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Qualität von Powerbanks

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  1. Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 13.03.18 - 14:03

    Wenn man eine gute Powerbank möchte, muß man halt etwas Geld in die Hand nehmen. Gerade bei Li-Batterien ist es wichtig, ausschließlich hochwertige Zellen zu nutzen. Und die sind halt nicht als Powerbank mit 30 Wh für 20 Euro zu haben. Da gibt es sehr viel Müll auf dem Markt.

    Eine gute Powerbank läßt sich daran erkennen:

    - hohe dauerhafte (!) Entladeströme und nicht bloß kurze Spitzenwerte (0,5 bis 1 C)
    - entsprechende Ladeströme (0,3 bis 0,5 C)
    - Bidirektionalität (Laden und Entladen gleichzeitig)
    - für Solar geeignet (muß mit wechselnden Ladeströmen umgehen können)

    Besonders die beiden letzte Punkte deuten auf eine gute und hochwertige Elektronik hin. Diese ist dann obendrein effizient und hat einen geringen Eigenverbrauch und wenig Verluste beim Umspannen. Und die Solarfreigabe muß vom Hersteller erfolgen, nicht was irgendwo "im Internet" steht. Taugt die Powerbank nicht für Solar, ist im besten Falle die Elektronik durcheinander und zeigt falsche Ladestände an. Im schlimmsten Fall ist die Powerbank im Eimer. Hat das Ding einen MPPT-Solarladeregler, ist das die absolute Oberklasse. Das merkt man daran, daß das solare Laden erstaunlich schnell geht, selbst wenn es bewölkt ist.

    Wichtig ist noch, daß die Powerbank Becherzellen (Markenzellen von Samsung, LG oder Panasonic) nutzt und keine Pouch-Zellen. Da Becherzellen eben in einem metallenen Becher und nicht bloß in einer Tüte stecken, hat man nochmal etwas an Sicherheit gewonnen.

    Seit Jahren nutze ich derartige Powerbanks und die Dinger laufen absolut zuverlässig, werden das ganze Jahr über per mobilem Solar geladen, was Dank MPPT-Technik auch im Winter sehr gut klappt. Die Dinger haben 28 und 69 Wh. Und kosten halt 90 Euro (28 Wh) und 140 Euro (69 Wh). Schon die kleine 28 Wh-Powerbank kann 2 x 2,4A @ 5V ausgeben. Und das kann das Ding konstant, das habe ich natürlich probiert. Gleichzeitiges Laden per Solar geht natürlich auch, enthalten sind drei 18650-Zellen von LG. Die Dinger sind auch wetterfest. Hat man das Zeug also draußen vergessen und es regnet, ist es egal.

  2. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Pornstar 13.03.18 - 15:19

    Ist das im Selbstbau nicht deutlich günstiger? Es scheint einfach nur keinen Markt für solch gute Power-Banks zu geben.

  3. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: lost_bit 13.03.18 - 15:47

    An deiner Aussage ist schon etwas dran. Es gibt schon wirklich viel Mist an Powerbanks zu kaufen. Nicht nur auf amazon, sondern auch in diversen großen Elektro(fach)geschäftsketten.

    Ohne die Banks zu öffnen erfährt man allerdings ziemlich wenig über den Inhalt.
    Sind die Zellen in Reihe geschaltet und arbeiten mit einem Step-Down-Wandler oder parallel und Wandeln hoch? Was für 'ne Zelle ist drin?

    Die Angaben mit C machen eh nur Sinn wenn man das beachtet. Auf der Powerbank steht nur 5V xA und selten dann, wenn überhaupt, die gesamten Wattstunden.

    Bidirektionalität beim Laden? WTF? Nennen wir das Kind mal pass through charging. Aber da muss man dann auch auf die Umsetzung schauen. Kurz gesagt Akku aufladen und Gerät dahinter gleichzeitig versorgen. So nach dem Motto UPS, jedoch nicht wirklich, da manche powerbanks mal kurz den Ausgang unterbrechen wenn der Eingangsladestrom weg fällt.
    Ist das denn ein Indikator für ne gute Powerbank? Ich denke doch eher nicht. Das es sehr geil und funktional ist, finde ich schon. Ich bin auch der Meinung es sollten viel mehr Powerbank so arbeiten. Aber das ist lange noch kein Qualitätsmerkmal. Es gibt genug Powerbanks, die das nicht haben aber top sind.

