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Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Netzweltler 05.10.23 - 10:45
nur noch auf Nummer Sicher geht.
Obwohl viel mehr Wert auf die Story gelegt wurde, ist sie nicht besonders interessant.
Liliths Gesicht sieht im Profil übrigens aus wie Kerrigan in Stracraft 2, da hat man wohl recycelt.
D4 ist spieltechnisch langatmig. Außerdem hält man offensichtlich weitere Spielinhalte für die spätere kostenpflichtige Addons zurück. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Astorek86 05.10.23 - 10:56
Netzweltler schrieb:
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> nur noch auf Nummer Sicher geht.
Aber bei einem Punkt scheint man noch sehr experimentierfreudig zu sein: Wie weit kann man das Grinding treiben, damit Spieler so lange wie möglich weiterspielen und soviel wie möglich Geld für InApp-Käufe ausgeben...
> Obwohl viel mehr Wert auf die Story gelegt wurde, ist sie nicht besonders interessant.
Die Präsentation ist erwartungsgemäß 1 A, aber der Inhalt soll wohl kaum der Rede wert sein und sehr stark nach "Schema F" ohne Ecken und Kanten ablaufen. Da sollen Diablo 1 & 2 eine deutlich interessantere Storyline bieten nach allem, was ich so mitbekommen habe... -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Allandor 05.10.23 - 11:02
Nun, die Kampagne fand ich jetzt schon recht gut, auch wenn etwas zu viel Drama bei einigen Sidequests vorhanden ist. Ein paar mehr Sidequests mit Happy end stünden den Spiel schon gut, weil irgendwann sonst immer vorher schon klar war wie die Quest endet.
Auch Anfangs nach der Kampagne machte das Leveln noch Spaß, aber dann irgendwann stellte sich doch ein, was viele beschreiben. Es wird zäh und langweilig.
Aber trotzdem ist es ein gutes Spiel, nur in der Tat kein Diablo das man ewig spielen kann. Waren die alten Teile aber auch nicht, bevor nicht die Patches kamen, die das behoben haben.
Also, es kann noch werden. Hoffentlich stellt der Konzern bis dahin aber nicht den Support ein, sondern werkelt weiter. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Toddy789 05.10.23 - 11:02
Es ist halt nach der Story nur noch Grind um die letzten 0,x% Item Stats. Okay, böse Zungen würden sagen das war es doch immer schon, aber in D4 haben sie es halt auf die Spitze getrieben, dazu dann noch das Level Scaling welches ein Fortschrittsgefühl nicht aufkommen lässt und raus kommt dann die absolute Langeweile.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Allandor 05.10.23 - 11:31
Toddy789 schrieb:
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> Es ist halt nach der Story nur noch Grind um die letzten 0,x% Item Stats.
> Okay, böse Zungen würden sagen das war es doch immer schon, aber in D4
> haben sie es halt auf die Spitze getrieben, dazu dann noch das Level
> Scaling welches ein Fortschrittsgefühl nicht aufkommen lässt und raus kommt
> dann die absolute Langeweile.
Jep .. nach dem Motto: jetzt habe eine super duper neue Axt und Brauch für den Gegner trotzdem noch die gleiche Anzahl an Schlägen.... trotz deutlich höherer dps weil gleichzeitig das Level gestiegen ist.... ganz toll
Müssten Entwickler nicht spätestens seit Oblivion wissen daß skalierende Gegner Schrott sind? Die Spiele sind quasi am einfachsten wenn man so wenig XP wie möglich sammelt. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Truster 05.10.23 - 11:40
....lag wohl eher an den Addons... D2 ohne LOD war auch nicht so der Burner. Ganz zu schweigen bei D3 - war auch erst mit RoS brauchbar.... also finde ich zumindest. Bei D4 wirds wohl ähnlich sein. Der Unterschied bei mir war jedoch: D4 habe ich nach der closed Beta refundiert, während ich D2 und D3 zumindest die Story durchgespielt hatte...
