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Laborbedingungen

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  1. Laborbedingungen

    Autor: Sandor_Clegane 14.01.19 - 20:53

    Auch wenn es sich hier wohl um ein reales Projekt handelt: Mir ist das Beispiel zu idealisiert. Gezeigt wird dass SCRUM bei einem kleinen Projekt auf der grünen Wiese zu vernünftigen Ergebnissen führen kann. Jetzt müsste aber betrachtet werden ob andere Vorgehensmodelle zu signifikant schlechteren Ergebnissen bei gleichen Ausgangsbedinungen führen.
    Mal aus dem Bauch: Für diese Adresskartei benötigt ein eingespieltes Team vermutlich gar keinen Prozess oder nur die Methode "haben wir schon immer so gemacht". Und was die Anbindung einer weiteren Datenquelle angeht (Xing-Import): Ob das zügig und ohne große Probleme möglich ist hängt wohl eher von der Softwarearchitektur als dem Vorgehensmodell ab.

    Ich vermute (auch weil es mir gerade zum zweiten Mal passiert) dass agile Methoden häufig in einem ganz anderen Kontext eingeführt werden: Die "Entscheider" identifizieren bestimmte "Herausforderungen", insbesondere zu lange Entwicklungszyklen und zu wenig Flexibilität bei der Reaktion auf Kundenwünsche (und haben damit auch völlig Recht!). Statt aber zu schauen wo es konkret hapert wird den Entwicklern ein Buzzword übergeholfen und ein Scrum Master vor die Nase gesetzt der im Worst Case keinerlei Gefühl für reale Probleme im Alltagsgeschäft hat.

    Was es braucht sind konkrete Handreichungen und Erfahrungsberichte für *diese* Situationen.

  2. Re: Laborbedingungen

    Autor: Xobhctam 15.01.19 - 13:24

    Sandor_Clegane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was es braucht sind konkrete Handreichungen und Erfahrungsberichte für
    > *diese* Situationen.
    Das wäre natürlich nett, aber für lange Entwicklungszyklen und mangelnde Flexibilität gibt es massig Gründe und da kann Du Dir ja auch wieder nur exemplarisch etwas rauspicken.

    Außerdem hakt das im Bericht angegebene Beispiel auch an vielen Stellen.

    Aber ich bin ganz bei Dir, dass es nicht reicht, wenn Du einen schlechten (oder unerfahrenen) Scrum Master vorgesetzt zu bekommen. Um agile Methoden einzuführen, brauchst Du schon jemanden, der Ahnung davon hat, Wissen vermitteln kann und auch in der Lage ist, Menschen zu überzeugen.

  3. Re: Laborbedingungen

    Autor: Sandor_Clegane 16.01.19 - 11:02

    Ich versuche hier eigentlich den Punkt zu machen dass mir die aktionistische Einführung agiler Methoden nach einem Lehrbuchprozess ein Placebo zu sein scheint weil man sich den eigentlich notwendigen Veränderungen nicht stellen will. Was ich zum Beispiel praktisch erlebt habe: Die Softwareentwicklung kommt nicht vorwärts weil a) eine dedizierte Qualitätssicherung gar nicht erst existiert und sich die technischen Schulden häufen und b) die Hardwareplatform so alt ist dass off-the-shelf Komponenten kaum verwendet werden können. Das Unternehemn kann oder will aber die notwendigen Investitionen nicht tätigen (und viele Entscheider verstehen nur direkte aber keine Opportunitätskosten). Stattdessen werden agile Entwicklungsmodelle vorgeschrieben. Daran ist nicht alles falsch aber die Kernprobleme werden gar nicht berührt.

    Und mal ganz allgemein: Die Aspekte die mir an Kanban (praktisch gemacht) und Scrum (nur theoretische Kenntnisse) sinnvoll erscheinen halte ich für allgemeine Tugenden in der Softwareentwicklung. Wenn ich z.B. Dailies brauche damit sich Entwickler auch mal unterhalten ist ja wohl einiges im Argen.

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