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Ist kein Problem.
Autor: CreateurDeMalheur 16.02.23 - 10:59
Als Diabetiker verlässt man sich grundsätzlich nicht auf immer online.
Man muss nicht alle Sekunde kontrollieren. Und wenn man kontrolliert merkt man ob es geht oder nicht. Ist wie mit all den anderen Messgeräten. Funktionieren auch nicht immer zu 100%.
Oder der Messstreifen ist defekt. Ich hatte schon einige Defekte. Gestorben wird deswegen nicht. So viel weiß man als Diabetiker. Ist wie mit allen anderen Dingen. Wenns halt grad die BT Verbindung abgebrochen ist ä, stellt man sie zum ablesen wieder her. Manchmal geht auch der Sensor flöten. Schlimm ist eher das gewisse Nerds meinen sie bräuchten sich um ihren Zucker dann überhaupt nicht mehr kümmern, sondern nur warten bis das Smartie ne Warnung gibt. Ist wie.bei Smartwatches mit EKG und Pulsmessung oder Blutdruckmessung. Da glauben viele plötzlich das man sicher gewarnt wird. Und das so dolle wär. Das ist Humbug. Die funktionelle Möglichkeit ist das eine. Der Wahrheitsgehalt das andere. Und der liegt bei den Watches bei 50%... Zu wenig um sich drauf zu verlassen. Vor gesunde junge Nerds ne nette Spielerei. Als Diabetiker sollte man also eine Reservemessung zur Verfügung haben. Immer.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.23 11:07 durch CreateurDeMalheur. -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Evilpie 16.02.23 - 11:34
Uff, der Post ist schon hart "80er".
Die meisten die ein CGM nutzen messen nur alle Jubeljahre noch blutig. Jede Studie die CGM Nutzer, egal ob mit Pumpe oder Pen als Therapie, mit blutigen Messungen vergleichen zeigt sich das selbe Bild: Die Leute mit CGM haben einen erheblich besseren HBA1C und haben auch eine bessere Time in Range.
Mein G6 misst so exakt das ich via closed Loop das Smartphone sogar Entscheidungen treffen lasse bezüglich Insulinzufuhr. Mein HBA1C liegt bei ~5,5.
"Gestorben wird deswegen nicht". Nein, man gewinnt aber sehr viel an Lebensqualität dazu und die Lebenserwartung steigt ebenso.
Einzig beim Thema Reservemessung stimme ich dir zu, sollte man immer dabei haben. Man kann sich nen Sensor aus versehen abreißen oder im seltenen Fall kann der Sensor defekt sein. -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Malloy 16.02.23 - 12:23
Entweder du bist kein Diabetiker, bist sehr leicht einzustellen oder völlig ignorant.
>Gestorben wird deswegen nicht
Da sagen die unzähligen Notfallspritzen und Notarztbesuche bei uns was anderes. Ist sehr toll wenn nachts der Zucker nach unten rauscht und man krampft. Vor den Sensoren hatten wir dann einen Diabetikerwarnhund. Funktioniert aber auch nicht immer 100%. Übrigens Typ 3 Diabetiker hier.
>Da glauben viele plötzlich das man sicher gewarnt wird. Und das so dolle wär
Ja, das ist es, wenn du damit das erste mal überhaupt ein entspannteres Leben führen kannst weil du nicht ständig an deinen Zucker denken must.
>Manchmal geht auch der Sensor flöten.
Ja, und wird anstandslos von Abbott ersetzt.
Zurück zur News, seit dem Downgrade auf Android 12 läuft der Libre 3 wieder stabil, davor kam bei Signalverlust wenigstens eine Meldung. -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Lehmhaufen 16.02.23 - 12:45
Malloy schrieb:
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> >Manchmal geht auch der Sensor flöten.
> Ja, und wird anstandslos von Abbott ersetzt.
Als jemand der nichts damit zu tun hat...
