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Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: digitalnative 10.10.23 - 09:51
usw warum das so ist.
Microsoft ist absolut unsympathisch geworden. Ein Moloch der zerschlagen werden sollte. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: pool 10.10.23 - 09:56
> unsympathisch geworden
Geworden. Ahja. Dieser Konzern wird seit bald drei Jahrzehnten von diversen "Experten" innig gehasst. MS wurde selbst zu Zeiten, in dem sie wesentlich mehr Marktmacht hatten nicht zerschlagen. Also wird das wohl kaum heute passieren. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: forenuser 10.10.23 - 09:59
Man sollte einen Konzern zerschlagen, weil er einem "unsympatisch" ist?
Was ist denn das für ein Maßstab?
--
Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: digitalnative 10.10.23 - 10:18
forenuser schrieb:
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> Man sollte einen Konzern zerschlagen, weil er einem "unsympatisch" ist?
>
> Was ist denn das für ein Maßstab?
Konkrete Frage. Wortklauberei oder Unwille es einfach mal zu verstehen?
Die Geschäftspraktiken und Marktmacht von MS sind untragbar geworden. Darum sollten sie zerschlagen werden. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: digitalnative 10.10.23 - 10:19
pool schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > unsympathisch geworden
>
> Geworden. Ahja. Dieser Konzern wird seit bald drei Jahrzehnten von diversen
> "Experten" innig gehasst. MS wurde selbst zu Zeiten, in dem sie wesentlich
> mehr Marktmacht hatten nicht zerschlagen. Also wird das wohl kaum heute
> passieren.
Deiner Meinung haben Goolge/MS/Amazon also nicht zuviel Macht am Markt? Darum ist eine Zerschlagung unwahrscheinlich. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: Muhaha 10.10.23 - 10:31
digitalnative schrieb:
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> Deiner Meinung haben Goolge/MS/Amazon also nicht zuviel Macht am Markt?
> Darum ist eine Zerschlagung unwahrscheinlich.
Das US-Kartellamt ist gerade dabei eine Reihe von Verfahren gegen Google zu führen, wegen angeblichem Mißbrauch einer Marktdominanz bei Online-Werbung/Suchmaschinen. Auch andere Konzerne stehen dort unter Beobachtung.
Und die Amis kennen in Sachen Zerschlagung von Quasi-Monopolen überhaupt nix. Wenn da eine Firma nachweislich alles dominiert, wird auf den "freien Markt" geschissen und der Staat greift massiv ein. MS ist dieser Axt in den 1990ern so GERADE NOCH entkommen. AT&T hatte weniger Glück. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: unbuntu 10.10.23 - 10:38
Und dann wird alles besser?
Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe.
- Albert Einstein -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: pool 10.10.23 - 10:44
> wird auf den "freien Markt" geschissen
Es wird nicht drauf geschissen. Er wird dadurch wieder hergestellt. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: ufo70 10.10.23 - 10:51
Dieses Windows-Bashing konnte ich lange Zeit nicht nachvollziehen. Bis MS die User zwang, von Windows 7 (8 übersprungen) auf 10 umzusteigen.
Dieses „letzte Windows aller Zeiten“ *grunz* nervt einen mit mieser Bedienung, Bevormundung, Bloatware etc. Zudem hat das Tracking untragbare Ausmaße angenommen.
MS will mit jeder Version das Rad neu erfinden. Funktionen rein, raus, wieder rein. Einstellungen wandern munter hin und her, werden umbenannt, ein Mix von neu und alt usw.
Da soll man freiwillig auf schon wieder eine neue Version umsteigen, die täglich genutzte Features einfach so streicht?! Bestimmt...
So langsam gehört da wirklich so einiges reglementiert. -
DEFINITIONS AND DISTINCTIONS
Autor: Missingno. 10.10.23 - 10:52
FREE MARKET: That condition of society in which all economic transactions result from voluntary choice without coercion.
