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netz Infrastruktur verstaatlichen
Autor: Anonymer Nutzer 09.06.15 - 22:08
Und schon hat sich das ganze.
Infrastruktur braucht nicht in Privathand sein. Siehe Wasser, Straßen, Abwasser u.s.w. -
Re: netz Infrastruktur verstaatlichen
Autor: Eahlstan 09.06.15 - 22:13
Am Zustand der Straßen sieht man ja wie hervorragend das funktioniert...
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Re: netz Infrastruktur verstaatlichen
Autor: EWCH 09.06.15 - 22:19
Viel wichtiger als der aktuelle Besitzer (Staat oder Privat) ist die Konkurenz.
Wer immer ein unangreifbares Monopol hat wird dieses ausnutzen.
Die Rueckverstaatlichung der Netze kann auch nur jemand fordern der die Kommunikationswueste der staatlichen Post/Telekom nicht erlebt hat.
Waehrend in den USA Internet schon Standard war bot die Telekom ISDN Standleitungen fuer 3000 DM/Monat an. Selbst Ortsgespraeche waren richtig teuer - sogar teurer als Ferngespraeche in den USA von der Ost zur Westkueste. Dort
waren uebrigens Ortsgespraeche kostenlos und ein Ortsgespraech war alles innerhalb des Bundesstaates. -
Re: netz Infrastruktur verstaatlichen - der Gesetzgeber sei gefordert
Autor: Dumpfbacke 09.06.15 - 22:39
Prinzeumel schrieb:
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> Und schon hat sich das ganze.
>
> Infrastruktur braucht nicht in Privathand sein. Siehe Wasser, Straßen,
> Abwasser u.s.w.
Klar, noch nicht genug GEZ bezahlt?
PKW Maut/ Infrastrukturabgabe kommt auch noch. Aber keine Mautstellen, damit Ausländer und Kriminelle schnell und einfach über die Grenze fahren können.
26¤ (18¤ GEZ und 8¤ PKW Maut) bezahlt man in Zukunft und was bekommt man dafür?
Vorgelebte Vetternwirtschaft auf sämtlichen Kanälen.
Erinnert grob an die Geschichten aus Serien wie Dallas. Oh, das Geld wird knapp, was machen wir den da? Einfach mal Gebühren erhöhen, dann gibt es wieder Gewinne.
mfg -
Re: netz Infrastruktur verstaatlichen
Autor: Anonymer Nutzer 11.06.15 - 14:00
Eahlstan schrieb:
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> Am Zustand der Straßen sieht man ja wie hervorragend das funktioniert...
Ich weiß net wo du so rumgurgst aber auf den Autobahnen und Bundesstraßen auf denen ich unterwegs bin habe ich keinen Grund für Beanstandungen finden können bisher. -
Re: netz Infrastruktur verstaatlichen - der Gesetzgeber sei gefordert
Autor: Anonymer Nutzer 11.06.15 - 14:05
Dumpfbacke schrieb:
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> Prinzeumel schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Und schon hat sich das ganze.
> >
> > Infrastruktur braucht nicht in Privathand sein. Siehe Wasser, Straßen,
> > Abwasser u.s.w.
> Klar, noch nicht genug GEZ bezahlt?
> PKW Maut/ Infrastrukturabgabe kommt auch noch. Aber keine Mautstellen,
> damit Ausländer und Kriminelle schnell und einfach über die Grenze fahren
> können.
>
> 26¤ (18¤ GEZ und 8¤ PKW Maut) bezahlt man in Zukunft und was bekommt man
> dafür?
> Vorgelebte Vetternwirtschaft auf sämtlichen Kanälen.
> Erinnert grob an die Geschichten aus Serien wie Dallas. Oh, das Geld wird
> knapp, was machen wir den da? Einfach mal Gebühren erhöhen, dann gibt es
> wieder Gewinne.
>
> mfg
GEZ könnte billiger sein wenn der Sumpf bei den öffentlichen mal trocken gelegt werden würde.
Grundsätzlich befürworte ich jedoch einen öffentlichen Rundfunk.
Maut? Als deutscher Staatsbürger wird die Maut mit der Kfz Steuer verrechnet.
Im übrigen nur weil einige Dinge unter staatsführung nicht optimal laufen heißt das nicht das es grundsätzlich schlecht wäre.
Wie ich ja schon erwähnte, Wasser Versorgung ist in öffentlicher Hand und ich hoffe und bete das das auch so bleiben wird. -
Re: netz Infrastruktur verstaatlichen
Autor: Anonymer Nutzer 11.06.15 - 14:22
EWCH schrieb:
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> Viel wichtiger als der aktuelle Besitzer (Staat oder Privat) ist die
> Konkurenz.
> Wer immer ein unangreifbares Monopol hat wird dieses ausnutzen.
> Die Rueckverstaatlichung der Netze kann auch nur jemand fordern der die
> Kommunikationswueste der staatlichen Post/Telekom nicht erlebt hat.
> Waehrend in den USA Internet schon Standard war bot die Telekom ISDN
> Standleitungen fuer 3000 DM/Monat an. Selbst Ortsgespraeche waren richtig
> teuer - sogar teurer als Ferngespraeche in den USA von der Ost zur
> Westkueste. Dort
> waren uebrigens Ortsgespraeche kostenlos und ein Ortsgespraech war alles
> innerhalb des Bundesstaates.
Das Problem zu staatstelekom Zeiten war eher das Misswirtschaft herrschte und die Rahmenbedingungen falsch waren.
Mit entsprechenden Vorgaben das das Netz flächendeckend mit mindestgeschwindigkeiten ausgebaut sein muss wäre das zu lösen.
Die Preise der Anbieter unterscheiden sich doch eh nur um wenige Euro. Die Ersparnis ist also für den einzelnen eher gering. Der Preis dafür aber ziemlich hoch wenn auf Grund der Privatisierung nun angefangen wird das die netz Betreiber den Wegelagerer spielen und die Kapazitäten verknappen.
Welches Interesse sollte ein netzbetreiber haben sein Netz so auszubauen das alle genug Kapazität haben wenn es doch geplant ist Kunden wie auch inhalsanbieter dafür abzukassieren das die Daten zügig durch das Netz kommen?
Wozu kann man eine teure 100 MBit Leitung mieten wenn der netzanbieter sagt das er nicht gewährleisten kann das ich die angeforderten Inhalte auch mit dieser Geschwindigkeit abrufen kann?
Ich soll dafür zahlen das ich mit 100 MBit empfangen kann und der inhalsanbieter soll dafür zahlen das er mit 100 MBit senden kann. Uuuuund der InhaltsAnbieter wie auch der Konsument soll nun auch dafür zahlen damit die Daten die mit 100 MBit rausgehen nicht unterwegs mal eben geparkt werden.
Das ganze ist das gleiche Konzept wie bei den OCH....gratis mit 50kbit ziehen. Will man die geschwindigkeit die die eigene Leitung hergibt so muss man premium account kaufen.
Nur das ich bei meinem ISP kein gratisInternet habe das ich dann mit premiumAccount aufstocken könnte.
Wenn die ISP mehr Geld haben wollen für ihren netzausbau sollen sie einfach die anschlusspreise auf beiden seiten erhöhen und nicht die netz Neutralität abschaffen wollen.