Du verlierst etwas und bekommt was Neues geschickt - ist das ein Abo oder wie funktioniert das? -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Evilpie 16.02.23 - 13:31
Grundsätzlich ersetzen die Hersteller die Sensoren in allen Fällen. Verlust, zu frühes ablösen von der haut, ungenaue werte usw. usw.). Es ist kein Abo ansich aber wird wie eines gehandhabt. Man muss dazu sagen das der Sensor selbst quasi nix kostet in der Herstellung, das sind vllt 1-2¤ pro Sensor. Die trägt man 7, 10 oder 14 Tage - je nach Hersteller.
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Re: Ist kein Problem.
Autor: Malloy 16.02.23 - 14:01
Lehmhaufen schrieb:
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> Malloy schrieb:
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> > >Manchmal geht auch der Sensor flöten.
> > Ja, und wird anstandslos von Abbott ersetzt.
>
> Als jemand der nichts damit zu tun hat...
> Du verlierst etwas und bekommt was Neues geschickt - ist das ein Abo oder
> wie funktioniert das?
Im prinzip so wie Evilpie schreibt.
Bei Abbott bzw. Freestyle Libre schickt man einmal im Jahr ein Rezept an den Hersteller und der rechnet das dann direkt mit der Krankenkasse ab. Man bekommt dann pro Quartal 6-7 Sensoren umd muss 30¤ Zuzahlung zahlen (10 pro Monat). Wenn ein Sensor vorher abfällt oder weniger als 14 Tage Werte liefert reklamiert man das bei denen und die schicken einen neuen Sensor und manchmal auch einen Rückumschlag um den defekten Sensor zu untersuchen. -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Brian Kernighan 18.02.23 - 08:10
CreateurDeMalheur schrieb:
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> Als Diabetiker verlässt man sich grundsätzlich nicht auf immer online.
Man muss nicht online sein, die Übertragung geht direkt vom Sensor auf das Telefon.
> Man muss nicht alle Sekunde kontrollieren. Und wenn man kontrolliert merkt
Nö. Das macht auch kein Sensor, fast alle haben ein 5 Minuten Intervall.
> Oder der Messstreifen ist defekt. Ich hatte schon einige Defekte. Gestorben
> wird deswegen nicht. So viel weiß man als Diabetiker. Ist wie mit allen
Ich bin bisher auch noch nicht gestorben, aber schon mehrfach erst im Rettungswagen wieder zu mir gekommen. Die CGM Systeme sind ein Segen - vorher war das Leben als Diabetiker um Größenordnungen schwieriger und viele Sachen gingen gar nicht.
Von Sport z.B. wurde abgeraten. Hat man es doch gewagt, musst man mit deutlich erhöhten Werten "ins Rennen" gehen und wusste dennoch nicht, ob man irgendwann unterzuckert oder in eine Stoffwechselentgleisung gerät. Also immer wieder messen. Ist beim Sport gar nicht so einfach und oft gar nicht möglich. Versuch mal auf einem 3 Stündigen Radrennen oder einem Tauchgang alle halbe Stunde blutig zu messen.
Und Leute, die einen körperlich anstrengenden Job haben sind ohne CGM auch gefährdet. Autofahren war ohne CGM eigentlich zu gefährlich.
> anderen Dingen. Wenns halt grad die BT Verbindung abgebrochen ist ä, stellt
> man sie zum ablesen wieder her.
So einfach ist das aber nicht. Denn die CGM System wachen nur alle 5 Minuten auf und stellen eine BT Verbindung her. Du müsstest also genau die Sekunde treffen, wo das Gerät online ist. Und dann müsste es auch noch funktionieren. -
Re: Ist kein Problem.
Autor: Brian Kernighan 18.02.23 - 08:12
Lehmhaufen schrieb:
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> Malloy schrieb:
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> > >Manchmal geht auch der Sensor flöten.
> > Ja, und wird anstandslos von Abbott ersetzt.
>
> Als jemand der nichts damit zu tun hat...
> Du verlierst etwas und bekommt was Neues geschickt - ist das ein Abo oder
> wie funktioniert das?
Ja, der Sensor hält je. nach Hersteller und Produkt so zwischen ein und zwei Wochen und muss danach ersetzt werden. Kosten ca. 1.000¤ pro Quartal. Da hat der Hersteller viel Luft um defekte Sensoren zu ersetzen.



