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Trotzdem traurig

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  1. Trotzdem traurig

    Autor: Prontikum 07.02.23 - 15:25

    Trotzdem ist es sehr traurig, dass wo früher mal 8 MB für Windows 95 reichten heute nicht mal mehr 4 GB so richtig für gute Performance ausreichen.

    Alles ist irgendwie viel zu "LASTIG" geworden.

  2. Re: Trotzdem traurig

    Autor: BlindSeer 07.02.23 - 15:27

    Für MS-DOS reichten 640kB ;)

  3. Re: Trotzdem traurig

    Autor: t_e_e_k 07.02.23 - 15:33

    nicht einmal...die 640 waren schon für OS + Programme gedacht. Dos lief auch bei weniger als 128kb

  4. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Rocketeer 07.02.23 - 16:02

    Was für ein Vergleich...

    Mal ab davon, dass Windows 95 mit 8 MB schon nur was für Geduldige war und erst ab 16MB halbwegs ordentlich lief, ganz zu schweigen davon, ob man nun schon auf SDRAM gesetzt hat oder nicht.

    Aber wenn man dann noch daran zurück denkt: W95 war "single thread orientated"... Wenn Excel im Hintergrund rechnet, musstest du warten bis es fertig war.

    Ist ein bisschen wie mit den Autos... mein '84er Passat Variant war mit 75PS flott unterwegs, heute fragt man sich, ob der überhaupt noch die Auffahrt hoch kommen würde...
    Airbag, ESP, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber oder auch nur eine Tür, die knapp dicker als ein Stück Pappe ist, wiegen halt einfach...

  5. Re: Trotzdem traurig

    Autor: NMN 07.02.23 - 16:15

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wenn man dann noch daran zurück denkt: W95 war "single thread
    > orientated"... Wenn Excel im Hintergrund rechnet, musstest du warten bis es
    > fertig war.

    W95 war bereits Multitaskingfähig.

  6. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Kein Kostverächter 07.02.23 - 16:38

    > Aber wenn man dann noch daran zurück denkt: W95 war "single thread orientated"... Wenn Excel im Hintergrund rechnet, musstest du warten bis es fertig war.

    Das stimmt so nicht. Windows 95 hatte schon präemptives Multitasking. Unter Windows 3.11 und dem alten MacOS (vor OS X) mit kooperativem Multitasking kam es häufig vor, dass eine Anwendung alles blockiert hatte. Natürlich wurde es auch unter Windows 95 sehr langsam, wenn eine Anwendung der CPU viel Arbeit aufgebürdet hatte, aber das lag eher daran, dass CPUs damals nur einen Kern, der auch noch vergleichsweise langsam war, hatten.
    Dieselbe Technik nutzen übrigens auch alle Betriebssystem heute, ansonsten könnten ja auf einer CPU mit 4 Kernen nur 4 Prozesse oder Threads gleichzeitig laufen.

    Bis die Tage,

    KK

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    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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  7. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Bananularphone 07.02.23 - 17:50

    Das Verrückte ist ja, dass man mit einem <512MB RAM Rechner oft auch nicht viel anderes gemacht hat als heute. Internet surfen, Videos schauen, Musik hören, Chat Client, Mail Client, C++ IDE, paar bunte Fenster.

    Ich hätte ja gehofft, dass Smartphones den Speicher- und Leistungswahn ein bisschen bremsen, aber denkste.

    Ich rede da nicht von Gaming mit 4k Auflösung+Raytracing oder Videoschnitt von hochauflösenden Videos oder Artificial Neural Networks oder sonst etwas wo man um Rechenleistung wirklich nicht herumkommt.

    Was braucht bei modernen Anwendungen eigentlich so viel RAM? Wenn ich einen Text Editor oder Chat Client schreibe, was lege ich da im RAM ab? Den angezeigten Text, vielleicht ein paar Icons, Undo-History, Koordinaten der Fensterelemente, die paar Instructions zum Parsen vom Protokoll … das müsste sich doch in <1MiB locker ausgehen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.02.23 17:58 durch Bananularphone.