    Ich denke eine CC-CV-Ladeeinheit problemlos mit Stoppen und neubeginnen der Ladevorgänge funktioniert. Was genau bedeutet "ür Solar geeignet (muß mit wechselnden Ladeströmen umgehen können)"
    Das ist ja wenn dann ein Mischstrom. Wechselspannung ist da ja gar nicht.

    Ich würde gerne den Namen und Hersteller deiner zwei Powerbanks erfahren. Auch nachdem was du erzählt hast klingt das für mich sündhaft überteuert.

    Ach ja ist dein USB-AnschlussWetterfest? o.0

  4. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Eheran 13.03.18 - 15:51

    >Und die [hochwertige Zellen] sind halt nicht als Powerbank mit 30 Wh für 20 Euro zu haben.
    Doch, selbstverständlich sind sie das.
    Siehe etwa hier, diese Powerbank hat 5x Samsung ICR 18650-30B mit 3000mAh (2,75-4,35V) drin.
    Das sind, von mir gemessene, 50Wh in den Zellen. Nach dem 5V Spannungswandler also vielleicht noch 40Wh für 25¤.

    >- entsprechende Ladeströme (0,3 bis 0,5 C)
    Jede Rotz-Zelle aus der Mülltonne kann 0,5C.... nur mal am Rande.

    >Und kosten halt 90 Euro (28 Wh) und 140 Euro (69 Wh).
    Whaaaaaaaaat? Wie kann man so viel Geld für so wenig Leistung ausgeben?
    Neue 3400mAh Panasonic NCR18650B kosten den Endverbraucher grad mal 6¤ und fassen 10Wh (18¤ für 28Wh, 42¤ für 69Wh). Wie kann man sein Geld nur so zum Fenster rauswerfen?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.18 15:56 durch Eheran.

  5. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: derdiedas 13.03.18 - 16:24

    Klar - vor allem aber auch die Wahl des Energiespeichers. LiPo Zellen sind halt "zickig" und mögen z.B. keine großen mechanischen Belastungen.

    Lithium-Mangan-Hochstromakkus etwa sind oft die bessere Wahl. Etwas geringere Energiedichte, dafür aber massiv robuster.

    Oder SuperCaps - da hat man zwar eine recht geringe Energiedichte, dafür aber benötigt man keine Ladeelektronik (Einzig das Ladegerät muss den Strom die so ein SuperCap zieht vertragen) und keinen Tiefentladungsschutz - Ideal als USV für ESP32 Projekte.

    Usw... usw... usw...

    Powerbanks sind nebenbei immer ein Kompromiss, denn die sind in erster Linie zum Aufladen von Smartphones entwickelt worden. Und billige Chinapowerbanks - nun ja wer es "Spannend" mag...

    Gruß ddd

  6. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: lost_bit 13.03.18 - 17:01

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oder SuperCaps - da hat man zwar eine recht geringe Energiedichte, [...] und keinen Tiefentladungsschutz -
    > Ideal als USV für ESP32 Projekte.

    Supercaps, ultracaps oder goldcaps haben sehr wohl hohe vergleichbare Energiedichten und auch Leistungsdichten. Das Ding mit den caps ist die Lade-Entladekurve, die sich deutlich unterscheidet. Da lässt der gute alte Euler grüßen :)
    Das hat der Akku nun einmal nicht.

    > dafür aber benötigt man keine Ladeelektronik (Einzig das Ladegerät muss den Strom
    > die so ein SuperCap zieht vertragen)

    Das kommt drauf an. Auch ein Kondensator mag zu hohe Ströme nicht. Die Ladegeräte haben meist Strombegrenzungen. Viele supercaps haben jedoch auch niedrige Maximalströme. Weil sie eben als Speicherzellen über lange Zeit eingesetzt werden. Da ist der Traum dann ganz schnell aus. Die Anzahl der Ladezyklen ist bei den Caps halt deutlich höher als bei einem Akku. Das sind dann Bereiche in denen sie trumpfen.

