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  5. › Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird…

rock64

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  1. rock64

    Autor: pitsch 07.09.17 - 14:58

    der rock64 von pine64 mit usb3 und bis zu 4GB ram ist dem banana pi (M2 Berry) wohl in allen punkten vorzuziehen, ganz besonders bei community und software support. mit dem gut gepflegten openmediavault image und hardware aes crypto steht dem NAS betrieb nichts mehr im wege. libreelec ist immerhin in einer alphaversion verfuegbar. der rock64 ist mit sata adapter zwar schneller aber auch nicht teurer als eine dieser bananen.

    sonst hilft es in die armbian foren zu schauen und sich einen ueberblick zu verschaffen..

    https://forum.armbian.com/index.php?/topic/5098-mini-review-rock64-sata-cable/&tab=comments#comment-38797

  2. Re: rock64

    Autor: ve2000 08.09.17 - 03:27

    Ich stehe ja eigentlich auch auf solchen Bastelkram und besitze auch einen RPI3 und diverse Android Boxen.
    ABER, bis so ein RPI/Banana/etc. in halbwegs brauchbarem Zustand ist, sprich Adapter, Gehäuse, Netzteile, Festplatte, UPS, etc.pp, bin ich preislich auf dem Niveau brauchbarer, gebrauchter x86 Laptop-Hardware.
    Da läuft dann aber halt auch "alles", es gibt Treiber, Updates, aktuelle Kernel-Versionen und wesentlich leistungstärker ist es sowieso.
    Und ob die jetzt ein paar Watt mehr oder weniger verbraucht...wen juckts, läuft doch eh meist im IDLE Betrieb.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.17 03:46 durch ve2000.

  3. Re: rock64

    Autor: pitsch 08.09.17 - 19:56

    klar, wen juckts wenn jemand anderes den strom zahlt..

    so ein alter core 2 duo, der gerne in gebrauchten sff buerorechnern verbaut ist,
    hat einen idle verbrauch um die 50 watt. dazu kommen diverse festplatten.
    damit erreicht man im 24/7 betrieb recht leicht stromkosten von 200 euro pro jahr.

    auf 2 jahre gerechnet ist also eine neuanschaffung durchaus sinnvoll.
    rock64, usb3, openmediavault nas software und eine seagate archive dran, bei bedarf eine schnellere platte oder SSD zum cachen, & per gigabit ethernet an einen netzwerkrouter. verbaucht zusammen um die 5 bis 15 watt.

    das strombudget von 2 jahren (mit einem alten pc mit etlichen alten festplatten dran) finanziert deine anschaffung. der rock64 ist an einem abend installiert.

  4. Re: rock64

    Autor: ve2000 09.09.17 - 03:10

    pitsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > klar, wen juckts wenn jemand anderes den strom zahlt..
    Sollte das bei Dir der Fall sein, freu dich, aber verallgemeinere das bitte nicht!

    > so ein alter core 2 duo, der gerne in gebrauchten sff buerorechnern verbaut
    Lies meinen Post nochmal...langsam.
    Ich sprach von gebrauchter LAPTOP Hardware, nicht von 10 Jahre alten, antiken DESKTOP Büro-PCs.
    Laptop-Hardware verbraucht im IDLE keine 50 Watt, sondern wohl eher gut unter 10 (bei ausgeschaltetem Bildschirm), noch hängen "etliche alte" Festplatten daran.
    Zumal bei solcher Hardware die Festplatten eh in den Standby versetzt werden, ob das bei Bastelboards auch vernünftig funktioniert?
    Wie auch immer, die ganze Rechnung ist obsolet, da am Thema vorbei.

    PS: wenn es "nur" um ein NAS geht, würde ich eh auf eine Fertiglösung a'la Synology und Co. setzen.
    Meine Gedanken gingen eher in die Richtung "Allrounder", auf dem dann bei Bedarf, auch noch beliebige andere Software laufen kann.

  5. Re: rock64

    Autor: ve2000 09.09.17 - 04:21

    Konnte nicht mehr editieren...
    Habe jetzt aus Neugier mal nachgeschaut was meine CPU so verbraucht.

    Core i5-2540M
    power dissipation (idle) 3.1 W (3,100 mW, 0.00416 hp, 0.0031 kW)
    tdp 35 W (35,000 mW, 0.0469 hp, 0.035 kW) --> Vollast.

    Ein alter Schinken klar, aber absolut erträglicher Verbrauch.
    Die Werte werden bei etwas moderneren Geräten vermutlich noch wesentlich geringer ausfallen.

  6. Re: rock64

    Autor: chithanh 10.09.17 - 02:42

    Diese Rechnung ist nicht ehrlich. Neben der CPU gibt es noch viele weitere Komponenten, die Strom verbrauchen. Allein die Festplatte wird mehr als ein RPi verbrauchen, hinzu kommt das typischerweise krass überdimensionierte Netzteil.

    Der Core i5-2xxx ist Sandy Bridge, entsprechende Laptops kosten mehr als ein Raspberry Pi mit Zubehör. Der vom Vorposter genannte Core 2 Duo kommt preislich eher hin, ist aber auch weniger effizient und z.B. für HEVC oder 4K-Video nicht geeignet.

