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Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

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  1. Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: /mecki78 19.03.21 - 00:22

    Weil dann ging es vor allem auf offener, denn nichts ist stärker zugenagelt als AVM Zeugs. Und wer ein guter Router lässt sich problemlos mit einem Raspi bauen

    Raspberry Pi 4 Modell B -> 40 ¤
    (Quad Core, 1,5 GHz ARM CPU, 2 GB LPDDR4 RAM, 2 x USB 3.0, 2x USB 2, Gigabit Ethernet, WLAN ac, Bluetooth 5 - das Teil lässt jeden Fertigrouter wie einen Haufen Schrott aussehen, ist winzig und der Stromverbrauch im Betrieb ist lachhaft)

    Netzteil -> 8 ¤
    Gehäuse -> ab 5 ¤ je nach Anforderungen/Wunsch (von Plastik bis vollmetall wird alles geboten)

    SanDisk Extreme miroSD, 64 GB -> 9¤ (die sind richtig schnell)
    Geht natürlich auch günstiger, 64 GB bekommt man auch schon für 4¤, dann aber extrem lahm. Und es müssen gar nicht so viel sein. 4 GB reichen schon locker.

    Als Betriebssystem nimmt man einfach OpenWRT, da gibt es einen fertigen Build für den Raspi 4. Image aufspielen, booten, fertig. Alles weitere kann man dann über die WebUI einstellen; dort kann man dann auch weitere Pakete installieren, sobald die Internetverbindung mal steht.

    Bleibt die Frage: Wo bekommt man den zweiten Ethernet Port her? Entweder über USB 3 per Adapter (USB 3 ist mehr als schnell genug für Gbit Ethernet), oder, meine favorisierte Lösung: Man hängt einen managed Switch dran.

    Einen 8 Port managed Giabit Switch bekommt man schon für 20¤ (muss aber nicht der letzte Schrott sein - ich akn ZyXEL empfehlen, da kostet es aber um die 30¤). Einen 5 Port ggf. noch günstiger. Dann richtet man am Router einfach 2 VLAN ein, eines für LAN, eines für WAN (super einfach in der OpenWRT Oberfläche) und tagged dann am Switch über dessen WebUI die Ports nach belieben auf das LAN oder WAN VLAN, d.h. die Geräte am Switch müssen gar nichts von VLAN wissen. Man kann sich noch ein drittes VLAN einrichten für einen DMZ, usw. Und schon hat man bis zu 6 LAN Ports (einer geht durch den Router verloren und mindestens einer muss ja WAN sein).

    Und man hat eine Router, der wirklich was kann. Festplatte per USB 3 anschließen und schon ist der auch Fileserver oder Webserver oder was auch immer man braucht. Für OpenWRT gibt es Pakete für alles, von Anomyzer, zum Addblocker, über HTTP Caching Server bis hin zum Torrent Client.

    Aber das alles nützt nichts, wenn man kein Modem hat. Natürlich kann ich einen Router mit Modem als reines Modem missbrauchen, nur dann zahle ich halt unnötig Geld für Funktionen, die ich gar nicht will, das Teil ist unnötig groß, frisst unnötig Strom, usw.

    /Mecki

  2. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: Oswald1234 19.03.21 - 06:20

    Mal real-talk: Das ist was seit 20 Jahren los ist. Anfang der 2000er war es ja noch durchaus normal die Modems in den "Routern" zu bashen, weil sie wirklich scheiße waren. 2010 war man dann froh, wenn es Router vom IPC von Firma XP in Version YZ gab und das geht bis heute. Alternativen gibts nicht mehr, die Fritzbox als "Router ohne Modem" betreiben? Forgotten Age!

    Und wer dann noch so nen Cisco-Sister... ähh Linksys "Router ohne Modem"-mit-tomato-und-co erwischt hat und bis heute betreibt wie ich - wir wissen was wir durch haben und noch nicht erreicht haben. Deutschland als B statt A Land... und so weiter. Ja, wo sind wir heute, ich log einmal alle paar Monate ein um so einen Müll von mir zu geben. Supported by speedport und fritzbox. Und wenn was nicht mehr geht, wird der Telekom Techniker gerufen, der tauscht die Steckdosen-Oberfläche aus und freilich den Router - so ein altes Model! 2 Jahre alt!

