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32 Bit

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  1. 32 Bit

    Autor: logged_in 19.11.16 - 18:25

    Also läuft kein MongoDB drauf... schade.

  2. Re: 32 Bit

    Autor: zilti 19.11.16 - 20:36

    Mal davon ab, dass man sowieso einiges hinterfragen sollte, wenn man MongoDB verwendet: warum zum Henker will man das auf einer solchen Plattform haben?

  3. Re: 32 Bit

    Autor: picaschaf 20.11.16 - 00:38

    Es gibt auch so Verrückte die über Tage hinweg ein komplettes System nativ auf dem RasPi bauen, oder Linux auf einem 8bit Controller laufen lassen. Just because ;)

  4. Re: 32 Bit

    Autor: logged_in 20.11.16 - 01:18

    Um schön durchsuchbare JSON-Snippets zu haben, z.B. für Sensoren im Haus, um verschiedene Status abzuspeichern. Z.B. wann wurde die Waschmaschine angemacht, seit wann trocknet die Wäsche, wann wurde ein Timer für's Kochen gestartet, wann wurde der TV angemacht, auf welchen Kanal wurde geschaltet, ab wann war's zu dunkel um das Licht noch auszulassen, welchen traceroute gibt's zu tagesschau.de (alle 5 Minuten gemessen), wann hat sich welches Gerät in's WLAN eingeloggt, wann hat es dieses verlassen, wann hab ich die Wohnung verlassen, wann hab ich einen bestimmten Amazon Dash-Button gedrückt, welche Temperatur hatte mein Kühlschrank in den letzten 12 Stunden, wann wurde der PC angemacht, wieviele Tastenschläge habe ich in der letzten Minute gemacht, Welche TV-Filme habe ich wann aufgenommen und wo sind die abgespeichert, wer hat angerufen, wie lange wurde telefoniert, oder wo liegt die Datei des abgespeicherten Anrufbeantworter-Gespräch, usw... Eben viele so kleine Dinge, die man einfach mal in eine schön durchsuchbare Datenbank reinschieben möchte, ohne sich im geringsten Gedanken über CREATE TABLE und Zeugs zu machen, sondern einfach nur reinschieben und später auslesen, alles im schönen JSON.

    Für so was ist MongoDB ein wahrer Traum. Abgesehen von den fehlenden JOINS ist die ganze Query-Syntax+Aggregation der absolute Hammer. ACID braucht man für das oben genannte ja nicht wirklich, solange es nur eine rumexperimentiererei ist.

    Wenn's dann ernst wird, dann kann man ja PostgreSQL nehmen.

    Mit 2GB RAM und 4 Cores hat der ja so einiges drauf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.16 01:20 durch logged_in.

  5. Re: 32 Bit

    Autor: grslbr 20.11.16 - 02:00

    Das Internet of Things, oder wie wir lernten uns selbst zu überwachen.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  6. Re: 32 Bit

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.16 - 09:03

    98% der anfallenden daten sind völlig sinnfrei ausser du willst ein bissel nsa für dich oder noch schlimmer bei deiner Familie spielen.
    Da kannst du auch mitzählen wie oft du pro tag ein und ausgeatmet hast...ist in etwa genauso sinnvoll.

