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Ein Plädoyer für Sachlichkeit

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  1. Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Walli981 02.11.19 - 00:00

    Wenn man sich den Artikel und die Meinungen hier im Forum so durchließt bekommt man ja fast schon den Eindruck, dass sich eben diese Leute noch nie mit de Produkt beschäftigt haben. Ich nutze Apple Geräte (so ziemlich alle) seit vielen Jahren aber sehe dennoch nicht alle Aspekte durch die rosarote Brille. Aber die Kritik hier ist in einigen Punkten unsachlich, subjektiv bis schlicht weg falsch.

    Kritikpunkt: Rückständige Oberfläche
    Ich weiß nicht wer aktuell definiert welches UI heutzutage fortschrittlich, modern oder für die Tonne ist. Netflix und Amazon Prime finde ich sehr unübersichtlich. Die Apple TV App bietet hier für mich nicht wirklich eine bessere Ordnung, eher etwas anders. Dennoch habe ich das Gefühl hier nicht völlig überladen zu werden. Das liegt vll. auch daran, dass der Ansatz ein anderer ist. Netflix bietet Streaming, Apple TV bietet eben daneben auch den Store. In dieser Hinsicht sollte man den Vergleich daher lieber zu Amazon Prime ziehen.

    Kritikpunkt: Keine Filterung nach Plus Inhalten
    Stimmt schlichtweg nicht. Sowohl in der iOS App, als auch auf dem Apple TV kann ich auf die Channels gehen und dann werden mir auch nur die Inhalte dieser angezeigt. Demnach ist die Filterung auch möglich.

    Kritikpunkt: Kein Bingewatching
    Ich habe gerade die Staffeln 1-9 von Akte X geschaut. Lasse ich die Folge samt Abspann durchlaufen startet danach die nächste Folge. Ab und zu kam es zum Start von anderen Sendungen, was aber ggf, einer fehlerhaften „als Nächstes“ Funktion liegt. Trotzdem wird mir nach Ende der Folge die nächste vorgeschlagen und ohne manuelles Eingreifen gestartet.

    Kritikpunkt: Schlechte Qualität der Serien
    Im Artikel wird lediglich auf die ZeitOnline Kritik hingewiesen. Auch diese habe ich mir durchgelesen und finde sie z.T. recht undifferenziert. Und wenn man solch eine Kritik im Artikel erwähnt, sollte man dann nicht auch nach anderen Meinungen suchen oder schauen wie die Userrezensionen sind? Ein endgültiges Urteil kann ich mir jedoch auch erst nach dem Schauen aller bisher verfügbaren Folgen bilden. Was jedoch in der Kritik benannt wird findet man zuhauf bei so ziemlich jedem Anbieter. Hier sind jedoch die Produktionshäuser gefragt ob die bestellte Serie gut oder schlecht ist. Ich schaue gerade „For All Man Kind“ und muss sagen, dass die ersten beiden Folgen einen guten bis sehr guten Eindruck machen. In der Filmgeschichte gibt es deutlich schlechtere Werke.

    Kritikpunkt: Fehlende Quantität
    Vielleicht sollte man auch hier fragen ob man die richtigen Anbieter zum Vergleich gewählt hat. So wie ich es in den letzten Monaten gelesen habe liegt der Fokus bei Apple nicht auf de, Konsumieren massenhafter Serien. Ein Ziel soll es wohl sein auch Filmpreise zu gewinnen, was natürlich nur mit Kinoausstrahlungen geht. Das ist aber ein gänzlich anderes Konzept als jenes von Netflix. Ich persönlich steige bei Netflix schon lange nicht mehr hinter der Masse an Serien durch um die für mich guten zu finden – auch ein Grund warum ich meinen Account dort bereits gekündigt habe.