THE STATE: That institution which interferes with the Free Market through the direct exercise of coercion or the granting of privileges (backed by coercion).
TAX: That form of coercion or interference with the Free Market in which the State collects tribute (the tax), allowing it to hire armed forces to practice coercion in defense of privilege, and also to engage in such wars, adventures, experiments, "reforms", etc., as it pleases, not at its own cost, but at the cost of "its" subjects.
PRIVILEGE: From the Latin privi, private, and lege, law. An advantage granted by the State and protected by its powers of coercion. A law for private benefit.
USURY: That form of privilege or interference with the Free Market in which one State-supported group monopolizes the coinage and thereby takes tribute (interest), direct or indirect, on all or most economic transactions.
LANDLORDISM: That form of privilege or interference with the Free Market in which one State-supported group "owns" the land and thereby takes tribute (rent) from those who live, work, or produce on the land.
TARRIFF: That form of privilege or interference with the Free Market in which commodities produced outside the State are not allowed to compete equally with those produced inside the State.
CAPITALISM: That organization of society, incorporating elements of tax, usury, landlordism, and tariff, which thus denies the Free Market while pretending to exemplify it.
CONSERVATISM: That school of capitalist philosophy which claims allegiance to the Free Market while actually supporting usury, landlordism, tariff, and sometimes taxation.
LIBERALISM: That school of capitalist philosophy which attempts to correct the injustices of capitalism by adding new laws to the existing laws. Each time conservatives pass a law creating privilege, liberals pass another law modifying privilege, leading conservatives to pass a more subtle law recreating privilege, etc., until "everything not forbidden is compulsory" and "everything not compulsory is forbidden".
SOCIALISM: The attempted abolition of all privilege by restoring power entirely to the coercive agent behind privilege, the State, thereby converting capitalist oligarchy into Statist monopoly. Whitewashing a wall by painting it black.
ANARCHISM: That organization of society in which the Free Market operates freely, without taxes, usury, landlordism, tariffs, or other forms of coercion or privilege. "Right" anarchists predict that in the Free Market people would voluntarily choose to compete more often than to cooperate; "left" anarchists predict that in the Free Market people would voluntarily choose to cooperate more often than to compete.
Robert Shea and Robert Anton Wilson, The Illuminatus! Trilogy (New York: Dell, 1975) pp. 622-23
--
Dare to be stupid! -
Re: DEFINITIONS AND DISTINCTIONS
Autor: pool 10.10.23 - 10:57
One could argue that a monopoly is a coercive force in your economic decision making.
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Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: Schimi 10.10.23 - 11:12
unbuntu schrieb:
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> Und dann wird alles besser?
Im Fall von AT&T jo. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: Muhaha 10.10.23 - 11:17
pool schrieb:
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> Es wird nicht drauf geschissen. Er wird dadurch wieder hergestellt.
Wie bereits geschrieben wurde ... je nach Definition. Obwohl ich in diesem Kontext eher Dir zustimmen würde. Monopole, bzw. mißbräuchlich verwendete Marktdominanzen sind kein freier Markt mehr. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: forenuser 10.10.23 - 11:31
MS hat W7 Nutzer ebenso wenig zum Wechsel auf W10 gezwungen wie es WXP Nutzer zum Wechsel auf W7 gezwungen hat.
Wem es beliebt darf beides weiternutzen. Sogar W95, W31, oder gar MS-DOS sind denkbar.
Man sollte seitens MS lediglich keine Unterstützung mehr erwarten.
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Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: DEFINITIONS AND DISTINCTIONS
Autor: demon driver 10.10.23 - 11:36
Missingno. schrieb:
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> FREE MARKET [...]
