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Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: nagen-rumpf 20.06.23 - 08:45
Der CX-Motor hat meiner eigenen Erfahrung nach (und den diversen Foren) eine durchschnittliche Lebenslaufleistung von 15.00-20.000 km. Bei meinem Job-Rad war der erste Motortausch nach einem Jahr und 8 Monaten bzw. 17.000 km. Was hat die abgespeckte "Leichtversion" des CX Motors dann für eine Lebenserwartung? Vermutlich nicht besser, oder?
Wird m.M. überhaupt nicht thematisiert, aber 20.000 km Lebenslaufleistung für einen E-Bike Motor sind unterirdisch. Motoren als Verschleisteile halten damit gerade mal doppelt zu lange wie ein Ritzelsatz. Ich habe hier eine 20 Jahre alte Rohloff mit einer Gesamtlaufleistung von über 200.000 km und abgesehen von einem kompletten Check beim Hersteller quasi ohne weitere Wartung (gut, sind Äpfel und Birne verglichen ...)
Umstieg vom Auto auf's E-Bike wird rein rechnerisch zum Minusgeschäft. 10.000 km auf dem E-Bike sind meiner Ansicht nach auch nicht soooo ungewöhnlich. Wenn da quasi jedes zweite Jahr ein Motortausch, Batterietausch, Schaltungstausch usw. ansteht, dann sind das pro Jahr 1000 ¤ Reperaturkosten. Ehrlich, in unserrem 12 Jahre alte Familien-Fiat stecke ich das in fünf Jahren rein (und fahre auch ungefähr 10.000 km im Jahr).
Elektro-Motoren mit längerer Laufleistung sind doch auch nicht Future-Tech, sondern im E-Auto Bereich Standard. Die Leute regen sich über "verklebte" Akkus zwecks fehlender Nachhaltigkeit auf, aber das ein E-Bike nach zwei Jahren wirtschaftlicher Totalschaden ist, wird gefeiert? -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: MarcusK 20.06.23 - 08:49
nagen-rumpf schrieb:
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> Umstieg vom Auto auf's E-Bike wird rein rechnerisch zum Minusgeschäft.
> 10.000 km auf dem E-Bike sind meiner Ansicht nach auch nicht soooo
> ungewöhnlich. Wenn da quasi jedes zweite Jahr ein Motortausch,
> Batterietausch, Schaltungstausch usw. ansteht, dann sind das pro Jahr 1000
> ¤ Reperaturkosten. Ehrlich, in unserrem 12 Jahre alte Familien-Fiat stecke
> ich das in fünf Jahren rein (und fahre auch ungefähr 10.000 km im Jahr).
Man kann auch eine Rad ohne Motor kaufen, auch damit schafft man die 10.000 im Jahr. Spart Strom, spart Wartung und bei Kauf ist es auch noch billiger. Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h fahren. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: derSid 20.06.23 - 09:10
Moin, sehr interessanter Aspekt.
Ich fahre ein Shimano Lastenrad (und habe deutlich über 10000km im Jahr, sehr häufig mit Transportgut unterwegs).
Ist das, deiner Meinung nach, ein Bosch Problem? Mein Motor war nach 3 Jahren noch völlig in Ordnung (dann habe ich das Rad getauscht weil Leasing) oder war das eher Glück?
Bist du viel im Offroad Bereich unterwegs? Also häufige Sprünge und ähnliches?
Beim ersten Rad wurde der Akku nach ca. 1,5 Jahren getauscht, sehr ärgerlich, aber auf Kulanz.
Am Ende der drei Jahre musste auch die Narbe getauscht werden aber der Motor war kein Problem -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: StravaFan 20.06.23 - 09:22
Nicht an der Haltbarkeit, aber an der Ersatzteilverfuegbarkeit ansetzend:
Wie lange kann man ein E-Bike unterhalten?
Alte Herren- und Hollandraeder aus den 80ern und frueher fahren immer noch und es gibt genug Ersatzteile, um die Drahtesel am Leben zu halten.
Bei den Panasonic-Motoren der ersten E-Bikes wird es mittlerweile schwierig, Ersatzteile zu bekommen.
Das sollte man auch unter Nachhaltigkeit beachten. @Golem -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 09:27
MarcusK schrieb:
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> Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h fahren.
Ich habe gerade mal die durchschnittliche Geschwindigkeit auf meinem Arbeitsweg angeschaut. Hin: ca. 20km/h, zurück ca 14km/h (es lässt sich leicht ablesen, in welche Richtung es wohl bergauf geht...).