    Supercaps mit hohen Ladeströmen sind soooo teuer. Da reicht kein 2 Euro Supercap. Die Spannungsfestigkeit kommt auch noch hinzu. Wenn es mehr als 2V sein soll ;-)
    Das übertrifft oftmals ein Akku. Da muss man schon genau abwägen was man braucht und möchte.

  7. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 13.03.18 - 17:24

    Wenn man die Zeit nicht rechnet, kann das schon sein. Bleibt die Frage nach einem wetterfesten Gehäuse.

  8. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Benj 13.03.18 - 17:24

    Das erinnert mich an die "heilige Liste" von Nathan K. und Benson L. (Google).

    https://www.reddit.com/r/GooglePixel/comments/57gkfo/nathan_k_google_tc_and_benson_leung_have_created/

    Darauf sind auch Power Banks enthalten. Die Ergebnisse (viele weitere sind in ihren Google+-Timelines) sind erschreckend. Der überwiegende Teil des Zubehörs (insb. Power Banks) müsste eigentlich aus dem Verkehr gezogen werden.

  9. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 13.03.18 - 17:34

    Die Dinger sind von Goal Zero. Und ja, die Anschlüsse sind wetterfest, ohne Stöpsel. Ich habe das ganze Zeug mitsamt den wetterfesten Solarmodulen nicht nur einmal bei einem satten Gewitterregen draußen vergessen. War kein Problem.

  10. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Eheran 13.03.18 - 17:41

    >Supercaps, ultracaps oder goldcaps haben sehr wohl hohe vergleichbare Energiedichten
    Wenn du "vergleichbar" als etwa 10x geringer verstehst, dann ja.
    Ansonsten: Nein, können sie nicht, da eben nur 10% der Energiemenge von Lithium-Ion-Akkus.

  11. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: ArcherV 13.03.18 - 21:28

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man eine gute Powerbank möchte, muß man halt etwas Geld in die Hand
    > nehmen. Gerade bei Li-Batterien ist es wichtig, ausschließlich hochwertige
    > Zellen zu nutzen. Und die sind halt nicht als Powerbank mit 30 Wh für 20
    > Euro zu haben. Da gibt es sehr viel Müll auf dem Markt.
    >
    > Eine gute Powerbank läßt sich daran erkennen:
    >
    > - hohe dauerhafte (!) Entladeströme und nicht bloß kurze Spitzenwerte (0,5
    > bis 1 C)
    > - entsprechende Ladeströme (0,3 bis 0,5 C)
    > - Bidirektionalität (Laden und Entladen gleichzeitig)
    > - für Solar geeignet (muß mit wechselnden Ladeströmen umgehen können)
    >
    > Besonders die beiden letzte Punkte deuten auf eine gute und hochwertige
    > Elektronik hin. Diese ist dann obendrein effizient und hat einen geringen
    > Eigenverbrauch und wenig Verluste beim Umspannen. Und die Solarfreigabe muß
    > vom Hersteller erfolgen, nicht was irgendwo "im Internet" steht. Taugt die
    > Powerbank nicht für Solar, ist im besten Falle die Elektronik durcheinander
    > und zeigt falsche Ladestände an. Im schlimmsten Fall ist die Powerbank im
    > Eimer. Hat das Ding einen MPPT-Solarladeregler, ist das die absolute
    > Oberklasse. Das merkt man daran, daß das solare Laden erstaunlich schnell
    > geht, selbst wenn es bewölkt ist.
    >
    > Wichtig ist noch, daß die Powerbank Becherzellen (Markenzellen von Samsung,
    > LG oder Panasonic) nutzt und keine Pouch-Zellen. Da Becherzellen eben in
    > einem metallenen Becher und nicht bloß in einer Tüte stecken, hat man
    > nochmal etwas an Sicherheit gewonnen.
    >
    > Seit Jahren nutze ich derartige Powerbanks und die Dinger laufen absolut
    > zuverlässig, werden das ganze Jahr über per mobilem Solar geladen, was Dank
    > MPPT-Technik auch im Winter sehr gut klappt. Die Dinger haben 28 und 69 Wh.
    > Und kosten halt 90 Euro (28 Wh) und 140 Euro (69 Wh). Schon die kleine 28
    > Wh-Powerbank kann 2 x 2,4A @ 5V ausgeben. Und das kann das Ding konstant,
    > das habe ich natürlich probiert. Gleichzeitiges Laden per Solar geht
    > natürlich auch, enthalten sind drei 18650-Zellen von LG. Die Dinger sind
    > auch wetterfest. Hat man das Zeug also draußen vergessen und es regnet, ist
    > es egal.


