedacht, die schnell ein Ergebnis sehen sollten. Ich habe zwar auch C++ genutzt, konnte mich aber mit der Sprache nie richtig anfreunden.

  6. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: notuf 25.09.18 - 19:05

    Das beste ist, man lernt zu "programmieren", also die Konzepte dahinter, Datenstrukturen, Algorithmen, Laufzeiten usw. usw.
    An der Universität hatten wir keine Programmierkurse und es wurde keine Programmiersprache beigebracht. Stattdessen wurden uns u.a. die Konzepte beigebracht. Sprachen waren nebensächlich und wurden "vorausgesetzt". Mit diesem universellen Wissen kommt man in jeder Sprache gut zurecht.

  7. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: TurbinenBewunderer 25.09.18 - 19:09

    Aluz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MrTridac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist ein Trugschluss, dass man üblicherweise mit einer "einfachen"
    > > Sprache beginnt und dann später zu einer höher entwickelten wechselt.
    > > Ich hab schon viele Programmierer erlebt, die, nachdem sie mühsam
    > > programmieren gelernt haben, dann keine Lust mehr haben eine weitere
    > > Sprache zu lernen.
    > > Mit dem Ergebnis, dass dann Low-Level-Kram mit Visual Basic
    > > zurechtgestümpert wird.
    > > Oder Leute versuchen Software für einen Microcontroller in Java zu
    > > programmieren.
    > >
    > > Daher plädiere ich immer darauf, lieber gleich mit einer "ordentlichen"
    > > Sprache zu beginnen. Wenn dann später die Lust raus ist, hat man
    > wenigstens
    > > eine brauchbare Grundlage.
    >
    > Bin auch der Meinung. Bei mir fing es mit c# an, habe aber dann auf c++
    > gewechselt. Python und Lua, PHP usw kamen dann danach.
    > C++ ist immernoch meine liebste aber der Schock mit c++ RICHTIG zu lernen
    > worauf es ankommt, und auch mal eine Sprache zu haben die Fehler zulaesst
    > war eine super Lernerfahrung.
    > Ich habe nichts gegen hoehere Sprachen, welche Fehler vermeiden indem sie
    > gar nicht erst zugelassen werden. (Siehe Rust, ist nen super Konzept)
    > Aber man sollte wirklich mit was Kantigem richtig lernen nachdem man z.B.
    > mit sowas wie c# oder Rust Blut geleckt hat, un dann eventuell zurueck
    > kehren. Auch erst dann wird einem der performance Impact gewisser Quality
    > of Life Geschichten klar.
    > Bekannter von mir wollte schon seit Jahren in die Programmierung
    > einsteigen, mit c++, dann ist er ueber Python gestoplert weil er es fuer
    > die Arbeit brauchte, also nicht aus Eigenantrieb, heute kann er nur Python
    > und macht in allen anderen immer wieder Leichtsinnsfehler und kritisiert
    > jedes mal, wenn eine Sprache etwas anders macht als Python oder zwecks mehr
    > Freiheit eventuell auch eine Fehlerquelle offenbart. So sollte es nicht
    > laufen.
    > Und andere Anekdote: Hatte vor einem Jahr eine Unterhaltung mit einem Unity
    > Fanboy. Er wollte Spiele entwickeln. Als es dann um Sprachen ging und ich
    > erwaehnte meine Engine sei in c++ geschrieben kam ein "Lern ne gescheite
    > Sprache".
    > Er hat nie was anderes als C# gesehen, und solche Aussagen kommen leider
    > oft von Sprachfaulen. Jede Sprache ist gescheit fuer den richtigen
    > Anwendungszweck. Es gibt keinen "Allrounder". Der Allrounder ist hoechstens
    > der Programmierer selbst. Und selbst das nur in Grenzen.

    Als python programmierer ist er sicherlich gewappneter für die zukunft, als du mit c++

  8. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: BlackSuit 25.09.18 - 20:06

    MrTridac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ein Trugschluss, dass man üblicherweise mit einer "einfachen"
    > Sprache beginnt und dann später zu einer höher entwickelten wechselt.
    > Ich hab schon viele Programmierer erlebt, die, nachdem sie mühsam
    > programmieren gelernt haben, dann keine Lust mehr haben eine weitere
    > Sprache zu lernen.
    > Mit dem Ergebnis, dass dann Low-Level-Kram mit Visual Basic
    > zurechtgestümpert wird.
    > Oder Leute versuchen Software für einen Microcontroller in Java zu
    > programmieren.
    >
    > Daher plädiere ich immer darauf, lieber gleich mit einer "ordentlichen"
    > Sprache zu beginnen. Wenn dann später die Lust raus ist, hat man wenigstens
    > eine brauchbare Grundlage.

    Ein Softwareentwickler lernt selbstverständlich mehrere Sprachen und nutzt dann jene die für das zu lösende Problem und dessen Umfeld die beste Wahl ist. Ein Zimmermann hat ja nicht nur einen Hammer im Werkzeugkasten.
    Viele sind aber keine Softwareentwickler sondern 'können nur' programmieren. Und sind froh das sie mit viel Google, Stack Overflow und rumprobieren eine funktionierende Lösung zusammen bekommen (und froh sind nicht mit weiteren Aspekten wie Softwarearchitektur insbesondere Testbar- Wartbarkeit behelligt werden). Diese Leute sollten imho von Anfang an eine Sprache wie Python lernen, weil sie fast alles kann und niemand überfordert. C und insbesondere C++ sind Sprachen mit denen man richtig schön effiziente und performante Programme bauen kann, aber gleichzeitig kann man sich dank des manuellen Speichermanagement so richtig fies ins Knie schießen (besonders wenn man das ganze noch mit Multithreading garniert). Das führt dann zu Programmen die man alle Stunde neu starten muss oder nur funktionieren wenn man die Knöpfe in genau der richtigen Reihenfolge drückt. Natürlich wäre es schön der betreffende Coder würde lernen es richtig zu machen, aber realistischer Weise ist es besser er nimmt eine Sprache die einfach verhindert das man sich unnötig ins Knie schießt.
    Weil man aber in der Regel nicht weiß ob man langfristig zur ersten oder zweiten Gruppe gehört, einfach mal mit einer einfachen und weitverbreiteten Sprache anfangen.

  9. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: Someone_else 25.09.18 - 20:53

    Natürlich muss man eine Programmiersprache lernen, aber viele verlieren den Sinn des ganzen aus dem blick und verzetteln sich mit ihrer heiß geliebten Programmiersprache, die soviel Zeit frisst, dass man nicht mehr zu dem kommt, um was es eigentlich geht. Das findet man bei C++ verhältnismäßig am häufigsten. Ich habe auch eine Weile mit C++ gearbeitet und für gewisse Dinge (CG, CV und embedded) macht es auch Sinn, für das meiste andere ist es einfach nur ein Zeitfresser.

  10. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: QDOS 25.09.18 - 21:28

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja aber hättest du in Kindertagen mit C++ anfangen können?
    Ich hab mit 15 oder 16 zum programmieren angefangen - mit C++ als erste Sprache. Heute verdiene ich mein Geld damit... Ich kenne auch genug Studiengänge die sofort mit C++ anfangen.

  11. Re: Zu viele klammern sich an ihre erste Sprache

    Autor: teenriot* 25.09.18 - 22:47

    Ich sag ja nicht, dass es bei jedem eine schlechte Idee ist.
    Es kommt halt auf die individuellen Voraussetzungen an.

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