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Für NAS geeignet?

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  1. Für NAS geeignet?

    Autor: boxcarhobo 20.11.16 - 14:00

    Möchte mir einen günstigen Netzwerkspeicher mit RAID-Konfiguration besorgen. Taugt der Banana Pi dafür? Er hat ja immerhin im Gegensatz zum Raspi Gigabit-Ethernet, da ist ja schonmal was. Allerdings schreckt mich der Betriebssystem-Wahnsinn etwas ab.

    Falls nein, was wären denn eure Alternativen?

    "Schon unglaublich wie dumm die Menschen außerhalb des Golem-Forums sind."
    -ranzassel

  2. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: xoxox 20.11.16 - 16:21

    Die Frage muss man absolut verneinen.

    Hardware: RAID mit was? Mit einem SATA-Anschluss?

    Software: Gruselig. Einfach nur gruselig. Uralt-Kernel mit teils abenteuerlichen sog. Distributionen.

    Kauf dir ein günstiges ARM-NAS (QNAP, Synology). Die sind zwar etwas teurer, aber bieten out-of-the-box alles was du brauchst. Und Debian läuft im Zweifelsfall auch.

  3. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: zilti 20.11.16 - 17:24

    Ich frage mich, wie du mit einem einzelnen SATA-Port ein RAID erstellen möchtest? Ansonsten: Das aktuelle NetBSD läuft mW auf dem Ding. Da hast du auch den ganzen Bloat, der mit Linux mitkommt, nicht.

  4. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: nille02 20.11.16 - 18:03

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich, wie du mit einem einzelnen SATA-Port ein RAID erstellen
    > möchtest?

    NAS bedeutet nicht, dass du ein Raid Verbund brauchst. Ein Backup ersetzt es auch nicht.

  5. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: zilti 20.11.16 - 18:07

    > Möchte mir einen günstigen Netzwerkspeicher mit RAID-Konfiguration besorgen. Taugt der Banana Pi dafür?

  6. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: nille02 20.11.16 - 18:16

    boxcarhobo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falls nein, was wären denn eure Alternativen?

    Alleine wegen der Software würde ich wohl keine Platine mit Allwinner SoC auch nur in Betracht ziehen.

    Bei der Konkurrenz sieht es mit Sata nicht besser aus, daher würde ich mich im x86 Umfeld umschauen.

    Wenn es günstig sein soll, dann würde ich wohl zum Biostar N3050NH greifen. Da steckt direkt ein Celeron N3050 drauf. 2 SATA, 2 USB 3, PCIe, Gbit Lan und du kannst da auch mehr Speicher drauf setzen als du bei den ganzen ARM SoCs so bekommst.

    Mit 2GB Ram und einem Externen ATX Netzteil kommst du aber auch auf 120¤.

    Eine Synology DS216SE 2Bay kommt dich um die 130¤ und du hast auch Gehäuse und einen Speicher für das OS dabei. Auch kümmert sich jemand um die Wartung.

  7. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: nille02 20.11.16 - 18:16

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Möchte mir einen günstigen Netzwerkspeicher mit RAID-Konfiguration
    > besorgen. Taugt der Banana Pi dafür?

    *hust* ich habe nichts gesagt.

  8. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: boxcarhobo 20.11.16 - 18:43

    Ja ich denke mal es wird auf eine Synology Diskstation hinauslaufen, die sind günstig und gut. Hab mit denen schon beruflich zu tun gehabt.

  9. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: Siberian Husky 20.11.16 - 23:21

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich frage mich, wie du mit einem einzelnen SATA-Port ein RAID erstellen
    > möchtest?

    Port Multiplier? Wenn man eh nur GBit Ethernet benutzt macht es auch nichts den SATA Anschluss zu teilen. ;)

  10. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: grslbr 21.11.16 - 00:18

    Ich habe mir gerade einen VM Server mit NAS gebaut. Alles bisschen umständlicher als es sein hätte müssen, aber jo. Ich wollte FreeNAS aber halt nicht auf Metall und um ZFS in einer VM richtig zu nutzen gibt's paar caveats...

