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  5. › Apple: Macbook Pro haben doppelten…

Preise einfach nur krank

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  1. Preise einfach nur krank

    Autor: Blade 12.07.18 - 17:56

    Insgesamt finde ich es ja gut, dass sich Apple endlich mal dazu durchringt aktuelle Hardware anzubieten. Aber wenn ich mir die Preise für Deutschland anschaue - das ist einfach nur abartig überteuert!

    Früher hat man für < 3000 EUR n 15 Zoll MacBook Pro maximal ausgestattet bekommen. Heute ist man das doppelte los. Also entweder wir haben eine massive Inflation - wovon ich nicht ausgehe - oder Apple meint sie müssen noch mehr EUROs aus Ihren Kunden herausquetschen.

    Ich finde das einfach ne Frechheit. Apple tut sich damit auch keinen Gefallen, da auch Firmen nicht unendlich viel Geld für Hardware für Ihre Mitarbeiter ausgeben wollen. Mein letztes Macbook (2015er) lag unter 3k und wurde gerade so noch genehmigt. Einzig die 1TB SSD ist nicht drin, was mich bis heute jeden Tag ankotzt da nur 20 GB Speicher frei habe. Wenn ich meinem Chef nun 3 Jahre später nach einem MacBook für 4500 oder 5500 EUR frage (um eine bessere Hardware zu bekommen), werde ich nur Spott ernten. So verkauft Apple nichts!

    Vorallem die default Configuration mit 256 GB SSD und 512 SSD (für 3500 EUR) sind eine einzige Frechheit. Kein Schwein kommt mit sowenig Speicher aus oder will permanent mit einer Samsung SSD per USB rummlaufen. Bei einem 3500 EUR Notebook erwarte ich 2 TB SSD im Jahr 2018 einfach. Auch der Aufpreis von 500 EUR für bisschen RAM ist eine Frechheit. 200 EUR, ok. 300 EUR - wenns sein muss. Aber gleich 500 EUR? Das alte Modell aus 2015 hatte schon 16 GB RAM. Aus welchem Grund soll ich auf ein 2018er Modell wechseln, wenn ich mir mehr Speicher nicht leisten kann? Die TouchBar und Butterfuck Tastatur sind jedenfalls keine Argument - eher Gegenargumente!

    Einzig der Aufpreis für die CPU ist noch irgendwo ok. Wobei dort vermutlich bei den meisten gespart wird. Hätte Apple hier weniger zugelangt (die tatsächlichen Kosten sind doch deutlich geringer!!), würden viel mehr Leute die große CPU nehmen.

    Schade. Ich seh mich schon in paar Jahren wieder auf nem Dell (XPS) arbeiten - da hier wenigstens die Preis/Leistung noch irgendwo stimmt. Dabei habe ich überhaupt keinen Bock mehr auf Windows. Aber was will man machen? Meine Firma wird es nicht mehr zahlen und privat nehme ich für meinen Arbeitgeber nicht das Geld eines Kleinwagens für Arbeitsmittel in die Hand.

    Apple macht sich selbst kaputt mit dieser Preispolitik. Würde man für 3500 EUR was vernüftiges Anbieten, hätte ich schon ein neues MacBook Pro geordert. 5500 EUR sind leider 2k zuviel.

  2. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: deefens 12.07.18 - 18:21

    Dem kann man nur zustimmen. Ich würde gerne mein 2014er Pro 13 Zoll auf ein aktuelleres 13er upgraden um damit vernünftig ein 4k-Display ansteuern zu können, aber seit den Touchbar-Modellen haben die Preise massiv angezogen. Ein Dilemma, da ich mir die Rückkehr zu Windows ebenfalls nicht vorstellen kann, und allein das Touchpad ist so genial beim MacBook dass mir kein anderes Modell in die Tüte kommt.

  3. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: redmord 12.07.18 - 18:27

    Abwarten bis die ein wirklich neues Modell rausbringen ohne fehlerhaft konstruierter Tastatur.

  4. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Ely 12.07.18 - 18:37

    Die Preisangabe ist in DM ;-)

    Nee, Schmarrn. Ich finde die Kurse auch irre. Seit einer Woche habe ich ein gebrauchtes MBA 2017, gekostet hat es 720 Euro, die Batterie hat erst sechs Ladezyklen durch und mehr Kapazität als der Nennwert. Das Ding wurde lt. Angaben kaum genutzt und so sieht es aus.

