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OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

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  1. OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: TheCop 03.08.17 - 10:22

    Vor einem Jahr bin ich in mein neues Haus gezogen und hatte, mangels Kabelanschluss zunächst mal kein Linear-TV. Nachdem ich mich mit den unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten eingehender beschäftigt habe, stand für mich die Frage im Raum, ob ich für die wenigen interessanten Inhalte des Privatfernsehens - hauptsächlich ausgewählte Serien - wirklich noch Geld bezahlen will. Terestrisch kostet es jetzt schon Geld, Kabel bekomme ich hier nicht und Satellite ist auch unsicher ob es nach 2022 noch Free-to-Air geben wird. Angesicht der doch erheblichen Investitionskosten einer wunschgemäßen Anlage war fraglich, ob ich das noch investieren soll nur um später dafür zu bezahlen diese weiter benutzen zu können.

    Und wärend ich so vor mich hin überlegte fiel mir auf, dass ich eigentlich gar nichts vermisse. Ein Amazon- und Netzflix-Abo habe ich sowieso und bei Bedarf nehme ich halt mal ein paar Euro in die Hand um mir den einen oder anderen ersehnten Inhalt zu erkaufen. Inzwischen kann ich mir kaum noch vorstellen mich an Sendezeiten zu orientieren oder gar Wochen- oder gar Monatelang mit einer Staffel beschäftigt zu sein.

    Und diese Erkenntnis habe ich den Privaten Sendern und ihrer Geldgier zu verdanken! Wäre alle so geblieben wie es war, ohne HD-Aufschlag, wäre es wohl keine Frage gewesen mir eine Sat-Anlage auf Dach zu knallen und mich weiter brav berieseln zu lassen. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und erst mit entsprechenden Druck bereit sein Handlen zu ändern.

  2. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: der_wahre_hannes 03.08.17 - 10:45

    TheCop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inzwischen kann ich mir kaum noch vorstellen mich an Sendezeiten zu orientieren oder gar Wochen- oder gar Monatelang mit einer Staffel beschäftigt zu sein.

    Ich finde diese Entwicklung eher bedenklich. Warum muss man immer alles sofort konsumieren? Oh toll, eine neue Staffel Sherlock -> an einem Tag durchgeschaut. Und dann? Ich schaffe in der Woche nur maximal eine Folge pro Tag. Ich mein, jeder Tag hat doch nur 24 Stunden, oder? Und 8-9 Stunden gehen dafür jeden Tag (außer WE) für die Arbeit drauf. Der Partner und eventuelle Kinder wollen auch noch mehr von einem sehen, als dass man stumpf auf der Couch sitzt. Hausarbeiten müssen erledigt werden. Essen...

    Außerdem hat man dann doch länger was davon. Ich schaue momentan z.B. Star Trek TNG, bin mittlerweile bei Staffel 5 angelangt. So gibt's für mich immer etwas, das ich "im Fernsehen" gucken will: Eine Folge Star Trek.

    Ach so, beim Zweiteiler "The Best of Both Worlds" (der, wo Picard von den Borg assimiliert wird) habe ich dann aber ne Ausnahme gemacht und 2 Folgen am Stück geschaut. Irgendwann ist die Grenze einfach erreicht und Cliffhanger mochte ich noch nie. :D

  3. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: gumbulum 03.08.17 - 11:03

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich schaffe in der Woche nur maximal eine Folge
    > pro Tag. Ich mein, jeder Tag hat doch nur 24 Stunden, oder? Und 8-9 Stunden
    > gehen dafür jeden Tag (außer WE) für die Arbeit drauf. Der Partner und
    > eventuelle Kinder wollen auch noch mehr von einem sehen, als dass man
    > stumpf auf der Couch sitzt. Hausarbeiten müssen erledigt werden. Essen...

    Das beschreibt aber eben heutzutage längst nicht jeden. Ich persönlich habe z. B. dieses Jahr bislang 996 neue Episoden verschiedener Serien (Wiederholungen zähl ich nicht) und 206 Spielfilme gesehen - das macht am heutigen 215. Tag des Jahres 4,6 Episoden und fast einen Film pro Tag, Frau und Kinder gibts bei mir nicht, Arbeitslos bin ich aber auch nicht.

    Beide Seiten haben denke ich ihre Vor- und Nachteile. Man nehme nur die Struktur mancher Serien, wo jede Episode auf einen mehr oder weniger großen Cliffhanger endet - früher (also vor einigen Jahren) hat man gespannt die Episode geschaut und sich dann ne Woche in Foren oder mit Freunden ausgetauscht was wohl nun passieren wird. Solche Formate funktionieren heute kaum noch, da keine Spannung und kein Fanaustausch mehr stattfindet, die Lösung des Cliffhangers kommt 1 Minute später direkt ins Haus. Auf der anderen Seite lässt es ganz neue Erzählstrukturen zu, da man seine Miniserien aufbauen kann wie eine Art 10 stündigen Film mit mehreren Kapiteln die mehr oder weniger flüssig ineinander übergehen.

  4. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: TheCop 03.08.17 - 11:07

    Das heißt ja nicht unbedingt, dass ich MEHR schaue als Du. Ich kann mir aber die Zeit einteilen wie ich es will. Manchmal ist die Staffel (10 Teile) in einer Woche durch, manchmal auch nicht. Hin und wieder schaue ich sehr wenig weil ich anders beschäftigt bin, dann bin ich ein paar Tage krank, Frau auf der Arbeit, Kind im Kindergarten - warum soll ich mir da den ARD-Fernsehgarten antun müssen weil das RLTSat1-Programm noch grottiger ist und ich gerade auch keine Lust auf Lesen oder andere Beschäftigungen habe?