  3. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: imareg 19.03.21 - 07:04

    Nö,
    ich hatte damals in der guten alten Zeit^^ ein Motorola Kabelmodem (damals noch Kabel D/32 MBit/s) dahinter je nach Laune einen DLink eine Eumex oder nen PC mit Fli4l des war übelstest Gefrickel und würde ich mir heute nimmer antun.

    Fb anstöppseln - löppt.

    Was will man mehr?

  4. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: Sybok 19.03.21 - 07:48

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil dann ging es vor allem auf offener, denn nichts ist stärker zugenagelt
    > als AVM Zeugs. Und wer ein guter Router lässt sich problemlos mit einem
    > Raspi bauen
    >
    > Raspberry Pi 4 Modell B -> 40 ¤
    > (Quad Core, 1,5 GHz ARM CPU, 2 GB LPDDR4 RAM, 2 x USB 3.0, 2x USB 2,
    > Gigabit Ethernet, WLAN ac, Bluetooth 5 - das Teil lässt jeden Fertigrouter
    > wie einen Haufen Schrott aussehen, ist winzig und der Stromverbrauch im
    > Betrieb ist lachhaft)
    >
    > Netzteil -> 8 ¤
    > Gehäuse -> ab 5 ¤ je nach Anforderungen/Wunsch (von Plastik bis vollmetall
    > wird alles geboten)
    >
    > SanDisk Extreme miroSD, 64 GB -> 9¤ (die sind richtig schnell)
    > Geht natürlich auch günstiger, 64 GB bekommt man auch schon für 4¤, dann
    > aber extrem lahm. Und es müssen gar nicht so viel sein. 4 GB reichen schon
    > locker.
    >
    > Als Betriebssystem nimmt man einfach OpenWRT, da gibt es einen fertigen
    > Build für den Raspi 4. Image aufspielen, booten, fertig. Alles weitere kann
    > man dann über die WebUI einstellen; dort kann man dann auch weitere Pakete
    > installieren, sobald die Internetverbindung mal steht.
    >
    > Bleibt die Frage: Wo bekommt man den zweiten Ethernet Port her? Entweder
    > über USB 3 per Adapter (USB 3 ist mehr als schnell genug für Gbit
    > Ethernet), oder, meine favorisierte Lösung: Man hängt einen managed Switch
    > dran.
    >
    > Einen 8 Port managed Giabit Switch bekommt man schon für 20¤ (muss aber
    > nicht der letzte Schrott sein - ich akn ZyXEL empfehlen, da kostet es aber
    > um die 30¤). Einen 5 Port ggf. noch günstiger. Dann richtet man am Router
    > einfach 2 VLAN ein, eines für LAN, eines für WAN (super einfach in der
    > OpenWRT Oberfläche) und tagged dann am Switch über dessen WebUI die Ports
    > nach belieben auf das LAN oder WAN VLAN, d.h. die Geräte am Switch müssen
    > gar nichts von VLAN wissen. Man kann sich noch ein drittes VLAN einrichten
    > für einen DMZ, usw. Und schon hat man bis zu 6 LAN Ports (einer geht durch
    > den Router verloren und mindestens einer muss ja WAN sein).
    >
    > Und man hat eine Router, der wirklich was kann. Festplatte per USB 3
    > anschließen und schon ist der auch Fileserver oder Webserver oder was auch
    > immer man braucht. Für OpenWRT gibt es Pakete für alles, von Anomyzer, zum
    > Addblocker, über HTTP Caching Server bis hin zum Torrent Client.
    >
    > Aber das alles nützt nichts, wenn man kein Modem hat. Natürlich kann ich
    > einen Router mit Modem als reines Modem missbrauchen, nur dann zahle ich
    > halt unnötig Geld für Funktionen, die ich gar nicht will, das Teil ist
    > unnötig groß, frisst unnötig Strom, usw.

