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  5. › 14-nm-Knappheit: Intel soll Atom…

Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

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  1. Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: andiskater 31.10.18 - 18:05

    Die Atom Prozessoren sind so lahm und so nutzlos, das sich nicht wüsste, wieso Intel die überhaupt noch baut.

    Wenn ich mir anschaue was Apple mit dem A12X für das neue iPad abgeliefert hat, sehe ich Intel sowieso langsam am Boden verlieren. Intel lebt von dem unglaublich alten x86 ISA Flickwerk, welches Legacy Software braucht und davon, dass kaum jemand (außer AMD) den Schott in Lizenz herstellen darf.

    Windows gibt es für ARM, Linux sowieso und für Apple wäre es ein leichtes macOS auf ARM zu bringen. Ich denke in den nächsten Jahren wird Intel deutlich an Bedeutung verlieren.

    Und so lange es nicht ARM ist, wird AMD Intel spätestens ab 2019 die Hölle heiß machen.

    Intel sollte mal über eine ARM Lizenz nachdenken und ihr Know-How für einen superschnellen und sparsamen ARM Prozessor nutzen statt immer weiter an X86 zumzudoktoren.

  2. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Mixermachine 31.10.18 - 19:56

    Intel ist gerade wegen dem starken Support von legacy Support so groß geworden.
    Erkläre mal deinem Kunden, dass auf dem neuen Notebook mit dem gleichen Windows aber eben neuem Chip drauf die alte Software nicht mehr läuft.
    Da wirst du ganz schön schnell als Berater/Anbieter aussortiert.

    Dem Anwender ist nur eins wichtig:
    Es soll funktionieren.
    Ohne das man drüber nachdenken muss.
    Wenn das ARM/RISC-V/... mit einem besseren P/L Verhältnis hinbekommen, bekommen sie Marktanteile.

    Getter und Setter testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  3. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 31.10.18 - 21:42

    das ist sowas von industriegemacht, zu 99% würde nen recompile auf die "neue" archiektur genügen, grundsätzlich machen z.b. arm-64 und x86-64 das gleiche, irgendwie mehr oder weniger doof rumrechnen.

    bei 99% der anwendungen könnten wir heute auf abstrakte scripte setzen, mit jit-übersetzern und compilern, wie z.b. python es bietet. wirklich hardwarenahe programmierung ist nur bei echtzeit problemen wie sound und grafik von nöten, bei treibern.

    war nicht plan9 dahingehend wegweisend, dass alle anwendungen als source vorlagen und erst bei der ersten ausführung ein bytecode erzeugt wurde der architekturspezifisch vom compiler fürs metall hingerichtet wurde?

    verhindert hat das in der breite nur die industrie selbst.

    d.h. die technische lösung für architekturwechsel bei anwendungen ist weitgehend vorhanden, werden nur nicht propagiert weil der zaster dem im weg steht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 21:50 durch ML82.

  4. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: stiGGG 31.10.18 - 21:49

    andiskater schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel sollte mal über eine ARM Lizenz nachdenken und ihr Know-How für einen
    > superschnellen und sparsamen ARM Prozessor nutzen statt immer weiter an X86
    > zumzudoktoren.

    Intel hat ARM übrigens mal gehört, haben sie dann aber für einen Appel und Ei verhökert. Ich glaube deinem Vorschlag gehen sie rein aus Trotz nicht nach.
    Ansonsten stimme ich dir zu, X86 wird in einigen Jahren sterben. Ist eh eine völlig verhunzte Architektur. Selbst Microsoft flirtet seit einiger Zeit mit ARM

  5. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 31.10.18 - 21:56

    Nun solltest Du was du mit "verhunzte Architektur" bezeichnest mal an konkreten Beispielen erklären, bzw. was man hätte besser machen können zu der Zeit wo es gemacht wurde? Das einiges betagter überlegt ist steht außer zweifel.

    Microsoft hat ARM mit WinRT nicht unbedingt mehr Sexappeal bestätigt, groß angekündigt und nach kurzer Zeit fallen gelassen wie ne heiße Kartoffel trifft es eher, die Adopter voll damit verarscht, so war mein Eindruck. MS beschäftigt sich imho nur damit weil Intel /AMD im Mobile segment kaum/nichts liefert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 22:10 durch ML82.