> Robert Shea and Robert Anton Wilson, The Illuminatus! Trilogy (New York:
> Dell, 1975) pp. 622-23
Boah, ich hab das damals vor ca. 30 Jahren viel zu naiv gelesen, denn ich erinnere mich an diesen kapitalen Blödsinn überhaupt nicht mehr. Der einzige Einfluss, der von der Story geblieben ist, scheint ohnehin der Beitrag dazu zu sein, dass eine erschreckende Menge von Querdenkern und anderen Neurechten heute ernsthaft überall Illuminaten sehen, wenn sie nicht eh die Juden meinen. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: forenuser 10.10.23 - 11:37
digitalnative schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> forenuser schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Man sollte einen Konzern zerschlagen, weil er einem "unsympatisch" ist?
> >
> > Was ist denn das für ein Maßstab?
>
> Konkrete Frage. Wortklauberei oder Unwille es einfach mal zu verstehen?
> Die Geschäftspraktiken und Marktmacht von MS sind untragbar geworden. Darum
> sollten sie zerschlagen werden.
Es sind aber, sowohl für OS als auch für Office als auch für Cloud und KI, vorhanden, Alternativen sowohl für Privatpersonen, Umnternehmen und auch Konzerne. Just für erstere dürfte es noch am allereinfachsten sein, zu wechseln. Machen aber, abseits von mobilen Geräten, nur sehr wenige. Die wollen wohl, warum auch immer, gar nicht.
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Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: demon driver 10.10.23 - 11:39
forenuser schrieb:
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> MS hat W7 Nutzer ebenso wenig zum Wechsel auf W10 gezwungen wie es WXP
> Nutzer zum Wechsel auf W7 gezwungen hat [...]
Exakt. Nämlich durch Herstellung zwingender Fakten. Auch indirekter Zwang ist Zwang. Keiner hat je behauptet, bewaffnete MS-Agenten wären in die Häuser ausgeschwärmt, um PC-Benutzer mit vorgehaltener Waffe zum BS-Upgrade zu veranlassen. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: ufo70 10.10.23 - 11:45
Da sind wir bei der Reglementierung. Der Hersteller einer Software, die de Facto Weltstandard ist, sollte gezwungen sein, langfristige Updates zu liefern. Immerhin gibt es nicht nur Büro-PCs und reiche Länder/Menschen.
Und natürlich wurde man gezwungen, wenn man weiterhin halbwegs sicher arbeiten wollte. -
Re: DEFINITIONS AND DISTINCTIONS
Autor: Muhaha 10.10.23 - 12:05
demon driver schrieb:
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> Boah, ich hab das damals vor ca. 30 Jahren viel zu naiv gelesen, denn ich
> erinnere mich an diesen kapitalen Blödsinn überhaupt nicht mehr. Der
> einzige Einfluss, der von der Story geblieben ist, scheint ohnehin der
> Beitrag dazu zu sein, dass eine erschreckende Menge von Querdenkern und
> anderen Neurechten heute ernsthaft überall Illuminaten sehen, wenn sie
> nicht eh die Juden meinen.
Ja, es ist mitunter erschreckend, was sich Leute ausdenken, wenn sie nicht akzeptieren können, dass unsere Menschenwelt um Größenordnungen chaotischer und unkontrollierbarer ist, als sie wahrhaben wollen. Das muss doch jemand irgendwo kontrollieren, oder?
Chaos ist etwas, was wir mental nicht gut verarbeiten können. Da muss doch ein Muster sein!! Und wenn keines zu erkennen ist, denken wir uns einfach eines aus. -
Re: Dafür braucht es sicher wieder viel Studien
Autor: DerHundetyp 10.10.23 - 12:13
pool schrieb:
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> > wird auf den "freien Markt" geschissen
>
> Es wird nicht drauf geschissen. Er wird dadurch wieder hergestellt.
Das vergessen so viele die solche Unternehmen wie MS/Amazon/Google verteidigen. Ein Markt welcher von ein paar wenigen Giganten beherrscht wird, welche im Grunde alles diktieren. Ist halt genauso unfrei wie eine Planwirtschaft.