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: BlindSeer 05.10.23 - 11:46
Leider enin. So wie ich gelesen habe, hat Cyberpunk nun auch Level Scaling mit dem AddOn eingeführt. Wieso nimmt man eine der esseniellsten RPG Mechaniken aus den RPGs raus? Wenn man kein RPG machen will, dann macht man ein Action Adventure, wie Zelda. Das kommt auch ohne Level aus.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Muhaha 05.10.23 - 11:58
Allandor schrieb:
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> Aber trotzdem ist es ein gutes Spiel, nur in der Tat kein Diablo das man
> ewig spielen kann. Waren die alten Teile aber auch nicht, bevor nicht die
> Patches kamen, die das behoben haben.
Die alten Teile waren auch noch keine LiveService-Games. D1 und D2 hatten nur ganz normalen, No-Nonsense-Multiplayer, ohne dieses Season-Gedöns. Und genau DAS hat dies Spiele erst so populär gemacht. Dann kam mit Seasons und anderem LiveService-Dreck erst der Versuch diese Popularität ums Verrecken zu monetarisieren.
> Also, es kann noch werden.
Das kann nur etwas werden, wenn Blizzard wie bei D3, essentielle Monetarisierungsmechaniken, kippt, so dass D4 nicht mehr so dermaßen offensichtlich nach einer skrupellos durchkalkulierten Umatzoptimierungsmaschine riecht. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: DieSchlange 05.10.23 - 12:01
Wenn die Entwickler skalierende Gegner mit stärker werdenden Talenten und Ausrüstungen des Protagonisten ausgleichen, funktioniert das System.
Bestes Beispiel aus jüngster Vergangenheit ist wohl Dead Island 2.
In Cyperpunk2077 ist es auch so. Mann ist nicht mehr die Killermaschine gegen Ende aber doch deutlich überlegen, und auf der Schwierigkeit Normal ist es immer noch leicht. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: BlindSeer 05.10.23 - 12:11
Habe ich bei Hogwarts Legacy gemerkt... Man kann also mit mehr Blingbling und Boom um sich hauen und kann trotzdem auf dne STraßenpolizisten ewig rumkloppen. FÜr mich funzt das nicht.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Muhaha 05.10.23 - 12:21
DieSchlange schrieb:
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> Mann ist nicht mehr die Killermaschine
> gegen Ende ...
Warum ist das jetzt auf einmal "schlecht"? All diese Spiele sind sowieso nichts weiter als ein Werkzeug, damit Spieler ihre Machtphantasien ausleben können. Man hat schon genug Stress auf der Arbeit oder anderweitig, da will man wenigstens im Spiel so richtig auffe Kacke hauen können und als übermachtiger Superheld alles dominieren. Deswegen ja die Progressionsleiter in Rollenspielen. Damit man ab Zeitpunkt X in der Lage ist endlich Gegner Y legen zu können. Wenn die Progression aber nur oberflächliches BlingBling ist ... warum habe ich dann überhaupt eine Progression und typische RPG-Mechaniken? -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: BlindSeer 05.10.23 - 12:43
Ich will zum Teil auch das Gegenteil. Ich will dass der verdammte Drache in Sacred 1 am Anfang gefährlich ist und nur mit viel Taktik und Hit & Run, wenn überhaupt, besiegbar ist. nicht dass sich die ganze Umgebung brav auf Lvl 1 runter skaliert, damit ich den auch sicher schaffe. Dann später will ich merken, dass sich was getan hat und das Mistvieh, welches vorher unmöglich zu legen war nun machbar ist.
Ich will, dass die Region in der ich noch nicht sein sollte auch gefährlich ist und nicht zu Streicheleinheiten verkommt. Ich will dann vorsichtig um jeden potentiellen Aggro-Mob herumschleichen müssen und mir den Erfolg gönnen, wenn ich dann doch einen rausziehen und erlegen konnte.