    Ein recht mobiles Ding mit einer enormen Batterielaufzeit und ob des sehr geringen Strombedarfs mit guter Möglichkeit, es an 12 Volt zu betreiben (Wohnmobil). Für mich bekommt man beim MBA einen ordentlichen Gegenwert.

    Stationär nutze ich einen Windows-PC, ich bin in beiden Welten unterwegs.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.18 18:38 durch Ely.

  5. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Netspy 12.07.18 - 18:50

    Nur interessehalber: Welches vergleichbare Notebook gibt es mit 2 TB SSD für 3.500 Euro? Mit vergleichbar meine ich jetzt nicht die Touchbar aber zumindest ein vergleichbares Display sollte es schon haben.

  6. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: redmord 12.07.18 - 18:56

    Nimm irgendein gutes Gerät für 1300 - 2700 ¤, die Auswahl ist groß. Eine 2 TB-SSD fängt bei 650 ¤ an. Kannst du nicht selber? Zieh 100 ¤ vom Preis ab und lass es beim IT-Schuppen deiner Wahl machen.

  7. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Netspy 12.07.18 - 18:58

    Das ist keine Antwort und für 650 Euro bekommst du nicht mal ansatzweise eine vergleichbare SSD, wie sie in MacBooks verbaut ist.

  8. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Absurd 12.07.18 - 19:16

    Dell XPS 15, mit 32GB RAM, 2 TB SSD, i9-8950HK (4.8 GHz), 4K Display (sogar mit Touch!): Kostenpunkt 3000 ¤

    Vergleichbares Macbook: 5500¤

  9. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: redmord 12.07.18 - 19:30

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist keine Antwort und für 650 Euro bekommst du nicht mal ansatzweise
    > eine vergleichbare SSD, wie sie in MacBooks verbaut ist.

    Das sagt wer?
    Ist dir die Samsung SSD 970 EVO 2TB, M.2 via NVMe nicht gut genug?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.18 19:33 durch redmord.

  10. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Netspy 12.07.18 - 20:03

    Danke. Macht keinen schlechten Eindruck.

  11. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Absurd 12.07.18 - 20:17

    Die fehlenden 32GB Ram und die sinnlose Umstellung auf USB-C ONLY waren für mich letztes Jahr der Grund von MacBook Pro auf Dell XPS 15 umzusteigen, kann es soweit nur empfehlen. Letztes Jahr gab es auch noch USB-C + USB-A + HDMI Anschlüsse, inzwischen stellt Dell teilweise auch mehr auf USB-C only um.

  12. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Blade 12.07.18 - 21:04

    Absurd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dell XPS 15, mit 32GB RAM, 2 TB SSD, i9-8950HK (4.8 GHz), 4K Display (sogar
    > mit Touch!): Kostenpunkt 3000 ¤
    >
    > Vergleichbares Macbook: 5500¤

    Genau das meine ich. 500 EUR Aufpreis wäre mir das MacOS vielleicht noch wert. Aber keine 2500 EUR. Sorry Apple, aber so werdet Ihr langfristig viele Kunden verlieren die Ihre alten MacBooks nicht mehr gegen aktuelle Modelle eintauschen. Weniger Kunden -> weniger Anreiz für Entwickler professionelle Software für MacOS anzubieten -> Weniger gute Software -> Noch weniger Kunden. Apple tut sich damit selbst keinen Gefallen. Nur sind sie zu blöd es zu merken.
    Und mal ganz ehrlich. 2500 - 3500 EUR für ein Notebook ist ohnehin schon eine Hausnummer. Das gibt eigentlich nur aus, wer das beruflich nutzt. Aber 4500 - 5500 EUR. Wtf?!

  13. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: anonym 12.07.18 - 22:11

    Absurd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die fehlenden 32GB Ram und die sinnlose Umstellung auf USB-C ONLY waren für
    > mich letztes Jahr der Grund von MacBook Pro auf Dell XPS 15 umzusteigen,
    > kann es soweit nur empfehlen. Letztes Jahr gab es auch noch USB-C + USB-A +
    > HDMI Anschlüsse, inzwischen stellt Dell teilweise auch mehr auf USB-C only
    > um.

    Ich persönlich finde das gar nicht mal so schlimm. hatte damals direkt zum HP Spectre gegriffen und nicht Dell XPS genommen, weil ich doch das Laden per USB-C&USB-PD sehr angenehm finde. Wenn ich jetzt unterwegs bin, hab ich ein Netzteil mit, mit dem ich alle Geräte laden kann.

