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Probleme zu sehr aufgebauscht

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  1. Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: RheinPirat 20.07.22 - 12:10

    Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen Sprung von 0 auf 100 geschafft. Hätte AMD nicht ATi und deren IP damals gekauft, würde AMD erster grosser Pixelbeschleuniger auch nicht anders aussehen.

    Gebt Intel noch 1-2 Generationen, dann sieht das Ganze nämlich auch wieder anders aus.

  2. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Sharra 20.07.22 - 12:23

    Was du leider komplett ignorierst:
    Intel hat schon Erfahrung. Grafik ist für Intel absolut nichts neues.
    Die haben schon Karten gebaut, da hatte AMD noch gar nichts, und ATI war noch eigenständig.
    Und die iGPUs entwickelt Intel ja auch selbst.
    Sie wissen eigentlich wie es ginge, aber haben entweder keinen Bock drauf, oder sie kriegen es dann ab einem gewissen Leistungsgrad nicht gebacken.

    Die alten Intel-Karten waren übrigens auch nur "damit halt was drin steckt" Und selbst der billigste Kram von der Resterampe anderer Hersteller war besser.

  3. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Its_Me 20.07.22 - 12:51

    Ich habe mal vor Urzeiten einen Windows-Display-Treiber für Windows 3.0 geschrieben. Da war noch nichts mit 3D, sondern einfach nur 2D. Aber das war schon ziemlich chaotisch. Zwar gab es natürlich eine Dokumentation, aber auch die ist nicht immer eindeutig. Auch damals musste ich schon alle möglichen Programme laufen lassen um Probleme zu finden, die ich dann im Treiber umgehen musste.
    Das dürfte heute um einige Potenzen komplexer sein. Warum müssen Nvidia und AMD ihre Treiber denn ständig anpassen bzw. optimieren, wenn es neue Spiele gibt? Eigentlich sollte man doch meinen, die erstellen Treiber entsprechend der Spezifikation und die Spiele-Entwickler programmieren entsprechend der Spezifikation bzw. benutzen entsprechende APIs. Trotzdem gibt es aber immer wieder Probleme.

    Ich will jetzt nicht sagen, dass Intel gute Arbeit geleistet hat, aber es hat schon seinen Grund, warum es bisher außer Nvidia und AMD keinen weiteren Anbieter von spieletauglichen Grafikkarten gibt.

    Und ja, Intel hat natürlich ein Grafikkarten Know-how von den integrierten Grafikkernen. Aber die dürfte kaum jemand ernsthaft zum Spielen benutzt haben.

    Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Eigentlich wäre es schon nett in dem Markt noch einen dritten Player zu haben. Wobei ich mir im Moment ganz klar keine Intel-Grafikkarte antun würde.

  4. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Sharra 20.07.22 - 13:07

    Der Grund, warum nur noch Nvidia und AMD übrig sind ist genau das Gegenteil von dem, was du annimmst.
    Der Markt hat sich konsolidiert. Kleine Anbieter sind entweder aufgekaut oder vernichtet worden.
    Es ist einfach kein gigantisch großer Markt, und den haben sich jetzt 2 untereinander aufgeteilt, gepaart mit den iGPUs, die Intel in seine Consumerchips zwangsweise eingestempelt hat.

    Ist ja nicht so, dass es immer nur die beiden gegeben hätte.

  5. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: postemi 20.07.22 - 13:21

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund, warum nur noch Nvidia und AMD übrig sind ist genau das Gegenteil
    > von dem, was du annimmst.
    > Der Markt hat sich konsolidiert. Kleine Anbieter sind entweder aufgekaut
    > oder vernichtet worden.
    > Es ist einfach kein gigantisch großer Markt, und den haben sich jetzt 2
    > untereinander aufgeteilt, gepaart mit den iGPUs, die Intel in seine
    > Consumerchips zwangsweise eingestempelt hat.
    >
    > Ist ja nicht so, dass es immer nur die beiden gegeben hätte.

    Liegt halt auch daran dass die Markteinstiegshürden sehr hoch sind. Man brauch sehr viel Geld.
    Im PC Bereich gibt es nur die 3. Im Mobilen Bereich und jetzt mit den ARM Chips für Desktop Rechner gibt es mehr Anbieter.

  6. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: x2k 20.07.22 - 13:28

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen
    > Sprung von 0 auf 100 geschafft. Hätte AMD nicht ATi und deren IP damals
    > gekauft, würde AMD erster grosser Pixelbeschleuniger auch nicht anders
    > aussehen.
    >
    > Gebt Intel noch 1-2 Generationen, dann sieht das Ganze nämlich auch wieder
    > anders aus.

    Nur wenn intel das auch durch zieht. Große tech Unternehmen neigen ja gerne dazu sowas immer recht schnell aufzugeben.