    Kritikpunkt: Keine modernen Funktionen wie z.B. XRay
    Ja, das Überspringen von Intros wäre sehr wünschenswert. Da ist Apple definitiv hinterher. XRay wird auf dem Apple TV mit Siri ersetzt. Dort kann ich z.B. auch nach dem Schauspieler fragen. Allerdings ist die Funktion nicht so mächtig wie XRay – vielleicht nutze ich sie deswegen so selten. Mit dem Handy gehts einfach schneller und man kann gleich andere Dinge suchen. Die Kritik am stoppen und weiterschauen auf anderen Geräten ist für mich auch unverständlich. Habe das bei meinem Akte X Marathon ein paar mal gemacht und das hat soweit auch geklappt. Allerdings habe ich keinen FireTV Stick als Vergleich.

    Für mich ist viel Kritik des Artikel über die Apple TV App selbst und nicht über den Dienst. Einige Punkte an der App sind definitiv verbesserungswürdig, andere sind eher subjektiv. Mich erweckt der Eindruck, dass der Test nicht sonderlich sorgfältig bzw. eher oberflächlich war. Unter dem Strich hat Apple seinen Streamingdienst in eine bereits bestehende App integriert. Ob der Dienst 5¤ wert ist muss sich jeder selbst überlegen. Bisher bin ich da noch Ergebnisoffen aber es ist auch keine Unsumme, bei der ich Tränen bekomme. Die technischen Aspekte der App haben aber nichts mit dem Dienst zu tun.

  2. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Lemo 02.11.19 - 02:21

    Walli981 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Kritikpunkt: Keine Filterung nach Plus Inhalten
    > Stimmt schlichtweg nicht. Sowohl in der iOS App, als auch auf dem Apple TV
    > kann ich auf die Channels gehen und dann werden mir auch nur die Inhalte
    > dieser angezeigt. Demnach ist die Filterung auch möglich.

    Was bedeutet das mit den Channels? Gibts da nen Plus-Channel oder wie meinst du das?
    Edit:
    Im anderen Thread gelesen, es gibt da wohl den + Kanal aber selbst dort wird auf Kauf- und Leihinhalte verwiesen, wenn man sich dort was anschaut.

    > Kritikpunkt: Kein Bingewatching

    Es scheint ja im Test nicht geklappt zu haben.
    Kannst du das für mehrere Serien bestätigen?

    >
    > Kritikpunkt: Schlechte Qualität der Serien
    > Im Artikel wird lediglich auf die ZeitOnline Kritik hingewiesen. Auch diese
    > habe ich mir durchgelesen und finde sie z.T. recht undifferenziert. Und
    > wenn man solch eine Kritik im Artikel erwähnt, sollte man dann nicht auch
    > nach anderen Meinungen suchen oder schauen wie die Userrezensionen sind?

    Hab ich soeben mal auf den bekannten Bewertungsseiten gemacht. Kritiken sind eher schlecht.

    >
    > Kritikpunkt: Keine modernen Funktionen wie z.B. XRay
    > Die Kritik am stoppen und weiterschauen auf anderen Geräten
    > ist für mich auch unverständlich. Habe das bei meinem Akte X Marathon ein
    > paar mal gemacht und das hat soweit auch geklappt. Allerdings habe ich
    > keinen FireTV Stick als Vergleich.

    Merkste selber, oder? ;)


    > Für mich ist viel Kritik des Artikel über die Apple TV App selbst und nicht
    > über den Dienst.

    Nun, das ist ja die Entscheidung von Apple gewesen, man muss den Dienst aber schon so bewerten, wie er angeboten wird. Ob die drunterliegende App nun neu oder 10 Jahre alt ist, darf bei der Bewertung keine Rolle spielen. Es muss bewertet werden wie der aktuelle Stand ist und wie der Vergleich zu den Wettbewerbern aussieht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.19 02:22 durch Lemo.

