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  5. › Asus: Windows Home Server auf Atom…

Für den Preis lieber Server selbstbauen

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  1. Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: Asgan 18.02.10 - 08:22

    Ich versteh immer nicht wie man 400€ und mehr für nen NAS ausgeben kann was ja idR oft noch ziemlich begrenzte möglichkeiten bietet.

    Wäre doch viel günstiger und flexibler sich selbst ne Kiste zusammen zuschrauben. Nen billigen microATX board, irgendnen low Cost CPU , günstiges Gehäuse je nach Geschmack und dann ebend noch die HDDs, achja Ram noch aber kostet ja eh kaum was.

    Ich hab mir vor 2,5Jahren nen AMD Athlon X2 4400+ auf nen Asrock HD7 irgendwas board gesteckt, 2gb Ram und dazu ne 750er Platte und mitlerweile noch ne 1,5tb. Das ganze in nem schicken LianLi case und fertig (gut das gehäuse is geschmackssache)

    Bin mit dem Teil sehr zufrieden und laut meinem Voltcraft Strommeßteil verbraucht der ca. 27W im Idle. Und da bleibt so nen Server ja auch die meiste Zeit.

    Wenn ich dann mal performance brauche ist diese ebend vorhanden, okay bei dem lahmen alten AMD nichtmehr so doll aber ausreichend.

    Die Kiste lief jetzt 2jahre Nonstop, musste aber wegen Umzug dann doch mal runterfahren :(

  2. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: Grey 18.02.10 - 08:57

    Weil das Ding nunmal kein NAS, sondern ein WHS System ist? Das auf einem echten Windows Server System (momentan noch 2003) aufbaut? Und nein, ich will hier kein pro oder contra Windows Server OS lostreten, aber es ist nunmal kein simples NAS, auf dem vielleicht ein Samba, FTP o.ä. läuft und das dann eben nur als Datensenke betrieben wird, sondern ein Server mit Benutzern, Freigaben, definierbarer Spiegelung pro Ordner, Medienservern (Firefly, WindowsMedia), Remote Zugriff (auch per Web), Backup für angeschlossene Windows Kisten, etc. etc. - und als Topping auch noch durch die AddIns erweiterbar.

    Sicher kann man argumentieren, dass einige NAS Systeme inzwischen fast ähnlich viele Features bieten, doch sind diese meist nicht erweiterbar. Und auf einem WHS kann man sich immer noch per RemoteDesktop verbinden und selbst noch Software installieren, wenn es kein wirkliches AddIn gibt.

    Ja, das kann man sicher auch (begrenzt) mit Linux o.ä. nachbauen. Aber wenn man 400€ fix betrachtet mit dem was alles dabei ist und dann aufsummiert, was man als Einzelkomponenten bezahlt, glaube ich kaum, dass man billiger weg kommt, noch dazu den Aufwand, alles selbst installieren, konfigurieren und anpassen zu müssen wie es einem dann passt. Noch dazu sind die Homeserver meist in einem Gehäuse verbaut dass klein, leise und gut "versteckbar" ist (zumindest in ner Wohnung wo man keinen gedämmten Keller hat, wo man das Zeug lagert).

    Das letzte Mal als ich nachgesehen habe, konnte man nicht wirklich billiger einen Homeserver bauen als bspw. den Acer H340. Für 400 Euro ein Gehäuse wo man per Einschübe 4 Platten reinbekommt? Allein so ein Gehäuse zu finden (in der Größe - oder vielmehr so klein) ist teuer. Und dann Micro-ATX Board plus stromspar CPU, RAM, mind. 2 Platten, WHS (einfach mal der Vollständigkeit halber mitgerechnet) - da kam ich auch mehr als 400EUR.

    Aber lasse mich gern erhellen - vielleicht hast du billigere Einkaufstipps?

    Grüße

  3. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: Anonymer Nutzer 18.02.10 - 09:26

    Ich stand mal vor genau dem gleichen Problem: fertiges NAS kaufen oder selbst zusammenstecken. Habe erst gedacht, aus Stromspar- und Abmessungsgruenden ein fertiges NAS zu kaufen. Damals hat das guenstigste 750,- EUR gekostet (4 HDDs mit RAID 10 war Anforderung). Nachdem ich aber insgesamt drei verschiedene getestet hatte und alle drei bei mir durchgefallen sind, habe ich mir am Ende doch ein Mini-Gehaeuse geholt und alles selbst zusammengebaut. Damit konnte ich dann alle Nachteile der fertigen NAS beseitigen:
    - zu geringe Netzwerk-Transferrate trotz Gigabit-Netz
    - Anschlussmoeglichkeiten fuer USB- und externen FW-Platten
    - teils fehlendes WLAN
    - geringe Auswahl an unterstuetzten Netzwerkprotokollen
    - zu hoher Preis
    - fehlende Erweiterbarkeit, z.B. um weitere HDDs
    - fehlende HDD-Verschluesselung und mangelnde Leistungsfaehigkeit der NAS-CPU fuer diese Zwecke

    Nachteile meines Eigenbaus (wie schon oben beschrieben):
    - hoeherer Stromverbrauch - weshalb der Server meist abgeschaltet ist, was ja eigentlich nicht Sinn und Zweck ist und weshalb ich eine deutlich bessere Loesung suche
    - groessere Abmessungen - kein Problem
    - lautere Akkustik (Luefter) - haelt sich aber in Grenzen

  4. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: Grey 18.02.10 - 09:30

    Jetzt frage ich mich trotzdem, warum immer NAS mit WHS-Kisten verglichen wird. Das ist IMHO nicht das Selbe und hat unterschiedliche Einsatzgebiete. Klar können einige NAS Systeme inzwischen fast soviel wie ein Server - aber wie deine Aufstellung schon zeigt eben nur fast.

