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Dieses Gerät ist größtenteils EMP fest...

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  1. 80er Technik ist Transistortechnik, nicht Röhre

    Autor: Niveauacreme 28.09.21 - 18:18

    Röhren? Das war selbst in den 80ern schon eine Weile her...

    "größtenteils EMP-Fest" ist eine sinnlose Aussage wie "ein bisschen schwanger", das ist eine binäre Eigenschaft. Das Funkgerät gesondert EMP zu schützen ist auch quatsch, wenn dann wird das ganze Fahrzeug EMP-fest gemacht.

    Über den Sinn irgendetwas gegen Atomwaffen zu härten kann man sich natürlich generell streiten, denn mit einem Atomwaffeneinsatz endet in der Regel der Sinn der konventionellen militärischen Verteidigung.

    Ganz allgemein: Nichts dagegen Retro-Geräte einzusetzen, aber 20.000¤ pro Unit und 600¤ Mio (!) Gesamtvolumen sind lächerlich. Für 600 Mio. hätte man nun sicherlich auch digitale Geräte entwickeln können, die den gewünschten Standards entsprechen und nicht 40 Jahre alte Technik nutzen.

    Was aber die analoge 80er-Technik der Bundeswehr angeht: Elektronisch waren das super robuste Geräte. Ich hab vor ein paar Jahren noch einen SV500 Geigerzähler von Frieseke & Hoepfner aus Altbeständen günstig geschossen mit einer empfindlichen abg-Pankcake-Sonde - das Ding ist nicht handlich aber super verarbeitet und robust - man kann auch diverse andere Sonden anschließen (auch Tauchsonden zur Flüssigkeitsmessung), so dass das Teil auch noch sehr flexibel ist. Nur Data-Logging ist etwas schwierig damit - analog halt.

  2. Re: Verschlüsselung ist kein Problem

    Autor: thoschnitz 30.09.21 - 01:22

    Elkarlo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein keine Enigma, dafür gibt es ein Cryptmodul was man unten links hinter
    > der Klappe einfügen kann. Das ist ein Digitaler Scrambler der das Analoge
    > Sprachsignal verstümmelt.
    Das dieser Bullshit noch immer kolportiert wird, unglaublich.
    Unter der Abdeckung befindet sich der Steckplatz für den Frequenzspeicher FSP 70 für den AKW-Modus (AKW AutomatischeKanalWahl). Nur dieses! und nichts anderes wird dort eingesteckt.
    Wie das Verfahren arbeitet, kann man hier schön nachlesen:
    wehrmaterialdocom/funkgeraete-sem-80-90/

  3. Re: Verschlüsselung ist kein Problem

    Autor: Eheran 30.09.21 - 08:15

    Hier der korrekte Link.
    So wirklich steht da aber nicht, wie das funktioniert. Hat aber scheinbar wirklich nur eine automatische Kanalwahl (AKW).

    Wikipedia sagt zum SEM 93:
    >Das SEM 93/SEM 93E bietet elektronische Schutzmaßnahmen. Neben der klaren (unverschlüsselten) Sprach- und Datenübertragung im Einzelkanalbetrieb (sog. Handwahl-Betrieb) und im herkömmlichen AKW-Betrieb (Automatische Kanalwahl) ist eine verschlüsselte und täuschsichere Übertragung im sog. ECCM-AKW-Betrieb und im Frequenzsprungbetrieb möglich[1].

    Mehr finde ich dazu nicht.

  4. Re: 80er Technik ist Transistortechnik, nicht Röhre

    Autor: Westerwald 28.11.21 - 19:07

    Die moderne digitale Technik zeichnet sich ja auch durch höhere Leistungsfähigkeit aus. Man braucht viel weniger Sendeleistung um ein Signal zu senden und zu empfangen. Diese sind entspechend auch schwerer abzuhören, wenn sie eine bestimmte Entfernung überschreiten. Umgekehrt kann man mit einem digitalen Empfänger analoge Signale noch auf Entfernungen verständlich empfangen, die mit einem analogen Gerät nicht mehr rmöglich sind. Man kann mit einem digitalen Abhörgerät die analogen Funksignale viel leichter abhören, als umgekehrt. Man erleichtert dem gegnerischen Abhördienst also die Arbeit, indem mit möglichst hoher Leistung gesendet wird. Folge: Der Feind empfängt besser als der eigentliche Adressat. Dass die Funkgeräte in die Halterungen passen, ist auch kein hinreichender Grund. Mit dem gesparten Platz kann man vernünfitge oder unvernünftige Dinge machen, wie Getränkehalter, Kühlschrank für Eiswürfel oder einen MP3 Soundsystem mit dem Walkürenritt von Wagner.
    Und was ja wirklich noch dazu kommt, das man Daten auch für den digitalen Soldaten der Zukunft braucht. OK. das G36 ist auch noch analog und funktioniert auch mit digitaler Lagetechnik. Aber der Funk sollte als Teil des digitalen Lagebildes schon besser integriert sein.

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