  6. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: floxiii 01.11.18 - 02:10

    Riesiger Unterschied: x86-64 ist abwärtskompatibel, während Windows on ARM x86-Anwendungen natürlich im Emulator laufen lassen muss.

  7. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.11.18 - 05:37

    intern, und na und? was ist mit aufgezeigten lösung weitgehend system- und architektur-unabhängig seinen kram abstrakt zu verbreiten?!?

    print "Hallo Welt" <- läuft auf jedem system was das zu interpretieren vermag, dass das bis heute nicht in jedem fall so ist, ist blankes unvermögen, fehlen von kapital, noch schlimmer, sobald es komplexer wird steuert ne mauer aus rechtlichen auflagen (patentwesen) und unwillen der vermarkter aufgrund ihrer gepflegten eitelkeiten das auch für andere aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.18 05:51 durch ML82.

  8. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.11.18 - 06:52

    nachtrag, das ursächliche problem hat nen bart von enormer länge, bei dem nur abschneiden hilft oder wir singen weiter lieder von weiter ferne, den hügeln dazwischen und wem wir dienen ...
    es hat, meiner bescheidenen einschätzung, bei aller freiheitsbeteuerung, selbst nach zwei weltkriegen, und allen davor nicht aufgehört, dass menschen für ihre freiheit anderen menschen deren freiheit nehmen, genau daran hängt es, wäre der instinkt nicht neben dem verstand gelegen müsste man sich glatt ins messer stürzen, oder genau deswegen? wer behauptet dass wir keine tiere seien, sich mehr als nötig mit tand bekleidet, genießt bei mir einen schwachen stand, ist für mich eine schlechte gesellschaft, hat sich übernommen, und so übergebe ich mich ...

  9. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Mandrake 01.11.18 - 07:04

    X86 wird nicht so schnell verschwinden und ARM hat so viele unterschiedlichen architekturen da kann man einfach nicht eine arm linux distro nehmen und sie läuft auf jede architektur. Da ist X86 schon wesentlich angenehmer!

    Es gibt auch wenig desktop / notebook systeme mit ARM wo man auch entwickeln könnte somit wird sich in der entwicklung nicht viel ändern. Tablets / smartphone / embedded systeme nahezu alle entwichlung finden auf X86 statt.

    Ich hoffe dass risc-v eine solide plattform werden kann die zukünftig auch diverse bereiche abdecken wird. ARM ist für mich kein fortschritt im vergleich zu X86.

  10. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Quantium40 01.11.18 - 08:28

    ML82 schrieb:
    > das ist sowas von industriegemacht, zu 99% würde nen recompile auf die
    > "neue" archiektur genügen, grundsätzlich machen z.b. arm-64 und x86-64 das
    > gleiche, irgendwie mehr oder weniger doof rumrechnen.
    Du wirst es kaum glauben, aber die meisten Nutzer verfügen weder über die Sourcecodes der eingesetzten Software noch über die Fähigkeiten, diese selbst zu recompilieren.

    > bei 99% der anwendungen könnten wir heute auf abstrakte scripte setzen, mit
    > jit-übersetzern und compilern, wie z.b. python es bietet. wirklich
    > hardwarenahe programmierung ist nur bei echtzeit problemen wie sound und
    > grafik von nöten, bei treibern.
    Scriptsprachen sind ja toll, wenn einem langsam und ineffizient ausreicht.

  11. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Port80 01.11.18 - 10:14

    Dann nutzt man eben Java. Ist angenehm schnell und läuft auch auf Arm

  12. Re: Die sollen einfach keine Atoms mehr produzieren...

    Autor: Anonymer Nutzer 01.11.18 - 11:11

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du wirst es kaum glauben, aber die meisten Nutzer verfügen weder über die
    > Sourcecodes der eingesetzten Software noch über die Fähigkeiten, diese
    > selbst zu recompilieren.

    ich sag doch, das ist so gemacht worden, inklusive der fehlenden fähigkeit für das anligende system und architektur die richtige commandline automatisch abzusetzen.

    > Scriptsprachen sind ja toll, wenn einem langsam und ineffizient ausreicht.
    jit-compiling hat wiederholten prozeduraufrufen kein besonderes laufzeit oder effizienzproblem.

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