Ebenso will ich, dass der Straßenpolizist, der mir am Anfang Probleme machte eben später nicht mehr problematisch ist, dafür eben ein SEK ran rückt, welches mich nun fordert und früher mit mir den Boden aufgewischt hätte. Mir ist es egal ob ich durch skalierung die erste Region ja dafür bis zum Ende nutzen kann, denn die interessiert mich nicht. Hogwarts Legacy wurde irgendwann tierisch langweilig durch Skalierung, weil es im Grunde egal war ob man neue oder alte Fähigkeiten nutzte. Man hatte mehr "Booom!" und mehr Feuer und Effekte, aber es war die gleiche dumme Spinne die einen nervig im Weg stand, obwohl man sie mit Lvl 1 und Basiszaubern am Anfang auch weg gehauen hatte. Nicht wirklich immersiv. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: mibbio 05.10.23 - 13:28
Seasons gab es auch schon bei Diablo 2, nannte sich da halt Ladder. Die Charaktere und Rangliste wurden auch regelmäßig resettet und man hat wieder neu angefangen.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: BlindSeer 05.10.23 - 13:30
IIRC war das aber total separat und man konnte Charaktere eben auch separat verwalten. Zusätzlich: Wer offline spielen wollte konnte es auch.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Muhaha 05.10.23 - 13:35
BlindSeer schrieb:
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> Ich will zum Teil auch das Gegenteil. Ich will dass der verdammte Drache in
> Sacred 1 am Anfang gefährlich ist und nur mit viel Taktik und Hit & Run,
> wenn überhaupt, besiegbar ist. nicht dass sich die ganze Umgebung brav auf
> Lvl 1 runter skaliert, damit ich den auch sicher schaffe. Dann später will
> ich merken, dass sich was getan hat und das Mistvieh, welches vorher
> unmöglich zu legen war nun machbar ist.
Korrekt. Als mir in Oblivion klar wurde, dass ich einfach nur die Strasse entlaglaufen muss, nur damit Elite-Strassenräuber mit wertvoller-Power-Ausrüstung daherkommen, weil ich halt einen HighLevel-Char habe ... warum soll ich mir dann noch die Mühe machen ans Ende der Welt zu reisen, um über Abklappern der Hauptquest tolle Ausrüstung zu bekommen? Dreimal zwischen Kvatch und der Hauptstadt hin und hergelaufen, genug Ausrüstung gehabt, um in der Arena erfolgreich bis zum Ende zu kämpfen und Champion zu werden.
Oder Homeworld 2. Je mehr Schiffe ich mit in die nächste Mission nehme, um so stärker wurde der Gegner. Bis hin zur Unschaffbarkeit, wenn man nach kaum einer Minute von Aberdutzenden schweren Schiffen und gefühlt hunderten von Jägern attackiert wird.
Oder Sin Emergence, wo man als alter Shooter-Veteran natürlich ständig Headshots verteilt, um nach wenigen Minuten mit Massen der schwersten und stärksten Non-Boss-Gegnertypen zugeballert wird. Was dazu führt, dass man sich einfach ein paar mal wehrlos in den Gang stellt udn sich freiwillig abknallen läst, damit der Scaling-Algorithmus wieder runterregelt.
NfS Most Wanted. Die Polizei, die umso perfekter wird, je besser man selber fährt und nur dann abschüttelbar wird, wenn man ständig überall aneckt und rumschludert.
Level-Scaling bestraft Dich für gutes Spielen und Beherrschen der Gameplay-Mechanik. Das ist eine Furz-Idee, die nur in ganz engem Rahmen in nur wenigen Anwendungsfällen sinnvoll einsetzbar ist. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: mibbio 05.10.23 - 13:37
Auch bei Diablo 4 bist du nicht gewzungen, die Seaons zu spielen. Man kann die auch einfach ignorieren und weiter im "Eternal Realm" spielen. Man verzichtet dann halt auf season-exklusive Items und Mechaniken. Aber auch bei Diablo 2 gab es schon Runen(-wörter) ausschließlich in der Ladder bzw. dann erst nachträglich im Basisspiel, wenn ich mich recht erinnere.
