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AtlasOS die Lösung

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  1. AtlasOS die Lösung

    Autor: EVO15 10.08.23 - 10:55

    Nutze seit mehreren Wochen nun AtlasOS und kann das auch nur jedem ans Herz legen, der Windows ohne den ganzen Bullshit nutzen möchte.

  2. Re: AtlasOS die Lösung - für Gamer

    Autor: carp 10.08.23 - 11:52

    Laut den Machern ist AtlasOS speziell für Gamer gedacht: https://docs.atlasos.net/troubleshooting/removed-features/

    Als Produktivsystem sollte man es wohl besser nicht nutzen.

  3. Re: AtlasOS die Lösung - für Gamer

    Autor: ChameleonAI 10.08.23 - 11:58

    carp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Laut den Machern ist AtlasOS speziell für Gamer gedacht: docs.atlasos.net
    >
    > Als Produktivsystem sollte man es wohl besser nicht nutzen.

    Das sollte jedem klar sein, sowas nicht als Produktivsystem zu benutzen, alleine aus Security Sicht wäre das sehr bedenklich.

  4. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: gdh 10.08.23 - 12:31

    EVO15 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nutze seit mehreren Wochen nun AtlasOS und kann das auch nur jedem ans Herz
    > legen, der Windows ohne den ganzen Bullshit nutzen möchte.


    ich habe mich auch mal bei Atlas OS umgesehen. Ich muss sagen, ich bin mir nicht sicher, ob ich eine symptombekämpfung gegen ein anderes Problem eintausche

    Ich kann mir nicht sicher sein, was Atlas OS genau mit dem vanilla Windows macht. Offensichtlich wird die Bloatware entfernt aber ich kann nicht ausschließen, dass nicht noch etwas anderes im Hintergrund gemacht wird, was mir möglicherweise noch mehr wiederstrebt (datenabfluss, backdoors etc.)

    mein weg ist daher vanilla windows zu installieren, den bloatware kram -so weit es geht- zu deinstallieren und via DNS blocking windows das nach hause telefonieren zu untersagen.

    und wenn ich mal irendwann gaaaaaanz viel zeit & muße habe, werd ich mich mal bei Lunux umsehen.

  5. Re: AtlasOS die Lösung - für Gamer

    Autor: carp 10.08.23 - 12:35

    ChameleonAI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte jedem klar sein, sowas nicht als Produktivsystem zu benutzen,
    > alleine aus Security Sicht wäre das sehr bedenklich.

    Ich weiß nicht, ob es EVO15 klar ist.

  6. Re: AtlasOS die Lösung - für Gamer

    Autor: tnbh 10.08.23 - 12:51

    Also aus Securitysicht solltest du einfach das Netzwerk abschalten, egal bei welchem Betriebssystem.

    Sichere Betriebssysteme sind noch in Entwiclung. Und die sichere Software dazu auch. Dauert nur noch 200 bis 9000 Jahre. Vielleicht unwesentlich länger. Intel arbeitet auch schon mit AMD an der sicheren Hardware. Das wird ähnlich lange dauern.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.23 12:53 durch tnbh.

  7. Re: AtlasOS die Loesung

    Autor: FreiGeistler 10.08.23 - 15:30

    gdh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und wenn ich mal irendwann gaaaaaanz viel zeit & musse habe, werd ich mich
    > mal bei Lunux umsehen.

    Mit winetricks vcrun2019 donet48 xna40 laeuft so ziemlich alles in Wine.
    Wobei das xna40 so'n .Net DRM Dingens ist, kann man meist weglassen.

    edit: Umlaute



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.23 15:32 durch FreiGeistler.

  8. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: oceansize 10.08.23 - 19:13

    Kann ich dir und jedem nur empfehlen. Bim vor Jahren auf ein Linux mit KDE-Oberfläche (Kubuntu und KDE-Neon) umgestiegen und habe es keinen Augenblick bereuht. Damals war der Hauptgrund die Vollverschlüsselung, der ich unter Linux mehr vertraut habe.

