1. Foren
  2. Kommentare
  3. Sonstiges
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › App-Store-Provisionen: US-Politiker…

Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: spyro2000 19.06.20 - 08:38

    Ernsthafte Frage, Apple traue ich alles zu in dieser Hinsicht...

  2. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: schap23 19.06.20 - 08:44

    Wenn es eine Bezahlfunktion in der App geben würden, dann ja. Ansonsten kennt Apple eine Ausnahmen: die sogenannte Reader-App. Kunden kaufen sich das Abo auf der Website von Netflix und können dann die Netflix-App benutzen, um den Inhalt abzurufen.

    Wie man aber an Hey sieht, ist die Einstufung durch Apple als Reader-App recht willkürlich. An große wie Netflix und Spotify trauen sie sich nicht recht ran. Aber z.B. Apps zum Streamen von Spielen wurden häufig nicht zugelassen.

  3. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: hpary 19.06.20 - 08:59

    Netflix bezahlt man auf der Webseite. Geht in der App glaube ich gar nicht.

  4. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: elidor 19.06.20 - 09:10

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es eine Bezahlfunktion in der App geben würden, dann ja. Ansonsten
    > kennt Apple eine Ausnahmen: die sogenannte Reader-App. Kunden kaufen sich
    > das Abo auf der Website von Netflix und können dann die Netflix-App
    > benutzen, um den Inhalt abzurufen.
    >
    > Wie man aber an Hey sieht, ist die Einstufung durch Apple als Reader-App
    > recht willkürlich. An große wie Netflix und Spotify trauen sie sich nicht
    > recht ran. Aber z.B. Apps zum Streamen von Spielen wurden häufig nicht
    > zugelassen.

    Nein, eigentlich ist die Definition einer Reader App recht klar. Bei Netflix & Co kannst du dir auswählen, was du sehen möchtest und es dann sehen. Die einzige Information, die also von der Netflix App an die Server übertragen wird ist, was gesehen werden soll, ansonsten ist die Übertragung recht einseitig.
    Bei Apps wie Spielestreaming hast du aber eine dauerhafte Interaktion. Du "liest" also nicht nur, sondern hast einen nennenswerten Anteil an Interaktion.
    Wenn man in der Hey App die Mails nur empfangen könnte, dann wäre das kein Problem und Apple würde die App zulassen. Das ist aber nicht der Fall. Du kannst dort auch Inhalte erstellen (Mails schreiben) und diese verschicken. Damit fällt das für Apple aus dem Bereich der Reader Apps raus.

  5. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: PiCelli 19.06.20 - 09:10

    Ich sehe das Problem an der ganzen Sache ehrlich gesagt nicht. Apple (oder auch jeder beliebige Andere Anbieter) stellt seine Reichweite und seine Kunden zur verfügung, damit das Produkt überhaupt irgendwem bekannt würde und will dafür einen Teil vom Kuchen abhaben. Der App Anbieter könnte es ja auch so einreichten das man auf seiner Internetseite eine kostenpflichtiges Kundenkonto anlegen muss mit dem man sich dann in die App einloggen kann. Dann wäre es das gleiche Prinzip wie bei Netflix, Disney+, Office 365 etc. dann würde Apple vielleicht noch eine kleine Provision kriegen dafür das die App im Appstore angezeigt wird (da kenne ich das Vorgehen nicht), aber dafür wäre die mögliche Kundschaft auch viel geringer, weil der Anbieter selbst dafür sorgen muss das potentielle Kunden sein Angebot sehen.

    Und ein bisschen Offtopic, was genau tut diese E Mail App eigentlich das man dafür bezahlen soll wo man Apps und Programme für E Mails doch noch und nöcher kostenfrei hinterhergeworfen bekommt?