    Ne Marken Empfehlung wäre noch nett gewesen :-)
    Bis jetzt bin ich mit den Produkten von Anker ganz gut gefahren.

  12. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 13.03.18 - 21:46

    Ich nutze seit Jahren Goal Zero für die autarke Stromversorgung unterwegs. Es gibt mittlerweile wohl auch andere Hersteller, die qualitativ ebenbürtige Technik in der Pfanne haben, aber da ich zufrieden mit dem Zeug bin und es seit Jahren problemlos läuft (auch unter recht üblen Bedingungen), habe ich die Entwicklung nicht weiter verfolgt.

  13. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Dedl 14.03.18 - 08:46

    Ich habe mich schon immer gefragt, wer so ein schweine-Geld für Powerbanks ausgibt, jetzt kenne ich zumindest mal einen;)
    Bei GoalZero bezahlt man doch das Design und "Outdoor".
    Klar gibts auch viel China-Mist, aber wenn man bei Anker, RAV-Power oder ähnlichen Marken bleibt, bekommt man viel Leistung für kleines Geld.
    Ich habe z.B. auch die Bank aus dem Link von Eheran in Benutzung, Top Produkt.

  14. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 14.03.18 - 09:26

    Die Anker, RAV-Power und diese ganzen Gerätschaften taugen für meinen Einsatzzweck nicht. Ich nutze die Dinger da, wo man eine Powerbank braucht. Wo es keine Steckdosen gibt und solche weit weg sind, wo es kalt oder heiß sein kann, gern in Verbindung mit Nässe. Obendrein muß die Powerbank per Solar in kurzer Zeit ladbar sein (MPPT-Regler). Und gleichzeitiges Laden und Entladen beherrschen.

    Ist das Ding dann auch noch wetterfest und kann sogar auch mal komplett untergetaucht werden, um so besser. Ist dann auch noch ein hohes Sicherheitsniveau gegeben und wurden Markenzellen verwendet, treibt das in der Summe den Preis hoch.

    Mit einer Anker oder dergleichen stünde ich ziemlich schlecht da. Das ist was für Stadtindianer, die damit ein Handy laden, weil's durchs viele Daddeln/Posten/Fotografieren am Mittag bereits leer ist und die Powerbank an der Steckdose aufladen. Mir reicht eine Batterieladung (iPhone 6s) etwa drei Tage. Die Powerbank brauche ich mehr fürs Fotozeug, Lampen oder GPS. Das Handy ist da eher Nebensache. Wo ich die Powerbank nutze, gibt's sowieso oft kein Netz.

    Mit der kleinen Goal Zero kann ich z. B. ein Shirt mit Heizung problemlos mit Strom versorgen. Ich habe ein solches Ding von Polar Seal und es wird explizit darauf hingewiesen, daß die Powerbank sehr hochwertig sein soll und mindestens 5V@2A dauerhaft (!) liefern muß. Da machen manche Anker oder RAVPower die Grätsche, wenn da drei oder vier Stunden Vollast abverlangt wird. Die Goal Zero nicht, die steht das durch bis zum Ende.

    Es ist also schon mehr als nur Outdoor-Design. Da ist schlichtweg deutlich hochwertigere Elektronik drin, Markenzellen (Li-Mangan) sind selbstverständlich, die Robustheit ist eben nicht bloß Design, sondern Funktion.

