1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Steve Jobs: Flash ist…
  6. Thema

Platformübergreifend

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 21:36

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sag's mal so: Das "Write once, run anywhere" hat man in der Geschichte
    > der Informatik mehr als nur einmal gehört.
    Weil auch sehr viel wahres dran ist.

    > Den heutigen Stand solcher Programme sieht man ganz deutlich.
    Was meinst du im Speziellen?

    > Es gibt sie, sie werden von vielen
    > genutzt, schlecht sind sie auch nicht. Bevorzugt werden (falls vorhanden)
    > allerdings immer native Lösungen.
    Ich finde Azureus, Netbeans, OpenOffice oder Eclipse sehr gelungen. Und gerade durch ihre hohe Reichweite haben konnten war es möglich die Software auf einen Qualitätsstand zu setzen, der nicht möglich gewesen wäre, wenn man immer das Rad neu erfinden müsste. Das gleiche gilt auch zum Beispiel für den SNNS, ursprünglich ein UNIX-Programm, läuft jetzt überall.
    Das waren jetzt alles Java-Beispiele, aber im professionellen Umfeld, wie im Flugverkehr setzt man auch auf Plattform übergreifende Lösungen. die in C++ geschrieben sind.

    > Die Unternehmen müssen sich anstrengen mich als Kunden zu bekommen, nicht
    > umgekehrt.
    Aus reiner Konsumersicht ja, aber Business ist keine Party. Ich suche Lösungen zu vorhandenen Problemen und keine Probleme zu vorhandenen Lösungen.

  2. Re: Platformübergreifend

    Autor: lolkopf 29.04.10 - 21:48

    MacUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die Profitgier steckt eher bei denen, die ne hingerotzte,
    > grottenschlechte Software gleich auf mehreren Plattformen verteilen wollen.
    > Ohne zusätzlichen Aufwand.
    >
    > Jawohl, genau so siehts aus!


    Oder man machts wie Apple und baut ne Plattform, über die zu 98% hingerotzte, grottenschlechte Software an Benutzer eines proprietären Systems verteilt werden.

  3. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 21:50

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was meinst du im Speziellen?

    z.B. die Programme die Du genannt hast.

    > Ich finde Azureus, Netbeans, OpenOffice oder Eclipse sehr gelungen. Und
    > gerade durch ihre hohe Reichweite haben konnten war es möglich die Software
    > auf einen Qualitätsstand zu setzen, der nicht möglich gewesen wäre, wenn
    > man immer das Rad neu erfinden müsste.

    Naja, NetBeans und Eclipse sind vorrangig(!) Java-IDEs. In Java für Java. In C entwickle ich dann doch lieber in VisualStudio oder Xcode. OpenOffice ist deswegen gut, weil es offene Standards für Dateien propagiert, die Bedienung jedoch... Wenn MS Office oder iWork ODF unterstützen würden gäbe es für mich keinen Grund mehr OOo zu benutzen.

    > Das gleiche gilt auch zum Beispiel für den SNNS, ursprünglich ein UNIX-Programm, läuft jetzt überall.
    > Das waren jetzt alles Java-Beispiele, aber im professionellen Umfeld, wie
    > im Flugverkehr setzt man auch auf Plattform übergreifende Lösungen. die in
    > C++ geschrieben sind.

    Algorithmen können ja auch problemlos plattformübergreifend implementiert werden. Bei Cross-Platform geht es ja immer darum, wie man die Unterschiede zwischen Plattformen vereinheitlicht.

    >
    > > Die Unternehmen müssen sich anstrengen mich als Kunden zu bekommen,
    > nicht
    > > umgekehrt.
    > Aus reiner Konsumersicht ja, aber Business ist keine Party. Ich suche
    > Lösungen zu vorhandenen Problemen und keine Probleme zu vorhandenen
    > Lösungen.

    Wie gesagt: Wenn ich als Unternehmer auf das Melken der CashCow setze und mir "Profit" auf die Fahne schreibe, ist das korrekt. Um das eigentliche Problem bei der Wurzel zu packen wäre die Mitarbeit aller Plattform-Hersteller zur Schaffung eines Standards notwendig. Aber: won't happen.

