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  5. › Benchmarks von Quake 2 RTX…

Zuviel des Guten

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  1. Zuviel des Guten

    Autor: aLpenbog 10.01.20 - 10:50

    imo übertreiben alle immer zu sehr, sowohl mit Lichteffekten, als auch mit Schatten und Reflexionen. Mit Realismus hat das Ganze dann meist wenig zutun. Es wirkt auf mich oft eher wie eine Parodie und lenkt doch etwas ab.

    Sehr beliebt bei Rennspielen. Das Auto spiegelt stärker als jeder Spiegel. Es gibt einen total übertrieben Lens Flare Effekt, da gerne auch bei der Außenansicht oder Regentropfen auf den Monitor trotz Außenansicht.

    Gleiche mit den ganzen RTX Geschichten. Ich weiß nicht ob es an Parametern liegt und den Herstellern, an Fehlern in der Umsetzung generell, ob die Lichtquellen zu hell oder zu zahlreich sind oder zu viele stark spiegelnde Oberflächen genommen werden. Für mich sieht es aber nur nervig und anstregend aus, nicht wie etwas, dass ich zocken möchte und die FPS lassen eben auch zu wünschen übrig.

    Gerade auch so übertrieben beleuchtete Sachen. In der Realität kneift man da eben die Augen zu, reduziert die Helligkeit, setzt eine Sonnenbrille auf usw. Sonst tränen einen die Augen und man sieht vermutlich die nächsten paar Stunden überall grüne und lila Punkte.

    Finde RTX deshalb, so wie es aktuell ist wenig interessant, liegt sicher auch daran, dass man es aktuell eben sehr auffällig präsentieren will.

    Für Quake ebenfalls nix, da ging es doch eher drum die Sachen einfacher darzustellen, um sich auf das Gameplay zu konzentrieren. Da würde ich mir maximal ein neues Quake World wünschen, was geometrisch schicker aussieht.

  2. Re: Zuviel des Guten

    Autor: Kakiss 10.01.20 - 14:06

    Es geht hier eher um das Machbare mit dieser Technologie, als dass es grafisch zum Gameplay Sinn ergeben muss/soll.

  3. Re: Zuviel des Guten

    Autor: Achranon 10.01.20 - 17:44

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade auch so übertrieben beleuchtete Sachen. In der Realität kneift man
    > da eben die Augen zu, reduziert die Helligkeit, setzt eine Sonnenbrille auf
    > usw. Sonst tränen einen die Augen und man sieht vermutlich die nächsten
    > paar Stunden überall grüne und lila Punkte.

    Hmm, meinst du vielleicht eher HDR?

    Das Problem hat mit Raytracing nichts zu tun.

  4. Re: Zuviel des Guten

    Autor: aLpenbog 10.01.20 - 19:04

    Achranon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, meinst du vielleicht eher HDR?
    >
    > Das Problem hat mit Raytracing nichts zu tun.

    Nein mir geht es generell darum, dass eine bestimmte Helligkeit irgendwann kaum noch Sinn macht, da man sie so in der Realität nur sehr, sehr, sehr selten wahrnimmt und Spiele dann so gemacht wären, als wäre die Ganze Welt für jeden so und das immer und das verkauft man dann als Realismus. Mir geht es nicht um wirkliches Strahlen im Sinne von HDR, sondern der zu starken Aufhellung der Texturen bzw. zu extremen Nutzung von Licht. Was nicht heißen soll, dass HDR diesbezüglich nicht auch in so einer Weise eingesetzt wird, da hab ich aber noch nicht viel von gesehen.

    Das Video hier zeigt nicht viel. Das hat man deutlicher im Trailer dazu von NVIDIA gesehen. Mir geht es ja nicht darum, dass man vorm Monitor die Augen zukneifen sollte aber etwas extrem stark zu belichten wirkt deshalb für mich sehr unnatürlich, da man sich sowas stark Überbelichtetes in der realen Welt eben nicht groß ansieht.

    Wie gesagt gleiche wie bei Reflexionen, Regentropfen, Bloom, Lens Flare usw. Man übertreibt meist mit den Effekten. Bei einer lustigen kleinen Demo mag das noch lustig sein, meist betrifft das aber auch viele, viele Games und wird quasi zum Trend.

    Zumindest bei mir bewirkt das so ziemlich den Gegenteil, von dem was angestrebt wird. Es killt die Atmosphäre. Hab das Gefühl ich wäre in einen Tarantino Film, nur dass man statt Blut eben Licht genutzt wird. Die Ideen und Features an sich sind schön, sollte man dann aber ganz, ganz spärlich nutzen. Ist eben wie CGI in Filmen. Es gibt gutes CGI, das ist i.d.R. das worüber keiner spricht, weil es einen eben nicht anspringt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.20 19:17 durch aLpenbog.

  5. Re: Zuviel des Guten

    Autor: Frostwind 11.01.20 - 22:45

    Das stimmt. Vor wenigen Jahren war bei Rennspielen der Blick in den Rückspiegel total verpixelt. Nun wird die Rechenleistung für relativ unnütze Dinge verpulvert.

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