  3. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: ChMu 02.11.19 - 09:23

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > >
    > > Kritikpunkt: Schlechte Qualität der Serien
    > > Im Artikel wird lediglich auf die ZeitOnline Kritik hingewiesen. Auch
    > diese
    > > habe ich mir durchgelesen und finde sie z.T. recht undifferenziert. Und
    > > wenn man solch eine Kritik im Artikel erwähnt, sollte man dann nicht
    > auch
    > > nach anderen Meinungen suchen oder schauen wie die Userrezensionen sind?
    >
    > Hab ich soeben mal auf den bekannten Bewertungsseiten gemacht. Kritiken
    > sind eher schlecht.
    >
    Tatsaechlich? Also bei den Kritikern finde ich von neutral bis gut, bei den Usern gut bis sehr gut. Wo ist es denn “eher schlecht”? Also unter 50%? In der Regel heisst es ja, je schlimmer die Kritik, desdo besser der Unterhaltungswert. Ueberhaupt ist eine Serie nach 1-3 Episoden kaum zu beurteilen. Und mehr hat noch niemand gesehen.

    Die technische Qualitaet kann wohl kaum bemaengelt werden. Der 4k Stream und der excellente Ton sucht schon seinesgleichen fuer einen gratis Dienst.

  4. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: jkow 02.11.19 - 13:50

    +1

    Der Artikel entspricht dem Niveau, wenn ich einem beliebigen Netflix-User das AppleTV+ in die Hand drücke und er sich dann am Stammtisch aufregt, weil nicht alles so funktioniert, wie er es "von zuhause" kennt.

    Aber vielleicht gibt es ja auch andere Nutzertypen, für die der angebotene Dienst so gut ist? Man könnte unterstellen, dass Apple sich da vorher mehr Gedanken um seine Kundschaft gemacht hat, als der Stammtisch-Netflix-User.

    Ich zum Beispiel schaue weder zig Folgen einer Serie hintereinander, noch muss ich jede freie Minute des Tages nutzen, um auf ständig wechselnden Geräten nahtlos den Konsum fortzusetzen. So durch meine Brille geschaut, hat der Artikel überhaupt nichts aufgezeigt, was an dem neuen Dienst so furchtbar schlecht oder gar "peinlich" sein soll. Peinlich war allenfalls der anmaßende Stil des Artikels.

  5. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: zweiundvierzig 03.11.19 - 17:09

    jkow schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------->
    > Aber vielleicht gibt es ja auch andere Nutzertypen, für die der angebotene
    > Dienst so gut ist? Man könnte unterstellen, dass Apple sich da vorher mehr
    > Gedanken um seine Kundschaft gemacht hat, als der Stammtisch-Netflix-User.
    >
    > Ich zum Beispiel schaue weder zig Folgen einer Serie hintereinander, noch
    > muss ich jede freie Minute des Tages nutzen, um auf ständig wechselnden
    > Geräten nahtlos den Konsum fortzusetzen. So durch meine Brille geschaut,
    > hat der Artikel überhaupt nichts aufgezeigt, was an dem neuen Dienst so
    > furchtbar schlecht oder gar "peinlich" sein soll. Peinlich war allenfalls
    > der anmaßende Stil des Artikels.

    Finde ich schlüssig. Passt in die Diskussion über das schnellere abspielen von Contend bei Netflix (Test). "Da kann man dann noch mehr Contend konsumieren bei gleichem Zeitaufwand".

    Wenn es nur darum geht...ok....da bin ich dann raus. Ich dachte es geht um gute Unterhaltung nach einem anstrengenden Tag.

  6. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Garius 03.11.19 - 18:35

    Tut es. Für die einen bedeutet das 'Bauer sucht Frau' für die anderen 'Das literarische Quartett'.

  7. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: blubberer 03.11.19 - 19:47

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ueberhaupt ist eine Serie nach 1-3 Episoden kaum zu
    > beurteilen. Und mehr hat noch niemand gesehen.

    Wenn mich eine Serie in den ersten 3 Folgen nicht fesselt oder mir Hunger auf mehr macht, ist sie nichts für mich. Insofern ist das natürlich eine Beurteilung (wert).

    Es mag sicherlich immer mal wieder die eine oder andere Ausnahme geben. Mir persönlich fiele jedoch ad hoc keine ein, die mich "im Nachhinein" gefesselt hätte.

    Und wenn man so einen Dienst wie ATV+ für 5¤ pro Monat startet, dann muss oder sollte schon 1-2 Hammerteile dabei sein. Am Geld liegts bei Apple sicherlich nicht.