Warum also behauptest du ständig, dass eine Unterstützung bis 25km/h niemandem was nützt?
Ja, ich weiß, dass ich dir diese Frage schon öfter gestellt habe, aber du kommst ja auch immer wieder mit derselben Behauptung um die Ecke. Ich hätte jetzt gerne endlich mal eine Antwort auf die Frage, warum du immer annimmst, dass ausnahmslos jeder mit einem normalen Fahrrad "bequem über 25km/h" fahren kann?
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: MarcusK 20.06.23 - 09:31
der_wahre_hannes schrieb:
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> MarcusK schrieb:
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> -----
> > Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h fahren.
> Warum also behauptest du ständig, dass eine Unterstützung bis 25km/h
> niemandem was nützt?
wo habe ich das geschrieben?
> Ja, ich weiß, dass ich dir diese Frage schon öfter gestellt habe, aber du
> kommst ja auch immer wieder mit derselben Behauptung um die Ecke. Ich hätte
> jetzt gerne endlich mal eine Antwort auf die Frage, warum du immer
> annimmst, dass ausnahmslos jeder mit einem normalen Fahrrad "bequem über
> 25km/h" fahren kann?
wo habe ich denn geschrieben das das jeder kann? -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: nagen-rumpf 20.06.23 - 09:49
derSid schrieb:
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> Moin, sehr interessanter Aspekt.
> Ich fahre ein Shimano Lastenrad (und habe deutlich über 10000km im Jahr,
> sehr häufig mit Transportgut unterwegs).
>
Ich habe bei meinem eine Weber-Schwerlastkupplung und fahre bei Bedarf einen Schwerlast-Anhänger für die Wocheneinkäufe usw. Fande ich eine bessere Lösung als ein reines Lastenrad. Ich bin damit schon 12 Kästen Wasser gefahren und war okay. Eistruhe für den Schwiegervater oder Gartenbank geht auch, teilweise besser zu beladen als die Familienkutsche. Für den Sommer lege ich eine Tiefkühlbox aus dem Lebensmitteltransportbereich in den Hänger und zusammen mit Kühlelemente sind Lebensmitteleinkauf kein Problem. War wirklich überrascht, wieviele Zeug man damit machen, um dass Auto zu ersetzen.
> Bist du viel im Offroad Bereich unterwegs? Also häufige Sprünge und
> ähnliches?
> Beim ersten Rad wurde der Akku nach ca. 1,5 Jahren getauscht, sehr
> ärgerlich, aber auf Kulanz.
> Am Ende der drei Jahre musste auch die Narbe getauscht werden aber der
> Motor war kein Problem
Ne nix Sport, wirklich nur Job-Rad (30 km hin und zurück) plus den ganzen Familienkram. Motor war auf Garantie, das S5 Getriebe von Shimano (eigentlich für E-Bikes entwickelt) wurde nach 11.000 km getauscht (Kulanz), Riemen war a bisserl später fällig, Akku macht auch langsam schlapp.
Insgesamt funktioniert E-Bike als Ersatz für Auto - bei mir und meiner Familiensituation - erstaunlich gut. Kinder sind halt auch schon größer und müssen nicht rumgefahren werden, nächste Stadt ist auch nicht so weit weg.
Absolut entäuscht bin ich von der Nachhaltigkeit und den Folgekosten. Die lägen bei mir ohne Kulanz und Garantie bei knapp 1000 ¤/Jahr. Quasi jedes zweite Jahr 'nen neuen Motor, das kann es nicht sein :( -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 10:19
MarcusK schrieb:
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> wo habe ich denn geschrieben das das jeder kann?
Du hast wirklich schon deinen eigenen Text vergessen, den du um 8:49 geschrieben hast?
Hier, bitte:
"Man kann auch eine Rad ohne Motor kaufen, auch damit schafft man die 10.000 im Jahr. Spart Strom, spart Wartung und bei Kauf ist es auch noch billiger. Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h fahren."
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: MarcusK 20.06.23 - 10:23
der_wahre_hannes schrieb:
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> MarcusK schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > wo habe ich denn geschrieben das das jeder kann?