    Das heißt nicht, daß sich jeder eine solche Powerbank kaufen sollte. Fürs Handy reicht eine Anker oder dergleichen durchaus. Wenn es aber wirklich das Maximum an Sicherheit und Qualität sein muß, dann kostet es auch was.

  15. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: ArcherV 14.03.18 - 09:36

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Anker, RAV-Power und diese ganzen Gerätschaften taugen für meinen
    > Einsatzzweck nicht. Ich nutze die Dinger da, wo man eine Powerbank braucht.
    > Wo es keine Steckdosen gibt und solche weit weg sind, wo es kalt oder heiß
    > sein kann, gern in Verbindung mit Nässe. Obendrein muß die Powerbank per
    > Solar in kurzer Zeit ladbar sein (MPPT-Regler). Und gleichzeitiges Laden
    > und Entladen beherrschen.
    >
    > Ist das Ding dann auch noch wetterfest und kann sogar auch mal komplett
    > untergetaucht werden, um so besser. Ist dann auch noch ein hohes
    > Sicherheitsniveau gegeben und wurden Markenzellen verwendet, treibt das in
    > der Summe den Preis hoch.
    >
    > Mit einer Anker oder dergleichen stünde ich ziemlich schlecht da. Das ist
    > was für Stadtindianer, die damit ein Handy laden, weil's durchs viele
    > Daddeln/Posten/Fotografieren am Mittag bereits leer ist und die Powerbank
    > an der Steckdose aufladen. Mir reicht eine Batterieladung (iPhone 6s) etwa
    > drei Tage. Die Powerbank brauche ich mehr fürs Fotozeug, Lampen oder GPS.
    > Das Handy ist da eher Nebensache. Wo ich die Powerbank nutze, gibt's
    > sowieso oft kein Netz.
    >
    > Mit der kleinen Goal Zero kann ich z. B. ein Shirt mit Heizung problemlos
    > mit Strom versorgen. Ich habe ein solches Ding von Polar Seal und es wird
    > explizit darauf hingewiesen, daß die Powerbank sehr hochwertig sein soll
    > und mindestens 5V@2A dauerhaft (!) liefern muß. Da machen manche Anker oder
    > RAVPower die Grätsche, wenn da drei oder vier Stunden Vollast abverlangt
    > wird. Die Goal Zero nicht, die steht das durch bis zum Ende.
    >
    > Es ist also schon mehr als nur Outdoor-Design. Da ist schlichtweg deutlich
    > hochwertigere Elektronik drin, Markenzellen (Li-Mangan) sind
    > selbstverständlich, die Robustheit ist eben nicht bloß Design, sondern
    > Funktion.
    >
    > Das heißt nicht, daß sich jeder eine solche Powerbank kaufen sollte. Fürs
    > Handy reicht eine Anker oder dergleichen durchaus. Wenn es aber wirklich
    > das Maximum an Sicherheit und Qualität sein muß, dann kostet es auch was.

    Kann man mit deiner Power Bank ein Auto starten ?
    Ich suche da noch eine brauchbare alternative welche kein China Schrott ist.

    (Mein Prius hat nur eine kleine Rollerbatterie, der Anlauf Strom ist viel niedriger als bei einem Benziner oder Diesel, da mit der Startbatterie nur das Hybrid System hochgefahren wird )

  16. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Dedl 14.03.18 - 09:49

    Du hast da natürlich ganz spezielle Wünsche an deine Akkus.
    Aber bis auf die Dichtigkeit gegen Wasser kann ich da bei der RAV-Power z.B. keinerlei Einschränkung finden. Solange man mit 5V Ausgang auskommt, kann man sie für alles benutzen. Wenn mir Solar 5V liefert, könnte ich die RAV auch damit laden. Ich sehe dafür allerdings keinen Anwendungsfall, da lädt man doch die Endgeräte selbst direkt mit Solar.
    Ich würde allerdings einfach genügend volle Akkus mitnehmen bevor ich mit Solar laden wollte. (Was für Panels braucht man wohl um 50Wh zu betanken?)
    Und genügend Akkus ist bei 25¤/Stck eben einfacher als bei 200¤/Stück ;)

