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Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

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  1. Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: lahmbi5678 17.08.16 - 09:20

    So eine Intel-CPU sollte schon 10 Jahre im Dauerbetrieb durchhalten können, wenn auch nicht unbedingt bei konstanter 100%-Auslastung, denn das wäre dann doch unrealistisch. CPUs, die nach drei Jahren Dauerbetrieb kaputtgehen, würde ich eher ablehnen, das ginge mir dann zu sehr in Richtung geplante Obsoleszenz. Ich habe hier einen relativ alten i7-3770, der läuft wie eine Eins, und ist in der Praxis genauso schnell wie ein neuer i5-6600K und verbraucht auch nicht mehr Energie. Minimalen Fortschritt mit relativ hohen Risiken bzw möglichen Nachteilen finde ich nicht mehr erstrebenswert.

  2. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: Psy2063 17.08.16 - 09:37

    Tendentiell würde ich davon ausgehen, dass kleinere Strukturen sogar länger halten, da weniger Abwärme entsteht und sich die auf einer kleineren Chipfläche auch besser abführen lässt.

    Praktisch ist mir noch kein einziger Prozessor kaputt gegangen bevor ich ihn nicht sowieso durch einen leistungsfähigeren ersetzt habe. Vermutlich läuft sogar der 386er noch, aber hab kein Board und Netzteil mehr um das zu testen ;)

  3. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 10:10

    lahmbi5678 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe hier einen relativ alten i7-3770,
    > der läuft wie eine Eins, und ist in der Praxis genauso schnell wie ein
    > neuer i5-6600K und verbraucht auch nicht mehr Energie.
    Du vergleichst zwei unterschiedliche Klassen miteinander. Aber der 660k ist auch in der Praxis schneller. Wobei man da natürlich betrachten muss, was man macht. In Word merkt man keinen Unterschied aber bei aufwendigeren Programmen starten diese schon einige Sekundne schneller bzw. lassen sich spürbar flüssiger bedienen. Dazu kommt, dass im Idle der 6600k deutlich weniger Strom verbraucht.

  4. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 10:14

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tendentiell würde ich davon ausgehen, dass kleinere Strukturen sogar länger
    > halten, da weniger Abwärme entsteht und sich die auf einer kleineren
    > Chipfläche auch besser abführen lässt.
    >
    > Praktisch ist mir noch kein einziger Prozessor kaputt gegangen bevor ich
    > ihn nicht sowieso durch einen leistungsfähigeren ersetzt habe. Vermutlich
    > läuft sogar der 386er noch, aber hab kein Board und Netzteil mehr um das zu
    > testen ;)

    Bei uns gab es ein Notebook aus der Pentium M Generation das nach etwa 6 Jahren unter Last Grafikprobleme bekam (ATI Grafik) - aber das ist auch schon mehr als 8 Jahre her...
    Aber sonst fällt mir spontan auch kein kaputter Prozessor ein, vorher geht was Anderes kaputt.

  5. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: maxule 17.08.16 - 10:20

    Es geht ja nicht nur um die Wärme an sich, sondern um die Alterseffekte der Erosion/Diffusion, die lediglich bei (mehr) Wärme schneller vonstatten geht.

    Und wenn man näher an den physikalischen Grenzen operiert, kann man diese auch schneller überschreiten.

    Umgekehrt denke ich, unter Verwendung heutiger Kenntnisse und Präzision der Prozesse könnte man in alten Strukturbreiten noch langlebiger fertigen. Da steckt sicherlich aber niemand eine müde Mark rein. "Die" schmeißen aus Kostengründen selbst Prozesse bewährter Analoghalbleiter (ohne Ersatz) auf die Müllhalde.

  6. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: Anonymer Nutzer 17.08.16 - 10:33

    maxule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umgekehrt denke ich, unter Verwendung heutiger Kenntnisse und Präzision der
    > Prozesse könnte man in alten Strukturbreiten noch langlebiger fertigen.
    Das will aber der "Kunde" nicht. Bei normalen Leuten geht die CPU so gut wie nie kaputt und die Leute, die die Dinger immer am Limit betreiben (sowohl privat als auch z.B. Supercomputer) kaufen sich eh regelmäßig die neusten Generationen. Zudem wären CPUs in alten Struckturen teurer und stromhungriger. Da ist es oft sogar günstiger sich alle paar Jahre die neusten CPUs zu holen als die alten weiter zu betreiben.

    Man muss dabei auch immer bedenken, das Firmen für Hardware relativ wenig bezahlen. Bei uns ist neulich ein Rahmenvertrag ausgelaufen und wir mussten einige Notebooks im Internet ohne Rahmenvertrag zur "normalen" Preisen bestellen. Auf dem freien Markt haben wir für die Geräte 1900¤ bezahlt, über den Rahmenvertrag (einige 1 000 Geräte im Jahr) waren es für das nahezu baugleiche Gerät (Gehäusefarbe war anders und die SSD war etwas kleiner, 200GB vs. 256GB oder so) unter 500¤.

  7. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: Netzweltler 17.08.16 - 11:37

    lahmbi5678 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So eine Intel-CPU sollte schon 10 Jahre im Dauerbetrieb durchhalten können,
    Üblicherweise werden die CPUs so getestet, daß sie auf 20 Jahre Lebensdauer getrimmt sind. Da wird dann die Taktfrequenz entsprechend eingestellt und ganze Bereiche, die die Anforderungen nicht erfüllen, gezielt abgeschaltet.
    > Minimalen
    > Fortschritt mit relativ hohen Risiken bzw möglichen Nachteilen finde ich
    > nicht mehr erstrebenswert.
    Genau in dieser Situation befinden wir uns derzeit. Die Leistungssteigerungen bei Computern finden im wesentlichen abseits der CPU statt (SSDs, HBM, etc.).

  8. Re: Wie sieht es eigentlich mit der Langfrist-Haltbarkeit bei immer kleineren Strukturen aus?

    Autor: curious_sam 17.08.16 - 13:22

    Das kann in beide Richtungen gehen...
    Was die Wahrscheinlichkeit von bit-flips ausgelöst durch Strahlung angeht sind kleinere Strukturen sogar von Vorteil, da sie weniger Fläche anbieten und damit weniger wahrscheinlich getroffen werden. (eine hochenergetisches Elektron wird mit nahezu Sicherheit ein bit flippen wenn es trifft egal wie groß die Strukturen sind.)
    Was die Haltbarkeit angeht stehen kleinere Strukturen erstmal im Nachteil, allerdings muss man bedenken dass mit immer komplexeren Systemen auch immer mehr Redundanz eingebaut wird, und zwar nicht im sinne von telideaktivierungen von ganzen CPUs und CUs sondern auf einem niedrigeren level. Z.B. (frei erfundenes Beispiel) eine CPU die 4 INT Einheiten hat (laut spez) hat physisch 6, und sucht sich die aus die funktionieren. Im moment macht man dies zwar nur einmalig um Produktionsdefekte auszumerzen, in Zukunft ist es aber denkbar damit auch Defekte im laufenden Betreib auszugleichen.
    Das ist wie bei SSDs: die einzelnen Zellen werden weniger zuverlässig, die SSD als ganzes aber dank error correction, wear leveling ect. immer zuverlässiger.

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