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Komische Serie

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  1. Komische Serie

    Autor: Moriath 25.11.20 - 19:13

    Schauspielerische Leistung und fast der ganze Cast irgendwo zwischen befriedigend bis mangelhaft, aber die ganze Story und das Setting ist so dermaßen gut das sie einer meiner absoluten Lieblingsserien ist.

    Hatte ich so auch noch nicht ^^

  2. Re: Komische Serie

    Autor: Myxin 25.11.20 - 19:38

    Moriath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schauspielerische Leistung und fast der ganze Cast irgendwo zwischen
    > befriedigend bis mangelhaft, aber die ganze Story und das Setting ist so
    > dermaßen gut das sie einer meiner absoluten Lieblingsserien ist.
    >
    > Hatte ich so auch noch nicht ^^

    Dito. Ich finde die Schauspieler und vor allem die Deutsche synchro so unfassbar schlecht, aber ja das Setting die alles drum herum ist echt gut gemacht, kein warp, oder so, einfach nur weiter gedacht. Ist nicht meine Lieblings Serie, wird aber direkt geschaut. :)

  3. Re: Komische Serie

    Autor: flow77 25.11.20 - 20:40

    Moriath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schauspielerische Leistung und fast der ganze Cast irgendwo zwischen
    > befriedigend bis mangelhaft, aber die ganze Story und das Setting ist so
    > dermaßen gut das sie einer meiner absoluten Lieblingsserien ist.
    >
    > Hatte ich so auch noch nicht ^^

    Ja, sehe ich auch so.
    Die Story und das Setting ist so gut dass die Schauspieler-Leistung dann fast schon in der Hintergrund tritt.
    Für mich ebenfalls die beste Scifi-Serie aktuell. Dass es irgendwann endet, sehe ich dabei fast schon positiv, sondern konsequent, jeder Geschichte hat ein Ende.

  4. Re: Komische Serie

    Autor: manudrescher 25.11.20 - 21:12

    Ja sie hat ein Ende....aber erst nach dem 9. Buch :-)

    Man hätte hier auch noch erwähnen können, dass der Schauspieler der Kamal spielt (Pilot der Rosinante) in der 6. Staffel nicht mehr dabei ist...da gab es wohl irgendwas mit Missbrauch.


    SPOILER!!!!
    .
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    Aber die Serie wäre auch schwer fortsetzbar, da es einen massiven Zeitsprung gibt...und eine Crew aus lauter Greisen will wohl keiner sehen ;-)
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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.20 21:13 durch manudrescher.

  5. Re: Komische Serie

    Autor: derLaie 25.11.20 - 21:19

    Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist schlichtweg langweilig.

    Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden. Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within Fiction sozusagen.

    Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben durch die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu zu denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.

    Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen die bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm lostreten.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.20 21:23 durch derLaie.

  6. Re: Komische Serie

    Autor: LH 25.11.20 - 21:38

    Deine Definition erscheint mir dann doch etwas zu weit gegriffen, nach dieser Herangehensweise wäre auch Science-Fantasy oder jede Fantasy Erzählung, die ihr Magiesystem als Wissenschaft betrachtete, bereits Science Fiction. Das ist aber keine übliche Definition, und auch keine, der ich persönlich zustimmen würde.

    Wichtiger aber ist, dass du in deiner Definition bewusst Serien wie The Expanse ausschließt, obwohl diese Art der Science Fiction - die Erzählung fiktiver Geschichten auf Basis möglicher, aber noch nicht existierender oder im Anfang begriffener Technologien - mit Jules Verne und co. sogar die Originalform darstellt. Kurzum: Du willst die "echte" Science Fiction gegen Fantasy tauschen, aber das halte ich für unangebracht.

    Speziell diese Art der Science Fiction, in der sehr die durchaus realistisch mögliche Technologie im Vordergrund steht, halte ich für besonders spannend, da sie die Autoren zu einer saubereren Arbeit zwingt, aber auch den Leser/Zuschauer eine greifbarere Welt darbietet, und auch ein Hineinfühlen einfacher gestaltet.

