1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › TempleOS im Test…

naeher an dem optimum wie viele glauben

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: spiderbit 03.08.15 - 18:34

    Gerade fuer Entwickler, er hat zwar ein paar Designentscheidungen die schwierig/ schlecht sind aber darauf kommt es nicht an. Z.B. die Farben und das rum geplinkere und auch das mit der Aufloesung ist ein witz dazu noch das geschwaffel ueber gott, aber trotz alledem ist das sehr na an dem was ich als Optimum sehe.

    1. schnell effizient
    2. schnell hackbar (das wichtigste) wie schnell laesst sich ne eigene Funktion implementieren, ich setze dabei auf Emacs und elisp.
    3. text/code fixierte formate/programme ascii files wird man viel eher noch in 30 oder 50 Jahre lesen koennen wie odts selbst noch sicherer wie pdf, auch sind latex artige Systeme fuer technische Menschen WYSIWYG ueberlegen, mit orgmode lassen sich zig tausende Seiten verwalten und dank baumstruktur auch wunderbar navigieren dagegen sind normale office Sweeten Spielzeug gegen aus. Denke hier an Orgmode, zumal sie neben PDF output auch in zig blogs webseiten etc "exportiert" werden koennen.
    4. kein Browser, nun fehlen die noetigen Apis/Tools um auf nen Browser zu verzichten, aber an sich ist das meiner Ansicht nach ein Fehler den Browser quasi als OS zu benutzen wie es die meisten heute machen. Aus Anwendersicht macht das keinen Sinn, Email ist hier immer das klassische Beispiel, da kann man nen Webmail benutzen mit Werbung und mit den farben der Firma die den Service an bietet, spaetestens wenn man nen 2. account bei nem anderen anbieter hat wirds nervig das man nicht 1 Theme fuer beides hat, auch Tastenkombinationen gehen entweder gar nicht oder sind anbieterspezifisch. Zu guter letzt unsicherheit, ja man kann dann mail an nem fremden rechner einfach checken, das ist aber mehr ein nachteil, hatte den fall das das mein Vater im Urlaub am Hotelpc gemacht hat und dann aus seinem account an bekannte spam verschickt wurde mit dubiosen Links. Also an Leute in seinem Adressbuch, musste dann alle mails durch gehen ob irgendwelche Passwoerter geschickt wurden und dord die passwoerter auch ersetzen .

    Und diese grossen Nachteile bezahlt man dann auch noch mit einer hohen CPU belastung, bei Mail gibts da gottseidank jede menge clients bei internet Foren leider nicht.

    auch zu dem goettlichen fuehle ich mich an die Church of Emacs erinnert, allerdings ist es da eher ein witz :) das aktuelle Optimum stell ich mir mit Guix und ne Tiling-wm auch hackbar vor und natuerlich emacs und fuer browsen immerhin was tastaturoptimiertes wie conkeror. Allerdings benutz ich nen 4k Monitor :)

    zu 2. nochmal seit ich Emacs nutze, weis ich was opensource praktisch meint, hatte davor zwar auch ein paar python Programme geschrieben und veroeffentlicht, aber eine totale integration von schnellem zugriff auf dateien man fliegt damit durch die pfade, konfigurierbarkeit integration von allem und hackbarkein von allem und direktem zugriff auf alle doku (mal von lisp) alles in einem tollen packet mit tausenden modulen die man rein laden kann, das war dann nach linux eine ganz neue Welt und bereuhe das ich mich damit nicht schon 10 Jahre davor beschaeftigt hatte.

    5. das ganze basierend auf einem interpreter, hier ist es eine art C sciptsprache Emacs ist dagegen quasi ein Lisp interpreter mit ein paar standart programmen die mit geliefert werden, halte lisp auch wenn ich leider noch nicht so gut kann wie ich gern moechte fuer ne sehr gute basis auch das es funktionale sprache ist, ist fuer mich sehr interessant, wenn sein Gottes-C sehr sehr anders ist wie echtes C mag das vielleicht auch gut sein, normales C waere hierzu aber keine konkurenz, die beispiele im Artikel hoeren sich aber auch fast funktional an, wenn man es nicht besser wuesste koennte man meinen das er sich an Emacs als OS quasi inspirieren lassen hat und er nur nicht mit Lisp warm geworden ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.15 18:52 durch spiderbit.