    Im Übrigen bin ich aber begeisterter Apple iPhone User und würde mir kein anderes Gerät mehr wünschen. Nur mit Macs selbst stehe ich auf Kriegsfuss, k.A. warum. Das nur, falls es heißen würde, ich wäre Android Jünger und würde Apple bashen wollen ;)

  8. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Tony_spitz 03.11.19 - 20:08

    Es gibt mehr als nur die Zeit Online Kritik. Variety und der Rolling Stone haben sich auch eher negativ zu den meisten Serien geäußert. Dass negative Kritiken eine Art Adelung sind, halte ich auch für Unsinn. Mir fallen jedenfalls nicht viele Serien und Filme ein, die ich mag und von der Kritik zerrissen wurden. Zudem ist es kein Gratisdienst. Ich hab zwar kürzlich die AirPods Pro erworben aber das berechtigt mich nicht zu dem Gratisjahr und ansonsten fühle ich mich gerade gut ausgestattet. 5 Euro halte ich tatsächlich für viel zu viel für diesen Dienst. Das mag in absehbarer Zeit anders aussehen, Stand heute nein.

  9. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: ChMu 03.11.19 - 20:15

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ueberhaupt ist eine Serie nach 1-3 Episoden kaum zu
    > > beurteilen. Und mehr hat noch niemand gesehen.
    >
    > Wenn mich eine Serie in den ersten 3 Folgen nicht fesselt oder mir Hunger
    > auf mehr macht, ist sie nichts für mich. Insofern ist das natürlich eine
    > Beurteilung (wert).

    Hmmm, meinst Du das wirklich?
    >
    > Es mag sicherlich immer mal wieder die eine oder andere Ausnahme geben. Mir
    > persönlich fiele jedoch ad hoc keine ein, die mich "im Nachhinein"
    > gefesselt hätte.

    Oooch, so ziemlich alles was erfolgreich wahr ueber die Jahrzehnte.

    STOS hat 4 Jahre gebraucht um populaer zu werden.
    STNG hat 2 seasons gebraucht.
    GOT brauchte bis mitte season 3 um wahrgenommen zu werden.
    Friends wurde Mitte der zweiten season interessant.
    TBBT brauchte ebenfalls zwei von 10 seasons um bekannt zu werden.
    Carnival row ist den meisten heute noch unbekannt, zweite season wurde geordert.
    Stranger things war kein Erfolg am Anfang.
    Breakin bad war ziemlich confusing am Anfang.
    The wire brauchte Jahre um “die show” zu werden.
    The sopranos waere fast vor Ende der ersten season gecancled worden.
    Usw. Usf.

    Nein, von einer oder selbst 3 Folgen kann man nicht auf einen potentiellen Hit schliessen.
    >
    > Und wenn man so einen Dienst wie ATV+ für 5¤ pro Monat startet, dann muss
    > oder sollte schon 1-2 Hammerteile dabei sein. Am Geld liegts bei Apple
    > sicherlich nicht.

    Ich weiss nicht, was ihr alle mit den 5 Euro habt. Das zahlt doch keiner? Das Ding kam jetzt raus um im Weihnachtsgeschaeft die Hardware Verkaeufe anzukurbeln. Das sind 100 oder sogar 150Mio Abos. Free Abos. Bis man da zahlen muss, wird die Aktion entweder verlaengert oder es lohnt sich nach einem Jahr 50 Euro zu zahlen (das sind 4,20 im Monat, fuer 6! Accounts) Man wird sehen was kommt. Man kann doch vom ist Zustand am ersten Tag nicht auf Jahre im Voraus schliessen.
    >
    > Im Übrigen bin ich aber begeisterter Apple iPhone User und würde mir kein
    > anderes Gerät mehr wünschen. Nur mit Macs selbst stehe ich auf Kriegsfuss,
    > k.A. warum. Das nur, falls es heißen würde, ich wäre Android Jünger und
    > würde Apple bashen wollen ;)

    Darum gehts ja nur indirekt wenn die Leute meinen, man muesse das auf nem Firestick nutzen, auch ne Art Android. Damit kann man die Inhalte zwar abspielen, mehr wird auch nicht versprochen, aber auf nem Apple Geraet ist das schon was anderes.