>
> Du hast wirklich schon deinen eigenen Text vergessen, den du um 8:49
> geschrieben hast?
nein
>
> Hier, bitte:
> "Man kann auch eine Rad ohne Motor kaufen, auch damit schafft man die
> 10.000 im Jahr. Spart Strom, spart Wartung und bei Kauf ist es auch noch
> billiger. Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h
> fahren."
und wo steht das es JEDER kann? Zeige doch mal die Stelle!
Es steht doch das ein Rad ohne Motor und Akku deutlich leichter ist und damit damit weniger Probleme hat auch über 25km/h zu fahren.
Womit hast du jetzt ein Problem? Willst du jetzt sagen das ein leichtes Rad nicht schneller fahren kann oder das ein E-Bike nicht schwerer ist? -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: PeterTasse 20.06.23 - 10:30
der_wahre_hannes schrieb:
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> MarcusK schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > wo habe ich denn geschrieben das das jeder kann?
>
> Du hast wirklich schon deinen eigenen Text vergessen, den du um 8:49
> geschrieben hast?
>
> Hier, bitte:
> "Man kann auch eine Rad ohne Motor kaufen, auch damit schafft man die
> 10.000 im Jahr. Spart Strom, spart Wartung und bei Kauf ist es auch noch
> billiger. Es ist leichter damit kann man dann auch bequem über 25km/h
> fahren."
An sich kann es so ziemlich Jeder. Wenn man nicht gerade im Gebirge wohnt, körperlich Fit und gesund ist und zwischen vllt 15 und 70 Jahren sollte das (mit einem vernünftigen Rad) machbar sein. Wenn man das nicht schafft, ist das meistens eher ein Fitnessproblem...
Dennoch ist die Aussagen natürlich nicht sehr nett formuliert. Und in unserer heutigen Welt sind die meisten Menschen eben nicht fit genug um sowas mal eben zu schaffen. V.a. die Gewöhnung ans Auto hat bei den meisten Menschen doch eher Nachteile auf die körperliche Fitness gezeigt. Abgesehen von der industrialisierten Nahrungsmittelindustrie, Bürojobs, modernen Medien und und und...
Ich finde ein Gravel-Bike mit Motor aber auch ziemlichen Humbug. Aber naja. Die Leute werden es kaufen... -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 10:35
MarcusK schrieb:
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> und wo steht das es JEDER kann? Zeige doch mal die Stelle!
Wen meinst du denn sonst mit "man", wenn nicht "jeden"? Diese Ausrede ergibt nicht so wirklich Sinn.
> Es steht doch das ein Rad ohne Motor und Akku deutlich leichter ist und
> damit damit weniger Probleme hat auch über 25km/h zu fahren.
Nein, das steht da nicht. Hast deinen Text also doch schon vergessen? Ich zitiere nochmal: "Damit kann man dann bequem über 25 fahren". Das ist etwas völlig anderes als "damit hat man weniger Probleme".
> Womit hast du jetzt ein Problem?
Mit deiner Wortwahl und deiner generellen Einstellung zu dem Thema.
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: PeterTasse 20.06.23 - 10:43
nagen-rumpf schrieb:
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> derSid schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Moin, sehr interessanter Aspekt.
> > Ich fahre ein Shimano Lastenrad (und habe deutlich über 10000km im Jahr,
> > sehr häufig mit Transportgut unterwegs).
> >
>
> Ich habe bei meinem eine Weber-Schwerlastkupplung und fahre bei Bedarf
> einen Schwerlast-Anhänger für die Wocheneinkäufe usw. Fande ich eine
> bessere Lösung als ein reines Lastenrad. Ich bin damit schon 12 Kästen
> Wasser gefahren und war okay. Eistruhe für den Schwiegervater oder
> Gartenbank geht auch, teilweise besser zu beladen als die Familienkutsche.
> Für den Sommer lege ich eine Tiefkühlbox aus dem
> Lebensmitteltransportbereich in den Hänger und zusammen mit Kühlelemente
> sind Lebensmitteleinkauf kein Problem. War wirklich überrascht, wieviele
> Zeug man damit machen, um dass Auto zu ersetzen.
>
> > Bist du viel im Offroad Bereich unterwegs? Also häufige Sprünge und
> > ähnliches?
> > Beim ersten Rad wurde der Akku nach ca. 1,5 Jahren getauscht, sehr
> > ärgerlich, aber auf Kulanz.