  4. Re: Platformübergreifend

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 22:12

    > Qualitätskontrolle ist mit Kosten verbunden. Das muss an dieser Stelle
    > abgewogen werden, was offenbar auch getan wurde.

    Dass da abgewogen wurde, glaubst du doch wohl selbst nicht.

    > Das ist doch kein Argument bezüglich zusätzliche Bugs und Probleme. Im
    > Gegenteil, man erspart sich Supportanfragen die unter Umständen an die
    > 3rd-Party delegiert werden müssten.

    Achso, Support-Anfragen, die sicher an Apple und nicht zufällig eher an die Entwickler der Apps gesendet würden.

    > > wobei ich einfach mal die Qualität als Maßstab genommen habe. Diese muss
    > irgendwie
    > > messbar sein (auch wenn es nur durch menschliche Anschauung ist),
    > ansonsten
    > > ist deine ganze Argumentation sowieso für die Tonne, denn wenn es gar
    > keine
    > > Unterschiede in der Qualität gäbe, bräuchte man weder
    > Qualitätskontrollen
    > > noch ein Verbot einer Vermittlungsschicht.
    >
    > Natürlich gibt es Unterschiede in der Qualität. Meine Aussage sollte nur
    > verdeutlichen, dass ich nicht verallgemeinernd jede Cross-Platform-Software
    > als "schlecht" bezeichnen würde.

    Dann macht aber das Ausschließen von Cross-Platform-Software aufgrund der Qualität aber keinen Sinn. Ist das so schwer, diesen offensichtlichen Widerspruch zu begreifen?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  5. Re: Platformübergreifend

    Autor: Gerolette 29.04.10 - 22:13

    Wenn ich Programmiere geht es mir in erster linie nicht darum den ersten Preis im Optimierten Coding zu gewinnen, sondern eine weitgehende funktionierende Lösung zu entwickeln, ohne gleich 15 Frameworks und 8 Programmiersprachen zu lernen. C führt dabei die meist verwendete Programmiersprache an, dicht gefolgt von Java, PHP, C++, VB... (C'T 10 - 26.04.2010 Seite 43 1 Abs.)
    Propiritäre Sprachen wie Action Script tauchen leider in solchen Statistiken nicht auf. Aber ich bin überzeugt das es ebenso viele A-script anhänger gibt, um in den ersten vier Sprachen aufzutauchen.

    Also worum geht es... Herausragende Apple Soft nicht zu Portieren oder anders herum, Sicherheit??, die Club Mitgliedschaft.

    Ich finde es sehr merkwürdig das man einem Hersteller/ Person verweigert eine Propiritäre Lösung die von vielen Webdesignern verwendet wird zu gewähren. Adobe hat sich zumindest darum bemüht.

    Es ist ja nicht so das Apple-Software Bugfrei ohne sicherheitslücken alles in Hardware Decodet, oder einen tiefründigen Sinn erfüllt. (Rasierapperat/ IPhone Biertrinken)
    War da nicht noch was mit H264 Decoding?

    Jeder der sich ein Device zulegt sollte selbst entscheiden was er damit anfängt, welches OS er sich installiert und welche Propiritäre Software er sich zulegt oder Testet. (Sony Playstation --> Linux) Wenn ich mir einen Hammer Kaufe, lasse ich mir auch nicht verbieten, damit "nur Nägel" in Betonwände zu hauen.

    Lieben Gruss..
    G.

  6. Re: Platformübergreifend

    Autor: UrbanTerror 29.04.10 - 22:15

    Apple ist ja auch eine Firma die Gewinn machen muß, nicht so wie Microsoft oder IBM oder Oracle oder oder oder.

    Ich versehe nicht wie jemand die einfachsten Dinge der Welt nicht schnallt.

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > [..] das Apple Entwicklerwerkzeuge, mit denen sich
    > plattformübergreifende
    > > Applikationen entwickeln lassen, aus Prinzip ablehnt. [..]
    >
    > Genau, Entwickler sollen auf garkeinen Fall die Möglichkeit bekommen, eine
    > Software die sie für das i* entwickelt haben auch einfach auf anderen
    > mobilen Geräten anzubieten, das würde ja Apples einkommen schaden.
    > Profitgier soweit man schaut.