  8. Re: Trotzdem traurig

    Autor: gadthrawn 07.02.23 - 20:31

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für MS-DOS reichten 640kB ;)


    Mein erster PC mit DOS hate aber nur 512 kB ....

  9. Re: Trotzdem traurig

    Autor: demon driver 07.02.23 - 20:41

    Kein Kostverächter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aber wenn man dann noch daran zurück denkt: W95 war "single thread
    > orientated"... Wenn Excel im Hintergrund rechnet, musstest du warten bis es
    > fertig war.
    >
    > Das stimmt so nicht. Windows 95 hatte schon präemptives Multitasking [...]

    Ein klares Jein ;-) "Mit 16-Bit-Anwendungen (Windows 3.x/DOS) ist nach wie vor kein präemptives Multitasking möglich", und "[w]egen des eingeschränkten Speicherschutzes kann ein 32-Bit-Programm das ganze System blockieren ('Aushebeln' des präemptiven Multitaskings)" (Wikipedia). Wer damals sowohl Windows 95 als auch OS/2 Warp 3/4 nutzte, konnte den Unterschied zwischen halbem und richtigem präemptivem Multitasking aus der täglichen Praxis...

  10. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Hotohori 07.02.23 - 21:25

    Bei mir braucht ein leeres gerade geöffnetes Notepad (Win10) ~1,7MB. Interessant ist, dass laut Taskmanager die notepad.exe zwischen 1 bis 7 Threads schwankt und einfach ein paar Zeichen und Zeilen Text eingeben vergrößert nicht den genutzten Speicher. Da scheint wohl direkt ein größerer Zeichenpuffer angelegt zu werden.

  11. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Hotohori 07.02.23 - 21:41

    Wenn ich allein im Taskmanager msedge.exe sehe wird mir schlecht...

    Ich hab 1(!) Edge Browser Fenster offen (als Anwendung) und ich hab 12x msedge.exe laufen, die zusammen mehr als 250* Threads nutzen und 700MB Speicher verbrauchen.

    Da fragt man sich dann schon ob das so nötig ist. Wobei es bei Firefox und Chrome auch nicht wirklich groß anders aussieht.

  12. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Poison Nuke 07.02.23 - 22:10

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab 1(!) Edge Browser Fenster offen (als Anwendung) und ich hab 12x
    > msedge.exe laufen, die zusammen mehr als 250* Threads nutzen und 700MB
    > Speicher verbrauchen.

    Heutige Entwicklerteams arbeiten voneinander unabhängig an vielen verschiedenen Anteilen des Systems und um eine möglichst große Entkoppelung zu ermöglichen, werden Dinge auch teilweise mehrfach ausgeführt bzw einfach exorbitant ineffizient.

    weit mehr als 90% des Speicher und Ressourcenverbrauchs heutiger Anwendungen ist ausschließlich der modularen Architektur usw geschuldet, alles damit es angeblich besser wartbar wird usw. Was in der Praxis auch nicht stimmt weil die Komplexität des Gesamtsystems ebenfalls so hoch ist das es keiner der Entwickler mehr voll versteht und daher jeder in seinem Teilbereich bleibt. Dadurch entstehen dann Gefahren durch "workarounds" die gemacht werden usw.


    Man kann nur hoffen, dass auf Coding spezialisierte KI wie ChatGPT hier mal extrem aufräumt und solche Projekte massiv optimiert. Könnte man auch gleich mal die Entwicklerteam eindampfen und durch die bessere Kommunikation ebenfalls besseren Code und Software erzeugen.

  13. Re: Trotzdem traurig

    Autor: JouMxyzptlk 07.02.23 - 22:33

    NMN schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > W95 war bereits Multitaskingfähig.

