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Ich frag mich

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  1. Ich frag mich

    Autor: caldeum 02.04.16 - 14:21

    unter welchen Umständen ich mit einem Arduino protypen sollte. AFAIK haben die alle auch "nur" Atmel (X)MEGA CPUs drauf und niemand verbaut ein ganzes Arduino-Board in sein Produkt, wofür man die Arduino-Bibliotheken vllt. gebrauchen könnte. Und zummindest vor 3 Jahren waren die Arduino-Libs echt gammlig, verglichen mit dem ASF oder den Libs von CodeVision.

  2. Re: Ich frag mich

    Autor: gregor 02.04.16 - 15:48

    So völlig abwegig ist es nicht, zum einen gibt es die Arduinos inzwischen auch mit kleinen ARM-Prozessoren und zum anderen bekommt man die Boards auch in deutlich kleineren Bauformen als das ursprüngliche Board. Kann man daher durchaus vollständig verwenden.

    Was den XMega oder kleinere angeht, was ist dein Problem mit denen? Ich hatte schon häufiger das Problem, dass ich irgendwo ein paar Buttons, etwas Überwachung oder ein kleinen Regelkreis brauchte. Dafür reichen die völlig hin und gerade für solchen kleine Zwecken ist es in Kleinserie oder gar Einzelstückfertigung durchaus eine interessante Sache sein, wenn man den µC, Programmer und Spannungsregler als fertige Platine für sehr wenig Geld einkaufen kannst. Natürlich besonders dann, wenn Geld wichtiger als Platz ist.

    Bzgl. der Treiberdbibliotheken, muss ich zugeben, dass mit Atmel ASF nur mäßigen Kontakt hatte. Wenn ich Arduino aber mit den Treibern aus dem CMSIS vergleiche, würde ich es mal als größtenteils Geschmackssache bezeichnen. Der Vorteil von Arduino liegt, wenn dann darin, dass man auf Grund der diversen Hobbyprojekte, die im Netz zu finden sind, besser beim Programmieren inspirieren lassen kann...

    Was mich an Arduino stört, ist, dass man doch relativ schnell gegen Wände läuft, wenn man deutlich mehr als was Kleines will.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.16 15:50 durch gregor.

  3. Re: Ich frag mich

    Autor: caldeum 02.04.16 - 16:16

    gregor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was den XMega oder kleinere angeht, was ist dein Problem mit denen? Ich
    > hatte schon häufiger das Problem, dass ich irgendwo ein paar Buttons, etwas
    > Überwachung oder ein kleinen Regelkreis brauchte. Dafür reichen die völlig
    > hin und gerade für solchen kleine Zwecken ist es in Kleinserie oder gar
    > Einzelstückfertigung durchaus eine interessante Sache sein, wenn man den
    > µC, Programmer und Spannungsregler als fertige Platine für sehr wenig Geld
    > einkaufen kannst. Natürlich besonders dann, wenn Geld wichtiger als Platz
    > ist.
    Garkein Problem ich mag die XMEGAs ^^ Ich sehe nur absolut keinen Grund, KEIN Atmel-Eval-Board (diese Xplained-Dinger) zu nehmen. Mit dem Arduino kann ich im Zweifelsfall später nicht für Atmel-MCUs prototypen mit dem Xplained dagegen sicher.

  4. Re: Ich frag mich

    Autor: am (golem.de) 02.04.16 - 16:38

    > KEIN Atmel-Eval-Board (diese Xplained-Dinger) zu nehmen. Mit dem Arduino
    > kann ich im Zweifelsfall später nicht für Atmel-MCUs prototypen mit dem
    > Xplained dagegen sicher.
    ? Die Arduinos sind letztlich auch nur Mikrocontroller-Breakouts mit Spannungskonverter und USB-Seriell-Bridge drumherum. Der einzige wirkliche Unterschied zu den Xplained-Boards ist das Boardlayout und der fehlende Onboard-Debugger.

    Grüße,
    Alexander Merz (golem.de)

  5. Re: Ich frag mich

    Autor: caldeum 02.04.16 - 16:48

    am (golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > KEIN Atmel-Eval-Board (diese Xplained-Dinger) zu nehmen. Mit dem Arduino
    > > kann ich im Zweifelsfall später nicht für Atmel-MCUs prototypen mit dem
    > > Xplained dagegen sicher.
    > ? Die Arduinos sind letztlich auch nur Mikrocontroller-Breakouts mit
    > Spannungskonverter und USB-Seriell-Bridge drumherum. Der einzige wirkliche
    > Unterschied zu den Xplained-Boards ist das Boardlayout und der fehlende
    > Onboard-Debugger.
    Ja natürlich aber gerade der Debugger und auch zusätzliche Komponenten wie ein LCD erleichtern den Prozess ungemein. Bei mir zummindest. Es ist sehr anstrengend, MCU-Code "blind" zu testen.

  6. Re: Ich frag mich

    Autor: Huitzilo 02.04.16 - 17:28

    So wie ich es sehe richten sich die Arduinos eher an Einsteiger. Wer sich seine Mikrocontroller gezielt nach Datenblatt aussucht und womöglich auch schnell mal ein eigenes PCB macht, der braucht keinen Arduino. Wer hingegen keine Erfahrung mit Mikrocontrollern hat, für den tun sich neue Welten auf.

    Warum jetzt jedes Dev-board jetzt mit den Arduino-Headern kommen muss, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Das Pin-layout ist weder praktisch, noch taugt es als besonders guter Stecker.

  7. Re: Ich frag mich

    Autor: rick.c 03.04.16 - 00:07

    Das Pin Layout ist völliger Schrott.
    (kaum Masse, Stecker nicht im Raster, Bohrungen viel zu nah an den Steckern, recht wenig I/Os für die Board größe, es gibt inkompatible 3.3V und 5V shields)

  8. Re: Ich frag mich

    Autor: kernkraftzwerg 04.04.16 - 09:29

    Huitzilo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie ich es sehe richten sich die Arduinos eher an Einsteiger. Wer sich
    > seine Mikrocontroller gezielt nach Datenblatt aussucht und womöglich auch
    > schnell mal ein eigenes PCB macht, der braucht keinen Arduino. Wer hingegen
    > keine Erfahrung mit Mikrocontrollern hat, für den tun sich neue Welten auf.

    Dem kann ich nur teilweise zustimmen. Natürlich sind Einsteiger eine Zielgruppe, aber wir (mein Bruder und ich) haben auch schon einige Platinen mit Arduinos entwickelt. Dabei kamen bisher immer China-Klone des Arduino Nano zum Einsatz, denn die kosten nicht mehr als eine DIL-Version des ATMega328p und bringen Spannungswandler und USB/Seriell-Konverter schon mit.

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