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Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

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  1. Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: interester 24.10.19 - 09:36

    Ich dachte ich hätte einmal etwas dazu gelesen, dass eine SSD sich nicht dazu eignet langfristig und zuverlässig Daten zu speichern. Wenn mich nicht alles täuscht, dann hat das Problem mit einem schleichenden Ladungsverlust zu tun.

    Gibt es das Problem, oder bring ich hier etwas durcheinander? Wenn es das Problem noch gibt, was wäre dann der Einsatzzweck einer externen SSD?

  2. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: Ely 24.10.19 - 09:49

    Ich weiß nicht, ob das vergleichbar ist, aber ich habe hier eine SmartMedia-Speicherkarte mit exorbitanten 2 MB (!) von 1998 aus einer Olympus Camedia C1000L. Die Daten, geschrieben etwa im Jahre 2000, sind auf dieser Speicherkarte noch lesbar.

    Die generell zugrundeliegende Technik des Speichers dürfte weitgehend identisch sein.

  3. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: ZeldaFreak 24.10.19 - 10:06

    Stimmt schon dass SSDs irgendwann ihre Daten verlieren können, wenn die nicht am Strom sind. So wie ich auf die schnelle Herausgefunden habe, müssen die mindestens 1 Jahr ohne Strom aushalten können. Meist ist es weit aus länger.

    HDDs haben dieses Problem aber auch, wobei da es weit aus länger ist. SSDs sollten halt nicht als Archiv benutzt werden. Wäre aber pro TB relativ teuer.

    Eine SSD kann aber als externe Festplatte genutzt werden, wenn die regelmäßig benutzt wird und natürlich auch Backups gemacht werden. Vorteil ist halt definitiv die Geschwindigkeit und dass eine SSD viel weniger Probleme mit Stößen hat, als eine HDD.

    RAM wäre ein schlechter Speicher, weil der die Daten sehr schnell verliert, wenn kein Strom da ist. Wobei diesen kann man auch einfrieren und nach mehreren Minuten ohne Strom, kann man da noch Daten auslesen.

  4. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: interester 24.10.19 - 10:18

    @Ely - Da hängt es dann vermutlich davon ab, ob die Speicherkarte lange in der Kamera war und in der sich Batterien befanden. In dem Fall würde es mich nicht wundern, wenn mit den Batterien periodisch ein "Refresh" durchgeführt wird.

    @ZeldaFreak - Gut, wenn der Datenverlust erst nach einem Jahr oder mehr greift, dann lässt sich eine externe SSD durchaus zum Spiegeln größerer Datenmengen verwenden. Natürlich vorausgesetzt man führt den Vorgang einige male im Jahr durch.

  5. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: ThorstenMUC 24.10.19 - 10:23

    Eine externe SSD nutzt man idr. auch nicht als Backup, welche viele Jahre halten soll, sondern als Arbeitsplatte für Bewegungsdaten. Z.B. Fotos oder Videos.

    Deshalb soll sie ja möglichst schnell angebunden und robust sein - damit man auf ihr arbeiten kann, wie auf einer internen SSD - sie aber auch den Transport im Reisegepäck sicher übersteht.

  6. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: JuneQWE 24.10.19 - 11:04

    Wir veranstalten monatlich mehrere Schulungen und manchmal ist es nötig allen Teilnehmern Software / Images etc. bereitzustellen. Per HDD kopiert jeder 5-10 Min lang.

    Mit der SSD wäre das sicher viel viel schneller erledigt.
    Auf jedenfall eine Überlegung wert!

  7. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: nehana 24.10.19 - 11:08

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine externe SSD nutzt man idr. auch nicht als Backup, welche viele Jahre
    > halten soll...

    Eine SSD ist ideal als Backup-Platte. Es sei denn man macht nur alle paar Jahre ein Backup. Dann ist das Risiko bei der HDD aber ähnlich groß.
    Idr, um diese seltsame Abkürzung mal aufzugreifen, aktualisiert man sein Backup wenigstens alle paar Wochen oder Tage, je nach dem wie viel sich geändert hat, manche sogar täglich.

  8. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: Ely 24.10.19 - 11:09

    Die Karte war nicht in der Kamera, diese ist seit 2001 nicht mehr da. Die flache Karte fand ich vor einigen Wochen in einer nahezu leeren Schublade unter einer Notiz.

  9. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: Gucky 24.10.19 - 13:48

    Ich habe Jahre lang einen Flashstick genutzt um Daten zwischen 2 PCs zu transportieren.
    Vom Privaten zum Arbeits PC...z.b. Filme XD Ist kein Problem auf meiner Arbeit btw.

