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DSGVO Strafzahlungen

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  1. DSGVO Strafzahlungen

    Autor: Computer_Science 09.10.18 - 01:17

    wie war das doch gleich?
    20 Mio oder 2-4% vom weltweiten Umsatz bei derartigen Verstössen?

  2. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: anonym 09.10.18 - 01:49

    ansich korrekt, aber wenn die lücke im märz auftrat und die dsgvo ab mitte mai gilt, kannst du dir ausrechnen, wie viel die bezahlen müssen.

  3. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: goggi 09.10.18 - 07:45

    und wenn die Lücke im März auftrat, das DSGVO im Mai aktiv wurde und die Information der Kunden im Oktober erfolgt...dann ist das schon relevant in Bezug auf die Bußgelder

  4. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: elgooG 09.10.18 - 08:00

    Die DSGVO gilt zudem rückwirkend! Nicht, dass Google tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden würde, oder empfindliche Strafen befürchten müsste. Bis sich da mal eine Behörde bewegt, sind bereits alle belastenden Spuren verwischt worden. Hauptausrede ist dann wieder einmal, dass es keine Anzeichen dafür gab das Profile abgegriffen wurden. Alle Logs dafür gibt es sicher nicht mehr.

    Die DSGVO ist der reinste Horror für KMUs, während sich ausgerechnet Konzerne und Banken ins Fäustchen lachen und gleichgültig weitermachen, oder gar ihren Datenhunger drastisch ausgebaut haben.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  5. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: Trockenobst 09.10.18 - 08:21

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konzerne und Banken ins Fäustchen lachen und gleichgültig weitermachen,
    > oder gar ihren Datenhunger drastisch ausgebaut haben.

    Du träumst. Fast alle Projekte die ich gerade mache, DAX Konzern, sind weltweite(!) Datenschutzvorgaben. China z.B. möchte für jeden Request 6 Monate Haltezeit.
    USA musst du leitenden Personen die börsenrelevante Aktionen durchführen könnten, mehrere Accounts geben, damit sie in ihrer Tätigkeit den spezifischen Account mit nur diesen Rechten nutzen. Usw.

    Die DSGVO Strafzahlungen bekommt man aufgedrückt, wenn man auf mehrere Hinweise über Monate trotz eingreifens der Behörden nicht mit den Problemen fertigwird. Das dauert Monate, wenn nicht Jahre bis tatsächlich was passiert.

    Google hat nur konsequent erkannt, dass diese Technik zu warten und nach neuen weltweiten Standards "korrekt" zu machen das Geld nicht wert ist.

    Wenn jetzt noch die 10000 Shops mit dreckigen, ungewarteter PHP Müllsoftware das auch so sehen würden, wäre das Netz weiter ;)

  6. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: anonym 09.10.18 - 13:22

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die DSGVO gilt zudem rückwirkend!

    soweit ich weiß nur für auskunfts und informationspflichten sowie das einfordern der zustimmung vom user. dafür könnte man google evtl belangen, weil sie nicht informiert haben, die lücke selbst aber existierte schon nicht mehr, als die dsgvo in kraft trat.

    ansonsten könnte man ja jedes unternehmen mit lücken in den letzten jahren jetzt noch verklagen, weil es ein neues gesetz gibt.

  7. Re: DSGVO Strafzahlungen

    Autor: Lanski 12.10.18 - 15:42

    Geil wie viel Ahnung einige hier so haben. :D

    Die DSGVO ist schon 2 Jahre zuvor "in Kraft" gewesen, lediglich anzuwenden war sie seit 2018, bedeutet die Bußgelder konnten ab Mai wirksam werden. Bedeutet was?
    Richtig!
    Garnix im Bezug auf das Problem, weil es nicht bekannt war und Google sofort und umfassend reagiert hat. (Laut eigenen Angaben)

    Sollte jemand beweisen können, dass die Lücke schon lange bestand, ausgenutzt wurde, und Google informiert war DANN reden wir über Bußgelder! ... die aber auch dann eher nich viel mit der DSGVO zu tun haben.

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