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Den Freunden des Retro-Funks sei gesagt...

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  1. Den Freunden des Retro-Funks sei gesagt...

    Autor: Boandlgramer 24.09.21 - 21:42

    ... das die Bundeswehr sich nicht für diese Lösung entschieden hat, weil sie die Kampffähigkeit besonders gut erhält - sondern weil sie daran gescheitert sind, eine moderne Lösung zu beschaffen, und die alten Geräte nicht einfach weiter funktionieren wollen. Sonst könnten sie ja mit diesen weiter funken...

    Zum Beispiel Reichweite: Die Technik stammt aus einer Zeit, als man noch annahm, dass das Heer in Verbänden und Linien kämpft - Reichweite spielte keine überragende Rolle. Heute schickt man die in vergleichsweise kleinen Gruppen auf Patroullie in irgendwelchen Einöden und Bergtälern. Da entscheidet dann plötzlich eine Baumgruppe oder Wetter darüber, ob eine Einheit Hilfe holen kann oder in einem Hinterhalt untergeht.

    Zumal ja gerade die Verbesserung - etwa Steigerung der Reichweite durch verbesserte Sende-/Empfangsteile - durch die Ersatzbeschaffung ausgeschlossen ist.

    Gibt ja auch noch andere Aspekte wie Sicherheit oder Bedienbarkeit oder auch Interoperabilität etwa mit den Geräten befreundeter Streitkräfte.

    Eigentlich ist das wirklich ein Alptraum dessen einzige vernünftige Konsequenz sein müsste zum Beispiel einfach die Franzosen zu fragen, ob sie nicht unsere Landesverteidigung für Geld mit übernehmen möchten...

  2. Re: Den Freunden des Retro-Funks sei gesagt...

    Autor: john4344 25.09.21 - 02:49

    Danke für den wertvollen Beitrag! Hier sind einige Leute noch der Überzeugung es würde weiterhin synchrone Kriegsführung geben, wobei es in einer ernsthaften Kriegssituation heutzutage keinen einzigen Vorteil von alter Technik mehr gibt.

  3. Re: Den Freunden des Retro-Funks sei gesagt...

    Autor: KlugKacka 25.09.21 - 07:31

    Boandlgramer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zum Beispiel Reichweite: Die Technik stammt aus einer Zeit, als man noch
    > annahm, dass das Heer in Verbänden und Linien kämpft - Reichweite spielte
    > keine überragende Rolle. Heute schickt man die in vergleichsweise kleinen
    > Gruppen auf Patroullie in irgendwelchen Einöden und Bergtälern. Da
    > entscheidet dann plötzlich eine Baumgruppe oder Wetter darüber, ob eine
    > Einheit Hilfe holen kann oder in einem Hinterhalt untergeht.

    Wenn Du mit einem alten BW Funkgerät nicht aus dem Tal herauskommst, kommst Du auch nicht
    mit einem modernen Gerät heraus.
    Funkwellen interessiert es nicht ob die mit Röhren, einem D100 oder sonstwie erzeugt wurden.
    Am wichtigsten ist die Antenne, und da kommt man auch mit Yagi nicht weit. Da wird dann eher NVIS Antenne benutzt.
    Und wenn die Truppe mal wieder die Sahara erobern soll, dann müssen halt Masten und Yagis mitgeschleppt werden für höhere Reichweiten.

    >
    > Zumal ja gerade die Verbesserung - etwa Steigerung der Reichweite durch
    > verbesserte Sende-/Empfangsteile - durch die Ersatzbeschaffung
    > ausgeschlossen ist.
    >

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