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Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Muhaha 05.10.23 - 13:38
mibbio schrieb:
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> Seasons gab es auch schon bei Diablo 2, nannte sich da halt Ladder.
Das waren aber lediglich Ranglisten-Resets. Nicht das heute übliche und oft genug erwartete Dauer-Bespassungs-Programm, wo Leute, weil sie halt das Spiel gut beherrschen, in nur ein, zwei Tagen den neuen Content durchhaben und dann wieder rumnölen, wie langweilig das doch alles sei.
Denn mitverantwortlich für den Zustand von D4 ist auch eine sehr lautstarke Minderheit von Spielern, die vom Entwickler/Publisher pausenlos stets NEUE Dauerbespassung haben wollen. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: _2xs 05.10.23 - 13:47
Netzweltler schrieb:
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> D4 ist spieltechnisch langatmig. Außerdem hält man offensichtlich weitere
> Spielinhalte für die spätere kostenpflichtige Addons zurück.
Man merkt, daß Du überhaupt nicht im Diablo Thema drin steckst. Nur Season 1 wurde im vorhinein entwickelt. Season 2 ist in der Zeit vom Launch und während Season 1 entwickelt worden. Es ist sogar das größere Content Team. An Season 3 wird das kleinere Season 1 Team werkeln und sicherlich kleiner ausfallen.
Quelle Internet. Youtube. Entwickler. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: ChameleonAI 05.10.23 - 14:31
Muhaha schrieb:
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> mibbio schrieb:
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> > Seasons gab es auch schon bei Diablo 2, nannte sich da halt Ladder.
>
> Das waren aber lediglich Ranglisten-Resets. Nicht das heute übliche und oft
> genug erwartete Dauer-Bespassungs-Programm, wo Leute, weil sie halt das
> Spiel gut beherrschen, in nur ein, zwei Tagen den neuen Content durchhaben
> und dann wieder rumnölen, wie langweilig das doch alles sei.
>
> Denn mitverantwortlich für den Zustand von D4 ist auch eine sehr lautstarke
> Minderheit von Spielern, die vom Entwickler/Publisher pausenlos stets NEUE
> Dauerbespassung haben wollen.
Naja, sie haben eben Recht. Was macht man denn, wenn man nach 1-2 Wochen spätestens den ersten Character auf 100 hat? Das schafft man gut, auch wenn man noch normal nebenbei arbeitet.
Die ganzen quests, dungeons, waypoints etc. hat man dann auch komplett aufgedeckt und alle Nebenquests gemacht, also gibt es nichts mehr zu tuen. Diablo 4 muss sich eben mit einem PoE messen, wo man nach 2000 Stunden nicht mal alle Währungen verstanden hat, die das Spiel bietet. Das ist die Messlatte.
Season 1 hatte nur reskins und rebranding von vorhandenen Mechaniken, nichts neues und es wurde innerhalb von 1-2 Monaten keins der essentiellen Probleme angegangen die D4 hat. Sprich kein neues Inventarsystem, kein Itemfilter, kein besseres Legendaey Rerolling, kein Target Farming, usw..
Alles in allem ist D4 aktuell immer noch ein völlig unfertiges und inhaltsleeres Spiel abgesehen von der Kampagne, die nach paar Tagen durch ist. -
Re: Man merkt, daß Blizzard ein Konzern ist
Autor: Muhaha 05.10.23 - 14:58
ChameleonAI schrieb:
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> Was macht man denn, wenn man nach 1-2 Wochen
> spätestens den ersten Character auf 100 hat?
Was anderes spielen?