  7. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: lestard 20.07.22 - 14:32

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen
    > Sprung von 0 auf 100 geschafft. Hätte AMD nicht ATi und deren IP damals
    > gekauft, würde AMD erster grosser Pixelbeschleuniger auch nicht anders
    > aussehen.
    >
    > Gebt Intel noch 1-2 Generationen, dann sieht das Ganze nämlich auch wieder
    > anders aus.
    Im Artikel geht es doch um eine ganz konkrete Grafikkarte und wenn dort Probleme auftauchen, ist das doch nicht "aufgebauscht". Wenn Intel in 1-2 Generationen das hinbekommt, ist doch OK. Dann werden die Reviews dann sicher auch besser, aber dieser Ausblick macht doch die aktuellen Probleme nicht besser. Und was AMD möglicherweise ohne ATi geschafft hätte, spielt für potentielle Käufer heute auch überhaupt keine Rolle.

  8. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: NeoTiger 20.07.22 - 14:52

    Der große Wettbewerbsvorteil von Nvidia, dem auch AMD oft nur hinterher läuft, ist halt ihr GameReady-Treiber. Während ein Spieleentwickler Shader programmiert, die möglichst kompatibel auf allen Karten laufen, geht der Treiber von Nvidia her, erkennt das Spiel und ersetzt dann die Shader vom Spiele-Entwickler durch einen eigenen von Nvidia-Entwicklern speziell auf ihre Chips spezialisierte Version.

    Intel müsste dieses Spiel auch mitspielen, aber das kostet eine Menge Ressourcen, die sich eigentlich nur jemand leisten kann, der bereits Marktführer ist und diese Position auch um jeden Preis zu verteidigen gedenkt. Ob Intel bereit ist das aus den CPU-Einnahmen querzusubventionieren, muss sich noch zeigen. Im Moment sieht alles danach aus, als wollten sie eigentlich nur vom Mining-Boom mit profitieren und sind jetzt gezwungen ihre Karten irgendwie für Gamer schmackhaft zu machen.

  9. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Dwalinn 20.07.22 - 15:13

    Es muss nicht perfekt sein aber wenn man nicht bei der Leistung konkurrieren kann muss man halt über den Preis gehen oder ein anderes gutes Alleinstellungsmerkmal haben.
    Apple bietet beispielsweise sehr sparsame Chips an und ist sowieso Konkurrenzlos für Leute die was von Apple haben wollen. Mal abgesehen davon das Intel an GPUs gearbeitet hat (GMA / HD Graphics) da war das iPhone nichtmal auf dem Markt.. das läuft übrigens erst seit 2017 mit Apple GPU)

    Ich seh es schon kommen, Intel bringt sein 3070 Killer für 500¤ und schlägt nichtmal eine 3060 die bis dahin vielleicht für 300¤ im Abverkauf ist um Lager für die 4000er Reihe frei zu machen.

  10. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: jonasz 20.07.22 - 15:18

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen
    > Sprung von 0 auf 100 geschafft. Hätte AMD nicht ATi und deren IP damals
    > gekauft, würde AMD erster grosser Pixelbeschleuniger auch nicht anders
    > aussehen.
    >
    > Gebt Intel noch 1-2 Generationen, dann sieht das Ganze nämlich auch wieder
    > anders aus.

    Intel hat durch ihre iGPU Technik ersten den grössten Marktanteil von allen, liefern die meisten Chips von allen und schaffen weder die Leistung auf die Strasse zu bekommen, geschweige funktionierende Treiber zu liefern. Für einen Monopolisten wie Intel der 80% der GPUs ausliefert am Markt sind die Treiber eigentlich die Schlechtesten, selbst Matrox mit kaum Ressourcen, welche vor dem Zukauf von AMD noch selbst Treiber und GPUs hergestellt haben, haben es besser hinbekommen.

  11. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Sharra 20.07.22 - 15:18

    Jain. Viele kaufen nur die fertigen Designs von ARM ein, und modifizieren die vielleicht noch ein wenig auf ihre Bedürfnisse. Ein wenig mehr von diesem, ein bisschen weniger davon.

    Und ja, die Entwicklung von High-End GPUs ist extrem aufwändig. Weswegen Intel das ja auch gleich von vornherein gelassen hat.
    Und der Sektor der einfach nur ein Bild will, greift zur iGPU.

  12. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Sharra 20.07.22 - 15:22

    Wie kommst du drauf, dass Matrox zu AMD gehört? Die sind doch noch eigenständig?

  13. Wie bitte?

    Autor: Dangermouse 20.07.22 - 16:09

    Bei AMD gibt es regelmäßig Performancesteigerungen auch von sehr alten Karten wie z.B. 580 und 590 durch neue Treiber.
    Die große Treiberkompetenz sehe ich eher bei AMD als bei nVidia.

