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Die Rechner sind eben schnell genug

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  1. Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: tnbh 10.10.23 - 14:25

    Neue Windows-Versionen kommen doch meistens mit neuen PCs. Aber genau das braucht man heute halt nicht mehr oft. Solange der 5-7 Jahre alte PC mit einer SSD nicht explodiert, ist er doch wunderbar.
    Ohne die Benchmarks wüßte man vermutlich als normaler Anwender nicht mal, dass PCs schneller werden. Denn in den Anwendungen von uns Stinknormalos, beim Browsen, Onlineshoppen, Videochatten und anderen Dingen, da ist die PC-Leistung kein geschwindigkeitssteigernder Faktor mehr. Das meiste wird vom Netzwerk ausgebremst. Und das was davon nicht ausgebremst wird, ist schon schnell. Ein PDF das anstatt in 0,5 in 0,3 Sekunden öffnet ist für mich genauso schnell offen. Für ein Benchmark nicht, aber für mich. Deswegen brauche ich dafür keine 1.000 Euro ausgeben, das nutzt nix.

  2. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Genone88 10.10.23 - 15:41

    Völlig richtig, selbst 10 Jahre alte Rechner sind für normale Office-Aufgaben oft noch mehr als ausreichend. Quad-Core 64 Bit CPU, 16 GB RAM, (SATA-)SSD und ein paar USB 3.0 Ports, für 95% aller normalen Anwender mehr als ausreichend.
    Selbst für Gaming Rechner braucht man (ausser ner GPU) nicht viel mehr sofern es nicht die allerneuesten Triple-A Titel sein müssen.

    Neue OS Features interessieren heute auch immer weniger da immer mehr ins Web bzw. den Browser verlagert wird.

  3. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: superdachs 10.10.23 - 18:27

    tnbh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neue Windows-Versionen kommen doch meistens mit neuen PCs. Aber genau das
    > braucht man heute halt nicht mehr oft. Solange der 5-7 Jahre alte PC mit
    > einer SSD nicht explodiert, ist er doch wunderbar.
    > Ohne die Benchmarks wüßte man vermutlich als normaler Anwender nicht mal,
    > dass PCs schneller werden. Denn in den Anwendungen von uns Stinknormalos,
    > beim Browsen, Onlineshoppen, Videochatten und anderen Dingen, da ist die
    > PC-Leistung kein geschwindigkeitssteigernder Faktor mehr. Das meiste wird
    > vom Netzwerk ausgebremst. Und das was davon nicht ausgebremst wird, ist
    > schon schnell. Ein PDF das anstatt in 0,5 in 0,3 Sekunden öffnet ist für
    > mich genauso schnell offen. Für ein Benchmark nicht, aber für mich.
    > Deswegen brauche ich dafür keine 1.000 Euro ausgeben, das nutzt nix.

    Das finde ich immer witzig. Da wird so getan, als wären 10 Jahre alte PCs noch völlig ok und man würde nichts merken. Bis man dann mal vor einem aktuellen Rechner sitzt. Vor 10 Jahren war die dritte Core i Generation gerade rausgekommen. Erstmals ein bisschen schneller als Core 2. Rechner wurden mit 4GB RAM verkauft. SSDs waren winzig und sauteuer (und lahm). Windows 8 war aktuell. Hört doch mal auf mit dieser Selbstkasteiung. Zehn Jahre alte Rechner nimmt man höchstens noch zum basteln. Nicht mehr um produktiv Dinge zu tun. Bei fünf Jahren fängt es, erfahrungsgemäß, an lahm zu werden. Hättest du 1995 einen sieben Jahre alten PC nutzen wollen? Also statt eines Pentium einen 386? Ich glaube kaum. Die Performancezuwächse sind ähnlich gewesen. Windows 11 unterstützt alles was 64Bit ist, also ab Pentium IV mit 64Bit, so lange ein passendes TPM-Modul auf dem Board vorhanden ist. TPM 2.0 gibt es seit 2014, also seit fast zehn Jahren. Auf Mainboards kann man das TPM Modul aufrüsten, Notebooks, abseits der absoluten Billigklasse, haben das seit dem verbaut. Also wo ist das Problem? Man kann auch ein altes Pentium III Notebook nehmen und dann dort Windows XP installieren. Auch dafür gibt es Anwendungsfälle (ich nutze eines wegen der Parallelen Schnittstelle zum basteln immer noch), für den täglichen Bedarf ist der ganze alte Computerschrott aber eben nicht mehr zu gebrauchen. Einen Windows 11 tauglichen Office-PC bekommt man heute geschenkt oder vom Schrott.