    Meine Meinung: Einen Router zum Fileserver machen zu wollen (was übrigens auch mit der Fritzbox geht) ist Spielerei. Und warum sollte ich im Privatbereich HTTP-Caching betreiben? Wie Du schon selbst sagst, hat die Fritzbox eher schon etliche unnötige Funktionen, da haben die meisten eher kein Interesse sich da noch mehr Funktionalitäten auf den Router zu basteln. Ich vertrete eher die Auffassung, dass ein Router tun sollte, wozu er bestimmt ist: Netzwerkverkehr weiterleiten. Natürlich hängt auch damit einiges zusammen, und so ein paar Funktionen braucht man schon auch im Privatbereich (von denen die Fritzbox aber die wesentlichen bietet). Und wenn man alle anderen Dienste auf nachgelagerte Geräte legt hat man auch nicht direkt das Problem, das Router mit integrierten Modems nun mal gerne mitbringen, nämlich dass bei einem unerlaubten Fernzugriff der Angreiffer direkt auch auf alle dort laufenden Dienste zugreifen bzw. deren Daten abgreifen kann (z.B. der angebundenen Festplatte).

  5. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: Volker Grabbe 19.03.21 - 07:56

    Im DSL Bereich gibt es diese, von DrayTek, das Vigor 165 oder von Zyxel.

    Bei Ali findest du einfache günstige x86 baiserende Systeme um penWRT/PFsense/nethserver zu installieren und du hast alles was du brauchst.

    Einfach zu nutzen für einen großteil der Bevölkerung ist das aber nicht und da sehe ich die Abgrenzung Fritzbox (All in one, einfach für Enduser) und Spezialwissen, wie das ITler wie wir haben.

    Volker Grabbe

  6. Zyxel und IPv6?

    Autor: treysis 19.03.21 - 08:01

    Wie verhält sich der Zyxel mit IPv6? Bei den günstigen Web-Managed Switches gibt es immer mal wieder Probleme, da diese teilweise eben auf Layer-3 funktionieren und aber noch nichts von IPv6 wissen, und dann IPv6-Multicast blockieren, sodass IPv6 gar nicht funktioniert (weil Multicast für das NDP - der Ersatz von ARP - gebraucht wird).

  7. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: Volker Grabbe 19.03.21 - 08:06

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie verhält sich der Zyxel mit IPv6? Bei den günstigen Web-Managed Switches
    > gibt es immer mal wieder Probleme, da diese teilweise eben auf Layer-3
    > funktionieren und aber noch nichts von IPv6 wissen, und dann IPv6-Multicast
    > blockieren, sodass IPv6 gar nicht funktioniert (weil Multicast für das NDP
    > - der Ersatz von ARP - gebraucht wird).

    Ich nutze bei Kunden nur den Vigor 165, den Zyxel habe ich bei einem Telekomanschluß kennen gelernt und aus der Erfahrung gleich einen Blogeintrag auf meiner Homepage gemacht. Diesen Kunden betreue ich aber nicht mehr.

    Daher kann ich dir das nicht sagen, beim Vigor habe ich da keine Probleme gehabt.

    Volker Grabbe

  8. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: treysis 19.03.21 - 08:25

    Volker Grabbe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie verhält sich der Zyxel mit IPv6? Bei den günstigen Web-Managed
    > Switches
    > > gibt es immer mal wieder Probleme, da diese teilweise eben auf Layer-3
    > > funktionieren und aber noch nichts von IPv6 wissen, und dann
    > IPv6-Multicast
    > > blockieren, sodass IPv6 gar nicht funktioniert (weil Multicast für das
    > NDP
    > > - der Ersatz von ARP - gebraucht wird).
    >
    > Ich nutze bei Kunden nur den Vigor 165, den Zyxel habe ich bei einem
    > Telekomanschluß kennen gelernt und aus der Erfahrung gleich einen
    > Blogeintrag auf meiner Homepage gemacht. Diesen Kunden betreue ich aber
    > nicht mehr.
    >
    > Daher kann ich dir das nicht sagen, beim Vigor habe ich da keine Probleme
    > gehabt.
    >
    > Volker Grabbe

    Vigor ist ne andere Geschichte, da er sowieso als Router auftritt. Das Problem sind die günstigen Switche, die manchmal versuchen "zu smart" zu sein.

  9. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: M.P. 19.03.21 - 09:10

    Wie ist "IPv6 funktioniert nicht" bei den preiswerten managed switches zu verstehen?