    Oder anders gesagt: Mir erscheint, The Expanse hat Science Fiction absolut richtig verstanden, der Mangel liegt in deiner Definition. Wenn die Serie nur deine Erwartungen an SF nicht erfüllt, ist dies wiederum aber kein Fehler der Serie. Es werden niemals alle das gleiche mögen.


    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese
    > Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine
    > halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist
    > schlichtweg langweilig.
    >
    > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden.
    > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within
    > Fiction sozusagen.
    >
    > Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben durch
    > die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese
    > Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche
    > gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen
    > Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu zu
    > denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.
    >
    > Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen die
    > bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm
    > lostreten.

  7. Re: Komische Serie

    Autor: menno 25.11.20 - 21:51

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese
    > Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine
    > halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist
    > schlichtweg langweilig.
    >
    > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden.
    > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within
    > Fiction sozusagen.
    >
    > Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben durch
    > die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese
    > Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche
    > gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen
    > Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu zu
    > denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.
    >
    > Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen die
    > bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm
    > lostreten.


    Du kennst "The Expanse" nicht, ansonsten würdest Du nicht denken, was Du geschrieben hast.
    Stichwort "protomolecule".
    Leider finde ich auf die schnelle keine Zusammenfassung.
    Kurz gesagt, das Protomolekül aus dem Expanse-Universum würde auch in StarTrek auffallen.
    Die Venus mal so eben in etwas ganz anderes verwandeln (was auch immer) ist nicht ohne.

  8. Re: Komische Serie

    Autor: menno 25.11.20 - 21:53

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wichtiger aber ist, dass du in deiner Definition bewusst Serien wie The
    > Expanse ausschließt, obwohl diese Art der Science Fiction - die Erzählung
    > fiktiver Geschichten auf Basis möglicher, aber noch nicht existierender
    > oder im Anfang begriffener Technologien - mit Jules Verne und co. sogar die
    > Originalform darstellt. Kurzum: Du willst die "echte" Science Fiction gegen
    > Fantasy tauschen, aber das halte ich für unangebracht.

    Wobei ich immer noch Probleme mit den unendlich großen Kaltgastanks für die Steuerdüsen habe :-)

  9. Re: Komische Serie

    Autor: Keridalspidialose 25.11.20 - 22:26

    Alex (Cas Anvar) nervt. Aber sonst?

    An Dominique Tipper, Wes Chatham, Cara Gee, Thomas Jane, Shohreh Aghdashloo und Frankie Adams habe ich nichts auszusetzen.

    Steven Strait halte ich nicht für die beste Besetzung, er ist aber auch keine Katastrophe.

    Auch die (zwar deutlich schwächere) Deutsche Syncronfassung ist durchaus ok.

    ___________________________________________________________

  10. Re: Komische Serie

    Autor: flow77 25.11.20 - 22:47

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese
    > Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine
    > halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist
    > schlichtweg langweilig.
    >
    > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden.
    > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within
    > Fiction sozusagen.
    >
    > Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben durch
    > die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese
    > Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche
    > gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen
    > Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu zu
    > denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.
    >
    > Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen die
    > bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm
    > lostreten.

    Also gerade The Expanse ist doch eine absolute SciFi Vorzeige-Serie - da passieren Dinge die glaubwürdig sind, aber aktuell eben noch nicht einmal ansatzweise möglich sind und Dinge die schwer vorstellbar, aber nicht komplett abwegig sind.
    Und mit Star Trek zu vergleichen halte ich als ziemlich schwierig, hier geht es um einen Zeitraum von über 50 Jahren - und da gibt es doch ziemliche Unterschiede was Qualität und Message anbelangt, jedenfalls sind doch die Produktionen der in etwa 10 Jahren doch nicht mehr als Popcorn-Kino schön verpackt.

  11. Re: Komische Serie

    Autor: mnementh 26.11.20 - 06:10

    Moriath schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schauspielerische Leistung und fast der ganze Cast irgendwo zwischen
    > befriedigend bis mangelhaft, aber die ganze Story und das Setting ist so
    > dermaßen gut das sie einer meiner absoluten Lieblingsserien ist.
    >
    > Hatte ich so auch noch nicht ^^
    Es basiert halt auf einer Buchserie, die phantastisch ist. Daher kommen Story und Setting. Effekte und Setbau (die durchaus gut sind) und Schauspieler kommen vom Serienproduktionsteam.