    Ich lese immer gerne und nicht ohne eine gewisse Schadenfreude die vielen Artikel über Windows: Verkackte Updates, Druckertreiber aus 3.11, Werbung in der Taskleiste, Datenschnüffelei, schon wieder ein neues Startmenü, Edge-Zwang, Zwangsaccounts, usw usf...

    Mein Absprung war schon zu Win-7-Zeiten, da hielt sich die Pest noch etwas in Grenzen. Wenn ich aber schaue, was ich heute alles deinstallieren, blockieren oder ausschalten muss, um ein halbwegs funktionierendes und vertrauenswürdiges OS zu bekommen, dann kann ich auch gleich Linux installieren.

    Wenn man halbwegs normale Hardware hat, gibts übrigens rein gar nichts zu frickeln, nur weil das immer behauptet wird. Oft gibt es grafische Paketmanager, von denen aus man alle mögliche Software direkt und ohne Account installieren kann. Unter Windows muss ich auf www.vertraumir.de und dort die sicherkeinebloatware.exe installieren (zumindest damals war das so).

    Generell bin ich schon immer ein Poweruser, der viel individualisiert, installiert, probiert.. von daher musste ich auch und gerade unter Windows damals schon ziemlich oft irgendwas "frickeln" bzw. mal wieder neu installieren. Unter Linux gibts zwar keine Registry, aber dennoch muss man für tiefergehende Konfigurationen ab und zu an eine Config, aber dafür ist auch alles erreichbar und dokumentiert.

    Als Einstieg empfehle ich irgend eine LTS-Version von Mint oder Ubuntu (z.B. das genannte Kubuntu).

    Ps: Achtung, einmal infiziert, wird man zu so nem Missionar wie ich hier ;-) :-D

    ...

  9. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: Gunslinger Gary 10.08.23 - 19:20

    Hab eben nachgesehen was das sein soll. Dachte irgendein cooles Linux-System (die meisten haben doofe Namen).

    Aber das ist ein Windows-"Mod". Soll wohl ein Witz sein? Ausgerechnet Sicherheitsfunktionen aus einem Betriebssystem zu entfernen, fällt unter die Sorte krank. Hoffentlich gehörst du nicht irgendwo zum technischen Personal.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  10. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: FreiGeistler 10.08.23 - 20:07

    Gunslinger Gary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab eben nachgesehen was das sein soll. Dachte irgendein cooles
    > Linux-System (die meisten haben doofe Namen).
    >
    > Aber das ist ein Windows-"Mod". Soll wohl ein Witz sein? Ausgerechnet
    > Sicherheitsfunktionen aus einem Betriebssystem zu entfernen, fällt unter
    > die Sorte krank. Hoffentlich gehörst du nicht irgendwo zum technischen
    > Personal.

    Du meinst mich, wegen Wine?
    Nee, weil oft irgend eine Windows-only Anwendung ein Hinderungsgrund für angehende Linuxer ist.
    Hatte dazumals meinen Vater auf ein wartungsarmes Debian + XFCE + modernes Theme umgezogen, nur seiner landwirtschaftlichen Verwaltungssoftware in Wine klemmte der eingebaute TeamViewer für support hin und wieder am Anfang noch. Jetzt gehts.
    Jaja, hatte das Wine etwas de-integriert. Und sonst gibt es immer noch Firejail/Bubblejail.

  11. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: Potrimpo 11.08.23 - 07:18

    Nein, er meinte Atlas OS

  12. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: Legacyleader 11.08.23 - 08:29

    AtlasOS deaktiviert unter anderem Windows Defender, UAC, Windows Update, Meltdown and Spectre Patches sowie ASLR. Dieses "OS" ist ein Security Nightmare welches nur auf Offline PCs benutz werden sollte die keinerlei Zugang zu einem Netzwerk haben.

    Eher ist es ein OS für Leute die Wissen was sie tun aber sie werben ja den "Gamer" damit an der mit dem alten Haswell rumrennt.

