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Man muss immer mehrere Testmethodologien kombinieren.

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  1. Man muss immer mehrere Testmethodologien kombinieren.

    Autor: Sybok 20.04.21 - 15:55

    Automatisierte Tests sind eine sehr gute "Basislinie", finden aber per Definition weder Fehler in neuen Funktionen, noch neue Fehler (an die bisher nicht gedacht wurde) in alten Funktionen. Automatisierung nimmt einem vor allem das in der Praxis oft relativ unproduktive, stupide Testen streng nach Vorschrift ab. Das ist überaus nützlich, da es sehr viel Zeit (und damit Geld) spart, aber es ist trotzdem nur die halbe Miete. Denn wenn die automatisierten Tests durchlaufen, dann kann man zwar in der Regel davon ausgehen, dass die Codeänderungen das Produkt nicht komplett zerstört haben, aber eine Freigabeempfehlung kann man ausschließlich daraufhin nicht erteilen.

    Es ist unerlässlich nebenher immer auch noch explorativ zu testen. Wenn hierbei neue Probleme auftreten, und sich diese Erkenntnisse sinnvoll in einen neuen Testfall gießen lassen, dann ist das natürlich um so besser, aber neue Funktionen sollten (abseits der Unittests) immer erst mal überwiegend händisch getestet werden. Die daraus resultierenden Erfahrungen kann man dann in die Entwicklung neuer Integrationstests einfließen lassen.

    Aber egal wie viel Arbeit man auch investiert, so sollte man auch wissen, dass Testen niemals Fehlerfreiheit garantieren kann (und dennoch unverzichtbar ist). Ich bin mal verdutzt angeschaut worden, als ich das in einem Vorstellungsgespräch gesagt habe, da das viele verantwortliche Manager einfach nicht wahrhaben wollen. Testen gewährleistet ein gewisses Mindestmaß an Qualität, es stellt sicher, dass bestimmte beispielhafte Use-Cases in einer bestimmten Konfiguration funktionieren, und hilft dabei, die grundsätzliche Produktqualität zu verbessern. Man wird aber nie vollständig ausschließen können, dass sich das Produkt bei bestimmten Kunden dennoch anders verhält. Auch durchdachteste Entscheidungstabellen und Äquivalenzklassen können in der Praxis zu Lücken in der Testabdeckung führen, weil die interne Verarbeitung der Daten einem einen Strich durch die Rechnung macht, und gewisse Kombinationen doch (unerwartet) zu anderen Ergebnissen führen. Randomisierung und Fuzzing helfen hier, bieten aber abermals pro Testlauf nur eine begrenzte Stichprobe der möglichen Eingabepermutationen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.21 16:02 durch Sybok.

  2. Re: Man muss immer mehrere Testmethodologien kombinieren.

    Autor: Steffo 20.04.21 - 23:01

    Alles, was du hier ansprichst, behandelt doch der Artikel.
    Dadurch lassen sich natürlich nicht alle Fehler finden, aber eben noch mehr.

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