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Bin skeptisch mit dem 1-Chip-Analogrechner
Autor: fanreisender 30.11.23 - 15:33
Analogrechner waren klasse, solange es um Addieren, Differenzieren und Integrieren ging. Multiplizieren? Tricky, über logarithmische Diodenkennlinien. Und vor allem war der Wertebereich der Analogrechner beschränkt. +/- U(max) mehr ging halt nicht.
Da musste man bei mehrstufigen Differentialgleichungen schon sehr aufpassen, dass nirgendwo der Wertebereich überschritten wurde. Klar, wurde eine solche Überschreitung angezeigt, nur musste man halt das ganze Modell so durchdenken, dass man innerhalb der Grenzen blieb. Und diese andererseits auch möglichst ausnutzte. Speziell die bereits erwähnten Multiplikatoren wurden bei kleinen Werten sehr ungenau.
Diese Probleme verschwinden auch bei einer 1-Chip-Lösung nicht.
Für Ausbildungszwecke waren die Analogrechner freilich klasse. Differentialgleichung zusammenstöpseln, einschalten und sofort die Lösung sehen. Oder noch besser, Systeme von Differentialgleichungen. -
Re: Bin skeptisch mit dem 1-Chip-Analogrechner
Autor: JouMxyzptlk 30.11.23 - 16:49
Aber nur mit solchen Werteüberschreitungen und Überschwingungen bekommst du die coolen Sounds hin! Davor ist es doch nur Gefiepe...