  7. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 22:29

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass da abgewogen wurde, glaubst du doch wohl selbst nicht.

    Nein, bei Apple warten sie alle bis Jobs PMS bekommt damit sie kranken Scheiß durchsetzen können. Was glaubst Du denn wie das läuft? Natürlich ist und bleibt der Hauptgrund die Kontrolle über die eigene Plattform, das blendet aber nicht alles andere automatisch aus.

    > Achso, Support-Anfragen, die sicher an Apple und nicht zufällig eher an die
    > Entwickler der Apps gesendet würden.

    User --> Entwickler --> (3rd-Party) --> Apple
    Der Zwischenschritt ist dann davon abhängig wer wem die Schuld gibt.

    > Dann macht aber das Ausschließen von Cross-Platform-Software aufgrund der
    > Qualität aber keinen Sinn. Ist das so schwer, diesen offensichtlichen
    > Widerspruch zu begreifen?

    Da ist kein Widerspruch. 3rd-Party-Frameworks sind Gefrickel. Die meisten die sich aufregen, werden sich auf .NET, ääh Mono beziehen. Braucht kein Mensch, außer raffgierige Turbokapitalisten ;-)

    Dass auch Dinge wie Unity3D dabei eventuell unter den Tisch fallen ist dann natürlich wieder ärgerlich. Steht aber nicht im Widerspruch zu dem was ich gesagt habe.

  8. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 22:30

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > z.B. die Programme die Du genannt hast.
    Ich kann an den Programmen jetzt nichts auffälliges erkennen. Die meisten würden noch nicht mal merken, dass es Java-Software ist, wenn nicht nach einer JRE beim Start gefragt werden würde.

    > Naja, NetBeans und Eclipse sind vorrangig(!) Java-IDEs. In Java für Java.
    Beide haben sehr gute C/C++ Unterstützung. Im Embedded-Bereich wird Eclipse sogar vorrangig eingesetzt. Selbst Nokia hatte/(hat?) eine Entwicklungsumgebung mit Eclipse.

    > In C entwickle ich dann doch lieber in VisualStudio oder Xcode.
    Kann man in Xcode den Compiler wechseln?
    In VS geht es zwar, aber selbst Intel schafft da nicht die gleiche Integration wie MS. Während die Integration in Eclipse von Haus aus sehr gut ist.

    > OpenOffice
    > ist deswegen gut, weil es offene Standards für Dateien propagiert, die
    > Bedienung jedoch...
    Ist halt ein Office-Programm der alten Schule von der Bedienung, viele wünschen sich so etwas.

    > Algorithmen können ja auch problemlos plattformübergreifend implementiert
    > werden. Bei Cross-Platform geht es ja immer darum, wie man die Unterschiede
    > zwischen Plattformen vereinheitlicht.
    Es ging mir nicht um Algorithmen. Die Software ist soweit abstrahiert, dass es weder eine Rolle welches Betriebssystem, noch welche CPU spielt. Selbst die Toolchain ist nicht von Interesse. Beispiele hierfür sind Boost oder ACE.

    > Wie gesagt: Wenn ich als Unternehmer auf das Melken der CashCow setze und
    > mir "Profit" auf die Fahne schreibe, ist das korrekt. Um das eigentliche
    > Problem bei der Wurzel zu packen wäre die Mitarbeit aller
    > Plattform-Hersteller zur Schaffung eines Standards notwendig. Aber: won't
    > happen.
    Man kann aber keine Standards schaffen, indem man von vornherein alles ablehnt. Ich denke da geht Apple mit schlechtem Beispiel voran. Zum Glück finden sich da bis jetzt keine Nachahmer, Gerüchte hört man ja beim neuen MS Phone-System.