    Jedoch hab ich im Gegensatz zum neuen XPS genauso 2x USB-C & 1x A. Brauch also für die Maus keinen Adapter :D

  14. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Iomega 12.07.18 - 23:01

    Also ich kenne einige Pros die mit 255 GB auskommen. Warum sollte diese Option nicht angeboten werden wenn es Leute gibt denen das reicht? Mann kann ja ach mehr haben....

  15. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: ticaal 12.07.18 - 23:40

    Blade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Absurd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dell XPS 15, mit 32GB RAM, 2 TB SSD, i9-8950HK (4.8 GHz), 4K Display
    > (sogar
    > > mit Touch!): Kostenpunkt 3000 ¤
    > >
    > > Vergleichbares Macbook: 5500¤
    >
    > Genau das meine ich. 500 EUR Aufpreis wäre mir das MacOS vielleicht noch
    > wert. Aber keine 2500 EUR. Sorry Apple, aber so werdet Ihr langfristig
    > viele Kunden verlieren die Ihre alten MacBooks nicht mehr gegen aktuelle
    > Modelle eintauschen. Weniger Kunden -> weniger Anreiz für Entwickler
    > professionelle Software für MacOS anzubieten -> Weniger gute Software ->
    > Noch weniger Kunden. Apple tut sich damit selbst keinen Gefallen. Nur sind
    > sie zu blöd es zu merken.

    Es geht hier um eins (oder das?) der am höchsten bewerteten Unternehmen weltweit… aber Blade aus dem Golem Forum kann die Marktlage natürlich besser abschätzen ;)

    > Und mal ganz ehrlich. 2500 - 3500 EUR für ein Notebook ist ohnehin schon
    > eine Hausnummer. Das gibt eigentlich nur aus, wer das beruflich nutzt. Aber
    > 4500 - 5500 EUR. Wtf?!

    Die privaten Anwender holen sich Standardausstattung von 1800-2500¤. Das gleiche würden sie bei anderen Anbietern machen… die am höchsten ausgestattete Variante ist nichts für den Massenmarkt.

  16. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Netspy 12.07.18 - 23:44

    Na ja, aber auch wenn du es merkst, muss es ja nicht unbedingt stimmen. Apple geht es blendet und die Preise sind schon lange so hoch. An toller Software mangelt es auch nicht und als Entwickler fühle ich mich bei Apple schon ganz wohl.

    Was natürlich nicht heißt, dass ich die Aufpreise gut finde. Ich denke auch, dass Apple da wirklich übertreibt.

  17. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: anonym 13.07.18 - 01:24

    ticaal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blade schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Die privaten Anwender holen sich Standardausstattung von 1800-2500¤. Das
    > gleiche würden sie bei anderen Anbietern machen… die am höchsten
    > ausgestattete Variante ist nichts für den Massenmarkt.

    1. Würde ich sagen, der Massenmarkt nich ist irgendwo zwischen 500 & 1000¤.

    2. Mein HP Spectre 13-ae046ng ist immernoch 1000¤ billiger bei nahezu gleicher Ausstattung (sofern machbar). Und den Preis Empfind ich schon als absolute Schmerzgrenze.

  18. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: Runaway-Fan 13.07.18 - 06:43

    Apples "Pro"-dukte waren noch nie für den Massenmarkt.
    Weder Mac Pro, weder Macbook Pro noch iPad Pro.

  19. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: pre3 13.07.18 - 07:43

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Apples "Pro"-dukte waren noch nie für den Massenmarkt.
    > Weder Mac Pro, weder Macbook Pro noch iPad Pro.

    Genau, darum sinkt Apples Anteil am Computermarkt auch wieder stetig.

    Mein letzter Kauf: Thinkpad X260, i7, 16GB, 512GB SSD neu für 899 Euro. Das ist aber schon wieder 5 Monate her und es war auch ein sehr günstiges Schnäppchen.

    Einen wechselbaren zweiten Zusatzakku (das Gerät ist hotswapfähig) mit 6 Zellen und zusätzlichen 72wh bekomme ich über Amazon als Originalakku für unter 70 Euro. Arbeitszeit ohne Steckdose ca. 20 Stunden.

  20. Re: Preise einfach nur krank

    Autor: nightkids 13.07.18 - 07:47

    die Preise zahlen doch die Äpple Jünger gerne :D

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