    Es wäre besser in der Art von tiny11 das System manuell zu debloaten. Don't use random scripts of the internet! Oder benutzt Linux Distros wie Manjaro oder Fedora.

  13. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: StravaFan 11.08.23 - 08:44

    oceansize schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Mein Absprung war schon zu Win-7-Zeiten, da hielt sich die Pest noch etwas
    > in Grenzen. Wenn ich aber schaue, was ich heute alles deinstallieren,
    > blockieren oder ausschalten muss, um ein halbwegs funktionierendes und
    > vertrauenswürdiges OS zu bekommen, dann kann ich auch gleich Linux
    > installieren.

    Wenn ich mir so ansehe, was bei Windows alles gefrickelt werden muss, bin ich echt froh, das nicht zu nutzen.

    > Als Einstieg empfehle ich irgend eine LTS-Version von Mint oder Ubuntu
    > (z.B. das genannte Kubuntu).

    Ubuntu sehe ich skeptisch mit dem Snap-Kram.
    Das macht echt wenig Spass, wenn das OS windows-artig, Dir den Browser unterm Arsch neuwegstartet.

    Aber es gibt ja noch andere Distros, die mittlerweile extrem kompatibel sind.

    >
    > Ps: Achtung, einmal infiziert, wird man zu so nem Missionar wie ich hier
    > ;-) :-D

    +1

  14. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: CmdrJameson 11.08.23 - 09:36

    SteamOS hat mir als jemandem, der Linux und diverse andere *nix-Derivate immer nur zweckgebunden eingesetzt hat, mal gezeigt was alles bereits unter Linux läuft.
    Es hat mir aber gleichzeitig auch gezeigt, wieviel Frickelarbeit in vielen Fällen dann doch notwendig ist, um etwas ans Laufen zu bekommen, damit es genausogut läuft wie unter Windows.
    Für Steam-eigene Software hat Valve diese Arbeit i.d.R. vorher übernommen. Aber für alles andere fühlt man sich teilweise in DOS-Zeiten von Autoexec.bat und Config.sys - Anpassungen zurückversetzt. Als man für eine exotische Soundkarte die Soundkonfigurationsdateien eines Spiels per Hexeditor manipulierte damit diese im Auswahlmenü überhaupt auftauchte und man den Treiber dann in ein Sammel-File patchen konnte.

    Jetzt sinds halt diverse Proton-Varianten, von denen je nach Titel mal nur die eine, mal nur eine andere zufriedenstellende (oder überhaupt ein) Ergebnis liefert. GOG-Titel funktionieren mal nur mit einem Launcher, mal nur mit einem anderen - aber nicht beide können Achievements und Speicherstände synchronisieren.

    Bei Anwendungen wirds nicht besser. Sobald etwas auf die Grafikkarte direkt zugreift ist oft Schicht im Schacht.

    Ja, für normale Office-Anwendungen ist nach einmaliger Konfiguration es für den User quasi schnurz was für ein OS da drunter läuft. Updates installieren, Systemeinstellungen ändern, das ist unter modernen Distris alles genauso klickibunti wie unter Windows und auch für konsolenfaule easy. Dafür sind das dann auch keine Leichtgewichte mehr, weder was den Ressourcenverbrauch angeht noch die Installationsgröße.

    Am Ende gibts für jeden User und jede Ansprüche ein funktionierendes System. Wer keinen Nerv aufs Konfigurieren hat, der wird mit einem Windows superglücklich. Den Anspruch, CandyCrush und co zu entfernen hat der Normalo-User ja gar nicht (der ist auch mit den vorinstallierten Apps auf seinem Mobiltelefon glücklich und ignoriert die).
    Und aus den Zeiten, wo uns die paar MB Extra-Platzverbrauch weh getan haben, sind wir lange raus. Mac-User, denen es schnurz ist dass bei "Deinstallationen" oft noch jede Menge Programmüll auf dem System verbleibt, sowieso.