    Ich denke ich habe gleich zwei von den "Spar-managed-Switches" jeweils als Etagenverteiler. die ich aber nur gekauft weil sie kaum teurer waren, als unmanaged Exemplare ...

    Bisher keine negativen Auswirkungen entdeckt ... habe dual Stack, und bisher alles an IPv6 Servern erreichen können ...

  10. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: treysis 19.03.21 - 09:32

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist "IPv6 funktioniert nicht" bei den preiswerten managed switches zu
    > verstehen?
    >
    > Ich denke ich habe gleich zwei von den "Spar-managed-Switches" jeweils als
    > Etagenverteiler. die ich aber nur gekauft weil sie kaum teurer waren, als
    > unmanaged Exemplare ...
    >
    > Bisher keine negativen Auswirkungen entdeckt ... habe dual Stack, und
    > bisher alles an IPv6 Servern erreichen können ...

    Funktioniert nicht = von du bekommst keine IPv6 zugeteilt, bis du kannst keine Neighbors (und damit auch nicht den Router) erreichen.

    Hast du bei deinen IGMP-Snooping aktiviert oder deaktiviert?

  11. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: Landorin 19.03.21 - 09:53

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einen 8 Port managed Giabit Switch bekommt man schon für 20¤ (muss aber
    > nicht der letzte Schrott sein - ich akn ZyXEL empfehlen, da kostet es aber
    > um die 30¤). Einen 5 Port ggf. noch günstiger. Dann richtet man am Router
    > einfach 2 VLAN ein, eines für LAN, eines für WAN (super einfach in der
    > OpenWRT Oberfläche) und tagged dann am Switch über dessen WebUI die Ports
    > nach belieben auf das LAN oder WAN VLAN, d.h. die Geräte am Switch müssen
    > gar nichts von VLAN wissen. Man kann sich noch ein drittes VLAN einrichten
    > für einen DMZ, usw. Und schon hat man bis zu 6 LAN Ports (einer geht durch
    > den Router verloren und mindestens einer muss ja WAN sein).

    Naja super einfach fand ich das nicht gerade. Musste mich erstmal ne Weile durch Google wühlen, bis das mit den 2 CPUs erklärt war usw. Jetzt weiß ich es, aber super einfach ist, wenn es jeder bedienen kann ohne großartige Recherche. Die Dokumentation und der Support bei openwrt ist verbesserungswürdig. Aber gut, Otto Normalverbraucher wird das eh nie brauchen.

    Ansonsten nette Lösung! Meinst du beim 8 Port das Model GS1200-8?

  12. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: M.P. 19.03.21 - 10:03

    Ist bei beiden aktiviert

  13. Re: Zyxel und IPv6?

    Autor: treysis 19.03.21 - 11:06

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist bei beiden aktiviert

    Danke für die Info!

  14. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: NaruHina 19.03.21 - 11:11

    Selbst der aktuellste rapserry ist verdammt langsam auf den Ethernet ports
    Die Bandbreite wird durch alle Geräte geteilt selbst eine Festplattenfreigabe ist an dem rasperr 4 langsamer wie an der fritte 7590

    Und von dem Preis eines managed switches +pi +modem +IP+Telefon/DECT Anlage ist die fritte die das alles kann bereits bezahlt.
    Und das ohne stundenlanges konfigurieren der Einzelgeräte



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.21 11:12 durch NaruHina.

  15. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: /mecki78 19.03.21 - 11:20

    imareg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was will man mehr?

    Tausende von Dingen. Denn die FB kann nur das, was AVM anbietet; z.B. nur die VPN Protokolle die AVM anbietet, sie kann kein Webcache Server sein, sie kann nur dann als DoT oder DoH Server, wenn AVM das auch eines Tages mal einbaut, sie kann nicht für alle meine Geräte im Netz Werbung blockieren, ...

    Ich könnte diese Liste jetzt 10 Seiten lang fortsetzen.

    /Mecki

  16. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: /mecki78 19.03.21 - 11:35

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Meinung: Einen Router zum Fileserver machen zu wollen (was übrigens
    > auch mit der Fritzbox geht) ist Spielerei. Und warum sollte ich im
    > Privatbereich HTTP-Caching betreiben?

