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Soeben unter Linux mit Google Chrome getestet + Meinung

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  1. Soeben unter Linux mit Google Chrome getestet + Meinung

    Autor: ChilliConCarne 19.05.11 - 13:49

    Als aller erstes mal ein Wort zur Installation falls es noch jemand probieren will. Die Anleitung auf der Projektseite ist für alles andere als Mac OS X ein Witz. Für Linux muss man sich die Info erst in diesem durcheinander an Dokumentation zusammensuchen um Termkit zum laufen zu bekommen.
    Als erstes mal installiert man sich nodejs und npm per Paketmanager. Diese dürften höchstwahrscheinlich experimentell, im testing Zustand, oder nur user-gebastelt zu bekommen sein. Anschließend muss man wahrscheinlich ein paar nodejs module per npm nachinstallieren. Zumindest mehr als nur das auf der Seite angegeben mime Modul. Bei mir war es noch zusätzlich das socket.io modul. Sollten nicht alle da sein, einfach den kommenden Schritt so oft wiederholen bis nicht mehr über fehlende Module gemeckert wird.
    Nun klont man das Repository per git. Dabei ist die Angabe in der Anleitung kompletter Schwachsinn. Man muss den von github angegeben Link verwenden:
    >> git clone git://github.com/unconed/TermKit.git --recursive
    Wichtig ist dabei das recursive am Ende.
    Nun in das geklonte Repoverzeichnis weichseln und dann in den Ordner Node. Das muss sein. Nun den Websocketserver mit
    >> node nodekit.js
    starten. Jetzt im Chrome Browser die Datei
    >> <git-root>/HTML/index.html
    aufrufen. Von der ist kein einziges Wort in den readme Dateien. Bei Erfolg sollte man die Shell sehen.

    -----------------------------------------------------------------------------

    So nun zu meiner Meinung.

    Konzeptionell ist das ganze sehr schlau. Der Entwickler versucht das, was ich unter _allen_ Shells bisher vermisse einzuführen: ein einfaches Typsystem. Diese Idee kam mir schonmal und ich hätte es wahrscheinlich schon umgesetzt wenn ich das Wissen und die Zeit hätte. Ein Typsystem in einer Shell wäre nichtmal von Nachteil für den konservativen Nutzer. Mit einem RAW Typ könnte man so eine Shell wie gewohnt weiter Nutzen. Die Server-Client bzw. Frontend-Backend Architektur macht das Ganze auch sehr interessant. Icons im Terminal sind auch nicht schlimm bei den heutigen Auflösungen.

    Nun das ABER:
    Die technische Umsetzung ist die reinste Katastrophe. Auch in einem Alpha Stadium muss eine Gewisse Sorgfalt in einem Projekt gegeben sein. Und bei dieser Müllhalde von Repo ist das nicht der Fall. Dazu noch ist Nodejs in meinen Augen ein übler Hack. Wenn man sich diese 'Lib' mal anschaut, sieht man, dass da anscheinend eine Menge über Python2 gemacht wird. Man nutzt hier also nur diesen verfluchten JS/HTML5 Hype um nachher doch wieder eine vernünftige Skriptsprache im Core laufen zu lassen.
    Wenn sich soetwas mit JS/HTML5 durchsetzt, dann wirklich nur als Shell für den Browser um remote zugreifen zu können. Nicht dass es so etwas in der Art nicht vorher schon gab, hier wird jedoch Websocket verwendet, was durchaus Sinn macht.

    Eine lokale Terminal+Shell Lösung die diese Konzepte aufnimmt, sollte auf jeden Fall ein gut durchdachtes Typsystem haben (mit bissl MIME ist das noch nicht getan) und lokale Zeichenroutinen verwenden. Zum Beispiel Cairographics. Das würde dann auch auf Wayland ganz gut klappen und aussehen. Und es sollte eine absolute Kompatibilität zu den rein auf Stream arbeitenden Terminal Kommandos geachtet werden.

    Vielleicht nehme ich die Idee ja mal in Angriff :).

  2. Re: Soeben unter Linux mit Google Chrome getestet + Meinung

    Autor: redex 20.05.11 - 23:40

    Wow, dankeschön. War interessant zu lesen. :-)

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