-
arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung
Autor: dummzeuch 19.12.23 - 16:20
Ich weiß nicht, ob die Leute, die diese Vorsorgeuntersuchung machen, keine Ahnung haben(*1), oder ob meine Augen irgendwie seltsam sind. Jedenfalls kommt bei der Untersuchung immer heraus, dass ich eine Computerbrille bräuchte. Komischerweise arbeite ich jetzt seit vielen Jahren mit meiner normalen Brille am Monitor und habe selbst bei einem 32" 4K Monitor, der auf 125% gestellt ist, keine Probleme beim Lesen.
(*1: Zumindest die Frau vom Arbeitsmedizinischen Dienst des großen Konzerns, für den ich bis vor ein paar Jahren gearbeitet habe, war zu ***** den Test-Apparat zu bedienen. Keine Ahnung, ob sie Ärztin war, oder Arzthelferin oder Optikerin. Normalerweise sollte man doch für solche Untersuchungen eine Qualifikation vorweisen können. Dort habe ich nach dem zweiten Mal dankend auf die Zeitverschwendung verzichtet.) -
Re: arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung
Autor: Tuxraxer007 19.12.23 - 17:23
Mein Tip: Augenarzt
Meine Augenärztin hat mir eine Empfehlung für eine extra Bildschirmarbeitsplatzbrille geschrieben, mit der bin ich zu AG und die haben den ohne Probleme anerkannt ( wegen Zuschuss ). -
Re: arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung
Autor: HermannS 20.12.23 - 20:14
dummzeuch schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich weiß nicht, ob die Leute, die diese Vorsorgeuntersuchung machen, keine
> Ahnung haben(*1), oder ob meine Augen irgendwie seltsam sind. Jedenfalls
> kommt bei der Untersuchung immer heraus, dass ich eine Computerbrille
> bräuchte. Komischerweise arbeite ich jetzt seit vielen Jahren mit meiner
> normalen Brille am Monitor und habe selbst bei einem 32" 4K Monitor, der
> auf 125% gestellt ist, keine Probleme beim Lesen.
Ich habe in der zweiten Klasse meine erste Brille bekommen, weil meine MUtter merkte, daß ich dir Uhrzeit auf der 30m entfernten Firmenuhr nicht mehr lesen konnte. Der Augenarzt war ein Pfuscher. Das stellte ich fest, als ich mich vorm Abi bei der Deutschen Bundesbahn für ein 14-wöchiges Vorpraktikum danach im Ausbesserungswerk bewarb. Das war zwar nur Mechanik, aber vorgeschrieben für ein E-Technik-Studium an der ältesten E-Technik-Fakultät. Und nein, ich wollte nicht Elektromaschinenbau, oder Starkstrom, studieren, ich war Radiobastler.
Der Werksarzt der Bahn machte die Einstellungsuntersuchung, und stellte fest, daß meine Brille auf einem Auge mindestens eine Dioptrie zu schwach war, auf dem anderen etwas weniger. Und die Brtille war kein halbes Jahr alt. Ich ging daraufhin zu einem anderen Augenarzt, und der bestätigte die Einschätzung des Werksarztes. Und diese Werte blieben die nächsten 40 Jahre konstant, -7.0, -7.5 Dioptrien. Nur kam irgendwann mal einer auf die Idee, ich hätte Astigmatismus. Das heißt dann bei den Linsen Cylinder, und dafür gibts ne zweite Dioptrienzahl, und nen Winkel. Der änderte sich bei jeder Brillenverschreibung. Als der vorörtliche Optiker mal seinen Phoropter auf der Gewerbeausstellung aufbaute, ging ich dreimal hin, zur automatischen Augenvermessung. Morgens, mittags, am späten Nachmittag. Und jedesmal kam was anderes raus bei der Achse, dem Winkel.
Frage: Kann der Automat das nicht? (ca. 1980)
Oder stimmt die objektive Messung, aber meine Augen ändern sich im Laufe des Tages?
Deswegen gibts dann die subjektive Messung. Da kriegst du Buchstabentafeln eingeblendet, und damit wird dann ermittelt, wieviel Dioptrien du brauchst.
Wenn das geklärt ist, geht es darum, zu bestimmen, ob du einen Cylinder hast, oder so.
Und da gibt es dann zig Durchläufe mit zwei Buchstabentafeln im Vergleich, welche besser ist.
Und das nervt mich, da ich gut in Mustererkennung bin, auf die Tour läßt sich das nicht ermitteln.
https://de.wikipedia.org/wiki/Landoltring ist so ein neumodisches Zeugs gegen Mustererkennung. Landolt starb 1926, die Ringe wurden 2010 genormt, keine Ahnung, wann ich die das erstemal zu sehen gekriegt habe, jedenfalls später...
Früher ermittelte der Augenarzt deine Brillenstärke, und du bekamst ein Rezept, später durften das auch Augenoptiker, und wurden von der gesetzlichen Krankenversicherung dafür bezahlt. Heute machen sie das gratis. Wenn du die Stundenlöhne betrachtest, ist klar, daß der Optiker sich wesentlich länger, also gründlicher um dich kümmern kann als dein Augenarzt.
Mein Augenarzt mißt, da ich ein Glaukom habe, gratis, einmal im Quartal den Augeninnendruck, und verschreibt mir Dreimonatspackungen zweier Tropfen. Alle zwei Jahre gibts dann für 95¤ die IgeL https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberg_Retina_Tomograph
Wenn dich die Probleme bei der Diagnose interessieren, solltest du mal ein bißchen stöbern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Diagnostisches_Hilfsmittel_in_der_Augenheilkunde
Das hilft dir dann, zu sehen, wo geschlampt wird, falsch gemessen wird, oder was man besser machen könnte. Wenn du bei der Diagnose mitwirken kannst, wird es einfacher und besser.