    Da ich immer qualitativ hochwertige USB-Sticks geholt hatte, musste ich in 8 Jahren nur einmal wechseln, weil ein Stick nicht mehr wollte. (Wurde auch zu klein)
    Obwohl ich zuletzt einen sehr guten Kingsten Stick hatte...bin ich leider dagegen gestoßen und habe den USB-Stick verbogen...er läuft noch, ist mir aber zu unsicher.
    Ich habe die Stick nie ausgeworfen von Windows sondern einfach gezogen. Falsch Daten gab es eigentlich fast nie.

    Jetzt habe ich eine T5. Zwar etwas größer als ein Flash-Stick, aber in der Größe und mit dem Tempo findet sich nix.
    Diese hatte bisher hin und wieder Probleme: Neue Daten wurden beim Arbeits PC nicht immer sofort angezeigt. Und einmal konnte ich eine Text Datei nicht öffnen. Am HeimPC ging die Text Datei aber wieder...
    Nach einer kurzen Fehlerbehebung ging alles wieder.

    Zu der SSD hier im Artikel:
    Die 800+MB/s sind zwar Toll. Man darf aber nicht vergessen wie warm sie nach einigen Daten wird (stand nicht im Test) UND das man eine genau so schnelle SSD im PC haben muss, um diese überhaupt ausreizen zu können.
    Ansonsten sehe ich die Festplatte positiv. Leider habe ich bereits eine T5 sonst hätte ich womöglich diese von ADATA geholt.

  10. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: Kleba 24.10.19 - 14:29

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ich immer qualitativ hochwertige USB-Sticks geholt hatte, musste ich in
    > 8 Jahren nur einmal wechseln, weil ein Stick nicht mehr wollte. (Wurde auch
    > zu klein)

    Mir ist bisher auch erst ein Stick abgeraucht. Ein gar nicht so alter recht hochwertiger 128GB Stick von SanDisk. Ich hatte auf meinem Arbeitsnotebook ein paar lokale SQL DBs zum Testen aber die interne SSD war recht klein/zu voll, weshalb ich eine DB kurzfristig auf dem Stick wiederhergestellt hatte.
    Habe dann vergessen, dass die da drauf ist und die Applikation weiter lief (viele, häufige kleine Transaktionen). Nach ca. 2 - 3 Wochen hab ich komische Fehlermeldungen bekommen und dann gemerkt, dass der Stick zwar noch lesbar, aber nicht mehr beschreibbar ist :-(

  11. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: treysis 24.10.19 - 17:14

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gucky schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da ich immer qualitativ hochwertige USB-Sticks geholt hatte, musste ich
    > in
    > > 8 Jahren nur einmal wechseln, weil ein Stick nicht mehr wollte. (Wurde
    > auch
    > > zu klein)
    >
    > Mir ist bisher auch erst ein Stick abgeraucht. Ein gar nicht so alter recht
    > hochwertiger 128GB Stick von SanDisk. Ich hatte auf meinem Arbeitsnotebook
    > ein paar lokale SQL DBs zum Testen aber die interne SSD war recht klein/zu
    > voll, weshalb ich eine DB kurzfristig auf dem Stick wiederhergestellt
    > hatte.

    SanDisk und hochwertig? Das sind doch die, die dir viel weniger Speicherplatz anbieten, als auf der Verpackung steht (bspw. sind 64 GB idR nur 61 GB bzw. 57 GiB). Denen traue ich nicht mehr. Da gehe ich lieber zu Transcend oder so.

  12. Re: Haben SSDs nicht langfristig mit Datenverlust zu kämpfen?

    Autor: FreiGeistler 26.10.19 - 01:11

    Gucky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu der SSD hier im Artikel:
    > Die 800+MB/s sind zwar Toll. Man darf aber nicht vergessen wie warm sie
    > nach einigen Daten wird (stand nicht im Test) UND das man eine genau so
    > schnelle SSD im PC haben muss, um diese überhaupt ausreizen zu können.
    > Ansonsten sehe ich die Festplatte positiv. Leider habe ich bereits eine T5
    > sonst hätte ich womöglich diese von ADATA geholt.

    Moderne Geräte haben eh meist eine NVME SSD, die schaffen bis zu 3.2 Gbyte/s.
    Seit einem Weilchen gibt es (auch in DE) externe M.2 SSD, mit einem M.2 zu USB-C Controller.
    Da aber USB 3 Gen2x2 :-p noch nicht endgültig ist, sind die zurzeit auf 10 GB/s resp. ~1 Gbyte/s beschränkt.
    Die gibt es fertig verpackt oder als Adapter mit Schraube, SATA oder NVME, meist aus Aluminium wegen der Hitze.

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