  4. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Tiles 10.10.23 - 19:10

    Das was du gerade beschreibst sind eigentlich schon die Specs eines heutigen Mittelklasse PC. Vor 10 Jahren waren 4 Gb Ram, nen Dualcore und HDD angesagt und aktuell. Quadcore war schon Hai Täch. Und SSD fast unerschwinglich. Ich habe noch einen Gamer Laptop aus der Zeit. Aber selbst mit nachgerüsteter SSD macht der einfach keinen Spass mehr.

    Eine 10 Jahre alte Kiste mag noch für Email und einfache Textaufgaben taugen. Aber schon mit Office wirds schwierig. Zumal jetzt auch noch das ganze AI Zeug kommt. Surfen macht keine grosse Freude. Und aktuelle Games kannst du auf so einer, pardon, Gurke, komplett vergessen. Vom sinnvollen Arbeiten mit zum Beispiel Grafikertools oder Musikproduktion ganz zu schweigen. Da kann das Zeug gar nicht schnell genug sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.23 19:10 durch Tiles.

  5. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: demon driver 10.10.23 - 19:13

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > [...] Zehn Jahre alte Rechner nimmt man höchstens noch zum basteln. Nicht mehr
    > um produktiv Dinge zu tun [...]

    Wo soll das so sein? Ich habe in meiner gesamten näheren Umgebung keinen nennenswert neueren Rechner, kein Desktop, kein Server, kein Laptop, abgesehen nur von meinem relativ neuen, Low-end-Linux-11"-Notebook, und ich bin in Relation zu meinem Umfeld schon Poweruser, und ich beabsichtige in den nächsten drei bis fünf Jahren genau nichts daran zu ändern.

  6. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Tiles 10.10.23 - 19:20

    Du kannst das also noch nicht mal vergleichen und weisst gar nicht wie stark heutige Rechner sind? Damit bist du imho kein Power User. Auf Linux eh nicht, denn da gibts kaum Software für die man wirklich die Power bräuchte von der wir hier reden. Und dann wäre für dich fast ein Tablett ausreichend. Oder ein Smartphone. Die haben teilweise schon mehr Wumms als ein 10 Jahre alter Rechner ...

  7. Kommt sehr auf die Anwendung an

    Autor: treysis 10.10.23 - 19:52

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst das also noch nicht mal vergleichen und weisst gar nicht wie
    > stark heutige Rechner sind? Damit bist du imho kein Power User. Auf Linux
    > eh nicht, denn da gibts kaum Software für die man wirklich die Power
    > bräuchte von der wir hier reden. Und dann wäre für dich fast ein Tablett
    > ausreichend. Oder ein Smartphone. Die haben teilweise schon mehr Wumms als
    > ein 10 Jahre alter Rechner ...

    Auf Arbeit habe ich einen i9-9900K mit 64 GB DDR4 und NVMe, dazu eine Quadro RTX 4000 Grafikkarte.

    Zu Hause nutze ich den 2015 schon als Auslaufmodell gekauften i5-4590 mit 16 GB DDR3 und einer nachgerüsteten SATA-SSD.

    Der Unterschied ist für mich bei alltäglichen Aufgaben jetzt nicht so riesig. Ja, bei sehr großen Word-Dokumenten (meine Diss bspw.) fällt es zwar schon ins Gewicht, oder auch beim Kompilieren von Programmen bzw. Apps merkt man die Trägheit auch, aber ansonsten ist der Unterschied für Alltagsaufgaben eben so gut wie nicht merklich.