  2. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: Das Osterschnabeltier 03.08.15 - 19:24

    Oder einfach nur näher dem Opium als viele glauben.

  3. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: Ftee 03.08.15 - 19:35

    Ich glaube, das hat Opium schon hinter sich gelassen.....

  4. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: Trollversteher 04.08.15 - 16:13

    >1. schnell effizient

    Ich muss gestehen, ich habe nicht den kompletten Artikel gelesen - macht er denn Aussagen über die Effizienz im Vergleich zu bestehenden Systemen?

    >2. schnell hackbar (das wichtigste) wie schnell laesst sich ne eigene Funktion implementieren, ich setze dabei auf Emacs und elisp.

    Ich setze auf umfangreiche IDEs, und ich wette, ich implementiere damit mindestens genau so schnell (dank integrierter Dokumentation und Intellisense vermutlich sogar schneller) eigene Funktionen.

    >3. text/code fixierte formate/programme ascii files wird man viel eher noch in 30 oder 50 Jahre lesen koennen wie odts selbst noch sicherer wie pdf,

    Warum sollte das bitte so sein? Ich denke, die Menschheit wird auch in Zukunft nicht derart intellektuell degeneriert sein, dass sie die relevanten Informationen nicht mehr aus einem XML-Dokument(!) extrahieren könnte.

    >4. kein Browser, nun fehlen die noetigen Apis/Tools um auf nen Browser zu verzichten, aber an sich ist das meiner Ansicht nach ein Fehler den Browser quasi als OS zu benutzen wie es die meisten heute machen. Aus Anwendersicht macht das keinen Sinn, Email ist hier immer das klassische Beispiel, da kann man nen Webmail benutzen mit Werbung und mit den farben der Firma die den Service an bietet, spaetestens wenn man nen 2. account bei nem anderen anbieter hat wirds nervig das man nicht 1 Theme fuer beides hat, auch Tastenkombinationen gehen entweder gar nicht oder sind anbieterspezifisch. Zu guter letzt unsicherheit, ja man kann dann mail an nem fremden rechner einfach checken, das ist aber mehr ein nachteil, hatte den fall das das mein Vater im Urlaub am Hotelpc gemacht hat und dann aus seinem account an bekannte spam verschickt wurde mit dubiosen Links. Also an Leute in seinem Adressbuch, musste dann alle mails durch gehen ob irgendwelche Passwoerter geschickt wurden und dord die passwoerter auch ersetzen .

    Puh, also in meinen Augen auch keine wirklichen Vorteile - das mag Deiner persönlichen spartanischen Arbeistumgebung entsprechen, aber davon, dass man daraus ein einigermassen allgemeingültiges Urteil ableiten könnte, hats Du mich jetzt nicht wirklich überzeugt.

  5. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: spiderbit 06.08.15 - 05:11

    doch habe klare Argumente genannt, vorteile die unbestreitbar sind, selbst bei smartphones setzen sich apps klar gegenueber webseiten durch die wenigsten sind so verrueckt webmail zu benutzen aufm handy oder tablet man benutzt dafuer native (java) apps.

    Selbst facebook und Twitter apps. Web ist A langsamer, verbraucht Akku, und man muss sich beim wechsel des dienstes an neue Layouts und Tastenkombinationen gewoehnen, das sind klar ohne wenn und aber Nachteile. Allgemeingueltig.

    Ich will nicht umstaendlich irgendwelche css files bearbeiten um ueberall aehnliche darstellung zu bekommen, ich moechte mir einmal in meinem programm mein theme einstellen und dann z.B. ueberall gleiche farben haben, das geht bei mir sogar so weit das nach Tageszeit die themes andere Farben benutzen. spaeter abends eher dunkler um meine Augen zu schonen.

    Dir ist das an Vorteilen vielleicht zu wenig dennoch sind diese Vorteile da, und gibt irgendwelche Leute bei ist alles was irgendwie funktioniert gut genug.