  17. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Eheran 14.03.18 - 10:03

    >Ich würde allerdings einfach genügend volle Akkus mitnehmen bevor ich mit Solar laden wollte.
    Die Rechnung habe ich hinter mir. Es müssen schon viele Wochen werden, bevor die Größe der Photovoltaik wieder drin ist. Und zwar ohne zu wandern usw., das Ding liegt also den Tag über schön in der Sonne. Es irgendwie auf dem Rucksack zu positionieren klappt nur bei winzigen Modulen, die kaum Leistung bringen. Sollte das aber so sein, dann:
    >lädt man doch die Endgeräte selbst direkt mit Solar.
    Man will das Gerät, etwa Smartphone, nutzten und nicht die ganze Zeit an der Stippe hängen haben.

    Die Anforderungen des TO sind trotzdem eher normal. Aber irgendwie muss man sich den hohen Preis wohl rechtfertigen? Jedenfalls sprechen seine Ausführen nicht unbedingt dafür, dass er viel Ahnung von der Thematik (Zellen oder Elektronik) hat.
    Einzige Ausnahme wäre das MPP-Tracking für die Solarzellen, halte ich jedoch für unwahrscheinlich, dass das dort eingebaut ist. Vermutlich liefern die Zellen einfach direkt um die 5V bzw. 12V und sind an sich eher stupide, ohne MPPT.

  18. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 14.03.18 - 10:04

    Du hast einen Prius? Einen solchen habe ich auch ^^ Den habe ich vor zwölf Jahren als Neuwagen gekauft und fahre das Ding immer noch. Völlig problemlos.

    Ich habe eine solche externe Starterbatterie von DBPower. Damit habe ich schon das Wohnmobil mit dickem Diesel gestartet, was einwandfrei funktioniert hat. Es ist dieses Teil: https://www.amazon.de/Starthilfe-Autobatterie-Akku-Ladeger%C3%A4t-Taschenlampe-Smartphone/dp/B01DZWOVKY/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1521018184&sr=8-1&keywords=DBpower

  19. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: Ely 14.03.18 - 10:14

    Solar liefert recht unsteten Ladestrom, was die Ladeelektronik von Batterien durcheinanderbringt, wenn diese nicht dafür gemacht ist. Also bitte keinesfalls einfach ein Solarmodul an die Powerbank anschließen! Das gilt auch fürs Handy oder andere Geräte, da solches Zeug nicht für den schwankenden Ladestrom von Solar ausgelegt sind. Im besten Falle zeigt die Batterieanzeige falsch an und wenn es blöd läuft, ist die Ladeelektronik in Eimer.

    Ich habe zwei faltbare Module mit 20 Wp. Jeder von und trägt eines. Außen am Rucksack wird, obwohl es dadurch meist schlecht zur Sonne ausgerichtet ist, genügend Strom erzeugt, um die Batterien zu laden.

  20. Re: Qualität von Powerbanks

    Autor: ArcherV 14.03.18 - 13:27

    Ely schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast einen Prius? Einen solchen habe ich auch ^^ Den habe ich vor zwölf
    > Jahren als Neuwagen gekauft und fahre das Ding immer noch. Völlig
    > problemlos.

    Jo seit Anfang 2017 habe ich einen Prius 3 Facelift. BJ Ende 2013, damals noch mit 36k km, mittlerweile sind es 48k. Das Auto ist cool, nur ein reines eAuto wäre noch besser. Da fehlen aber noch die Ladesäulen.

    Im Moment ist er leider in der Werkstatt, da ich einen kleinen Schaden an einer Felge habe.

    Deswegen bin ich im Moment mit dem RAV4 Hybrid unterwegs =D

    > Ich habe eine solche externe Starterbatterie von DBPower. Damit habe ich
    > schon das Wohnmobil mit dickem Diesel gestartet, was einwandfrei
    > funktioniert hat. Es ist dieses Teil: www.amazon.de

    Danke schaue ich mir Mal an.

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