  8. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: tnbh 10.10.23 - 20:57

    Also mein Laptop hier ist, laut Label am 23.01.2017 zusammengeschraubt nehme ich an. Ein MSI Predator, der hat 16 GB RAM, das war damals nichts ungewöhnliches, und eine SSD ist da auch drin. Auch das war nichts ungewöhnliches zu der Zeit. Das sind um die 6 Jahre.
    Und als Vergleich habe ich den PC in der Firma, der 2021 angeschafft wurde. Dell Opti-Irgendwie. Nichts was ich an Anwendungen und Dokumenten verwende, ist hier auf dem Laptop langsamer als dort auf dem Desktop. Weder Word, noch Excel, noch Acrobat, noch Teams, noch mein Browser. Auch nicht das ERP, Starface, Outlook oder sonst irgendwas. Denn dieser Laptop wird von absolut keinem dieser Programme jemals ausgelastet. Meine aktuelle CPU-Last, während ich das schreibe, beträgt 2-3%, das springt mal auf 2 und mal auf 3. Wenn Webseiten laden, aber nur dann, auch mal 20%. Und wenn da viel Blingbling ist, ja dann sinds eben dauerhafte 10%. Und Teams meint manchmal irgendeinen Schwachsinn machen zu müssen, dann geht der Lüfter kurz an. Und dann geht er wieder aus und alles wie gewohnt. Da ist nichts, das mehr Leistung braucht. Auch Seafile braucht keine Leistung und Keepass nicht und Teamspeak nicht und Notepad++ auch nicht. Und damit hat es sich, was hier überhaupt installiert ist an Anwendungen des täglichen Bedarfs. Und im Büro ist die Computerauslastung keine andere.

    Und jetzt haben viele andere Anwender, noch viel weniger installiert. Die nutzen das meiste direkt im Browser. Auch ihre Wiso Steuerklärung bringt deren PC nicht zur Verzweiflung. Und das auf Jahre hinaus.

    Es ist halt nicht jeder Programmierer, Videoschnitte oder Big-Data-Analyst. Daheim schon gar nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.23 21:03 durch tnbh.

  9. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: demon driver 10.10.23 - 21:33

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst das also noch nicht mal vergleichen [...]

    Muss ich auch nicht. Und Poweruser hatte ich ja selber schon relativiert – gemessen an meinem Umfeld. Was mache ich? Bürokram und Softwareentwicklung vor allem mit Enterprise-Java und anderem auf der JVM, ein bisschen Serverbetrieb und -wartung, selten mal einem ein klein wenig anspruchsvolleren Spiel, und dann vor allem Audio-, Foto- und Videobearbeitung, wobei letzteres nur auf begrenztem Niveau.

    Das ist gemessen an der Leistungsfähigkeit aktueller Hardware definitiv nichts, aber das ist auch eben nicht der Punkt, denn es ist schon deutlich mehr, als der Ottonormalnutzer macht. Und deswegen sind "die Rechner eben schnell genug", wenn man nicht aus der Masse ganz erheblich nach oben abweicht mit seinen Nutzungsprofil.

  10. Re: Kommt sehr auf die Anwendung an

    Autor: crazypsycho 11.10.23 - 00:16

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Hause nutze ich den 2015 schon als Auslaufmodell gekauften i5-4590 mit
    > 16 GB DDR3 und einer nachgerüsteten SATA-SSD.

    So sieht mein System auch aus. Mache damit sogar hin und wieder Videoschnitt.
    Sehe aktuell keinen Grund das System aufzurüsten.

  11. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Thomas 11.10.23 - 03:09

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das finde ich immer witzig. Da wird so getan, als wären 10 Jahre alte PCs
    > noch völlig ok und man würde nichts merken. Bis man dann mal vor einem
    > aktuellen Rechner sitzt. Vor 10 Jahren war die dritte Core i Generation
    > gerade rausgekommen. Erstmals ein bisschen schneller als Core 2. Rechner
    > wurden mit 4GB RAM verkauft. SSDs waren winzig und sauteuer (und lahm).
    > Windows 8 war aktuell. Hört doch mal auf mit dieser Selbstkasteiung. Zehn
    > Jahre alte Rechner nimmt man höchstens noch zum basteln. Nicht mehr um
    > produktiv Dinge zu tun.