  9. Re: Platformübergreifend

    Autor: tunnelblick 29.04.10 - 22:32

    für mich war das auch die entscheidenste aussage bei dem ganzen rant und sollte wirklich besondere beachtung bei allen lesern hervorrufen. da weiss man, wie jobs denkt. unglaublich...

  10. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 22:45

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hwit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Beide haben sehr gute C/C++ Unterstützung. Im Embedded-Bereich wird Eclipse
    > sogar vorrangig eingesetzt. Selbst Nokia hatte/(hat?) eine
    > Entwicklungsumgebung mit Eclipse.

    Über die Mächtigkeit von Eclipse brauchen wir glaube ich nicht diskutieren, ich denke da sind wir uns einig :-) Was Performance angeht sehe ich das schon wieder kritischer. Eclipse wird verwendet um in heterogenen Teams einheitliche Prozesse umzusetzen. Für solche speziellen Szenarien mag das Sinn machen.

    > Kann man in Xcode den Compiler wechseln?

    Ja.

    > In VS geht es zwar, aber selbst Intel schafft da nicht die gleiche
    > Integration wie MS. Während die Integration in Eclipse von Haus aus sehr
    > gut ist.

    Die Plugin-Architektur ist natürlich ein Plus-Punkt, ja.

    > Ist halt ein Office-Programm der alten Schule von der Bedienung, viele
    > wünschen sich so etwas.

    Da geht's dann um Geschmack. Das will ich nicht werten :-)

    > Es ging mir nicht um Algorithmen. Die Software ist soweit abstrahiert, dass
    > es weder eine Rolle welches Betriebssystem, noch welche CPU spielt. Selbst
    > die Toolchain ist nicht von Interesse. Beispiele hierfür sind Boost oder
    > ACE.

    Boost, STL o.ä... das sind doch nichts weiter als eine Sammlung von Algorithmen und Patterns. Und da macht es IMHO auch Sinn.

    > Man kann aber keine Standards schaffen, indem man von vornherein alles
    > ablehnt. Ich denke da geht Apple mit schlechtem Beispiel voran. Zum Glück
    > finden sich da bis jetzt keine Nachahmer, Gerüchte hört man ja beim neuen
    > MS Phone-System.

    Naja, Apple lehnt Flash ab, baut aber auf HTML5+JavaScript+CSS3. Das sind (offene) Standards.

  11. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 23:03

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Boost, STL o.ä... das sind doch nichts weiter als eine Sammlung von
    > Algorithmen und Patterns. Und da macht es IMHO auch Sinn.
    Boost ist weit mehr als nur Algorithmen. ASIO, FileSystem, Signals, System, Thread, Timer, dass sind alles Beispiele für Teile, die auf System-APIs aufbauen.

    > Naja, Apple lehnt Flash ab, baut aber auf HTML5+JavaScript+CSS3. Das sind
    > (offene) Standards.
    Lehnt aber eine plattformübergreifende Programmierung prinzipiell ab. Sowie die Synchronisation von MP3-Playern, die standardmäßig als Wechseldatenträger über USB geschieht, wird von Apple konsequent ignoriert. Statt dessen drückt man mit seiner Marktmacht proprietäre Pseudo-Standards durch. Ich habe zumindest noch keinen nicht iPod gesehen, der mit einem Dock-Anschluss und iTunes herkam.

  12. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 23:12

    Käsebrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hwit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Boost ist weit mehr als nur Algorithmen. ASIO, FileSystem, Signals, System,
    > Thread, Timer, dass sind alles Beispiele für Teile, die auf System-APIs
    > aufbauen.

    Gebe zu, mit Boost habe ich mich nur am Rande beschäftigt. Man kann natürlich für Cross-Platform-Frameworks noch etliche andere Beispiele anführen wie die SDL, wxWidgets usw.

    >
    > > Naja, Apple lehnt Flash ab, baut aber auf HTML5+JavaScript+CSS3. Das
    > sind
    > > (offene) Standards.
    > Lehnt aber eine plattformübergreifende Programmierung prinzipiell ab. Sowie
    > die Synchronisation von MP3-Playern, die standardmäßig als
    > Wechseldatenträger über USB geschieht, wird von Apple konsequent ignoriert.
    > Statt dessen drückt man mit seiner Marktmacht proprietäre Pseudo-Standards
    > durch. Ich habe zumindest noch keinen nicht iPod gesehen, der mit einem
    > Dock-Anschluss und iTunes herkam.