  12. Re: Komische Serie

    Autor: Moriath 26.11.20 - 06:45

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Definition erscheint mir dann doch etwas zu weit gegriffen, nach
    > dieser Herangehensweise wäre auch Science-Fantasy oder jede Fantasy
    > Erzählung, die ihr Magiesystem als Wissenschaft betrachtete, bereits
    > Science Fiction. Das ist aber keine übliche Definition, und auch keine, der
    > ich persönlich zustimmen würde.
    >
    > Wichtiger aber ist, dass du in deiner Definition bewusst Serien wie The
    > Expanse ausschließt, obwohl diese Art der Science Fiction - die Erzählung
    > fiktiver Geschichten auf Basis möglicher, aber noch nicht existierender
    > oder im Anfang begriffener Technologien - mit Jules Verne und co. sogar die
    > Originalform darstellt. Kurzum: Du willst die "echte" Science Fiction gegen
    > Fantasy tauschen, aber das halte ich für unangebracht.
    >
    > Speziell diese Art der Science Fiction, in der sehr die durchaus
    > realistisch mögliche Technologie im Vordergrund steht, halte ich für
    > besonders spannend, da sie die Autoren zu einer saubereren Arbeit zwingt,
    > aber auch den Leser/Zuschauer eine greifbarere Welt darbietet, und auch ein
    > Hineinfühlen einfacher gestaltet.
    >
    > Oder anders gesagt: Mir erscheint, The Expanse hat Science Fiction absolut
    > richtig verstanden, der Mangel liegt in deiner Definition. Wenn die Serie
    > nur deine Erwartungen an SF nicht erfüllt, ist dies wiederum aber kein
    > Fehler der Serie. Es werden niemals alle das gleiche mögen.
    >
    > derLaie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese
    > > Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine
    > > halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist
    > > schlichtweg langweilig.
    > >
    > > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig
    > verstanden.
    > > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science
    > within
    > > Fiction sozusagen.
    > >
    > > Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben
    > durch
    > > die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese
    > > Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche
    > > gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen
    > > Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu
    > zu
    > > denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.
    > >
    > > Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen
    > die
    > > bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm
    > > lostreten.

    Ich würde auch sagen: Es gibt beides.
    Es gibt Scifi, da wird wie du sagst, Technologien oder Gesellschaftsform verwendet die heute nicht möglich, aber auch nicht völlig abwegig, sind. Es gibt aber auch Scifi wo eine bestimmte Technologie oder Gesellschafts Formen als Gegeben gesetzt wird, ohne dessen Plausibilität zu begründen oder eine Korrelation zu heute herzustellen, dafür wird aber das gesamte Setting plausibel auf dieser Konstante aufgebaut.

    Ich finde beides legitim. Kommt halt darauf an, was der Autor für eine Geschichte erzählen will. Technologien, andere Gesellschaftsformen etc. sind im Scifi am Ende nur ein Setting.

    Wo ich "derleie" allerdings recht gebe ist, dass einige (kann das nicht mit Ziffern erfassen) ein Problem mit "phantastischen" Elementen im Scifi haben.

  13. Re: Komische Serie

    Autor: theFiend 26.11.20 - 08:17

    Ich weiss nicht was ihr habt, Jahrelang wurden SciFi Fans eher schlecht als recht bedient, und dann gibt es jetzt förmlich eine Flut an Serien und dann ist es dem einen zu wissenschaftlich, dem anderen passen die Schaupspieler nicht und überhaupt ist sowie alles doof.

    Die Serie glänzt leider nicht mit gleichbleibender Qualität, und man hat komischerweise das Gefühl das gerade nach der Übernahme durch Amazon nicht viel vorwärts gegangen ist, aber insgesamt ist es eine schöne Erzählung, und doch spannender als vieles andere was so auf dem Serienmarkt kreucht und fleucht...