  7. Re: 32 Bit

    Autor: logged_in 20.11.16 - 15:32

    Sich ein Bild von sich zu machen, wie oft gehe ich aus, wie oft gehe ich einkaufen, wie lange dusche ich, wie oft schaue ich fernsehn ist auch nichts anderes als morgens aufzustehen und sich in den Spiegel anschauen. Musst Du dich in den Spiegel anschauen? Nein, die allerlängste Zeit über hat es gar keinen Spiegel gegeben. Du machst es, um Dir ein Bild von Dir zu machen, um zu schauen, wie's um Dich steht.
    Die erwähnten Statistiken sind natürlich nicht wichtig, aber über einen längeren Zeitraum hinweg geben die dir Einsichten die Du sonst nicht hättest. Hinzu kommt noch, dass wenn Du ein Tagebuch führst, du manchmal vergisst was Du wann gemacht hast, und diese abgespeicherten Zeitpunkte sind dann ein extrem hilfreich um Dich zu erinnern und dann die Sachen nachzutragen. Nein, da kommt nicht rein hab von x bis y geduscht, aber schon "bin so gegen z zu abc gegangen, haben dies und das gemacht", und z war da das, was vergessen wurde und da ich ca 30 min nach dem Duschen gegangen bin, kann der Eintrag angepasst werden.
    Hat nichts mit Überwachung zu tun, es sei denn, Du überwachst dein Gesicht wenn Du in den Spiegel schaust, und findest es schlimm, dass du dies tust. So lange diese Daten nicht im Internet landen, sondern auf einen kleinen heimischen Rechner, sehe ich dabei kein Problem.
    Als jemand der sein Smart Home selbst zusammenfrickelt, anstatt auf andere Firmen zu vertrauen, wie es der Mainstream zu tun hat, habe ich wohl eine andere Einstellung als die meisten dem gegenüber.
    Mein Tablet, das an der Wand klebt zeigt mir den Aussentemperaturverlauf der letzten 24h an, so kann ich immer schön sehen, wie kalt es nun draußen ist, ob es in der Nacht gefroren hat. Unter vielen anderen Dingen, z.B. welchen Telefonanruf ich verpasst habe (dank Asterisk), welche Kalendereinträge es für heute gibt, die Wettervorhersage, wieviele Stunden YouTube ich heute angeschaut habe, in wievielen Tagen ein wichtiges Ereignis stattfindent usw.
    Was hat das mit Überwachung zu tun? Ja, Wetter wird überwacht, eigene Telefonmetadaten werden überwacht, Kalendereinträge werden überwacht, Lichtverlauf draussen wird überwacht, damit sich das Wohnzimmerlicht abends alleine anschaltet, Abfalltermine werden überwacht, damit ich nicht vergesse, den Gelben Sack rauszutun, Waschmaschine wird überwacht, damit ich nicht die Wäsche drin vergesse und die dann stinken könnte (ist Dir das noch nie passiert???), ob das schon stark gedimmte Wohnzimmerlicht auch morgens von alleine ausging wird überwacht. Sogar die Uhrzeit wird von mir überwacht indem sie mir einfach nur angezeigt wird, genauso wie das eigene Spiegelbild. All das, wenn man das falsche Verständnis von Überwachung hat bzw. Überwachung nur als etwas Binäres betrachtet: Jede Überwachung ist gut oder jede Überwachung ist schlecht.

  8. Re: 32 Bit

    Autor: logged_in 20.11.16 - 16:00

    - Sensoren im Haus: Licht geht abends von alleine an, wenn es draussen nicht mehr hell genug ist. Nachts dimmt das licht um 9:30 auf fast aus, gerade noch hell genug um nachtst nicht durch die gegend zu stolpern, also um noch die kontouren der türen zu erkennen, es sei denn der TV ist noch an. Wenn er an ist, dann wird das licht automatisch gedimmt, wenn der TV ausgemacht wird bzw. ab 12 Uhr nachts. Morgens, wenn es leicht hell wird, geht das Wohnzimmerlicht von alleine ganz aus. Muss nicht sein, finde es aber extrem praktisch.

    Wenn ich abends den PC ausmache, geht im schlafzimmer das licht für 15 minuten lang an, und zwar so gedimmt, dass ich keine lichtschalter anmachen muss, um mich nirgendwo anzustoßen, und das licht im arbeitszimmer geht dann auch von alleine aus, nach ein paar minuten. Muss auch nicht sein, finde es aber ebenfalls extrem praktisch.

    - Kühlschrank ist kaputt, Thermostat wurde ausgetauscht, allerdings anscheinend schlecht, da die Temperatur zwischen 9 und 4 Grad schwankt. Weiss ich nur, weil ich einen ESP2866 mit temperatursensor und einer Powerbank reingelegt habe und die Daten über längere Zeit abgespeichert habe. War praktisch, wird nicht fortgeführt, Kühlschrank wird demnächst ausgetauscht.