  14. Quark

    Autor: yumiko 20.07.22 - 16:16

    NeoTiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der große Wettbewerbsvorteil von Nvidia, dem auch AMD oft nur hinterher
    > läuft, ist halt ihr GameReady-Treiber. Während ein Spieleentwickler Shader
    > programmiert, die möglichst kompatibel auf allen Karten laufen, geht der
    > Treiber von Nvidia her, erkennt das Spiel und ersetzt dann die Shader vom
    > Spiele-Entwickler durch einen eigenen von Nvidia-Entwicklern speziell auf
    > ihre Chips spezialisierte Version.
    >
    > Intel müsste dieses Spiel auch mitspielen, aber das kostet eine Menge
    > Ressourcen, die sich eigentlich nur jemand leisten kann, der bereits
    > Marktführer ist und diese Position auch um jeden Preis zu verteidigen
    > gedenkt. Ob Intel bereit ist das aus den CPU-Einnahmen
    > querzusubventionieren, muss sich noch zeigen. Im Moment sieht alles danach
    > aus, als wollten sie eigentlich nur vom Mining-Boom mit profitieren und
    > sind jetzt gezwungen ihre Karten irgendwie für Gamer schmackhaft zu machen.
    Ob das wirklich so ist sei mal dahingestellt.

    Aber abgesehen davon:
    Wer eine GAMING Grafikkarte rausbringt auf der nicht mal CSGO läuft (und einige Grafik-Anwendersoftware übrigens auch nicht), der hat schlicht versagt in seinem Vorhaben. Punkt.

  15. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: yumiko 20.07.22 - 16:20

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich seh es schon kommen, Intel bringt sein 3070 Killer für 500¤ und schlägt
    > nichtmal eine 3060 die bis dahin vielleicht für 300¤ im Abverkauf ist um
    > Lager für die 4000er Reihe frei zu machen.
    Dann würden die perfekt zur CPU Sparte passen - da haben die Leute trotzdem Intels teuren Wasserschaden statt Ryzens gekauft. Sehe Preis/Leistung nicht als Problem bei Intel - zumal die vermutlich wie in China die Karten einfach in die Fertig-PCs drücken. - mit Knebelverträgen kennen die sich ja aus.

  16. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Dwalinn 20.07.22 - 16:38

    Bei CPUs haben halt viele gekauft was sie immer gekauft haben aber diesen Luxus hat bei GPUs Nvidia... nur das Nvidia tatsächlich etwas für sein Geld tut um AMD nicht zu nah rankommen zu lassen. AMD wiederum bietet mit seinen dicken VRAM und der langen Pflege einen Grund auch mal auf ein paar Prozent Leistung zu verzichten.

  17. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: gan 21.07.22 - 00:33

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen
    > Sprung von 0 auf 100 geschafft.

    Eben nicht. AMD hat den "Sprung von 0 auf 100" problemlos geschafft. Ich habe jedenfalls nichts von irgendwelchen Problemen mitbekommen, als AMD zum ersten Mal iGPUs herausgebracht hat. Im Gegenteil, diese liefen genauso gut wie die dGPUs, nur natürlich langsamer.

    Es war bereits abzusehen, dass es bei der Performance und Effizienz hapert. Das ist nicht ungewöhnlich, aber es ist eben nicht akzeptabel, dass der Treiber derart unzureichend ist,

  18. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Sharra 21.07.22 - 09:12

    Nein, AMD hat ATI gekauft, und deren Knowhow genutzt. Das war nicht von 0 auf 100, sondern 100 eingekauft.

  19. Re: Probleme zu sehr aufgebauscht

    Autor: Dwalinn 21.07.22 - 12:17

    Gemeint war sicherlich der Sprung auf erstmalig iGPUs wo es vorher nur dGPUs gab.
    Wenn du iGPUs von dGPUs nicht trennen willst gilt das auf für Intel die seit langem schon iGPUs produzieren und jetzt schlicht den Sprung auf dGPUs gewagt haben.

  20. Unsinn

    Autor: yumiko 21.07.22 - 16:36

    RheinPirat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Produkt ist nicht perfekt, aber weder nVidia noch AMD hätten einen
    > Sprung von 0 auf 100 geschafft. Hätte AMD nicht ATi und deren IP damals
    > gekauft, würde AMD erster grosser Pixelbeschleuniger auch nicht anders
    > aussehen.
    >
    > Gebt Intel noch 1-2 Generationen, dann sieht das Ganze nämlich auch wieder
    > anders aus.
    Als die Kyro Karten rauskamen sind die direkt als Preis/Leistungssieger in den Markt eingeschlagen - da lief auch Counterstrike drauf.
    Intel macht seit Jahrzehnten GPUs und Treiber.
    Merkste was?

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