  14. Re: Komische Serie

    Autor: Berzerk 26.11.20 - 08:18

    Myxin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moriath schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schauspielerische Leistung und fast der ganze Cast irgendwo zwischen
    > > befriedigend bis mangelhaft, aber die ganze Story und das Setting ist so
    > > dermaßen gut das sie einer meiner absoluten Lieblingsserien ist.
    > >
    > > Hatte ich so auch noch nicht ^^
    >
    > Dito. Ich finde die Schauspieler und vor allem die Deutsche synchro so
    > unfassbar schlecht, aber ja das Setting die alles drum herum ist echt gut
    > gemacht, kein warp, oder so, einfach nur weiter gedacht. Ist nicht meine
    > Lieblings Serie, wird aber direkt geschaut. :)


    Deutsche Synchro ist bei 99% aller synchronisierten Produkte schlecht. Mein Beileid an alle die sich deutsche "cringe"-onisierten Produkte geben ~

  15. Re: Komische Serie

    Autor: MarcelJ 26.11.20 - 08:59

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn völlig neue Naturkonstanten existieren die mir erlauben durch
    > die Welt zu fliegen ist das absolut SciFi solange es durch diese
    > Naturkonstanten erklärt werden kann und es sonst auch keine Widersprüche
    > gibt. Hier sehe ich Autoren in der Pflicht wirklich mal über den eigenen
    > Horizont zu blicken. Sowas die The Expanse inspiriert doch niemanden neu zu
    > denken. Da Startrek denen weit weit weit voraus.

    The Expanse spiel in einer viel näheren Zukunft, als Star Trek und sie haben zwei unterschiedliche Interpretationen wie sich unsere Gesellschaft weiter entwickelt.
    Star Trek idealisiert die Entwicklung und zeigt wie wir uns stark Geistig verbessert
    haben im Umgang mit uns und der Umgebung.

    The Expanse zeigt eine nahe Zukunft, in der wir uns nicht Geistig weiterentwickeln
    und weiterhin unsere Umgebung und Mitmenschen ausbeuten, nur in einem viel
    größeren Rahmen. Das macht für mich die Serie zu einem großen Teil spannend
    und regt mich auch zum Nachdenken an.

    Grundsätzlich schwankt die Qualität der Serie. Da kenne ich aber kaum eine Serien
    bei der das nicht der Fall ist.

  16. Re: Komische Serie

    Autor: mnementh 26.11.20 - 09:02

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiss nicht was ihr habt, Jahrelang wurden SciFi Fans eher schlecht als
    > recht bedient, und dann gibt es jetzt förmlich eine Flut an Serien und dann
    > ist es dem einen zu wissenschaftlich, dem anderen passen die Schaupspieler
    > nicht und überhaupt ist sowie alles doof.
    >
    > Die Serie glänzt leider nicht mit gleichbleibender Qualität, und man hat
    > komischerweise das Gefühl das gerade nach der Übernahme durch Amazon nicht
    > viel vorwärts gegangen ist, aber insgesamt ist es eine schöne Erzählung,
    > und doch spannender als vieles andere was so auf dem Serienmarkt kreucht
    > und fleucht...

    Was sagst Du mir das? Ich bin durchaus zufrieden mit der TV-Serie und absolut begeistert von der Buchserie.

  17. Re: Komische Serie

    Autor: Anonymouse 26.11.20 - 09:12

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden.
    > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within
    > Fiction sozusagen.
    >

    Und wer hat die Definition nun festgelegt? Du? Es gibt einfach verschiedene Sub-Genres, auch im SciFi - und das ist auch völlig in Ordnung. Da hat niemand irgendwas nicht verstanden...

    Ich finde sowas wie bei Expanse auch wesentlich spannender, als ein Universum, wo man einfach jeden "Quatsch" mit irgendeiner dunklen Energie rechtferigen kann. Aber auch das macht eine Serie ja nicht schlecht.