  6. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: Brainfreeze 19.06.20 - 09:20

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schap23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn es eine Bezahlfunktion in der App geben würden, dann ja. Ansonsten
    > > kennt Apple eine Ausnahmen: die sogenannte Reader-App. Kunden kaufen
    > sich
    > > das Abo auf der Website von Netflix und können dann die Netflix-App
    > > benutzen, um den Inhalt abzurufen.
    > >
    > > Wie man aber an Hey sieht, ist die Einstufung durch Apple als Reader-App
    > > recht willkürlich. An große wie Netflix und Spotify trauen sie sich
    > nicht
    > > recht ran. Aber z.B. Apps zum Streamen von Spielen wurden häufig nicht
    > > zugelassen.
    >
    > Nein, eigentlich ist die Definition einer Reader App recht klar. Bei
    > Netflix & Co kannst du dir auswählen, was du sehen möchtest und es dann
    > sehen. Die einzige Information, die also von der Netflix App an die Server
    > übertragen wird ist, was gesehen werden soll, ansonsten ist die Übertragung
    > recht einseitig.
    > Bei Apps wie Spielestreaming hast du aber eine dauerhafte Interaktion. Du
    > "liest" also nicht nur, sondern hast einen nennenswerten Anteil an
    > Interaktion.
    > Wenn man in der Hey App die Mails nur empfangen könnte, dann wäre das kein
    > Problem und Apple würde die App zulassen. Das ist aber nicht der Fall. Du
    > kannst dort auch Inhalte erstellen (Mails schreiben) und diese verschicken.
    > Damit fällt das für Apple aus dem Bereich der Reader Apps raus.

    Mir erschliesst sich trotzdem nicht, warum bei einer Reader-App kein In-App-Verkauf des Abos notwendig ist, bei allen anderen schon.
    Nur weil einige Apps mehr Interaktion für den Anwender anbieten, will Apple, dass die Abos auch über die App gekauft werden müssen.

  7. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: SuperHorst 19.06.20 - 09:26

    PiCelli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das Problem an der ganzen Sache ehrlich gesagt nicht. Apple (oder
    > auch jeder beliebige Andere Anbieter) stellt seine Reichweite und seine
    > Kunden zur verfügung, damit das Produkt überhaupt irgendwem bekannt würde
    > und will dafür einen Teil vom Kuchen abhaben. Der App Anbieter könnte es ja
    > auch so einreichten das man auf seiner Internetseite eine kostenpflichtiges
    > Kundenkonto anlegen muss mit dem man sich dann in die App einloggen kann.
    > Dann wäre es das gleiche Prinzip wie bei Netflix, Disney+, Office 365 etc.
    > dann würde Apple vielleicht noch eine kleine Provision kriegen dafür das
    > die App im Appstore angezeigt wird (da kenne ich das Vorgehen nicht), aber
    > dafür wäre die mögliche Kundschaft auch viel geringer, weil der Anbieter
    > selbst dafür sorgen muss das potentielle Kunden sein Angebot sehen.
    >
    > Und ein bisschen Offtopic, was genau tut diese E Mail App eigentlich das
    > man dafür bezahlen soll wo man Apps und Programme für E Mails doch noch und
    > nöcher kostenfrei hinterhergeworfen bekommt?

    Ich denke das Problem ist weniger die Gebühr, sondern viel mehr die Höhe. 1/3 fürs nichts tun einstreichen ist dreist.

  8. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: hellsnood 19.06.20 - 09:30

    Aber genau das ist ja das Problem in dem Fall. Apple bemängelt, dass die App nur genutzt werden kann, wenn man ein Abo abgeschlossen hat. Dieses Abo kann man aber nicht in der App selbst abschließen. Wenn das Abo in der App abgeschlossen werden würde, gingen 30% an Apple.

    Also der E-Mail-Dienst hat es so versucht, wie von dir beschrieben, wird aber abgelehnt.

  9. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: JPanse 19.06.20 - 09:58

    PiCelli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der App Anbieter könnte es ja
    > auch so einreichten das man auf seiner Internetseite eine kostenpflichtiges
    > Kundenkonto anlegen muss mit dem man sich dann in die App einloggen kann.

    Aber genau das ist doch das Problem. Genau so wollte es der Appanbieter machen und genau das lässt Apple bei dieser App nicht zu.