    Klar, mit einem hast du Recht: Es verführt natürlich sehr viel zu konsumieren aber wer kennt das Bild der mit der Couch verwachsenen Dauerglotzer nicht - ganz ohne Streaming.

  5. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: gaelic 03.08.17 - 11:46

    Ich bin seit ca 5 Jahren komplett TV frei. Soll heißen ich habe keinen Anschluss mehr, das Gerät sehr wohl. Dazu eine KODI Box von und mit osmc. Netflix habe ich wieder gekündigt, ich seh mir jetzt meistens nur mehr frei verfügbare Dokus an, im Sommer bin ich sowieso eher draußen.

    Und für GoT reicht es mir mitterweile eine Zusammenfassung zu lesen und die Titten Bilder im INternet anzusehen ;)

  6. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: der_wahre_hannes 03.08.17 - 12:53

    gumbulum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das beschreibt aber eben heutzutage längst nicht jeden. Ich persönlich habe
    > z. B. dieses Jahr bislang 996 neue Episoden verschiedener Serien
    > (Wiederholungen zähl ich nicht) und 206 Spielfilme gesehen - das macht am
    > heutigen 215. Tag des Jahres 4,6 Episoden und fast einen Film pro Tag, Frau
    > und Kinder gibts bei mir nicht, Arbeitslos bin ich aber auch nicht.

    Bitte verstehe das jetzt nicht als Angriff, mir persönlich wäre das aber einfach zu viel. Ich mache hin und wieder mit Freunden einen Filmtag, wo wir schlechte Filme gucken (sowas wie Roboter der Sterne oder 2-headed Shark Attack, aber manchmal auch echte Granaten wie The Raid), da schaffen wir je nachdem wann wir starten, 3-4 Filme. Danach bin ich aber auch erstmal platt und brauche einfach erstmal was anderes.

    > Solche Formate funktionieren heute kaum noch, da keine Spannung und kein Fanaustausch mehr stattfindet, die Lösung des Cliffhangers kommt 1 Minute später direkt ins Haus.

    Und das finde ich eben schade. Also, nicht die schnelle Auflösung des Cliffhangers (wie gesagt, ich find Cliffhanger doof ;) ), aber einer Geschichte muss man doch auch mal Zeit geben, sich zu entwickeln. Dann kann man mal reüssieren, was bisher passiert ist, statt sich einfach nur zuballern zu lassen.

    > Auf der anderen Seite lässt es ganz neue Erzählstrukturen zu, da man seine
    > Miniserien aufbauen kann wie eine Art 10 stündigen Film mit mehreren
    > Kapiteln die mehr oder weniger flüssig ineinander übergehen.

    Wieviele der 996 Serienepisoden und 206 Spielfilme kannst du denn noch zusammenfassen, ohne ne Inhaltsangabe im Internet nachlesen zu müssen?

  7. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: der_wahre_hannes 03.08.17 - 12:55

    TheCop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum soll ich mir da den ARD-Fernsehgarten antun müssen weil das RLTSat1-Programm noch grottiger ist und ich gerade auch keine Lust auf Lesen oder andere Beschäftigungen habe?

    Oh, ich wäre gerne mal wieder so krank, dass ich zwar a) nicht zur Arbeit kann aber b) nicht so matschig im Kopf bin, dass ich ein höheres Niveau als den Fernsehgarten überhaupt geistig verarbeiten könnte. :D

    > Klar, mit einem hast du Recht: Es verführt natürlich sehr viel zu
    > konsumieren aber wer kennt das Bild der mit der Couch verwachsenen
    > Dauerglotzer nicht - ganz ohne Streaming.

    Ja, das stimmt natürlich. Dauerglotzer gab's schon ohne Streaming.

  8. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: deutscher_michel 03.08.17 - 16:07

    Du verwechselst "Muss" mit "Kann" ... du musst gar nix, aber du kannst und hast die Wahl.

  9. Re: OT: An dieser Stelle mal ein Danke an die "Privaten"

    Autor: gumbulum 03.08.17 - 17:20

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gumbulum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wieviele der 996 Serienepisoden und 206 Spielfilme kannst du denn noch
    > zusammenfassen, ohne ne Inhaltsangabe im Internet nachlesen zu müssen?

    Bei den Serien ist das schwierig, da macht das aber auch keinen Unterschied ob du 2 Wochen lang jeden Tag ne Folge schaust oder 14 Folgen an nem Samstag - den Inhalt einer einzelnen Folge auf Zuruf des Episodentitels könnten die wenigsten zusammenfassen, wenn ich mir allerdings die ersten ~5 Minuten ansehe könnte ich dir zu vielen sagen was im Verlauf der Folge passiert, ansonsten kann ich dir pro Staffel oder Storyarc ne Zusammenfassung geben. Bei den Filmen wiederum ists leichter, da könnte ich dir tatsächlich zu jedem einzelnen nach Nennung des Titels sagen worums geht und wies grob abläuft, in der Regel krieg ich auch noch zusammen unter wessen Regie er gedreht wurde und wer die Hauptrollen verkörperte.

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