    Genau, mein Vorschlag ist voll doof, weil ich zwei Funktionen genannt hab, die du nicht braucht und dir ansonsten die Vorstellungskraft fehlt, was alles möglich ist. Schön das wir das geklärt haben.

    Wie wäre es z.B. Addblocking und Antitracking für alle deine Geräte, ohne dort irgendwas installieren zu müssen, was ja gar nicht für alle Geräte möglich ist (IoT)? Wie wäre es z.B. mit Anti-Geoblocking, ohne dafür irgendwas auf deinen Geräten anfassen zu müssen? Wie wäre es mit TOR Nutzung für alle Geräte, wo man einen Proxy Server einstellen kann, ohne dass du irgendwo TOR selber installieren musst? Wie wäre es deinen eigenen Jabber oder Matrix Server zu betreiben? Wie wäre es DoT und DoH auch im LAN nutzen zu können bzw. das auch allen Geräten im LAN zugänglich zu machen, die nur normales DNS beherrschen?

    Ich begrüße es BTW durchaus, dass wenn ein Rechner daheim ein 2,4 GB Update geladen hat, dieses praktisch instant allen anderen Rechnern zu Verfügung steht und das ohne die 50 Mbit/se Leitung zu belasten (weil mehr gibt es hier nicht), auf der gerade andere Nutzer Videos streamen, Remote Desktop nutzen oder per VoIP telefonieren. Aber klar, wenn man alleine lebt oder nur einen Rechner oder eine 1 Gbit Anbindung hat, dann interessiert das vielleicht nicht.

    /Mecki

  17. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: /mecki78 19.03.21 - 11:43

    Volker Grabbe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im DSL Bereich gibt es diese, von DrayTek, das Vigor 165 oder von Zyxel.

    Der Vigor 165 ist auch ein Router. Ich kann ihn nur als Modem einsetzen, aber das gilt praktisch für jeden Router mit Modem. Und daher ist er auch preislich nicht interessant, denn der kostet an die 100 ¤. Einen Telekom ZyXEL Speedlink 6501 bekomme als B-Ware bei ebay für 17¤ nachgeworfen (und den lasse ich einfach alle Pakete vom WAN auf meinen Router durchschleusen, dann macht der auch nicht viel mehr als ein Modem machen würde. Einen Zyxel Speedlink 5501 bekomme ich als Neuware (nicht B) für 23¤. Aber die Teile sind halt unnötig fett und brauchen unnötig viel Strom und sie sind ggf. ein Sicherheitsproblem, denn auch wenn sie weitgehend nur Datenverkehr durchschleusen, sind sie dennoch angreifbar und können gehackt werden und sie sind alt, d.h. für die gibt es kein Firmwareupdate mehr.

    /Mecki

  18. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: treysis 19.03.21 - 11:51

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sie kann nicht für alle meine Geräte im Netz Werbung
    > blockieren, ...

    Hast du mal versucht, generell den Internetzugriff auf UDP:53 zu deaktivieren? Geht in der Fritzbox über die Dienste. Schöner wäre natürlich eine Weiterleitung auf einen eigenen DNS...aber das kann die Fritte eben nicht.

  19. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: dbettac 19.03.21 - 12:03

    > Genau, mein Vorschlag ist voll doof, weil ich zwei Funktionen genannt hab, die du nicht braucht und dir ansonsten die Vorstellungskraft fehlt, was alles möglich ist. Schön das wir das geklärt haben.

    Das hat er ausdrücklich nicht geschrieben. Mehr lesen, weniger bashen. Das Internet könnte so schön sein...

    > Liste mit Diensten, die auf einem Router absolut nichts verloren haben.

    Wenn Du diese Dinge brauchst, setz einen Server auf, der sich in Deinem Netz darum kümmert. Und ja, Deine Anforderungen sind extrem exotisch.

  20. Re: Das ginge alles viel besser, gäbe es noch Modems

    Autor: captain_spaulding 19.03.21 - 12:24

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schöner wäre natürlich
    > eine Weiterleitung auf einen eigenen DNS...aber das kann die Fritte eben
    > nicht.
    Doch, geht schon. Man kann einen eigenen DNS-Server angeben.

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