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Wenn der IE nicht wäre...

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  1. Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: LX 23.08.10 - 10:12

    (was er bei derlei Wettbewerben nicht ist, im wirklichen Leben aber leider schon), könnte man diese Technik durchaus produktiv einsetzen. Auch eine bzip2-Kompression der übertragenen Daten beherrschen viele moderne Browser (was wieder den IE ausschließt).

    Grundsätzlich halte ich eher für bedenklich, wie viel kb normalerweise für Vereinfachungen wie eine komplette Selektor-Engine draufgehen. Mein eigenes tinyJS-Toolkit (http://tinyjs.sf.net) packt eine Selektor-Engine und zusätzliche Helfer in unter 4kb (vgl. jQuery 24kb gepackt und minifiziert).

    Gruß, LX

  2. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: Fruluwu 23.08.10 - 10:35

    Naja, das dient wohl eher der "Demoszene" als dem produktiven Einsatz. Zumal das HTTP-Protokoll ja explizit die komprimierte Übertragung vorsieht. Dabei schickt der Browser selbst im Request mit, welche Komprimierungsverfahren er unterstützt. Ein einzelner Browser, der das nicht unterstützt, behindert also keineswegs die Benutzung irgendwelcher Kompressionsverfahren für andere Browser.

  3. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: mag kein JS 23.08.10 - 10:37

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein eigenes tinyJS-Toolkit

    Mein Held!
    Nur ist dein Toolkit auch so flexibel, umfangreich und getestet, wie jQuery? Btw ist es selbst bei einer langsamen GPRS-Verbindung nebensächlic, ob da 100KB mehr oder weniger sind. Die Flaschenhälse stecken an ganz anderen Stellen. Größter Flaschenhals ist der Verbindungsaufbau. Bei ist also sinnvoller für die Auslieferung alles in eine Datei zu stecken, als auch dort eine sinnvolle Trennung einzuführen. Wenn man schon mal dabei ist, kann man den Code noch komprimieren und ungenutzte Sachen strippen.
    Gibt es für das strippen Tools, evtl auch welche, wo man etwas Handarbeit leisten muss?

  4. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: Hans Schmucker 23.08.10 - 10:40

    ... bräuchten wir kaum jQuery oder ähnliches. Transitions, Animations, Selector-Queries usw. beherrschen alle modernen Browser nativ. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.10 10:41 durch Hans Schmucker.

  5. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: feature kenner 23.08.10 - 10:52

    Hans Schmucker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... bräuchten wir kaum jQuery oder ähnliches. Transitions, Animations,
    > Selector-Queries usw. beherrschen alle modernen Browser nativ. ;)

    der ie konnte das bereits bevor man überhaupt im entferntesten daran dachte, es zu standardisieren.
    > http://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/cc301995.aspx

  6. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: ichbinsmalwieder 23.08.10 - 10:55

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (was er bei derlei Wettbewerben nicht ist, im wirklichen Leben aber leider
    > schon), könnte man diese Technik durchaus produktiv einsetzen. Auch eine
    > bzip2-Kompression der übertragenen Daten beherrschen viele moderne Browser
    > (was wieder den IE ausschließt).
    >
    > Grundsätzlich halte ich eher für bedenklich, wie viel kb normalerweise für
    > Vereinfachungen wie eine komplette Selektor-Engine draufgehen. Mein eigenes
    > tinyJS-Toolkit (tinyjs.sf.net packt eine Selektor-Engine und zusätzliche
    > Helfer in unter 4kb (vgl. jQuery 24kb gepackt und minifiziert).

    Kein Schwein interessiert, ob das Toolkit 4kb oder 24kb braucht.
    Komfortabel und schnell muss es sein.

  7. Wem jQuery gefällt, der darf es gern verwenden

    Autor: Hans Schmucker 23.08.10 - 11:03

    Grundsätzlich ist der Einsatz von jQuery OK... wenn einem jQuery gefällt. Mir kommt es ganz ehrlich öfter mal in die Quere wenn es versucht clever zu sein und die DOM Struktur nichts mehr mit dem zu tun hab was ich eigentlich eingegeben hab', daher greife ich nur selten darauf zurück. Ich hab's lieber etwas vorherseebarer und dafür weniger komfortabel. Aber das ist eine persönliche Entscheidung die jedem selbst überlassen ist. Die paar KB fallen heute nicht mehr wirklich ins Gewicht.

  8. Re: Wem jQuery gefällt, der darf es gern verwenden

    Autor: Squirrel 23.08.10 - 11:25

    Hans Schmucker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir kommt es ganz ehrlich öfter mal in die Quere wenn es versucht clever zu
    > sein und die DOM Struktur nichts mehr mit dem zu tun hab was ich eigentlich
    > eingegeben hab', daher greife ich nur selten darauf zurück.