    Naja, Du kannst ja auch andere Software nutzen um an die Songs zu kommen (iPodRip usw). Es geht halt beim Mac viel um die User-Experience. Es soll alles möglichst einfach sein und dem Benutzer nicht im Wege stehen. Und das funktioniert eigentlich auch recht gut. Ich muss iTunes und QuickTime aber auch zum Glück nicht unter Windows nutzen (auch wenn iTunes auch auf dem Mac stinkt) :-)

    Und ja, ich lasse meinen Musik-Ordner von iTunes verwalten. Keine Lust und Zeit das alles von Hand zu verwalten. Bin ehrlich gesagt froh, dass ich mich darum nicht mehr kümmern muss.

  13. Re: Platformübergreifend

    Autor: GodsBoss 29.04.10 - 23:17

    > > Dass da abgewogen wurde, glaubst du doch wohl selbst nicht.
    >
    > Nein, bei Apple warten sie alle bis Jobs PMS bekommt damit sie kranken
    > Scheiß durchsetzen können. Was glaubst Du denn wie das läuft? Natürlich ist
    > und bleibt der Hauptgrund die Kontrolle über die eigene Plattform, das
    > blendet aber nicht alles andere automatisch aus.

    Der Kandidat hat hundert Punkte. Das ist mit Abstand der allerwichtigste Hauptgrund, alles andere ist nur Gefasel.

    > > Achso, Support-Anfragen, die sicher an Apple und nicht zufällig eher an
    > die
    > > Entwickler der Apps gesendet würden.
    >
    > User --> Entwickler --> (3rd-Party) --> Apple
    > Der Zwischenschritt ist dann davon abhängig wer wem die Schuld gibt.

    Der User wird wohl als Allererstes Support-Anfragen an den App-Ersteller richten. Denn der hat ihm das Ding doch verkauft (auch wenn es über den Appstore lief). Ist aber letztlich irrelevant, schließlich muss eine mit 3rd-Party-Plattformen entwicklete Applikation nicht mehr Support-Anfragen erzeugen, als eine direkt entwickelte.

    > > Dann macht aber das Ausschließen von Cross-Platform-Software aufgrund
    > der
    > > Qualität aber keinen Sinn. Ist das so schwer, diesen offensichtlichen
    > > Widerspruch zu begreifen?
    >
    > Da ist kein Widerspruch. 3rd-Party-Frameworks sind Gefrickel. Die meisten
    > die sich aufregen, werden sich auf .NET, ääh Mono beziehen. Braucht kein
    > Mensch, außer raffgierige Turbokapitalisten ;-)
    >
    > Dass auch Dinge wie Unity3D dabei eventuell unter den Tisch fallen ist dann
    > natürlich wieder ärgerlich. Steht aber nicht im Widerspruch zu dem was ich
    > gesagt habe.

    Achso. „3rd-Party-Plattformen werden wegen der schlechteren Qualität ausgeschlossen.“ und „Applikationen, die mit 3rd-Party-Plattformen realisiert sind, müssen nicht von schlechterer Qualität sein.“ ist also kein Widerspruch? Das ist exakt das, was du hier präsentierst.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  14. Re: Platformübergreifend

    Autor: Junio 29.04.10 - 23:25

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso. „3rd-Party-Plattformen werden wegen der schlechteren Qualität
    > ausgeschlossen.“ und „Applikationen, die mit 3rd-Party-Plattformen
    > realisiert sind, müssen nicht von schlechterer Qualität sein.“ ist also
    > kein Widerspruch? Das ist exakt das, was du hier präsentierst.

    It's not a trick, it's an Apple(boy) ;-)

  15. Re: Platformübergreifend

    Autor: Käsebrot 29.04.10 - 23:28

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ja, ich lasse meinen Musik-Ordner von iTunes verwalten. Keine Lust und
    > Zeit das alles von Hand zu verwalten. Bin ehrlich gesagt froh, dass ich
    > mich darum nicht mehr kümmern muss.