> > Am Ende der drei Jahre musste auch die Narbe getauscht werden aber der
> > Motor war kein Problem
>
> Ne nix Sport, wirklich nur Job-Rad (30 km hin und zurück) plus den ganzen
> Familienkram. Motor war auf Garantie, das S5 Getriebe von Shimano
> (eigentlich für E-Bikes entwickelt) wurde nach 11.000 km getauscht
> (Kulanz), Riemen war a bisserl später fällig, Akku macht auch langsam
> schlapp.
>
> Insgesamt funktioniert E-Bike als Ersatz für Auto - bei mir und meiner
> Familiensituation - erstaunlich gut. Kinder sind halt auch schon größer und
> müssen nicht rumgefahren werden, nächste Stadt ist auch nicht so weit weg.
>
> Absolut entäuscht bin ich von der Nachhaltigkeit und den Folgekosten. Die
> lägen bei mir ohne Kulanz und Garantie bei knapp 1000 ¤/Jahr. Quasi jedes
> zweite Jahr 'nen neuen Motor, das kann es nicht sein :(
eBikes sind NICHT nachhaltig, wenn man sie mit normalen Fahrrädern vergleicht. Wenn man sie mit Autos vergleicht, sind sie es. Und da kommt auch das Problem her. Der Branchenprimus kommt aus der Fahrzeugindustrie und setzen die gleichen Maßstäbe an. Und für die meisten Nutzungsfälle halten die Motoren halt genug aus - ergo sind sie ausreichend stabil/nachhaltig gebaut. Und auch für die durchschnittliche Nutzungsdauer (oder die, die man den Leuten verkaufen möchte) sind die Dinger ausreichend dimensioniert.
Die Aufhängungen ändern sich, Dimensionen ändern sich, Komponenten ändern sich. Und es lohnt einfach nicht, da ewig Ersatzteile vorrätig zu halten. Dazu sind die Kunden ja bereit ein Vermögen für eBikes und das Brimborium daran auszugeben. Ich kann die Hersteller da voll und ganz verstehen. Die Kundschaft ist finanzstark und zahlungswillig. Da kann man die Vermarktung schonmal an die KFZ-Industrie anpassen. ;)
Ich hatte so nen Dingen die letzten Jahre. Und es wird (erstmal) das Letzte gewesen sein. Es kostet deutlich mehr im Unterhalt, die Motoren haben wirklich eine schlechte Haltbarkeit, Der Zeitwert sinkt enorm. Und - das Schlimmste - man hat quasi nichts mehr zu tun. Das Dingen nimmt einem so viel Arbeit ab, da fällt der sportliche Aspekt ja fast komplett weg. Außer man fährt über 25km/h - wo man dann einfach nur den Motor und den restlichen Mist störend merkt. Die Dinger haben ihre Berechtigung. Aber sind sicher nicht so toll, wie sie das Marketing darstellt. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: MarcusK 20.06.23 - 10:44
der_wahre_hannes schrieb:
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> MarcusK schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > und wo steht das es JEDER kann? Zeige doch mal die Stelle!
>
> Wen meinst du denn sonst mit "man", wenn nicht "jeden"? Diese Ausrede
> ergibt nicht so wirklich Sinn.
>
> > Es steht doch das ein Rad ohne Motor und Akku deutlich leichter ist und
> > damit damit weniger Probleme hat auch über 25km/h zu fahren.
>
> Nein, das steht da nicht. Hast deinen Text also doch schon vergessen? Ich
> zitiere nochmal: "Damit kann man dann bequem über 25 fahren". Das ist etwas
> völlig anderes als "damit hat man weniger Probleme".
>
> > Womit hast du jetzt ein Problem?
>
> Mit deiner Wortwahl und deiner generellen Einstellung zu dem Thema.
es habe jetzt schon ein andere geschrieben, das es für viele kein Problem sein sollte. Wenn du jetzt ein Problem damit hast und keine 25km/h schafft dann zählt du wo den Leuten die es halt nicht können. Ist halt so. Es muss ja nicht jeder alles können.
Aber dann solltest du nicht davon ausgehen, das 25 irgendwie exotisch oder extrem schnell sind.
Ich kann dir genauso vorwerfen, immer nur das zu lesen, was du denk und nicht das zu lesen was da steht. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 10:49
PeterTasse schrieb:
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> An sich kann es so ziemlich Jeder. Wenn man nicht gerade im Gebirge wohnt,
> körperlich Fit und gesund ist und zwischen vllt 15 und 70 Jahren sollte das
> (mit einem vernünftigen Rad) machbar sein. Wenn man das nicht schafft, ist
> das meistens eher ein Fitnessproblem...