    Bleibt halt die Fraktion die Spaß hat am Optimieren und Basteln. Und die werden mit einem Windows, was sie entgegen den Herstellervorgaben optimieren können auch glücklich wie mit einem Linux, welches sie auf sich anpassen.
    Für eine "clean install" fordert das Linux sicherlich weniger Aufwand, dafür hat man den halt hinterher falls man dieselbe Software auf beiden laufen lassen möchte (und dementsprechend zwangsweise Emulations-Software einsetzen muss). Richtig bizarr und obskur wirds oft, wenn man noch alte Hardware parallel emulieren will. Glide für frühe 3DFX-Windows-Titel emulieren und das dann noch im Paket auf nem Linux zum Laufen bekommen - ja, geht alles, aber ist dann schon kreativ :D

    Aber wer Stunden oder Tage damit verbringt Mods für ein Bethesda-Spiel zu installieren und miteinander kompatibel zu machen, den schreckt auch das nicht ab.

  15. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: kevla 11.08.23 - 12:43

    oceansize schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann ich dir und jedem nur empfehlen. Bim vor Jahren auf ein Linux mit
    > KDE-Oberfläche (Kubuntu und KDE-Neon) umgestiegen und habe es keinen
    > Augenblick bereuht. Damals war der Hauptgrund die Vollverschlüsselung, der
    > ich unter Linux mehr vertraut habe.
    >
    > Ich lese immer gerne und nicht ohne eine gewisse Schadenfreude die vielen
    > Artikel über Windows: Verkackte Updates, Druckertreiber aus 3.11, Werbung
    > in der Taskleiste, Datenschnüffelei, schon wieder ein neues Startmenü,
    > Edge-Zwang, Zwangsaccounts, usw usf...
    >
    > Mein Absprung war schon zu Win-7-Zeiten, da hielt sich die Pest noch etwas
    > in Grenzen. Wenn ich aber schaue, was ich heute alles deinstallieren,
    > blockieren oder ausschalten muss, um ein halbwegs funktionierendes und
    > vertrauenswürdiges OS zu bekommen, dann kann ich auch gleich Linux
    > installieren.
    >
    > Wenn man halbwegs normale Hardware hat, gibts übrigens rein gar nichts zu
    > frickeln, nur weil das immer behauptet wird. Oft gibt es grafische
    > Paketmanager, von denen aus man alle mögliche Software direkt und ohne
    > Account installieren kann. Unter Windows muss ich auf www.vertraumir.de und
    > dort die sicherkeinebloatware.exe installieren (zumindest damals war das
    > so).
    >
    > Generell bin ich schon immer ein Poweruser, der viel individualisiert,
    > installiert, probiert.. von daher musste ich auch und gerade unter Windows
    > damals schon ziemlich oft irgendwas "frickeln" bzw. mal wieder neu
    > installieren. Unter Linux gibts zwar keine Registry, aber dennoch muss man
    > für tiefergehende Konfigurationen ab und zu an eine Config, aber dafür ist
    > auch alles erreichbar und dokumentiert.
    >
    > Als Einstieg empfehle ich irgend eine LTS-Version von Mint oder Ubuntu
    > (z.B. das genannte Kubuntu).
    >
    > Ps: Achtung, einmal infiziert, wird man zu so nem Missionar wie ich hier
    > ;-) :-D

    Oder man installiert einfach Windows 11 ohne Wlan bzw. Internetanbindung, dadurch kann man einen lokalen Benutzer anlegen ohne MS-Account, deaktiviert den Benutzererfahrung-Telemetriedaten Dienst und installiert bei Bedarf die Classic-Shell (Startmenü).

    Schon hat man in 15 min ein Windows mit vernünftigem Startmenü, das nicht nach Hause telefoniert. ;)

    Zusätzlich wird bei mir noch die News und die Cortana App deaktiviert.