    Ich habe noch nie verstanden, wo da die Schwierigkeit bei der konventionellen Methode liegen soll? Wenn ich eine CD rippe, dann wird die automatisch ordentlich getaggt und auch im Dateisystem eingeordnet. Bei exotischen Sachen muss man von Hand nachhelfen, aber da wird auch iTunes nicht zaubern können. Und auch weiterhin habe ich die Wahl meine Musik über das Dateisystem zu organisieren oder über einen Medienplayer. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wozu das Dateisystem, wenn man einen Medienplayer hat. Ganz einfach, den hat man nicht immer, das Dateisystem schon. Um nur einen Vorteil zu nennen. Das einzige pro iTunes-Argument das ich bis jetzt gehört habe ist die Playlistorganisation, aber das Problem ist so speziell, dass selbst der durchschnittliche iTunes-Nutzer sich nicht damit beschäftigt.

  16. Re: Platformübergreifend

    Autor: tomek 29.04.10 - 23:44

    hwit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Entwickler haben die Software dann allerdings nicht für das iPhone,
    > Android oder sonstwas entwickelt, sondern für die Drittanbieterplattform.
    > Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Und ich kann die Abneigung gegenüber
    > Cross-Platform-Tools schon gut verstehen.
    >
    > Die Profitgier steckt eher bei denen, die ne hingerotzte, grottenschlechte
    > Software gleich auf mehreren Plattformen verteilen wollen. Ohne
    > zusätzlichen Aufwand.
    >
    > kkthxbye

    nur muss man das bei apple ein wenig erweitern (siehe nutzungsbedingungen). apple erlaubt es mir mittlerweilie nicht mehr i[whatever]-apps auf anderen geräte als einem mac zu entwickeln. ein schelm wer steve da profitgier unterstellt.

  17. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 23:47

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso. „3rd-Party-Plattformen werden wegen der schlechteren Qualität
    > ausgeschlossen.“ und „Applikationen, die mit 3rd-Party-Plattformen
    > realisiert sind, müssen nicht von schlechterer Qualität sein.“ ist also
    > kein Widerspruch? Das ist exakt das, was du hier präsentierst.

    Natürlich ist 3rd-Party-Gefrickel von einer (damit Du es besser verdauen kannst:) "anderen" Qualität. Eine Art von Qualität die auf der Plattform nicht erwünscht ist. Wenn Du aufmerksam gelesen hättest wäre Dir das aber auch aufgefallen.

  18. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 23:52

    tomek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hwit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > nur muss man das bei apple ein wenig erweitern (siehe nutzungsbedingungen).
    > apple erlaubt es mir mittlerweilie nicht mehr i-apps auf anderen geräte als
    > einem mac zu entwickeln. ein schelm wer steve da profitgier unterstellt.

    Dieser Form von Kritik kann ich mich anschließen.

  19. Re: Platformübergreifend

    Autor: hwit 29.04.10 - 23:56

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso. „3rd-Party-Plattformen werden wegen der schlechteren Qualität
    > ausgeschlossen.“ und „Applikationen, die mit 3rd-Party-Plattformen
    > realisiert sind, müssen nicht von schlechterer Qualität sein.“ ist also
    > kein Widerspruch? Das ist exakt das, was du hier präsentierst.

    Und nochwas (da mir gerade danach ist): Ein hinkender Vergleich:

    Du kannst auch Dein Auto nicht tieferlegen, nen winziges Sportlenkrad anbringen, den Airbag ausbauen, das Dach abflexen und die Rückleuchten abmontieren. Da hat der TÜV was dagegen. Der bestimmt was auf der "Plattform" Auto erlaubt ist. Persönliche Sicherheit? Sicherheit Anderer? Kannst Du doch selbst entscheiden! Wollen wir da jetzt auch einen Thread zum Thema Freiheit starten und uns darüber aufregen?

  20. Re: Platformübergreifend

    Autor: php ist super 30.04.10 - 00:12

    Man kann auch das Modell einmal proggern (C) und dann die Views jeweils pro Plattform individuell oder halb-individuell.