  18. Re: Komische Serie

    Autor: Anonymouse 26.11.20 - 09:14

    Berzerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Deutsche Synchro ist bei 99% aller synchronisierten Produkte schlecht. Mein
    > Beileid an alle die sich deutsche "cringe"-onisierten Produkte geben ~

    Sorry, aber selbst als OTon-Philer braucht man solchen blödsinn nicht schreiben.
    Das Synchronisationen nicht ans Original herankommen und einiges dabei verloren geht, liegt nunmal in der Natur der Sprache. Aber deshalb sind nicht 99% schlecht.

  19. Re: Komische Serie

    Autor: Trollversteher 26.11.20 - 09:46

    >Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden. Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in Einklang stehen,

    Eigentlich ist das genau die Definition von klassischer bzw. sog. "Hard" Science Fiction...

    >sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within Fiction sozusagen.

    Das ist nur eine Sub-Kategorie der Science Fiction - nenn es Science Fantasy, Space Opera oder "fantastische Literatur".

    >Vielleicht hängt das aber auch mit der heutigen SciFi-Gemeinde zusammen die bei jedem Widerspruch zu unserer Wissenschaft direkt nen Shitstorm lostreten.

    Es war eigentlich schon immer so, dass es Anhänger beider Lager gab, die sich jeweils abfällig über die Standardwerke der "anderen" geäussert haben. Die guten alten "Star Trek vs. Star Wars" - Fan-Kriege sind nur ein klassisches Beispiel dafür. Und auch in den 50ern oder 60ern gab es bereits "Hard Science Fiction" die sich streng an wissenschaftliche Machbarkeit auf Basis des damaligen Wissenstandes orientiert hat, und "Fantastische Science Fiction" bei der die Zukunftsvision mehr eine interessante Kulisse und Spielwiese für philosophische Gedankenspiele und spannende Geschichten/Charakterentwicklungen darstellte.

  20. Re: Komische Serie

    Autor: kayozz 26.11.20 - 09:53

    derLaie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es genau umgekehrt. Ich bin SciFi begeistert aber diese
    > Zukunfts"vision" die sich wirklich jeder ausmalen kann wenn er nur eine
    > halbe Stunde heutige Technologie in die Zukunft interpoliert ist
    > schlichtweg langweilig.
    >
    > Ich denke bei The Expanse hat man SciFi einfach nicht richtig verstanden.
    > Es geht nicht warum Dinge zu erfinden die mit unserer Wissenschaft in
    > Einklang stehen, sondern darum dass es eine Wissenschaft in der Welt die
    > man erschaffen hat gibt, die das was dort passiert erklärt. Science within
    > Fiction sozusagen.

    Ich bin auch Sci-Fi begeistert und liebe Geschichten wie z.B von Liu Cixin (Three Body) die neben den bekannten Warp / Beamen / Laser Technologien etc. neue Ideen bringen, die so abgehoben sind, dass ich mir die vorher nicht selber vorstellen konnte und dabei trotzdem glaubwürdig wirken.

    Aber ich liebe auch die Expanse (Buchreihe), vor allem wegen dem Realismus und den Monatelangen reisen durch unser Sonnensystem mit den "alltäglichen" Problemen (Sterbe ich durch die Rakete die mein Raumschiff verfolgt, oder an den G-Kräften, wenn ich zu schnell beschleunige). Leider ist genau dieser Aspekt in der Serie zu kurz gekommen.

    Sci-Fi ist immer auch ein Spiegel der Gegenwart und im Gegensatz zu den 90ern mit den Heile-Welt Utopien wie in Star Trek TNG sind aktuell, auch bei Expanse, Konflikte zwischen verschiedenen Parteien (Erde, Mars, Gürtel) ein großer Teil der Sci-Fi Literatur.

    Im übrigen ist das Sci-Fi Genre so weit gefasst, dass praktisch jede Geschichte, die, ob sie nur in der Zukunft, Vergangenheit, Gegenwart spielt und auch nur ein Detail einfügt, dass aktuell bzw. zu der Zeit in der das spielte, noch nicht möglich war/ist: Siehe Novum https://de.wikipedia.org/wiki/Science-Fiction

    Sehr gutes Beispiel für einen Sci-Fi Film, dem man es fast nicht anmerkt: Her

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