    Also wer heute noch bei Windows von Frickeln spricht, muss schon eine ganze Weile kein Windows mehr benutzt haben. So wie du es ja auch sagst mit Windows 7. Und Edge-Zwang?!? Wie auch immer du darauf kommst und wie auch immer der aussehen sollte. Ich installiere mir den Browser, den ich möchte, setzte ihn als Standard und welch Überraschung - er läuft. ;)

    Ich bin übrigens ein Kind der 80er. Sprich, ich habe auch für ein paar kb mehr Speicher in der autoexec.bat und config.sys rum hantiert. Im Laufe der Jahre auch immer mal wieder Linux installiert, aber bin am Ende dann doch immer wieder zu Windows zurück. Lediglich mein Mediacenter hatte ich lange Zeit auf Linux laufen, aber seit der Shield ist auch das Geschichte. Genau genommen natürlich nicht. Aber Android ist für mich kein echtes Linux.

  16. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: countzero 11.08.23 - 13:03

    Ich probiere alle paar Jahre mal wieder eine aktuelle Linuxdistribution aus. Nach meiner Erfahrung funktionieren 90% auf Anhieb und sind dann oft auch deutlich angenehmer als unter Windows.
    Beispiele
    Drucker: Unter Linux, anschließen und funktioniert direkt, unter Windows rödelt im besten Fall Windows Update eine zeitlang rum, bis es den Treiber findet, im schlimmsten Fall muss ich hunderte MB an Bloatware herunterladen, nur um an den Druckertreiber zu kommen.
    Software-Installation: Paketmanager wie APT sind einfach geil
    Architektur: Die Unix-Artige Dateistruktur ohne die blöden Laufwerksbuchstaben finde ich deutlich stimmiger, genauso wie das "Alles ist eine Datei"-Paradigma.

    Die letzten 10%, die nicht auf Anhieb funktionieren, arten dann oft in Gefrickel aus und sind dann ein Grund, warum ich nicht dauerhaft umsteige. Letztendlich bin ich aber beim Arbeiten sowieso vom Arbeitgeber an Windows gebunden und privat zocke ich ein bisschen und der Rest läuft über den Browser. Da ist mir das Betriebssystem eigentlich ziemlich egal. Ich würde wahrscheinlich auch noch mit DOS klarkommen, wenn da aktuelle Software drauf laufen würde :-) In der Praxis bleibe ich dann halt bei Windows, weil da die "funktioniert einfach"-Quote nicht nur bei 90% sondern eher bei 99,9% liegt. Die initale Einrichtung ist vielleicht etwas aufwendiger, aber danach läufts eigentlich. Im Gegensatz zu früher installiere ich auch nicht mehr einmal im Jahr das OS neu.

  17. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: oceansize 11.08.23 - 13:30

    kevla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oder man installiert einfach Windows 11 ohne Wlan bzw. Internetanbindung,
    > dadurch kann man einen lokalen Benutzer anlegen ohne MS-Account,
    > deaktiviert den Benutzererfahrung-Telemetriedaten Dienst und installiert
    > bei Bedarf die Classic-Shell (Startmenü).
    > Schon hat man in 15 min ein Windows mit vernünftigem Startmenü, das nicht
    > nach Hause telefoniert. ;)

    Genau darauf habe ich keine Lust mehr. Glaube es kommt sehr darauf an, wie man tickt. Ich ticke so, dass meine Geräte bitte das tun sollen, was ich will und nicht, was ein Hersteller mir vorgibt. Natürlich hat man nie im Detail auf alle Designentscheidungen bei einer Software Einfluss, aber ich denke, du weißt was ich meine. Bei ClosedSource wie Windows weiß man darüber hinaus eben nie genau, was es im Hintergrund scannt, weitermeldet, nach Hause funkt. Das möchte ich mir nicht mehr länger antun. Einem Betriebssystem muss ich 100% vertrauen können.


    > Also wer heute noch bei Windows von Frickeln spricht, muss schon eine ganze
    > Weile kein Windows mehr benutzt haben. So wie du es ja auch sagst mit
    > Windows 7.