Ich wohne am Rand der norddeutschen Tiefebene (höchste Erhebung sind irgendwas mit 120m über NN), bin knapp über 40 und halte mich nicht unbedingt für unfit. Ich fahre regelmäßig Rad und gehe regelmäßig laufen. Wobei ich tatsächlich schonmal fitter war, aber ich merke halt, dass das Alter leider doch langsam seinen Tribut fordert. Trotzdem erreiche ich mit meinem 0815-Fahrrad (ähnliches Modell wie dieses hier, aber mit 6 Gängen weniger:
https://www.fahrradmanufaktur.de/de/katalog/bikes-2023/tx-800-shimano-deore-xt-30-gang-hs33-962-2023 ) keinen Schnitt von 25, wenn ich "bequem" fahre. Auch nicht auf dem Hinweg zur Arbeit, auf dem es "hügelabwärts" geht (mein Wohnort liegt knapp 20 Meter höher als mein Büro ;) ).
> Ich finde ein Gravel-Bike mit Motor aber auch ziemlichen Humbug. Aber
> naja. Die Leute werden es kaufen...
Du schreibst es oben ja: "wenn man körperlich fit und gesund ist". Das ist nunmal nicht jeder. Trotzdem möchten vielleicht auch körperlich nicht so fitte/ungesunde Leute vielleicht zusammen mit dem Nachwuchs solche Strecken fahren. Und wieso auch nicht, wenn man die Möglichkeit dazu hat?
Mir fällt bei solchen Diskussionen immer dieses Video ein: https://www.youtube.com/watch?v=ArwKytQN6p0
Glaubt jemand ernsthaft, der Vater hätte den Berg ohne E-Bike geschafft? Man höre sich auch den Kommentar bei 14:30 an.
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 10:53
MarcusK schrieb:
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> es habe jetzt schon ein andere geschrieben, das es für viele kein Problem
> sein sollte.
Auch das ist eine völlig andere Aussage als "damit kann man bequem über 25 fahren".
> Aber dann solltest du nicht davon ausgehen, das 25 irgendwie exotisch oder
> extrem schnell sind.
Das habe ich auch nicht behauptet. Mir geht nur deine ewig gleichen Wortmeldungen zu dem Thema auf den Senkel, weil du jedesmal wieder aus dem Loch gekrochen kommst und behauptest, eine Unterstützung bis 25km/h sei sinnlos, brächte niemandem was und jeder der das nicht kann soll sich gefälligst in die Ecke stellen und schämen.
Gut, hast du gerade eben zum Glück etwas abgedämpft, aber deine schiere Arroganz und Überheblichkeit bei diesem Thema kannst du auch hier trotzdem wieder nicht verbergen...
> Ich kann dir genauso vorwerfen, immer nur das zu lesen, was du denk und
> nicht das zu lesen was da steht.
Ich lese, dass da steht "damit kann man bequem über 25 fahren". Wenn du nicht aussagen willst "damit kann jeder bequem über 25 fahren", dann benutze nicht "man" sondern z.B. "ich".
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: MarcusK 20.06.23 - 10:59
der_wahre_hannes schrieb:
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> PeterTasse schrieb:
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> > An sich kann es so ziemlich Jeder. Wenn man nicht gerade im Gebirge
> wohnt,
> > körperlich Fit und gesund ist und zwischen vllt 15 und 70 Jahren sollte
> das
> > (mit einem vernünftigen Rad) machbar sein. Wenn man das nicht schafft,
> ist
> > das meistens eher ein Fitnessproblem...
>
> Ich wohne am Rand der norddeutschen Tiefebene (höchste Erhebung sind
> irgendwas mit 120m über NN), bin knapp über 40 und halte mich nicht
> unbedingt für unfit. Ich fahre regelmäßig Rad und gehe regelmäßig laufen.
> Wobei ich tatsächlich schonmal fitter war, aber ich merke halt, dass das
> Alter leider doch langsam seinen Tribut fordert. Trotzdem erreiche ich mit
> meinem 0815-Fahrrad (ähnliches Modell wie dieses hier, aber mit 6 Gängen
> weniger:
> www.fahrradmanufaktur.de ) keinen Schnitt von 25, wenn ich "bequem" fahre.