    Stimmt so nicht, zumindest wenn man sich vor 10 Jahren einen Rechner mit damals aktueller Hardware gekauft hat.

    Ich habe bis vor wenigen Wochen einen Rechner aus 2013 als primären privaten Computer verwendet (Dual-Boot mit macOS („Hackintosh“) zum Arbeiten und Windows 10 zum Spielen). Jetzt habe ich ihn an meinen Sohn weitergegeben, der damit auch noch wunderbar arbeiten und spielen kann und ihn sicherlich noch einige Jahre weiter nutzen wird.

    Der Rechner hat einen Intel Core i7-4771, 32 GB DDR3 RAM, Nvidia 770 GTX mit 4GB und eine Samsung SATA SSD. Für Office, Webbrowsing, Mails, etc. völlig ausreichend und auch die meisten Spiele laufen einwandfrei. Für neueste AAA-Spiele in höherer Auflösung und Details wäre aber natürlich eine neuere Grafikkarte vom Vorteil.

    Das einzige was ich bei dem Rechner in den 10 Jahren aufgerüstet hatte waren größere SSDs, aber auch die originale Samsung 840 EVO mit 250 GB aus 2013 wird noch genutzt und ist nicht wirklich langsamer als aktuelle SATA SSDs.

    Klar sind meine neuen Rechner (Mac Mini mit M2 Pro und ein PC mit high-end Hardware) spürbar schneller, aber bis auf sehr aufwändige Spiele wie Cyberpunk 2077 oder Starfield hätte der alte Rechner für alles andere noch sehr gute Dienste verrichtet (und tut es ja auch jetzt noch für meinen Sohn).

    > Bei fünf Jahren fängt es, erfahrungsgemäß, an lahm
    > zu werden.

    Absolut nicht, höchstens wenn man sich vor fünf Jahren bereits veraltete Technik oder absolutes low-end gekauft hat.

    > Hättest du 1995 einen sieben Jahre alten PC nutzen wollen? Also
    > statt eines Pentium einen 386? Ich glaube kaum.

    Blödsinniger Vergleich, da die Performancezuwächse damals pro Generation viel höher waren und zum Teil fundamentale Änderungen mit sich brachten, z.B. Unterstützung von 64 bit-Befehlssätzen.

    In den letzten 10 Jahren ist es pro Generation immer nur minimal schneller geworden.

    > Die Performancezuwächse
    > sind ähnlich gewesen.

    Nein. Damals hat es sich wirklich gelohnt alle 2-3 Jahre einen neuen Rechner zu kaufen, da die Unterschiede so groß waren und der alte Rechner für neue Software nur noch eingeschränkt nutzbar.

    —Thomas

  12. Re: Kommt sehr auf die Anwendung an

    Autor: Faksimile 11.10.23 - 05:11

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zu Hause nutze ich den 2015 schon als Auslaufmodell gekauften i5-4590
    > mit
    > > 16 GB DDR3 und einer nachgerüsteten SATA-SSD.
    >
    > So sieht mein System auch aus. Mache damit sogar hin und wieder
    > Videoschnitt.
    > Sehe aktuell keinen Grund das System aufzurüsten.
    Vor allen Dingen, was betrachtet man als Arbeit? Wie viele Entwickler oder Designer gibt es, die Hochleistung benötigen? Sehr viele Arbeitsplätze arbeiten mit ERPs und das entweder mit Browser oder eigener GUI. Dazu ein wenig Spreadsheet und Textverarbeitung sowie PDF. Dazu benötigt man keinen W11 PC.