    Das Wort "Frickeln" mag ich sowieso nicht, ich habe es nur benutzt, weil es oft im Zusammenhang mit Linux gebraucht wird. Ich meinte halt, dass man auch nicht alles über die Systemsteuerung lösen konnte und vermutlich ist das heute nicht viel anders. Ich muss beruflich Windows 10 nutzen und kenne auch die neue Systemsteuerung (die immer noch nicht richtig fertig ist).


    > Und Edge-Zwang?!? Wie auch immer du darauf kommst und wie auch
    > immer der aussehen sollte. Ich installiere mir den Browser, den ich möchte,
    > setzte ihn als Standard und welch Überraschung - er läuft. ;)

    Hier mal ein paar Links zum Thema Edge, Werbung und Zwang. Natürlich wird niemand gezwungen, Edge zu nutzen oder Werbung zu schauen. Aber man wird massiv bevormundet und gedrängt und ohne Tools und Registry-Hacks bekommt man so manches gar nicht in den Griff. Wer sich das noch geben will, gerne. Empfinde aber -persönlich- den Schritt zu Linux als das geringere Übel:

    https://www.golem.de/news/links-oeffnen-microsoft-erzwingt-edge-browser-in-outlook-fuer-windows-2305-173877.html
    https://www.golem.de/news/windows-10-und-11-tool-umgeht-den-microsoft-edge-zwang-bei-einigen-links-2112-161951.html
    https://www.golem.de/news/microsoft-onedrive-bannerwerbung-im-windows-11-startmenue-ist-da-2304-173338.html
    https://www.golem.de/news/browser-edge-wirbt-mit-dem-vertrauen-von-microsoft-fuer-sich-selbst-2302-172107.html
    https://www.golem.de/news/windows-update-nein-ich-moechte-nicht-windows-11-installieren-microsoft-2203-163967.html
    https://www.golem.de/news/windows-11-windows-explorer-zeigt-einmal-mehr-werbung-an-2203-163852.html
    https://www.golem.de/news/microsoft-windows-10-nervt-kunden-mit-pop-ups-2106-156920.html
    https://www.golem.de/news/microsoft-firefox-nutzer-bekommen-in-windows-werbung-fuer-edge-2002-146560.html
    https://www.golem.de/news/windows-10-vpn-probleme-nach-update-und-werbung-in-windows-mail-1811-137792.html
    https://www.golem.de/news/privatsphaere-windows-10-telefoniert-zu-viel-nach-hause-1508-115575.html
    https://www.golem.de/news/betriebssystem-microsoft-platziert-mehr-werbung-in-windows-11-einstellungen-2305-174023.html
    https://www.golem.de/news/windows-10-installation-auch-in-deutschland-mit-microsoft-kontozwang-2002-146773.html

    > Ich bin übrigens ein Kind der 80er. Sprich, ich habe auch für ein paar kb
    > mehr Speicher in der autoexec.bat und config.sys rum hantiert. Im Laufe der
    > Jahre auch immer mal wieder Linux installiert, aber bin am Ende dann doch
    > immer wieder zu Windows zurück. Lediglich mein Mediacenter hatte ich lange
    > Zeit auf Linux laufen, aber seit der Shield ist auch das Geschichte. Genau
    > genommen natürlich nicht. Aber Android ist für mich kein echtes Linux.

    Tatsächlich betreibe ich noch ein virtuelles Windows 7 ohne Netzzugriff für ein paar kleinere Sachen (z.B. Firmware-Updates von manchen Geräten, die nur unter Windows gehen). Den Rest habe ich jetzt über die Jahre recht Problemlos auf Linux umziehen können und mir fehlt nichts - ganz im Gegenteil. Es kommt halt hier massiv darauf an, was man mit dem Gerät macht. Es muss jeder für sich selbst wissen. Ich möchte auch nicht missionieren, sondern ermutigen. Ich glaube daran, dass es eine Art Lawineneffekt geben kann. Der Linux-Desktop wird auch schon heute von sehr vielen Menschen eingesetzt und ich habe das (unbewiesene) Gefühl, dass sich in meiner kurzen Zeit schon sehr viel verbessert hat. Je mehr Leute Linux nutzen, desto schneller geht auch die Entwicklung voran - vieles lässt sich halt angehen, wenn der Leidensdruck hoch genug wird.