    Dann hat man Tools die Code generieren, der dann vom Compiler optimiert wird.

    Bei Frameworks denken alle immer an interpretierende Frameworks oder .NET/Java als Extremfall für "FrameWorks".
    Individuellen Plattform-Code erzeugen und dem Compiler vorsetzen denkt hier keiner dran.
    Wenn die Auflösung vom Nokia-Gerät 800x400 ist, kommt überall 800 und 400 im Code vor. Aber im Code für das Iphone stehen dann andere Auflösungen und andere Funktionen/Methoden usw.

    Auch wird pauschal unterstellt, das man alle neuen API-Funktionen auch unbedingt sofort braucht.
    Kein Flash_Game-Progger braucht die h.264-Codecs von Flash. Umgekehrt interessieren den Flash-Video-Container-Content-Producer die neuen MouseHooverTouchGestenMultiFinger-Events keinen Deut, sondern nur der h.264-Codec-API oder das SecureFlash-DRM-API.

    Bei Spielen muss man viel Individualisierung reinstecken. Aber das sollte klar sein. Bei simplen Anwendungen, wie Bahnfahrpläne usw. sollte das Interface dem Gerät optimal angepasst sein um die höchste Usability zu erzielen. Das Backend ist auf Android, Iphone, WebOS usw. dann nach Möglichkeit dasselbe und holt nur Daten vom Server und stellt sie dar.
    Von daher ist 99% des Codes der meisten Anwendungen sowieso überhaupt niemals in den Endgeräten sondern auf den Servern wo die Daten liegen und verarbeitet werden.
    Da die Anwendungs-Frontent auf dem Gerät aber das ist, was er Kunde benutzt und in der Hand hat, sollte man sich Mühe geben.
    An Toll Collect, HELENA, Hercules, Gematik usw. sieht man deutlich, wie überlegen deutsche Programmierer für hunderte Millionen Euros programmieren.

    Ehrbarkeit kann man halt nicht kaufen.
    Miese Firmen ranzen halt Dreck hin. Gute Appstores (apples nur eingeschränkt) würden knallharte Bewertungen durchziehen und Druck machen, sich z.b. an bestimmte Usability-Standards der Plattform zu halten.
    Trotzdem sollte man schauen, das solche Software sehr schnell zusammengestellt werden kann. Daten, Listen von Daten. Bearbeiten. Ändern. Suchen. Herunterladen. Hochladen... sind so gängige Sachen, die so oft wiederkehren, das man dafür ständig Code kopiert oder generiert. Bei Latex nimmt man ja auch das Rahmendokument vom letzten Paper.

    Aber die Kiddies hier finden php halt das größte... .

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Polizeipräsidium Westhessen, Wiesbaden
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Fuldatal
  3. Team GmbH, Paderborn
  4. Hays AG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 46,74€
  2. 36,99€
  3. (-67%) 9,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energiewende: Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!
Energiewende
Schafft endlich das Brennstoffzellenauto ab!

Sie sind teurer und leistungsschwächer als E-Autos und brauchen dreimal so viel Strom. Der Akku hat gewonnen. Wasserstoff sollte für Chemie benutzt werden.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Hyundai Nexo Wasserdampf im Rückspiegel
  2. Brennstoffzellenauto Bayern will 100 Wasserstofftankstellen bauen
  3. Elektromobilität Daimler und Volvo wollen Brennstoffzellen für Lkw entwickeln

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


    Cyberpunk 2077 angespielt: Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms
    Cyberpunk 2077 angespielt
    Zwischen Beamtenbestechung und Gunplay mit Wumms

    Mit dem Auto von der Wüste bis in die große Stadt: Golem.de hat den Anfang von Cyberpunk 2077 angespielt.
    Von Peter Steinlechner

    1. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 nutzt Raytracing und DLSS 2.0
    2. Cyberpunk 2077 Die Talentbäume von Night City
    3. CD Projekt Red Cyberpunk 2077 rutscht in Richtung Next-Gen-Startfenster