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Das Ende von Moore's Law

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  1. Das Ende von Moore's Law

    Autor: Netzweltler 17.08.16 - 08:38

    und das eigentlich schon seit dem 50nm-Node. Die meisten Strukturen schrumpfen seitdem kaum noch und liegen bei Abmessungen von ca. 40nm. Lediglich die Abmessungen der Gatelänge in den Transistoren passen noch halbwegs zu der (Marketing-)Bezeichnung der aktuellen Node-Generation.
    Wirklich kleinere Strukturen hat man bisher nicht bewerkstelligt.

    Seitdem behilft man sich mit diversen Tricks wie u.a. dem Aufstellen der Transistoren, um mehr Bauelemente pro Fläche unterzubringen.

    Für die nächsten Jahre kommt man noch über die Runden, indem mehrere Lagen von Bauelementen übereinander gestapelt werden (Stacks) und kann so (rein formal) Moore's Law noch erfüllen.

    Mal sehen, was danach kommt...

  2. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: ms (Golem.de) 17.08.16 - 08:47

    2.5- und 3D-Stacking via Interposter/EMIB, zudem dann doch irgendwann EUV und 450 mm Wafer. Reden wir 2020 noch mal über Moore's Law ;-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Marc Sauter
    Golem.de

  3. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: Netzweltler 17.08.16 - 10:21

    Kein Widerspruch beim Stacking.

    Selbst mit EUV (das schwer beherrschbar ist) schafft man es offenbar nicht, die Bauelemente insgesamt wesentlich zu verkleinern.

    Bzgl. des Übergangs auf 450mm-Wafer: Da war Intel beim Wechsel von 200mm auf 300mm wesentlich begeisteter, konnte man doch auf Anhieb 20% Kosten einsparen.
    Das scheint mit 450mm so nicht der Fall zu sein.

    Was halt generell auffällt: Der Wechsel von einer Fertigungsgeneration/-technologie zur nächsten wird immer mühsamer, gleichzeitig fällt die Leistungssteigerung der neuesten CPUs immer bescheidener aus.
    Und 2020 ist schon gar nicht mehr so lange hin...

  4. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: Arystus 17.08.16 - 10:47

    Es wird irgendwas kommen, eventuell in einer anderen Technologie z.B. Organische Computer die vielleicht wesentlich energieeffizienter arbeiten. Oder halt ein neues Material was nochmal irgendetwas verbessert. Oder rein optische Computer die gegen Magnetfelder immun sind.

    Ich bin gespannt was kommt.

  5. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: Netzweltler 17.08.16 - 11:29

    Ihr Post zeigt genau das Problem auf: Im Moment weiß keiner, welche Nachfolgetechnologie in 5-10 Jahren kommen wird.
    Kurzfristig wird immer mal wieder was gehypt, doch bisher stecken die alle noch in den Kinderschuhen und können nach aktuellem Stand der aktuellen Technologie nicht das Wasser reichen.

    Im Extremfall werden die kommenden 20er-Jahre in Sachen Computerleistung nur Stagnation bieten.

  6. Moore's Law ist bald im Eimer

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 11:59

    Das klassische Moore's Law jedenfalls.

    Trotzdem werden beim Kunden weiterhin gefühlte Leistungssteigerungen und diverse weitere Verbesserungen ankommen, da ist noch viel Raum.

    Ansonsten brauchen wir in den nächsten 20 Jahren dringend mal ein paar grundsätzlich neue Erkenntnisse im Bereich des "Standardmodells der Physik" um selbiges zu erweitern. Das könnte dann eine neue Welle lostreten.

    Auf Quanten-Computer brauchen wir derzeit nicht zu hoffen,
    da ist noch viel zu viel Gebastel am Gange.

  7. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: curious_sam 17.08.16 - 13:02

    Da ist aber viel Halbwissen dabei...


    FinFet hat nichts mit aufstellen der Transistoren um mehr pro Fläche unterzubringen zu tun.
    Und die Transistoren schrumpfen sehr wohl in allen Dimensionen, wie du hier exemplarisch am Beispiel intc 22->14 sehen kannst (auch wenn zugegebenermaßen kein wert der node entspricht)
    http://www.extremetech.com/wp-content/uploads/2016/01/FeatureSizes1-640x438.png

  8. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: Netzweltler 17.08.16 - 13:36

    curious_sam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ist aber viel Halbwissen dabei...
    >
    > FinFet hat nichts mit aufstellen der Transistoren um mehr pro Fläche
    > unterzubringen zu tun.
    Da wird auch getrickst, siehe:
    http://www.chip.de/artikel/Technik-Trends-Die-Chip-Generation-der-Zukunft-2_69796155.html
    Man schraubt vor allem am Material, nicht an den Dimensionen.
    > Und die Transistoren schrumpfen sehr wohl in allen Dimensionen, wie du hier
    > exemplarisch am Beispiel intc 22->14 sehen kannst (auch wenn
    > zugegebenermaßen kein wert der node entspricht)
    > www.extremetech.com
    Das ist nur eine Tabelle, die an die Wand geworfen wird. Und selbst diese Werte sind vom angegebenen Node-Wert ziemlich weit weg
    Ich beziehe mich auf REM-Aufnahmen eines Artikels hier auf Golem vor einigen Monaten. Die Abschätzung der Strukturgrößen anhand des Maßstabs ergab, daß die alle ca. 40nm betrugen und somit weit weg vom dort genannten Node waren.
    Ähnlich wie hier:
    http://nanoscale.blogspot.de/2015/07/what-do-ibms-7-nm-transistors-mean.html

  9. Re: Das Ende von Moore's Law

    Autor: curious_sam 17.08.16 - 14:09

    Ich glaub wir reden etwas aneinander vorbei
    Dass die Strukturen in Wirklichkeit viel größer als die Node sind, ist klar, und liegt vor allem daran dass durch Technologie wie strained si, high-k und FinFet größere Transistoren "effektiv" genauso gut sind wie kleinere. Das heißt aber nicht, dass sie nicht weiter in allen Richtungen schrumpfen. Die letze Generation hatte ja _auch_ viel größere Dimensionen wie ihre node-bezeichnung.
    Die Angaben in der Tabelle stammen übrigens von intel selber und wurden von Institutionen wie Chipworks bestätigt.

    https://www.chipworks.com/about-chipworks/overview/blog/intel’s-14-nm-parts-are-finally-here

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