  10. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: Teeklee 19.06.20 - 10:05

    JPanse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiCelli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der App Anbieter könnte es ja
    > > auch so einreichten das man auf seiner Internetseite eine
    > kostenpflichtiges
    > > Kundenkonto anlegen muss mit dem man sich dann in die App einloggen
    > kann.
    >
    > Aber genau das ist doch das Problem. Genau so wollte es der Appanbieter
    > machen und genau das lässt Apple bei dieser App nicht zu.

    Ist es bei Netflix aber nicht exakt gleich gelöst? Aber anscheinend gelten die Regeln nicht für jeden gleich...

  11. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: cruse 19.06.20 - 15:28

    jo, das ist ja auch der aufhänger der hey-macher.

    Heute so und morgen so, je nach Mitarbeiter und Tageszeit.
    Und das geht schon seit Jahren so und die Jungs von Hey (hab den Firmennamen jetzt vergessen ^^) sind ja nicht die einzigen.

    Ich hoffe ja Apple wird zerschlagen, geht pleite und alle iphones fangen sofort Feuer, aber wird vermutlich nicht passieren ^^

  12. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: ChMu 19.06.20 - 16:12

    Teeklee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JPanse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > PiCelli schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Der App Anbieter könnte es ja
    > > > auch so einreichten das man auf seiner Internetseite eine
    > > kostenpflichtiges
    > > > Kundenkonto anlegen muss mit dem man sich dann in die App einloggen
    > > kann.
    > >
    > > Aber genau das ist doch das Problem. Genau so wollte es der Appanbieter
    > > machen und genau das lässt Apple bei dieser App nicht zu.
    >
    > Ist es bei Netflix aber nicht exakt gleich gelöst? Aber anscheinend gelten
    > die Regeln nicht für jeden gleich...

    Netflix ist eine reader App und kaum jemand wuerde Netflix auf dem iPhone abonieren da nicht der Haupt client. Netflix hat man (tv, tvbox, Computer) und hat die reader App um sich auch am iPhone damit einwaehlen zu koennen.
    Ein e-mail client ist keine reader App da sie zum selbst Erstellen der Inhalte genutzt wird. Es gibt dutzende von e-mail clients. Sogar welche die Geld wollen, wofuer auch immer. Keine laeuft ausserhalb des Apple pay Systems, geht nicht. Die einzigste Moeglichkeit waere die App fuer free mail zu oeffnen, was der Herstelller nicht will. Ausserdem koennte er natuerlich eine Web App nehmen, sogar mit Zahl Link, keinerlei Problem, will er auch nicht. Er will eine App um im AppStore gefunden werden zu koennen, also eine Leistung von Apple, will aber nicht dafuer bezahlen.
    Ist alles Verhandlungssache. Netflix und seit neuestem auch Amazon, wo man nun ppv Content OHNE Apple Steuer ordern kann, haben diesen Zugang mit Sicherheit auch nicht gratis bekommen, das hat 2 Jahre Verhandlungen gebraucht und wird nun, ganz leise, als Feature angeboten. Aber glaube mal nicht, das Apple das einfach so abgibt.
    Nur ist es Apples Angelegenheit wie sie ihre clients behandeln. Ja, man kann “unfair” schreien, und? Seit wann ist das Leben fair? Wo Millionen oder Milliarden im Raum stehen, werden die Regeln eben angepasst.
    “Hey” hat nicht annaehernd die Bedeutung, Marktmacht oder ein Produkt welches in irgendeiner Weise Verhandlungen wegen ein paar tausend Dollar rechtfertigt. Dafuer gibt es Regeln und die muessen erst mal eingehalten werden. Fuer die paar Hansel welche $100 fuer ein e-mail client ausgeben wollen, lohnt das kaum.

  13. Re: Müssen Netflix & Co. auch 30 "Gebühren" an Apple abdrücken?

    Autor: wo.ist.der.käsetoast 20.06.20 - 08:30

    Spotify und Netflix haben deshalb die Möglichkeit das Abo in der Apple app abzuschließen entfernt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), Berlin (Remote-Office möglich)
  2. ED. ZÜBLIN AG, Stuttgart
  3. Bayern Card-Services GmbH, München
  4. Basler AG, Ahrensburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. 22,99€
  3. 40,49€
  4. (-15%) 25,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de