    - Wann wurde die Waschmaschine angemacht: extrem hilfreich. Überwache ich schon seit 4 Jahren, seit dem kein einziges mal mehr die Wäsche in der Waschmaschine vergessen. Möglicherweise das hilfreichste von allem. Wurde letztens mit einem Amazon Dash Button verbessert. Kann ich nur empfehlen, 10/10.

    - Arg Feucht in der Waschküche, Wäsche ist nach nach so 3 Tagen trocken. Vergisst man gerne mal.

    - Timer für's Kochen gestartet - nicht wichtig, statistiksammeln

    - Wann wurde der TV an-/ausgemacht wichtig für's wohnzimmerlicht, ansonsten nicht wichtig.

    - Android AutoVoice zum Kanalschalten via Sprache: auf welchen Kanal wurde geschaltet - nicht wichtig, statistiksammeln

    - welchen traceroute gibt's zu tagesschau.de (alle 5 Minuten gemessen) - nicht wichtig, lässt aber erkennen, wann es Änderungen am Peering gab und die Ping-Zeiten erlauben es die Auslastung des Netzes zu Kontrollieren.

    - wann hat sich welches Gerät in's WLAN eingeloggt, wann hat es dieses verlassen -- Wichtig, bei den vielen kleinen Geräten ist es gut zu wissen, wann mal eins ausgefallen ist.

    - wann hab ich die Wohnung verlassen -- weil es praktisch ist, wenn die Wohnung erkennt, dass ich angekommen bin (durchs einloggen ins wlan). So kann sie z.B. das GPS auf meinen Handy's auschalten.

    - wann wurde der PC angemacht, wieviele Tastenschläge habe ich in der letzten Minute gemacht -- Super hilfreich, so weiss ich, wann ich getippt habe, oder wann ich die maus bewegt habe. weiss also, wann ich vom pc weg war. So kann ich z.B. wissen wie lange ich den Rasen gegossen habe (Liter/Min), obwohl ich vergessen habe mir die uhrzeiten aufzuschreiben, oder eben wann ich AFK war.

    - Welche TV-Filme habe ich wann aufgenommen und wo sind die abgespeichert. - hab inzwischen 598 filme in der Datenbank. Filmname, Laufdauer, Aufnahmedatum, EPG-Filmbeschreibung, alles durchsuchbar. Sehr, sehr praktisch. Nur ein klick und schon startet VLC.

    - wer hat angerufen, wie lange wurde telefoniert, oder wo liegt die Datei des abgespeicherten Anrufbeantworter-Gespräch -- Nur ein klick auf die Webseite (Tablet an der Wand) und schon kann man sich die Nachricht anhören. Sehr praktisch, da es auch auf dem Handy funktioniert.

    Deswegen sehe ich das ein bisschen anders als Du, der nur 2% dieser Daten als nicht Sinnfrei einstuft. Nun ja, im Grunde braucht man das alles nicht. Im Grunde braucht man sehr, sehr vieles im Leben nicht.

  9. Re: 32 Bit

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.16 - 18:42

    Mag sein das dir das alles sinnvoll erscheint. Ich kann dazu nichts weiter sagen ohne das es wohl unweigerlich als persönlicher Angriff auf dich verstanden werden würde.

  10. Re: 32 Bit

    Autor: Anonymer Nutzer 21.11.16 - 12:12

    logged_in schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Deswegen sehe ich das ein bisschen anders als Du, der nur 2% dieser Daten
    > als nicht Sinnfrei einstuft. Nun ja, im Grunde braucht man das alles nicht.

    Genau, es sind zu 99% Bullshit-Daten um sich selbst zu beschäftigen.
    Aber das ist MEINE Ansicht.
    Bei Dir sieht das anders aus, darum Danke für den Überblick. Denn für Anregungen, bin ich immer offen.

    > Im Grunde braucht man sehr, sehr vieles im Leben nicht.

    Ja, ganz genau es dient dann nur noch zur Beschäftigung und weiteren Zertreuung. verhindert mir aber damit den Blick und die Zeit für das Wesentliche- wie gesagt: MIR.

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