    ...

  18. Re: AtlasOS die Lösung

    Autor: kevla 11.08.23 - 13:58

    oceansize schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kevla schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Oder man installiert einfach Windows 11 ohne Wlan bzw.
    > Internetanbindung,
    > > dadurch kann man einen lokalen Benutzer anlegen ohne MS-Account,
    > > deaktiviert den Benutzererfahrung-Telemetriedaten Dienst und installiert
    > > bei Bedarf die Classic-Shell (Startmenü).
    > > Schon hat man in 15 min ein Windows mit vernünftigem Startmenü, das
    > nicht
    > > nach Hause telefoniert. ;)
    >
    > Genau darauf habe ich keine Lust mehr. Glaube es kommt sehr darauf an, wie
    > man tickt. Ich ticke so, dass meine Geräte bitte das tun sollen, was ich
    > will und nicht, was ein Hersteller mir vorgibt. Natürlich hat man nie im
    > Detail auf alle Designentscheidungen bei einer Software Einfluss, aber ich
    > denke, du weißt was ich meine. Bei ClosedSource wie Windows weiß man
    > darüber hinaus eben nie genau, was es im Hintergrund scannt, weitermeldet,
    > nach Hause funkt. Das möchte ich mir nicht mehr länger antun. Einem
    > Betriebssystem muss ich 100% vertrauen können.

    Verstehe ich, aber nach einer Neuinstallation einen Dienst zu deaktivieren und - falls man das Starmenü von Windows 11 nicht haben möchte - ein Programm zu installieren finde ich jetzt nicht sooo aufwendig.

    Und zum Thema nach Hause telefonieren kann ich dir diese Seite bzw. die dort verlinkten Dokumente empfehlen. Das wurde schon ziemlich genau überprüft damals.

    > > Also wer heute noch bei Windows von Frickeln spricht, muss schon eine
    > ganze
    > > Weile kein Windows mehr benutzt haben. So wie du es ja auch sagst mit
    > > Windows 7.
    >
    > Das Wort "Frickeln" mag ich sowieso nicht, ich habe es nur benutzt, weil es
    > oft im Zusammenhang mit Linux gebraucht wird. Ich meinte halt, dass man
    > auch nicht alles über die Systemsteuerung lösen konnte und vermutlich ist
    > das heute nicht viel anders. Ich muss beruflich Windows 10 nutzen und kenne
    > auch die neue Systemsteuerung (die immer noch nicht richtig fertig ist).

    Ja, stimmt, Windows 11 ist nach wie vor ein wenig zwiegespalten. Wenn ich länger nicht dran war, brauch ich manchmal immer noch fünf Versuche, um den Geräte-Manager zu finden..

    > > Und Edge-Zwang?!? Wie auch immer du darauf kommst und wie auch
    > > immer der aussehen sollte. Ich installiere mir den Browser, den ich
    > möchte,
    > > setzte ihn als Standard und welch Überraschung - er läuft. ;)
    >
    > Hier mal ein paar Links zum Thema Edge, Werbung und Zwang. Natürlich wird
    > niemand gezwungen, Edge zu nutzen oder Werbung zu schauen. Aber man wird
    > massiv bevormundet und gedrängt und ohne Tools und Registry-Hacks bekommt
    > man so manches gar nicht in den Griff. Wer sich das noch geben will, gerne.
    > Empfinde aber -persönlich- den Schritt zu Linux als das geringere Übel:
    >
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de
    > www.golem.de

    Oha, die Meldungen kommen zwar wahrscheinlich nicht von ungefähr, aber ich kann das tatsächlich nicht nachvollziehen. Privat nutze ich kein Outlook, aber sonst wird mein Firefox als Standard-Brwoser auch als solcher vom System behandelt. Ich werde nicht auf Edge geleitet.