    - gebrauchter Rackserver, 2x 4core Xeon 5506v3 mit 72gb DDR3 ECC auf Ebay für 190¤ geschossen, Whitebox und musste einige Lüfter tauschen aber hat tagelangen Foltermodus mit Stresslinux durchgehalten.
    - auf LSI 9211 crossgeflashter M-1050 HBA mit 8x SATA via breakout von SAS. Die wird per PCI Passthrough der FreeNAS VM gegeben. Hat einen Fuffi gekostet.
    - 2x 120gb SSD am Mainboard als ZFS Raid für die Hostmachine unter Proxmox, hatte ich noch rumfahren aber eine würde es auch tun und kost ja nicht viel.
    - 1x 2tb am Mainboard für andere VMs. Ebenfalls noch gehabt.
    - bisher 5x 2tb am HBA als ZFS Pool. Gerade weil die offizielle Doku verschiedene Fabrikate und Chargen empfiehlt einfach alles mögliche so billig wie möglich zusammengekauft. Insgesamt knapp 200¤

    10tb Storage, VM Server und dicke Hardware dahinter. Klar, mit einem PI wärst du billiger dran. Aber für 500¤? Geht doch.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  11. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: Tron91 21.11.16 - 08:53

    Wow, bist du cool.

  12. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: Anonymer Nutzer 21.11.16 - 12:19

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > boxcarhobo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Falls nein, was wären denn eure Alternativen?
    >
    > Alleine wegen der Software würde ich wohl keine Platine mit Allwinner SoC
    > auch nur in Betracht ziehen.

    > Bei der Konkurrenz sieht es mit Sata nicht besser aus, daher würde ich mich
    > im x86 Umfeld umschauen.

    Genau das ist das Problem, entweder man fährt schmal und bleibt bei der Raspi Preislage um 40 EUR. Oder man investiert und ist dann schnell auch mit ARM über 100 EUR, was dafür dann wirklich zu viel ist.
    Wenn es ein miniATX Gehäuse mit NT schon für 40 EUR gibt. Dazu entweder ein AM1 Board oder sogar Intel mit einem Celeron G3900. Da ist man irgendwo zwischen 100 und 150 EUR, je nachdem was man noch rumliegen hat aus einem Altsystem. Damit ist ARM bei den Möglichkeiten derart weit weg, dass es sinnlos ist.

    > Wenn es günstig sein soll, dann würde ich wohl zum Biostar N3050NH greifen.
    > Da steckt direkt ein Celeron N3050 drauf. 2 SATA, 2 USB 3, PCIe, Gbit Lan
    > und du kannst da auch mehr Speicher drauf setzen als du bei den ganzen ARM
    > SoCs so bekommst.

    Die Celeron und Pentium-Linie mit Buchstaben in der Modellbezeichnung ist Atombasiert. Die finde ich derart beschissen.... wenn es ein G3900 für 33 EUR gibt.
    mein G3900 System habe ich nicht nach Strombedarf ausgesucht. Es braucht 17 Watt Idle unter Mint und 30 Watt Volllast. 8GB, 1 FP, 1 SSD.

    > Mit 2GB Ram und einem Externen ATX Netzteil kommst du aber auch auf 120¤.

    > Eine Synology DS216SE 2Bay kommt dich um die 130¤ und du hast auch Gehäuse
    > und einen Speicher für das OS dabei. Auch kümmert sich jemand um die
    > Wartung.

  13. Re: Für NAS geeignet?

    Autor: nille02 21.11.16 - 15:07

    DY schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Celeron und Pentium-Linie mit Buchstaben in der Modellbezeichnung ist
    > Atombasiert. Die finde ich derart beschissen.... wenn es ein G3900 für 33
    > EUR gibt.

    Zu denn 33¤ kommt aber noch ein MOBO. Also wirst vermutlich noch mal einen Zehner drauf legen müssen, verglichen mit dem von mir genannten.

    Für den G3900 spricht aber das du ECC Speicher nutzen kannst.

    Die neueren Atoms sind aber recht brauchbar geworden. Die ersten Generationen fand ich auch schlimm aber inzwischen ist das ok.

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