  13. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Faksimile 11.10.23 - 05:14

    tnbh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also mein Laptop hier ist, laut Label am 23.01.2017 zusammengeschraubt
    > nehme ich an. Ein MSI Predator, der hat 16 GB RAM, das war damals nichts
    > ungewöhnliches, und eine SSD ist da auch drin. Auch das war nichts
    > ungewöhnliches zu der Zeit. Das sind um die 6 Jahre.
    > Und als Vergleich habe ich den PC in der Firma, der 2021 angeschafft wurde.
    > Dell Opti-Irgendwie. Nichts was ich an Anwendungen und Dokumenten verwende,
    > ist hier auf dem Laptop langsamer als dort auf dem Desktop. Weder Word,
    > noch Excel, noch Acrobat, noch Teams, noch mein Browser. Auch nicht das
    > ERP, Starface, Outlook oder sonst irgendwas. Denn dieser Laptop wird von
    > absolut keinem dieser Programme jemals ausgelastet. Meine aktuelle
    > CPU-Last, während ich das schreibe, beträgt 2-3%, das springt mal auf 2 und
    > mal auf 3. Wenn Webseiten laden, aber nur dann, auch mal 20%. Und wenn da
    > viel Blingbling ist, ja dann sinds eben dauerhafte 10%. Und Teams meint
    > manchmal irgendeinen Schwachsinn machen zu müssen, dann geht der Lüfter
    > kurz an. Und dann geht er wieder aus und alles wie gewohnt. Da ist nichts,
    > das mehr Leistung braucht. Auch Seafile braucht keine Leistung und Keepass
    > nicht und Teamspeak nicht und Notepad++ auch nicht. Und damit hat es sich,
    > was hier überhaupt installiert ist an Anwendungen des täglichen Bedarfs.
    > Und im Büro ist die Computerauslastung keine andere.
    >
    > Und jetzt haben viele andere Anwender, noch viel weniger installiert. Die
    > nutzen das meiste direkt im Browser. Auch ihre Wiso Steuerklärung bringt
    > deren PC nicht zur Verzweiflung. Und das auf Jahre hinaus.
    >
    > Es ist halt nicht jeder Programmierer, Videoschnitte oder Big-Data-Analyst.
    > Daheim schon gar nicht.

    Das einzig, was in diesen Fällen benötigt wird, ist RAM.

  14. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Flexy 11.10.23 - 07:29

    Kommt immer drauf an ... aber oft sind die Rechner tatsächlich noch schnell genug.
    Ich sitze gelegentlich mal noch an einer 5 Jahre alten Kiste mit einem Ryzen 5 1600x, Sata SSD, gtx 1060 und 32GB ddr4 RAM. Und nutze den auch für bisschen Photoshop Kram. Dabei merkt man in aller Regel ausser bei ein paar wenigen Filtern und Aktionen fast keinen Unterschied zu einem Ryzen 9 7900 mit 128GB RAM.

    Und ob das Menü nach 0.2s oder nach 0.25s offen ist, das macht in der Praxis keinen Unterschied.Mal eben ein Bild von 45Mpix auf 2Mpix skalieren und den Farbraum anpassen geht gefühlt genauso schnell.

    Lediglich bei extremen Aufgaben gehe ich dann doch immer an den neuen Rechner. Wenn ich z.B. 20 Bilder mit 45Mpix als Ebenen ausrichten lassen möchte um die dann als smart Objekte zu verrechnen für eine Art Langzeit Belichtung. Filme für das NAS neu encoden mit hvec geht klar auch viel schneller.
    Das kann man dann aber wiederum einfach auch nebenbei laufen lassen. Und ob das dann über Nacht 8h oder 16h läuft ist hier egal - mach ich da nur, wenn ich neue Filme auf NAS sichere, zwei bis vier mal pro Monat oder so.

  15. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Haukeeee 11.10.23 - 08:06

    Kann ich nicht so bestätigen.
    Ein ein paar Jahre altes HP Elitebook 820 G2 (rund 2015) ist verglichen mit einem aktuellen Dell Latitude 5440 quälend langsam. Selbst der Desktop.
    Beide haben SSD und 16GB RAM.