    > > Ich bin übrigens ein Kind der 80er. Sprich, ich habe auch für ein paar
    > kb
    > > mehr Speicher in der autoexec.bat und config.sys rum hantiert. Im Laufe
    > der
    > > Jahre auch immer mal wieder Linux installiert, aber bin am Ende dann
    > doch
    > > immer wieder zu Windows zurück. Lediglich mein Mediacenter hatte ich
    > lange
    > > Zeit auf Linux laufen, aber seit der Shield ist auch das Geschichte.
    > Genau
    > > genommen natürlich nicht. Aber Android ist für mich kein echtes Linux.
    >
    > Tatsächlich betreibe ich noch ein virtuelles Windows 7 ohne Netzzugriff für
    > ein paar kleinere Sachen (z.B. Firmware-Updates von manchen Geräten, die
    > nur unter Windows gehen). Den Rest habe ich jetzt über die Jahre recht
    > Problemlos auf Linux umziehen können und mir fehlt nichts - ganz im
    > Gegenteil. Es kommt halt hier massiv darauf an, was man mit dem Gerät
    > macht. Es muss jeder für sich selbst wissen. Ich möchte auch nicht
    > missionieren, sondern ermutigen. Ich glaube daran, dass es eine Art
    > Lawineneffekt geben kann. Der Linux-Desktop wird auch schon heute von sehr
    > vielen Menschen eingesetzt und ich habe das (unbewiesene) Gefühl, dass sich
    > in meiner kurzen Zeit schon sehr viel verbessert hat. Je mehr Leute Linux
    > nutzen, desto schneller geht auch die Entwicklung voran - vieles lässt sich
    > halt angehen, wenn der Leidensdruck hoch genug wird.

    Ich könnte wahrscheinlich auch relativ problemlos umsteigen, da ich heutzutage nicht mehr am Rechner spiele. Außer C&C Remastered. ;) Er ist hauptsächlich meine Surf-Maschine, Daten-hin-und-her-schiebe-Maschine und ein wenig Fotos und Videos ausm Urlaub bearbeiten.

    Ich habe aber tatsächlich einen Stick in der Schublade mit diversen Linux-Live-Distributionen für den Notfall und bin selbst da ziemlich begeistert wir gut Linux on-the-fly damit läuft.

    Und wie gesagt, als Mediacenter würde ich sofort auf Linux setzen, wenn es wieder ein PC oder mal ein Raspberry wird. Da hab ich mich aber noch nicht so ausgiebig mit beschäftigt, wie es mit HDR und Dolby Atmos aussieht. Das war mit der Shield einfach zu leicht und wäre für mich Grundvoraussetzung als Mediacenter. Da ist Windows aber z.B. eine mittlere Katastrophe.

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COP28 und Abkehr von fossilen Energien: Historisch - oder nur das Nötigste?
COP28 und Abkehr von fossilen Energien
Historisch - oder "nur das Nötigste"?

Die Weltklimakonferenz einigt sich auf einen "Übergang weg von fossilen Energieträgern". Die einen feiern das als historisch, die anderen sehen die ehrgeizigen Klimaziele mit zu wenig Taten hinterlegt.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

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Große Firma, flache Hierarchie: Wer Talente finden will, muss sich auch nach ihnen richten
Große Firma, flache Hierarchie
Wer Talente finden will, muss sich auch nach ihnen richten

Top-IT-Arbeitgeber 2024 Firmen müssen sich zukünftig nach den Arbeitnehmern richten, glaubt Iris-Sabine Bergmann, die Personalchefin des IT-Dienstleisters Nagarro.
Ein Interview von Daniel Ziegener

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7590 AX, 7530 AX UND 7510: Drei Fritzboxen für VDSL im Reichweitenvergleich
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Drei Fritzboxen für VDSL im Reichweitenvergleich

Kann ein starker WLAN-Router eine komplette Wohnung lückenlos mit WLAN versorgen? Wir prüfen, wie gut drei aktuelle Wi-Fi-6-Fritzboxen mit DSL-Modem diese Aufgabe meistern.
Von Harald Karcher

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