    Das waren Windows 2 und 3.x auch, zumindest die auf DOS basierenden Varianten.
    Windows 95/98 waren immer noch kooperative Multitasking wie Windows 3 und 2. Es gab zwar ein paar Kleinigkeiten damit es besser lief, aber das Multitasking war immer noch auf diesem Niveau.
    Windows NT 3.x war das erste echte Multitasking wie wir es heute verstehen, aber nicht besonders Effizient darin. Windows NT 4.0 brachte viel Performance, aber dadurch dass die Treiber in Kernelbereich liefen war es entsprechend anfällig für Crashes. Wenn du Windows NT Blue-Screen googlest sind meist "mga.sys" = Matrox und so als Ursache sichtbar.
    <wir überspringen ein paar Windows Versionen...>
    Erst mit Windows 8.0 war die Isolation der Treiber so weit dass selbst ein Grafiktreiber abstürzen konnte ohne das OS immer gleich mit in den Abgrund zu ziehen. Solche Isolation was braucht RAM. Auch andere Schutzmechanismen, welche es früher nicht gab, brauchen schlicht mehr RAM. Bei Linux ist das mit den Treibern, im Schnitt, weniger vom Kernel separiert als bei Windows 8 und höher. Aber dort schauen viel mehr Augen auf die Treiber, dadurch macht diese fehlende Separierung weniger Probleme. Aber auch bei Linux geht der Trend zur Isolation der Treiber voran, mit einhergehend mehr Speicherverbrauch.

  14. Re: Trotzdem traurig

    Autor: xMarwyc 08.02.23 - 02:30

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich allein im Taskmanager msedge.exe sehe wird mir schlecht...
    >
    > Ich hab 1(!) Edge Browser Fenster offen (als Anwendung) und ich hab 12x
    > msedge.exe laufen, die zusammen mehr als 250* Threads nutzen und 700MB
    > Speicher verbrauchen.
    >
    > Da fragt man sich dann schon ob das so nötig ist. Wobei es bei Firefox und
    > Chrome auch nicht wirklich groß anders aussieht.

    Edge basiert auf der Chrome Engine.

  15. Re: Trotzdem traurig

    Autor: Gunslinger Gary 08.02.23 - 15:12

    Die Browser geben sich da nicht viel.

    Wir haben Firefox, Edge und Chrome zur Verfügung. Einige Mitarbeiter haben besondere Karten-Apps welche über den Browser laufen. Da nimmt sich der Tab dann schon mal zwischen 2 und 10 GB RAM. Der reinste Mist auf Terminal-Servern... =/

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  16. Re: Trotzdem traurig

    Autor: FreiGeistler 15.02.23 - 19:48

    Prontikum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem ist es sehr traurig, dass wo früher mal 8 MB für Windows 95
    > reichten heute nicht mal mehr 4 GB so richtig für gute Performance
    > ausreichen.
    >
    > Alles ist irgendwie viel zu "LASTIG" geworden.

    Für
    TinyWM, 9wm, miwm, wm2, dwm, Ratpoison, olvwm, TWM. xmonad/xmobar, JWM, i3, Blackbox, Sawfish, IceWM, PwkWM (in ansteigender Reihenfolge)
    dürften 8MB RAM, mit abgespecktem Linux, dicke reichen.

    Internet Browser, das ist eine andere Geschichte. Da sind mehrere historische Layer übereinander, damit Browser alles kann, was ein natives Programm mit einem 100stel könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.23 20:03 durch FreiGeistler.

  17. Re: Trotzdem traurig

    Autor: FreiGeistler 15.02.23 - 20:01

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hab 1(!) Edge Browser Fenster offen (als Anwendung) und ich hab 12x
    > > msedge.exe laufen, die zusammen mehr als 250* Threads nutzen und 700MB
    > > Speicher verbrauchen.
    >
    > Heutige Entwicklerteams arbeiten voneinander unabhängig an vielen
    > verschiedenen Anteilen des Systems und um eine möglichst große Entkoppelung
    > zu ermöglichen, werden Dinge auch teilweise mehrfach ausgeführt bzw einfach
    > exorbitant ineffizient.
    >
    > weit mehr als 90% des Speicher und Ressourcenverbrauchs heutiger
    > Anwendungen ist ausschließlich der modularen Architektur usw geschuldet,
    > alles damit es angeblich besser wartbar wird usw.

    Naja, das is aber Modularität falsch gemacht. Bei *nix funktionierts.

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