  16. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Sharra 11.10.23 - 08:38

    Vor 10 Jahren kam die Haswell Architektur von Intel. Quadcores die kaum teurer waren als Dualcores.

  17. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Tiles 11.10.23 - 08:53

    Deiner Theorie vom "niemand braucht mehr" widersprechen die Hardware Verkaufszahlen. Die sind unvermindert hoch, die Leute kaufen die schnelleren Rechner, nicht die langsamen. Und das tun sie weil sie den Bedarf dafür haben. Ich habe den Bedarf definitiv. Und so geht es auch den allermeisten Leuten die ich kenne. Da sind ganz wenige drunter die noch mit 10 Jahre altem Equipment arbeiten. Da ist in der Regel alle 5 Jahre neues Zeug angesagt.

    >denn es ist schon deutlich mehr, als der Ottonormalnutzer macht.

    Bei allem Respekt, du weisst doch gar nicht was der Ottonormaluser macht und braucht, du bist auf Linux. Dub ist Teil einer kleinen Minderheit von 2%, verteilt auf über 600 aktive Distributionen. Und da gibt es 99% der Software schlicht nicht die ein Otto Normaluser verwendet.

    Der Otto Normaluser begegnet mir persönlich überall da wo kreativ gearbeitet wird. Der macht Grafik, macht AI Zeug, macht Musik, entwickelt Spiele und Software, ist kreativ in jeglicher Form, schaut Youtube, spielt Games. Und dafür braucht der Otto Normaluser eben die schnellere Hardware.

    Und das ist wie gesagt auch das was du in der Realität siehst. Es gibt unglaublich viel Kreativ Software, und sie wird auch genutzt. Die Entwickler davon entwickeln die Software ja nicht zur Selbstbespassung. Die Adobe Cloud allein hat über 80 Millionen User. Und 95% davon sind Ottos aus der Familie der Normaluser. Bei anderen Grafikprogrammen, egal ob 2D oder 3D, siehts nicht anders aus. Und auch bei der Musik. Und auch beim Gaming, auch wenn Steam mit Proton einiges an der Statistik verbessert hat. Und selbst mit Software die auch auf Linux läuft kannst du sehr schnell ans System Limit kommen. Mit Blender zum Beispiel.

    Du unterschätzt imho einfach komplett den Bedarf und was die Leute wirklich am Desktop PC machen. Das ist so viel mehr als Surfen und Email und ein wenig Text.

  18. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: Tiles 11.10.23 - 08:56

    tnbh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Es ist halt nicht jeder Programmierer, Videoschnitte oder Big-Data-Analyst.
    > Daheim schon gar nicht.

    Auch hier, du unterschätzt komplett was die Normalos so am PC machen. Videoschnitt ist zum Beispiel ein sehr beliebtes Hobby. Und das sieht mal auch auf Youtube, Facebook, Instagram etc.

  19. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: crazypsycho 11.10.23 - 09:00

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Otto Normaluser begegnet mir persönlich überall da wo kreativ
    > gearbeitet wird. Der macht Grafik, macht AI Zeug, macht Musik, entwickelt
    > Spiele und Software, ist kreativ in jeglicher Form, schaut Youtube, spielt
    > Games. Und dafür braucht der Otto Normaluser eben die schnellere Hardware.

    Für all das braucht man keinen aktuellen Rechner. Das geht auch mit einem älterem System.

  20. Re: Die Rechner sind eben schnell genug

    Autor: crazypsycho 11.10.23 - 09:00

    Tiles schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tnbh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Es ist halt nicht jeder Programmierer, Videoschnitte oder
    > Big-Data-Analyst.
    > > Daheim schon gar nicht.
    >
    > Auch hier, du unterschätzt komplett was die Normalos so am PC machen.
    > Videoschnitt ist zum Beispiel ein sehr beliebtes Hobby. Und das sieht mal
    > auch auf Youtube, Facebook, Instagram etc.

    Und dafür braucht es kein aktuelles System

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