  6. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: mnementh 09.08.15 - 21:15

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >3. text/code fixierte formate/programme ascii files wird man viel eher
    > noch in 30 oder 50 Jahre lesen koennen wie odts selbst noch sicherer wie
    > pdf,
    >
    > Warum sollte das bitte so sein? Ich denke, die Menschheit wird auch in
    > Zukunft nicht derart intellektuell degeneriert sein, dass sie die
    > relevanten Informationen nicht mehr aus einem XML-Dokument(!) extrahieren
    > könnte.
    >
    XML sind ebenfalls Textdateien. Im Gegensatz dazu sind die vom Vorposter genannten PDF und ODT Binärdateien. Ja, ich weiß dass ODT XML-Dateien in einem ZIP-Container sind, aber man muss auch erst mal das binäre ZIP verstehen um an das XML zu kommen. Als Beispiel dass das relevant ist, schau Dir all die Binärformate von vor ein paar Jahrzehnten an. Was machst Du heute, wenn Du an Paintbrush-Dateien in einem ARJ-Container rankommen willst?

  7. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: zilti 15.08.15 - 15:38

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich setze auf umfangreiche IDEs, und ich wette, ich implementiere damit
    > mindestens genau so schnell (dank integrierter Dokumentation und
    > Intellisense vermutlich sogar schneller) eigene Funktionen.
    Nun, das hat/kann mein Emacs aber auch ;)

  8. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: zZz 19.08.15 - 17:58

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was machst Du heute, wenn Du an Paintbrush-Dateien in einem ARJ-Container rankommen willst?

    Ich nehme, wie immer, 7-zip?

  9. Re: naeher an dem optimum wie viele glauben

    Autor: EynLinuxMarc 04.09.15 - 19:24

    Ich nehme Winrar der kann alles entpacken. ^^ (ist sogar Gekauft und Registriert)

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Albert Handtmann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Biberach an der Riß
  2. AKKA, Braunschweig
  3. Stadtwerke München GmbH, München
  4. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energie: Dieses Blatt soll es wenden
Energie
Dieses Blatt soll es wenden

Schon lange versuchen Forscher, die Funktionsweise von Blättern nachzuahmen. Nun soll es endlich gelingen - und um Längen effizienter sein als andere Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoff.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
  2. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  3. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

  1. Raumfahrt: Satelliten docken im Orbit zum Tanken an
    Raumfahrt
    Satelliten docken im Orbit zum Tanken an

    Das US-Rüstungs- und Raumfahrtunternehmen Northrop Grumman hat einen Versorgungssatelliten ins All geschossen und an einen Kommunikationssatelliten angedockt, dem der Treibstoff ausgeht. Er soll Treibstoff für fünf weitere Jahre im Einsatz bekommen.

  2. Geeks der Sterne: Wenn Star-Wars-Nerds sich streiten
    Geeks der Sterne
    Wenn Star-Wars-Nerds sich streiten

    Die jüngste Star-Wars-Trilogie ist mit Der Aufstieg Skywalkers abgeschlossen, auch die Serie The Mandalorian ist durch. Höchste Zeit für die zwei Star-Wars-Beauftragten von Golem.de, sich beim Mittagessen über Baby Yoda, langweilige Prequels und "das wahre Star Wars" zu streiten.

  3. WLAN: Telekom bringt Mesh-Router-Vermietung mit Vor-Ort-Service
    WLAN
    Telekom bringt Mesh-Router-Vermietung mit Vor-Ort-Service

    Drei neue Abonnements bietet die Deutsche Telekom mittlerweile an: Kunden können ein oder zwei Mesh-Knoten zu monatlichen Preisen mieten. Im WLAN-Paket S, M und L sind zudem technische Beratung, eine mobile App und ein 90-Tage-Rückgaberecht enthalten, genauso wie ein Vor-Ort-Service.


  1. 12:28

  2. 12:01

  3. 11:52

  4. 11:46

  5. 11:39

  6. 11:24

  7. 11:10

  8. 10:59