    50 W für Laptop-Hardware ist in der Tat zu hoch angesetzt, aber nicht um eine Größenordnung wie es dein Post suggeriert.

  7. Re: rock64

    Autor: ve2000 10.09.17 - 03:39

    chithanh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Rechnung ist nicht ehrlich. Neben der CPU gibt es noch viele weitere
    > Komponenten, die Strom verbrauchen. Allein die Festplatte wird mehr als ein
    > RPi verbrauchen, hinzu kommt das typischerweise krass überdimensionierte
    > Netzteil.

    Natürlich verbrauchen die anderen Komponenten auch Strom, mir ging es lediglich um die unsinnigen 50 Watt CPU IDLE, die einfach Quatsch sind.
    Zudem, eine am rock64 angestöpselte Festplatte verbraucht das gleiche, wie eine im Laptop!

    > Der Core i5-2xxx ist Sandy Bridge, entsprechende Laptops kosten mehr als
    > ein Raspberry Pi mit Zubehör.
    Ich habe für meinen Toshiba 120¤ (allerdings mit defektem Akku) bezahlt.
    Jetzt rechne mal zusammen: rock64, Netzteil, Gehäuse, Festplatte, Kabel, Kühler, Eingabegeräte, etc.pp.
    Wird nicht viel billiger werden und braucht zudem weitere Peripherie zum einrichten/bedienen.
    Ganz abgesehen davon, das er weder ein Display und auch nur ein Bruchteil der Leistung hat und "dank" ARM (Treiber), auch bei der Software limitiert ist.

    > Der vom Vorposter genannte Core 2 Duo kommt
    > preislich eher hin...

    Wie schon erwähnt, C2Duo ist antik und steht nicht zur Debatte.
    Ich würde ein C2D Laptop nicht mal geschenkt haben wollen.

    > 50 W für Laptop-Hardware ist in der Tat zu hoch angesetzt, aber nicht um
    > eine Größenordnung wie es dein Post suggeriert.

    Hmm, 50 vs. 3,1 natürlich plus ein paar Watt für die Peripherie.
    Vermute mal, der Laptop wird nicht mal 10 Watt ziehen, wenn die Platte im Standby und das Display aus ist.
    Wie auch immer, der kleine Mehrverbrauch ist für mich nicht relevant, wenn ich massive Vorteile bei der Hardware und natürlich auch Software-Auswahl habe.

    Diese Bastelboards haben (im Bastelbereich) absolut ihre Berechtigung.
    WENN es allerdings nur "ein klein wenig mehr" sein soll, ist man mit anderer, _nicht wesentlich_ teurerer, Hardware entschieden besser bedient.

    Das ist auch der Grund, warum mein PI3, mangels _echtem_ Einsatzzweck, momentan leider in der Schublade verstaubt. :(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.17 03:41 durch ve2000.

  8. Re: rock64

    Autor: pitsch 11.09.17 - 14:44

    die rechnung geht auf, selbst wenn ein alter laptop umsonst verfuegbar ist. habe das auch eine weile so gehandhabt mit zwei x201 thinkpads. man kann ein stromverbrauchsmessgeraet dahinter haengen wenn man moechte. verwendet als nas und mediabox, bei ausgeschaltetem bildschirm und regelmaessiger nutzung, kommen eben gut besagte 150-200 euro pro jahr auf der stromrechnung zusammen.

    da bekanntlich die arm architektur standard in smartphones ist, und die meissten cpus der socs von dort uebernommen wurden, war bisher die IO performance bisher nicht so besonders. das gilt gerade fuer den rasperry pi mit unterirdischer usb performance dank fehlenden dedizierten datenleitungen.
    der rock64 basiert auf den erfahrungen des pine64, die usb3 performance saturiert den port, also gute 400 mb/sec. dazu ein OMV image auf sd karte und los gehts.

    bei mir laeuft ein grid mit zwei seagate archive (mit eingebautem usb3 hub) und einer 1TB hdd als cache alles ueber einen usb3 port. die platten fahren automatisch herunter, und das ganze braucht im idle weniger als 10 watt. (incl. khadas vim pro mit libreelec)

    kostenpunkt fuer den rock64 ab 21 euro (exl. shipping).
    er passt uebrigens in standardgehaeuse fuer raspberry pi.

    ziemlich unklar wieso der banana pi in dland noch so oft besprochen wird, der einzige vorteil war wohl ein gewisser vorsprung als dieser auf den markt kam vor ein paar jahren. dieser vorsprung ist lange schon aufgeholt worden. der support (kernel usw.) ist extrem schlecht, die produktlinie unuebersichtlich, und die rants und warnungen vor banana pi haben epische ausmasse in den armbianforen.

    was leider fehlt ist ein generalimporteur fuer pine64, der nicht so horrende aufpreise verlangt wie bei odroid/hardkernel.

    und generell beim aufrechnen von vintage hardware gegen arm boxen ist immer die stromrechnung mitzubeachten bzw. der hobby-lern-effekt, bei einer community einzusteigen.

    https://forum.pine64.org/archive/index.php?thread-4760.html



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.17 14:55 durch pitsch.

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