    Eigentlich geht es hier aber um einen HomeServer und der hat schon mit der Bezeichnung Server oft ein wenig mehr zu tun als reinen Netzwerkspeicher zur Verfügung zu stellen.

    Bei den vorhandenen NAS Lösungen gebe ich dir aber gern in vielen Punkten recht. Was da an Gigabit LANs verbaut wird ist mitunter unterirdisch. Anschlußmöglichkeiten etc. sind auch Raritäten. Das sind aber Punkte, die eben ein HomeServer (oder in dem Fall das WHS System) besser macht.

    Grüße

  5. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: just_a_comment 18.02.10 - 09:38

    Hey Also das mit dem stromverbrauch ist halt so eine sache da kommt man nicht so schnell an so nen system ran...
    Ich meine mit den atom cpus kann man den stromverbrauch schon drücken aber meine mini intelcpu (Intel(R) Pentium(R) Dual CPU E2160 @ 1.80GHz) und die 4 platten brauchen auch meistens so 60Watt im idle. Naja ich mach ihn auch aus ab und zu. Wenn man so nen atom mit WOL macht kann man sicher einiges an strom sparen.

    Jetzt noch mal kurz zum thema selber bauen oder nicht.
    wenn man wenig speicher bracuht bzw für die server platte am besten ne 2,5" (braucht max 4w unter last)
    So ne atom cpu is zwar schön und gut ABER für verschlüsselte platten eindeutig zu lahm.
    Zum Lärm da kann man viel machen aber dann ist man preislich wo anders.... auserdem kann man solche geräte (klein und mit relativ geringer wärmeentwicklung) auch irgendwo verstecken.... (schrank oder nen kleines kämmerchen) sollte man aber am anfang mal die temp im auge haben.
    Ich denke das is nen agnz gutes angebot wenn man nicht so viel machen will und so server will....
    Aber:
    1) wer will nen server mit benutzerverwaltung(@home) und NICHT daran rumpsielen?
    2) wer gerne spielt baut doch auch gerne selber ;) (wobei hier so nen kleiner mit strom,lärm,platz punktet)
    3) >>>> das ist eigentlich wirklcih nur nen NAS und da kann ja schon en slug locker mithalten....

  6. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: TTP 18.02.10 - 11:52

    Ich hab mir μATX Board geholt, das fasst 2 Platten (2x 10.000 U/Min Raptoren) für das Betriebssystem im RAID 0.
    Dazu n Quad-Core CPU und 8GB Ram. Als System läuft Windows Hyper-V.
    Erweiterung 2x 1,5 TB Platten (mit Testa Powerstrips fixiert, hält 1A).

    Einsatzzweck dank virtualiesierung und anpassbar. Wozu braucht man da noch n NAS?

    Virtuelle PCs lassen sich bequem über die Systemsteuerung von einem Windows Rechner anlegen, starten/stoppen. Kann ich nur empfehlen.

  7. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: TTP 18.02.10 - 11:52

    Das wichtigste: Gesamtkosten 499€

  8. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: flasherle 18.02.10 - 12:10

    Sorry, aber darf ich dich auslachen? wer einen rechner in einen LianLi case einbaut und es ann mit diesm WHS system oder einem ältern von asus vergleicht hat sie doch nemme alle..

  9. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: anonymous freebsd user 18.02.10 - 12:11

    TTP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mir μATX Board geholt, das fasst 2 Platten (2x 10.000 U/Min
    > Raptoren) für das Betriebssystem im RAID 0.
    > Dazu n Quad-Core CPU und 8GB Ram. Als System läuft Windows Hyper-V.
    > Erweiterung 2x 1,5 TB Platten (mit Testa Powerstrips fixiert, hält 1A).
    >
    > Einsatzzweck dank virtualiesierung und anpassbar. Wozu braucht man da noch
    > n NAS?
    >
    > Virtuelle PCs lassen sich bequem über die Systemsteuerung von einem Windows
    > Rechner anlegen, starten/stoppen. Kann ich nur empfehlen.


    Nich jeder Horst will so eine Bastelloesung in seinem Wohnzimmer stehen haben.

  10. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: Ingenieur 18.02.10 - 12:29

    Asgan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versteh immer nicht wie man 400€ und mehr für nen NAS ausgeben
    > kann was ja idR oft noch ziemlich begrenzte möglichkeiten bietet.
    >
    > Wäre doch viel günstiger und flexibler sich selbst ne Kiste zusammen
    > zuschrauben.

    Ich habe ein fertiges NAS auf Linux-Basis gekauft und mit Torrent-Client und SVN-Server aufgebohrt. Trotzdem werde ich mit noch einen WHS kaufen, da so ein Ding einfach noch viel mehr Funktionalität hat und die auch noch sehr gut integriert. Das bekommt man mit selbst bauen nicht hin, werde bei den Kosten, noch bei der Funktionalität.

  11. Re: Für den Preis lieber Server selbstbauen

    Autor: klatt 18.02.10 - 15:14

    TTP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Erweiterung 2x 1,5 TB Platten (mit Testa Powerstrips fixiert, hält 1A).

    ***LOL***
    Wir sind hier bei "Golem.de IT-News für Profis" und nicht in Willis Pfuscherecke.

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