    Ich denke dass du es dann wohl eher falsch angewendet hast, wenn jQuery (oder andere Frameworks) die DOM-Struktur nicht so erstellt, wie du es haben willst. Mal von einigen wenigen Bugs in den Frameworks abgesehen, ist bei mir die DOM-Struktur immer genau so erstellt worden, wie ich es gewünscht habe. Falls mal etwas nicht gepasst hatte, dann waren es logische Fehler meinerseits, welche dann aber natürlich behoben werden konnten. Und diese Erfahrung habe ich auch bei größeren Projekten gemacht, welche stark auf JavaScript/Ajax basieren.

    > Ich hab's
    > lieber etwas vorherseebarer und dafür weniger komfortabel. Aber das ist
    > eine persönliche Entscheidung die jedem selbst überlassen ist.

    Für private Projekte ja. Aber in Beruflich da spielt meist die notwendige Arbeitszeit bzw. der Aufwand DIE Größe, von der die Entscheidung abhängt. Da ist es schon Standard, dass man (für das Projekt ausgewählte) Frameworks verwendet.

  9. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 23.08.10 - 12:03

    Eben. Wem 20 KB zu viel sind, der sollte sich überlegen ob er nicht vom hintersten Dorf in die Kleinstadt zieht und dort wenigstens DSL 6000 bekommt...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  10. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: lala1 23.08.10 - 12:22

    Doch mich z.B. - bei Webseiten für Mobiledevices wäre es schon schön kleine Toolkits zu haben.

  11. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: Lala Satalin Deviluke 23.08.10 - 12:41

    Dort vielleicht. Aber leider ist dieser Aufwand dann eine Geschwindigkeitsbremse. Bedenke mal, wenn viele Dateien geladen werden müssen. Können mobile Geräte überhaupt schon Canvas?

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  12. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: LX 23.08.10 - 13:03

    Hi, mag kein JS!

    Ich habe eine selbstgebaute Minifizierung, die nicht alle Umbrüche entfernt, so dass der resultierende Code weiterhin debugbar bleibt. Der Code ist absichtlich so strukturiert, dass er auch direkt in der Seite ausgeliefert werden kann, um Requests zu sparen.

    In der nächsten Version arbeite ich an einer Möglichkeit, einzelne Fähigkeiten und Plugins ganz gezielt ein- und auszuschalten und so eine jeweils für den Einsatzzweck optimierte Version zu bekommen. So braucht man bspw. nicht immer eine Selektor-Engine oder nur eine reduzierte Selektor-Engine (bzw. nur 60% der verfügbaren Selektoren), kann manchmal auf JSONp und/oder AJAX verzichten und braucht auch die Parametrisierung nicht immer.

    Ich behaupte nicht, dass mein Code so viel und oft getestet ist wie jQuery. Immerhin stehe ich noch ziemlich am Anfang, wie die Versionsnummer 0.0.1 deutlich zeigen sollte. Meines Wissens gibt es auch noch Fehler in ganz neuen Opera-Versionen, die jedoch in der derzeitigen Entwicklungsversion bereits behoben sind. Ich habe meinen Code selbst im Produktiv-Einsatz und teste ihn hauptsächlich selbst. Ein komplettes Test-Framework ist noch nicht in Vorbereitung, in einer künftigen Version aber definitiv angedacht.

    Als Frontend Developer ist JavaScript natürlich mein Handwerkszeug. Trotzdem bin auch ich der Ansicht, dass sehr viel JavaScript vollkommen überflüssig ist. Gerade im mobilen Umfeld sollte JavaScript nur dazu eingesetzt werden, aus einer gut funktionierenden Seite eine Offline-Applikation für modernere Systeme zu machen und dementsprechend erst am Ende der Seite geladen werden.

    Gruß, LX

  13. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: LX 23.08.10 - 13:08

    Android und iOS können canvas schon lange. Bei Symbian bin ich mir nicht ganz sicher - ältere Versionen können es meines Wissens nicht.

    Gruß, LX

  14. Re: Wenn der IE nicht wäre...

    Autor: Anonymer Nutzer 23.08.10 - 14:40

    feature kenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der ie konnte das bereits bevor man überhaupt im entferntesten daran
    > dachte, es zu standardisieren.

    jaja, nur standardisiert man, BEVOR man mit der arbeit beginnt. was m$ gemacht hat, war nur der unlautere versuch, sich durch fehlerhafte umsetzung und ruecksichtslose erweiterung von standards (und damit zerstoerung dieser) einen vorteil gegenueber der konkurrenz zu verschaffen. standards sind dafuer da, damit wettbewerb ueberhaupt stattfinden kann. m$ hatte nichts im sinn, als das eigene monopol weiter voran zu bringen.

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