  10. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Tony_spitz 03.11.19 - 20:33

    Breaking Bad hat mir übrigens von Anfang an sehr gut gefallen. Der kommerzielle Erfolg oder die Popularität einer Serie, sind natürlich noch mal ganz andere Maßstäbe. Der persönliche Geschmack und die eigner Lebenszeit lassen es eher nicht zu sich durch drei Staffeln zu quälen, bis es irgendwann mal doch geil wird. Als gigantischer Player erfahren die Serien von Apple von Anfang an sehr große Aufmerksamkeit und laufen natürlich nicht erst mal drei Staffeln unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Viele Serien, die erst später bekannt wurden, liefen bereits vor dem großen Serien Boom. Das waren noch ganz andere Zeiten als 2019, in denen ein großer Teil der Haushalte Serien streamt und sie als der moderne Roman gelten. Stranger things wurde schon im Internet vor seiner Veröffentlichung vielfach entgegengefiebert und ist sehr schnell um eine zweite Staffel verlängert worden.

  11. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Garius 04.11.19 - 06:57

    Woher hast du deine Informationen bezüglich Popularität der Serien? GoT hatte von Staffel 1 an steigende Zuschauerzahlen. Bereits nach Ausstrahlung der zweiten Folge haben die Zuschauerzahlen für HBO gereicht um eine zweite Staffel zu ordern.
    Inwiefern BB verwirrend war, verstehe ich auch nicht. Stranger Things Staffel 1 war die dritt meist gesehene Serie von Netflix mit 14 Millionen Zuschauern innerhalb der ersten 35 Tagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.11.19 07:00 durch Garius.

  12. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Tony_spitz 04.11.19 - 11:52

    Das ist natürlich auch Quatsch. So was wie GoT muss von Anfang an funktionieren. Die Produktionskosten sind da viel zu gewaltig, um so eine Serie mit durchzuschleifen. Netflixserien wie Stranger können bis auf den letzten Klick analysiert werden und fallen gnadenlos raus, wenn sie den Erwartungen nicht entsprechen.

  13. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: ChMu 04.11.19 - 12:47

    Tony_spitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist natürlich auch Quatsch. So was wie GoT muss von Anfang an
    > funktionieren. Die Produktionskosten sind da viel zu gewaltig, um so eine
    > Serie mit durchzuschleifen.

    Das ist nicht ganz richtig. Die ersten beiden Staffeln hatten ein recht niedriges Budget. Erst ab Staffel 3 wurde das aufgestockt, ab Staffel 5 wurde reingebuttert. Wir reden hier ueber budgets von knapp ueber 10Mio pro Staffel auf am Ende ueber 10Mio pro Episode. Wir haben fuer verschiedene Episoden hier in Cataluña und Spanien produziert und der Aufwand zwischen den Staffeln (am Ende wurde mit zwei externen multi Kamera Setups gedreht, gleichzeitig hier in Barcelona/Girona und im Sueden bei Sevilla, im Baskenland und vor der Kueste. Das war nicht anders als bei mittleren Film Produktionen, ganz und gar nicht wie eine TV Produktion. Season 6 an der wir mit beteiligt waren lief auf ueber 100Mio. Das ist fuer eine TV Serie, nun ja, ungewoehnlich.

  14. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Tony_spitz 04.11.19 - 12:51

    Google sagt, dass Stafel 1 ein Budget von 60 Millionen Dollar hatte. Finde ich nicht gerade wenig.

  15. Re: Ein Plädoyer für Sachlichkeit

    Autor: Dwalinn 05.11.19 - 09:29

    Zumal es meistens teurer wird weil die Schauspieler zu unersetzlichen Stars werden... okay das klappt nicht bei GoT aber so war es bei vielen Sitcoms (da spart man aber auch bei Maske, CGI oder Drehorte)

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