> Auch nicht auf dem Hinweg zur Arbeit, auf dem es "hügelabwärts" geht (mein
> Wohnort liegt knapp 20 Meter höher als mein Büro ;) ).
dann sollte du einfach nicht davon ausgehen das du irgendwie fit bist.
Ich könnte jetzt einfach sagen das ich heute morgen einen 28er Schnitt mit dem MTB über 14km hatte und dabei nicht total verschwitz war. Und ich bin kein Profi oder im Verein. Das sollte nur zeigen das fit einen sehr weite spanne ist. Aber nur weil man regelmäßig Läuft bedeutet nicht das man irgendwie fit ist. Da kommt es doch auf die Dauer und die Geschwindigkeit an.
Wenn man in seinen Umfeld nur Leute hat die sich gar nicht bewegen, dann hält man sich eventuell für fit. Nimm einfach mal ein einige Volk-Sport-Events teil dann wirst du dich besser einordnen können. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: Chili 20.06.23 - 11:05
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz, aber mal meine 2 Cent: Wenn ich im Alltagsradverkehr hier 25 km/h fahre, bin ich sicher im 90. Perzentil der Geschwindigkeitsverteilung. Ob sie nicht können oder nicht wollen, jedenfalls fahren die meisten eher 16 bis 22 km/h. Gibt bestimmt Datenerhebungen dazu.
@ MarcusK: Mit dem Pedelec fahren die meisten erheblich mehr und weiter Fahrrad im Alltag, das ist auch nachgewiesen. Wenn man denen stattdessen ein einfaches Fahrrad hinstellt, wird es halt weniger genutzt. Daher sind Pedelecs tendenziell gut für Fitness und Nachhaltigkeit. Mit dem Fragezeichen Haltbarkeit, stimmt. Aber ob Erfahrungen mit Motordefekten aus der Mountainbike-Szene für die sicher sanftere alltäglich Pedelec-Nutzung gelten, stelle ich mal infrage. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: crustenscharbap 20.06.23 - 11:11
25 km/h dauerhaft mit den normalen Rad halte ich nur für möglich wenn es flach und windstill ist. Ich habe einen 6,5km Arbeitsweg. Hinweg ist 65m Gefälle und 11m Steigung. Rückweg natürlich umgekehrt.
Selbst auf den Hinweg schaffe ich mit meinen E-Bike ca 23 km/h und mit meinen analogen Bike 22 km/h. Einfach aus dem Grund weil das Teil schwerer ist und ich auf der einen etwas steileren Abfahrt 45-50 km/h erreiche. Mit meinen analogen Bike sind es ca 5 km/h weniger in diesen Abschnitt.
Über den Rückweg brauche ich nicht viel zu sagen: Mit meinen Analogen bike war mein Rekord 20,5 km/h. Ich war klatschnass geschwitzt und hatte leichten Rückenwind. Realistisch sind eher 15-18km/h. Mit meinen E Bike bin ich bei 21-22 km/h. Dazu muss ich sagen dass mein E Bike schon schwer ist und ziemlich viel Gedöns hat und viel Komfort bietet. In Gegensatz zu meinen Gravel Bike.
Aber ja, wenn man im wirklich fachen Gebiet (Berlin z.B.) wohnt, ist ein E-Bike nicht allzu nötig. Weil Bergab sind die schneller wegen des Gewichtes und Bergauf wegen des Motors als ein Biobike. Auf Geraden Strecken sind mit einen schnellen analogen Bike wirklich 26 km/h machbar. Sobald ein Berg oder Gegenwind kommt, hat man keine Chance gegen ein E Bike. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: Chili 20.06.23 - 11:11
Bewundernswert. Du kannst stolz auf dich sein!
Aber vielleicht solltest du in Zukunft klar machen, an welche Personengruppe du denkst, wenn du schreibst, mit nem normalen Fahrrad führe "man" bequem über 25 km/h. Das gilt halt nur für fitte, sportlich sehr aktive Menschen, also einen eher kleinen Teil (ich würde mal vermuten, deutlich unter 10 %) der Bevölkerung. -
Re: Lebenslaufleistung von E-Bike-Motoren nicht zeitgemäss
Autor: der_wahre_hannes 20.06.23 - 11:20
MarcusK schrieb:
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> dann sollte du einfach nicht davon ausgehen das du irgendwie fit bist.
Genau solche Beiträge sind es, die mich zu der Aussage über deine Arroganz und Überheblichkeit weiter oben veranlasst haben.
Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.



