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Es ist sowieso erstaunlich was Windows so frisst
Autor: Sharra 27.12.22 - 12:04
Ständig wird geschaut "BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö?"
Permanent!
(nein ich habe nichts gegen BT, ich nutze das nur als Beispiel)
Klar, bei einer halbwegs aktuellen Kiste fällt sowas nicht auf. Meint man.
Bis man sich wirklich mal die Mühe macht, alle diese unsinnigen Dienste (wer z.B. nie vorhat ein Bluetooth Gerät zu nutzen wird niemals Nachteile spüren) zu deaktivieren, wird merken, dass das System plötzlich doch spürbar responsiver wird.
Nein, das alles führt nicht dazu, dass man an einem Arbeitstag plötzlich 4 Stunden weniger braucht. Es fühlt sich einfach nur deutlich angenehmer an damit zu arbeiten.
Und das ist kein Placebo-Effekt, denn wenn man andere Leute an die Kiste lässt, die nicht mal wissen, dass da der ganze Hintergrundmüll nicht läuft, stutzen sie erst, wundern sich dann, und dann wir gefragt warum das so viel angenehmer ist.
Wie gesagt, es spart so gut wie nichts. Aber das Feeling ist ein anderes.
Angenehmer Nebeneffekt: Wenn gewisse Dinge nicht laufen, können sie auch nicht als Einfallstor für Schädlinge dienen.
Ich verstehe durchaus den Ansatz den MS fährt. Der User soll sich um nichts kümmern müssen. Dem User soll es egal sein, welche Technik seine Funktastatur benutzt. Sie soll funktionieren.
Völlig valider Ansatz.
Der wird eben mit Mikroverzögerungen erkauft, weil der Rechner eben gerade noch fix die eine Anfrage auf Änderung oder nicht abarbeiten muss, bevor er meinen Mausbefehl umsetzt.
Und wir reden ja hier nicht von einer einzigen Überwachung, sondern von Dutzenden Abfragen jede Sekunde, von vielen Hintergrundaufgaben die so getätigt werden. Es summiert sich.
Ich persönlich bevorzuge den Ansatz eben anders herum. Wenn ich etwas brauche, schalte ich es ein. Bis dahin bleibt es aus. Was nicht da ist, macht keine Probleme, frisst keine Ressourcen. -
Re: Es ist sowieso erstaunlich was Windows so frisst
Autor: AlexanderSchork 27.12.22 - 12:22
Sharra schrieb:
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> Ständig wird geschaut "BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da?
> nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö?
> BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö?
> BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö? BT-device da? nö?"
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> Permanent!
> (nein ich habe nichts gegen BT, ich nutze das nur als Beispiel)
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> Klar, bei einer halbwegs aktuellen Kiste fällt sowas nicht auf. Meint man.
> Bis man sich wirklich mal die Mühe macht, alle diese unsinnigen Dienste
> (wer z.B. nie vorhat ein Bluetooth Gerät zu nutzen wird niemals Nachteile
> spüren) zu deaktivieren, wird merken, dass das System plötzlich doch
> spürbar responsiver wird.
> Nein, das alles führt nicht dazu, dass man an einem Arbeitstag plötzlich 4
> Stunden weniger braucht. Es fühlt sich einfach nur deutlich angenehmer an
> damit zu arbeiten.
>
> Und das ist kein Placebo-Effekt, denn wenn man andere Leute an die Kiste
> lässt, die nicht mal wissen, dass da der ganze Hintergrundmüll nicht läuft,
> stutzen sie erst, wundern sich dann, und dann wir gefragt warum das so viel
> angenehmer ist.
>
> Wie gesagt, es spart so gut wie nichts. Aber das Feeling ist ein anderes.
> Angenehmer Nebeneffekt: Wenn gewisse Dinge nicht laufen, können sie auch
> nicht als Einfallstor für Schädlinge dienen.
>
> Ich verstehe durchaus den Ansatz den MS fährt. Der User soll sich um nichts
> kümmern müssen. Dem User soll es egal sein, welche Technik seine
> Funktastatur benutzt. Sie soll funktionieren.
> Völlig valider Ansatz.
> Der wird eben mit Mikroverzögerungen erkauft, weil der Rechner eben gerade
> noch fix die eine Anfrage auf Änderung oder nicht abarbeiten muss, bevor er
> meinen Mausbefehl umsetzt.
> Und wir reden ja hier nicht von einer einzigen Überwachung, sondern von
> Dutzenden Abfragen jede Sekunde, von vielen Hintergrundaufgaben die so
> getätigt werden. Es summiert sich.
>
> Ich persönlich bevorzuge den Ansatz eben anders herum. Wenn ich etwas
> brauche, schalte ich es ein. Bis dahin bleibt es aus. Was nicht da ist,
> macht keine Probleme, frisst keine Ressourcen.
Ja, hast schon recht. Habe früher auch viele Dienste abgeschaltet bei Windows.
Dann habe ich mir ca. 1 Jahr später einen Drucker gekauft und mich gewundert, dass das Ding einfach nicht laufen will. Bis mir 1 Std später eingefallen ist, dass ich komplette alle Druckerdienste abgestellt hatte. -
Re: Es ist sowieso erstaunlich was Windows so frisst
Autor: Sharra 27.12.22 - 14:59
Eigentlich sollte sowas die Windows-Fehlerhilfe beheben. Problem: Drucker geht nicht. System prüft ob für Drucker notwendige Dienste laufen, und falls nicht, bietet es an diese zu reaktivieren.
Leider funktioniert das in der Praxis dann auch oft genug nicht.
Ich persönlich habe mich jetzt darauf eingepegelt den Kram abzuschalten den ich mit absoluter Sicherheit nicht benötige. So verbinde ich z.B. grundsätzlich alles mit Kabel, nutze kein WLAN und ähnliches. Da braucht Windows nicht ständig zu schauen ob sich da was geändert hat. Es ist einfach nutzlos. Und ich werde vermutlich niemals in die Verlegenheit rennen, dass es doch mal gebraucht würde. -
Re: Es ist sowieso erstaunlich was Windows so frisst
Autor: bernstein 27.12.22 - 20:19
Alles korrekt, ich nutze windows nur in ner vm unter linux. Da geb ich auch nur sowenige cpu-cores wie möglich fürs windows und deaktiviere im windows alles mögliche. Aber:
wer eine 16-core cpu hat wird unter einem nativen windows durch das abschalten “unnötiger” hintergrunddienste kaum etwas flüssigeres bekommen. Ausser man lastet das system (mit blender oder so) voll aus. -
Re: Es ist sowieso erstaunlich was Windows so frisst
Autor: mgutt 28.12.22 - 15:41
Es ist schade, dass Windows so nichtssagende Fehlermeldungen hat. Ansonsten könnte man wirklich alles abschalten und eben nur das einschalten was man benötigt. Stattdessen gibt es nur einen "Fehler 0x0000001234" und man darf erstmal googlen.



